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Art: Leitfäden, Projektarbeiten und Recherchen

2019/2020

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O14 Physikalisches Grundpraktikum
Abteilung Optik
Optische Spektralanalyse
1 Lernziele
Entstehung elektromagnetischer Strahlung, Grundbegriffe der Spektroskopie, Auflösungsvermögen opti-
scher Instrumente, Beugung, charakteristische Unterschiede natürlicher und künstlicher Lichtquellen.
2 Vorausgesetzte Kenntnisse
1. Emission und Absorption von Lichtquanten (Bohrsches Atommodell, Rydbergkonstante), Unter-
schied zwischen Atom- und Molekülspektren sowie natürlicher Lichtquellen;
2. Aufbau eines Spektrometers;
3. Transmissionsgitter:Beugung und Auflösungsvermögen;
Mitzubringen: 1 Blatt Millimeterpapier (Physiker)
3 Literatur
Gerthsen Physik; Eichler, Kronfeldt, Sahm Das Neue Physikalische Grundpraktikum; Hecht Optik ;
Bergmann-Schäfer Optik Bd.III; Demtröder Laserspektroskopie; Literaturmappe.
4 Grundlagen
4.1 Transmissionsgitter
Wie aus dem VersuchO5 (Beugung am Gitter) bekannt, besteht ein Transmissionsgitter aus einer großen
Zahl von parallelen und äquidistanten Spalten im Abstand g(Gitterkonstante). Die Formel:
sinαn=
n·λ
g(1)
mit α: Ablenkwinkel, n: Beugungsordnung, λ: Wellenlänge des eingestrahlten Lichtes und g: Gitter-
konstante beschreibt dabei die Lage der Hauptmaxima im Rahmen der Fernfeldbeugung (Fraunhofer-
beugung). Da der Ablenkwinkel von der Wellenlänge λabhängt (Winkeldispersion) läßt sich mit Hilfe
eines Beugungsgitters Licht in seine spektralen Anteile aufspalten. Das spektrale Auflösungsvermögen
des Gitterspektrometers ist laut
λ
λ
=n·N(2)
neben der Beugungsordnung nund der Anzahl der beleuchteten Spalten N(siehe Abbildung 1) zusätz-
lich durch die Breite des Eingangsspaltes begrenzt.
O14|Seite 1 von 7 |17. Oktober2019 1
-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
Beugungswinkel
Intensität
N=200
N=8
N=4
N=2
-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
Beugungswinkel
Intensität
-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
Beugungswinkel
Intensität
-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
Beugungswinkel
Intensität
Abbildung 1: Interferenz-
muster eines Gitters mit
infinitesimal kleinen Gitterspal-
ten. Nbezeichnet die Anzahl
der beleuchtetenSpalte.
4.2 Emission von Lichtquanten
Atome können neben dem Grundzustand auch angeregte Zuständ haben, wobei sich ein oder mehrere
Elektronen in höheren Schalen befinden. Die Elektronen können unter Aussendung eines Photon, dessen
Energie genau der Energiedifferenz der beiden diskreten Atomzustände entspricht, in den energetisch
günstigeren übergehen. Die Energieniveaus des Atoms und deshalb auch die Energien und Frequenzen
(E=h·ν,hPlancksches Wirkungsquantum) der ausgesendeten Photonen sind diskret und erscheinen
im Spektrum als scharfe Linien (siehe Abbildung 2). Die Energiespektren von Wasserstoff oder wasser-
stoffähnlichen Atomen (nur ein einziges Elektron) können theoretisch mit der Rydberg-Formelberechnet
werden.
1
λ
=RH1
n2
1
1
n2
2(3)
λ: Wellenlänge des emittierten Lichts
RH: Rydberg Konstante
n1,n2: Hauptquantenzahlen (ganzzahlig n1<n2)
Die Rydberg-Formel, mit der das komplette Spektrum des von Wasserstoffemittierten Lichtes bestimmt
werden kann, zeigt den proportionalen Zusammenhang zwischen Energie ( E1 ) und Haupt-
quantenzahl n. Die im Versuchbeobachtbaren Spektrallinien gehören zu der sogenannten Balmer Serie,
hierbei finden Übergänge von n23nach n1=2statt.
Übergang von n2nach n1Wellenlänge
32656.279nm (rot)
42486.133nm (grün)
52434.047nm (violett)
62410.174nm (blau)
72397.008nm (violett)
82388.805nm (ultraviolett)
Tabelle 1: Sichtbare Spektrallinien im WasserstoffSpektrum (Balmer Serie):
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+
-
-
E3-E2=hν
E3
E2
Intensität
Frequenz
ν
Abbildung 2: SchematischeDarstellung der spontanen Emission eines Photons beim Übergang eines Elek-
trons von En3nach En2(links) und das zum Ereignis passende Lininenspektrum(rechts).
0 0.5 1 1.5 2 2.5 3
0
2
4
6
8
1
Wellenlänge [μm]
Strahlungsleistung (normiert)
T=6000K
T=5000K
T=3000K
Maximum
Abbildung 3: Strahlungsleistung als Funktion derWellenlänge für verschiedene Temperaturen Tzur Ver-
anschaulichung des PlanckschenStrahlungsgesetzes und des Wienschen Verschiebungsgesetzes.
Bei Molekülen die aus mehreren Atomen zusammengesetzt sind, gibt es neben den elektrischen Anre-
gungszuständen zusätzlich Rotations- und Schwingungszustände. Diese liegen viel dichter als die elek-
trischen Zustände, können nicht immer aufgelöst werden und erscheinen deshalb als Banden. Um diese
Banden genauer untersuchen zu können, müsste man sie mit einem hochauflösenden Spektrometer ana-
lysieren.
Während die Spektrallinie von atomaren oder molekularen Gasen nur diskret und scharf voneinander
getrennt bzw.sich in sogenannten Banden über kleine Bereiche im Spektrum erstrecken, weisen die Spek-
tren von natürlichen Lichtquellen ein deutlich breiteres Spektrum auf. Die spektrale Intensitätsverteilung
wird sehr gut mit der Planckschen Strahlungsformel beschrieben. Ein solches Spektrum ist in Abbil-
dung 3 für verschiedene Temperaturen gezeigt. Die Verschiebung des Intensitätsmaximums zu kleinere
Wellenlänge mit steigender Temperaturwird durch das Wiensche Verschiebungsgesetz (λmax 1/T)
beschrieben.
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5 Aufgaben zur Vorbereitung
Vorher zu Hause zu bearbeiten!
1. Bestimmen Sie die Rydbergkonstante unter Zuhilfenahme von Tabelle1.
2. Überlegen Sie sich einen Versuchsaufbau für einen optischen Spektrumsanalysator, wenn Sie die
folgenden Komponenten zur Verfügunghaben:
2 Linsen je 10cm Brennweite;
1 Beugungsgitter mit 500 Linien pro mm
2 variable Spalte
1 Lichtsensor
1 Goniometer
verschiedene Lichtquellen
3. Berechnen Sie das theoretische Auflösungsvermögen des verwendeten Gitters (500 Linien pro mm)
bei einer Wellenlänge λ=600nm und unter der Annahme, dass die beleuchtete Flache 1×1mm2
groß ist. Welche Faktorenspielen hierbei zusätzlich eine Rolle?
6 Präsenzaufgaben
A1. Machen Sie sich zunächst mit den einzelnen Komponenten des Aufbaus vertraut und realisieren
Sie den Meßaufbau wie Sie ihn sich überlegt haben. Verwenden Sie für Ihre erste Messung die
mit Helium (I) gefüllte Spektralröhre. Justieren Sie den Aufbau so, dass Sie möglichst viele Linien
eindeutig erkennen können.
A2. Für Physiker:
Zeichnen Sie nun mit Hilfe der unten stehenden Tabelleund des von Ihnen aufgenommenen Spek-
trums eine Kalibrierkurve (Wellenlänge als Funktion von sin(Winkel)) auf Millimeterpapier. Ma-
chen Sie sich anhand dieser Kurve den Zusammenhang zwischen Winkel und Wellenlängeklar, um
das Gerät auf Wellenlängezu kalibrieren und die folgenden Messungen direkt in Abhängigkeit der
Wellenlänge aufzunehmen.
Die sichtbaren He-Linien sind:
706.5nm (rot)
667.8nm (rot-orange)
587.5nm (gelb)
501.6nm (grün)
492.1nm (grün) (schwach)
471.3nm (blau-grün)
447.1nm (blau-violett)
402.6nm (violett)
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O

Physikalisches Grundpraktikum

Abteilung Optik

Optische Spektralanalyse

1 Lernziele

Entstehung elektromagnetischer Strahlung, Grundbegriffe der Spektroskopie, Auflösungsvermögen opti- scher Instrumente, Beugung, charakteristische Unterschiede natürlicher und künstlicher Lichtquellen.

2 Vorausgesetzte Kenntnisse

  1. Emission und Absorption von Lichtquanten (Bohrsches Atommodell, Rydbergkonstante), Unter- schied zwischen Atom- und Molekülspektren sowie natürlicher Lichtquellen;
  2. Aufbau eines Spektrometers;
  3. Transmissionsgitter: Beugung und Auflösungsvermögen;

Mitzubringen: 1 Blatt Millimeterpapier (Physiker)

3 Literatur

Gerthsen Physik ; Eichler, Kronfeldt, Sahm Das Neue Physikalische Grundpraktikum; Hecht Optik ; Bergmann-Schäfer Optik Bd. III; Demtröder Laserspektroskopie; Literaturmappe.

4 Grundlagen

4.1 Transmissionsgitter

Wie aus dem Versuch O5 (Beugung am Gitter) bekannt, besteht ein Transmissionsgitter aus einer großen Zahl von parallelen und äquidistanten Spalten im Abstand g (Gitterkonstante). Die Formel:

sin αn =

n · λ g

mit α : Ablenkwinkel, n : Beugungsordnung, λ : Wellenlänge des eingestrahlten Lichtes und g : Gitter- konstante beschreibt dabei die Lage der Hauptmaxima im Rahmen der Fernfeldbeugung (Fraunhofer- beugung). Da der Ablenkwinkel von der Wellenlänge λ abhängt (Winkeldispersion) läßt sich mit Hilfe eines Beugungsgitters Licht in seine spektralen Anteile aufspalten. Das spektrale Auflösungsvermögen des Gitterspektrometers ist laut λ ∆λ

= n · N (2)

neben der Beugungsordnung n und der Anzahl der beleuchteten Spalten N (siehe Abbildung 1) zusätz- lich durch die Breite des Eingangsspaltes begrenzt.

O14 | Seite 1 von 7 | 17. Oktober 2019 1

-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1 Beugungswinkel 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.

Intensität

N=

N=

N=

N=

-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1Beugungswinkel 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.

Intensität

-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1Beugungswinkel 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.

Intensität

-0.5 -0.4 -0.3 -0.2 -0.1Beugungswinkel 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.

Intensität

Abbildung 1: Interferenz- muster eines Gitters mit infinitesimal kleinen Gitterspal- ten. N bezeichnet die Anzahl der beleuchteten Spalte.

4.2 Emission von Lichtquanten

Atome können neben dem Grundzustand auch angeregte Zuständ haben, wobei sich ein oder mehrere Elektronen in höheren Schalen befinden. Die Elektronen können unter Aussendung eines Photon, dessen Energie genau der Energiedifferenz der beiden diskreten Atomzustände entspricht, in den energetisch günstigeren übergehen. Die Energieniveaus des Atoms und deshalb auch die Energien und Frequenzen ( E = h · ν , h Plancksches Wirkungsquantum) der ausgesendeten Photonen sind diskret und erscheinen im Spektrum als scharfe Linien (siehe Abbildung 2). Die Energiespektren von Wasserstoff oder wasser- stoffähnlichen Atomen (nur ein einziges Elektron) können theoretisch mit der Rydberg-Formel berechnet werden. 1 λ

= RH

n^21

n^22

λ : Wellenlänge des emittierten Lichts RH : Rydberg Konstante n 1 , n 2 : Hauptquantenzahlen (ganzzahlig n 1 < n 2 ) Die Rydberg-Formel, mit der das komplette Spektrum des von Wasserstoff emittierten Lichtes bestimmt werden kann, zeigt den proportionalen Zusammenhang zwischen Energie ( E ∝ 1 ) und Haupt- quantenzahl n. Die im Versuch beobachtbaren Spektrallinien gehören zu der sogenannten Balmer Serie, hierbei finden Übergänge von n 2 ≥ 3 nach n 1 = 2 statt.

Übergang von n 2 nach n 1 Wellenlänge 3 → 2 656.279 nm (rot) 4 → 2 486.133 nm (grün) 5 → 2 434.047 nm (violett) 6 → 2 410.174 nm (blau) 7 → 2 397.008 nm (violett) 8 → 2 388.805 nm (ultraviolett)

Tabelle 1: Sichtbare Spektrallinien im Wasserstoff Spektrum (Balmer Serie):

O14 | Seite 2 von 7 | 17. Oktober 2019 2

E 3 -E 2 =hν

E 3

E 2

Intensität

ν Frequenz

Abbildung 2: Schematische Darstellung der spontanen Emission eines Photons beim Übergang eines Elek- trons von En 3 nach En 2 (links) und das zum Ereignis passende Lininenspektrum (rechts).

(^00) 0.5 1 1.5 2 2.5 3

2

4

6

8

1

Wellenlänge [μm]

Strahlungsleistung (normiert)

T=6000K T=5000K T=3000K Maximum

Abbildung 3: Strahlungsleistung als Funktion der Wellenlänge für verschiedene Temperaturen T zur Ver- anschaulichung des Planckschen Strahlungsgesetzes und des Wienschen Verschiebungsgesetzes.

Bei Molekülen die aus mehreren Atomen zusammengesetzt sind, gibt es neben den elektrischen Anre- gungszuständen zusätzlich Rotations- und Schwingungszustände. Diese liegen viel dichter als die elek- trischen Zustände, können nicht immer aufgelöst werden und erscheinen deshalb als Banden. Um diese Banden genauer untersuchen zu können, müsste man sie mit einem hochauflösenden Spektrometer ana- lysieren.

Während die Spektrallinie von atomaren oder molekularen Gasen nur diskret und scharf voneinander getrennt bzw. sich in sogenannten Banden über kleine Bereiche im Spektrum erstrecken, weisen die Spek- tren von natürlichen Lichtquellen ein deutlich breiteres Spektrum auf. Die spektrale Intensitätsverteilung wird sehr gut mit der Planckschen Strahlungsformel beschrieben. Ein solches Spektrum ist in Abbil- dung 3 für verschiedene Temperaturen gezeigt. Die Verschiebung des Intensitätsmaximums zu kleinere Wellenlänge mit steigender Temperatur wird durch das Wiensche Verschiebungsgesetz ( λ max ∝ 1 /T ) beschrieben.

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5 Aufgaben zur Vorbereitung

Vorher zu Hause zu bearbeiten!

  1. Bestimmen Sie die Rydbergkonstante unter Zuhilfenahme von Tabelle 1.
  2. Überlegen Sie sich einen Versuchsaufbau für einen optischen Spektrumsanalysator, wenn Sie die folgenden Komponenten zur Verfügung haben: - 2 Linsen je 10 cm Brennweite; - 1 Beugungsgitter mit 500 Linien pro mm - 2 variable Spalte - 1 Lichtsensor - 1 Goniometer - verschiedene Lichtquellen
  3. Berechnen Sie das theoretische Auflösungsvermögen des verwendeten Gitters ( 500 Linien pro mm) bei einer Wellenlänge λ = 600 nm und unter der Annahme, dass die beleuchtete Flache 1 × 1 mm^2 groß ist. Welche Faktoren spielen hierbei zusätzlich eine Rolle?

6 Präsenzaufgaben

A1. Machen Sie sich zunächst mit den einzelnen Komponenten des Aufbaus vertraut und realisieren Sie den Meßaufbau wie Sie ihn sich überlegt haben. Verwenden Sie für Ihre erste Messung die mit Helium (I) gefüllte Spektralröhre. Justieren Sie den Aufbau so, dass Sie möglichst viele Linien eindeutig erkennen können. A2. Für Physiker: Zeichnen Sie nun mit Hilfe der unten stehenden Tabelle und des von Ihnen aufgenommenen Spek- trums eine Kalibrierkurve (Wellenlänge als Funktion von sin (Winkel)) auf Millimeterpapier. Ma- chen Sie sich anhand dieser Kurve den Zusammenhang zwischen Winkel und Wellenlänge klar, um das Gerät auf Wellenlänge zu kalibrieren und die folgenden Messungen direkt in Abhängigkeit der Wellenlänge aufzunehmen. Die sichtbaren He-Linien sind: 706.5 nm (rot) 667.8 nm (rot-orange) 587.5 nm (gelb) 501.6 nm (grün) 492.1 nm (grün) (schwach) 471.3 nm (blau-grün) 447.1 nm (blau-violett) 402.6 nm (violett)

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A3. Für Physiker: Ersetzen Sie die Helium-Lichtquelle (I) durch die Quecksilberdampflampe (II) und überprüfen Sie unter Zuhilfenahme der Werte aus folgender Tabelle die Richtigkeit Ihrer Kalibrierkurve. Wellen- längen der stärksten Linien des Hg-Spektrums:

690.8 nm (rot) 623.4 nm (rot) 579.1 nm ∂ 577.0 nm^ Dublett (gelb) 546.1 nm (grün) 496.0 nm (blau-grün) 491.6 nm (blau-grün) 435.8 nm (blau) 407.8 nm (violett) 404.6 nm (violett)

Überprüfen Sie experimentell das Auflösungsvermögen des Gitterspektrometers indem Sie die bei- den gelben Linien von Quecksilber untersuchen. Ist es möglich die beiden Linien in der 1. oder 2. Beugungsordnung getrennt voneinander zu betrachten (Begründung)? A4. Für Chemiker/MaWis: Die Kalibrierung wird mit Hilfe des Betreuers durchgeführt und anschließend mittels aufgenom- menem Spektrum der mit Helium (I) gefüllten Spektralröhre überprüft. Die sichtbaren He-Linien sind: 706.5 nm (rot) 667.8 nm (rot-orange) 587.5 nm (gelb) 501.6 nm (grün) 492.1 nm (grün) (schwach) 471.3 nm (blau-grün) 447.1 nm (blau-violett) 402.6 nm (violett)

A5. Bestimmen Sie unbekannte Stoffe mit Hilfe des Spektrometers, indem Sie deren optische Spek- tren analysieren. Verwenden Sie dazu die Spektralröhren (III) und (IV). Durch einen Vergleich der aufgenommenen Spektren mit der Literatur können Sie bestimmen, um welche Stoffe es sich handelt. A6. Die Spektren einer Weißlicht LED (V), einer blauen (VI) sowie grünen LED (VII) und einer Halo- genlampe (VIII) sollen zunächst gemessen und anschließend untereinander und mit dem Spektrum der Helium-Lichtquelle qualitativ verglichen werden. Wie entsteht der Eindruck von weißem Licht bei der Halogenlampe und Weißlicht LED?

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7 Anhang

7.1 Allgemein

In diesem Experiment wird ein Computer zur Erfassung und Darstellung der Messdaten verwendet. Da es keinerlei Möglichkeit gibt, sich damit bereits vor dem Versuchstermin vertraut zu machen, ist hier eine kleiner Überblick. Bei Bedarf hilft vor Ort auch der Betreuer weiter. Das Programm wird mit einem Dop- pelklick auf das Symbol „Experiment“ auf dem Windows Desktop gestartet. Nach dem Ladebildschirm erscheint folgendes Fenster:

In diesem Bild befindet sich links oben das Fenster (I), hier wird die momentane Lichtintensität anzeigen. Darunter befindet sich die Auftragungen der Beleuchtungsstärke über der Winkelposition. Der Nullpunkt der Winkelmessung ist nicht fest mit der Hardware verknüpft: Bei jedem Start einer Messung wird die Winkelangabe auf Null gesetzt, nachfolgende Werte werden ab der Startposition gezählt. Der Graph (II) ist Grundlage der weiteren Auswertung, Ausdrucke davon sind Teil des Messprotokolls. Es sind alle Sensoren bereits registriert und es kann sofort eine Probemessung gestartet werden. Dies ist zu empfehlen, um sich mit dem Programm vertraut zu machen.

7.2 Messungen durchführen

Eine neue Messung kann durch Klick auf den „Start“-Knopf in der oberen Leiste (neben „Übersicht“) aufgenommen werden. Diese Daten werden dann entsprechend in die Diagramme eingetragen. Sollen die momentanen Messdaten nur zur Ansicht dargestellt werden, dann genügt ein Klick auf „Experiment“ (in der oberen Werkzeugleiste) und danach auf „Datenmonitor“. Beendet wird die Aufnahme durch einen Klick auf den „Stop“-Knopf, welcher bei laufender Datenaufnahme anstelle des „Start“-Knopfes zu sehen ist. War nur der „Datenmonitor“ aktiv, werden die Daten nun automatisch aus den Diagrammen gelöscht.

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7.3 Umbenennen der Graphen

Damit Sie die Ausdrucke Ihrer Graphen im gemeinsamen Papierstapel wiederfinden, sollten Sie die Gra- phen mit Ihrer Gruppen-Nummer versehen. Das geht wie folgt:

  • Klick auf „Übersicht“
  • Auswahl des Graphen in der erscheinenden Leiste durch einfachen Klick in das Namensfeld des Graphen
  • neuen Namen eintragen
  • Klick auf „Übersicht“ Anmerkung: Beim Klick auf den Knopf „Übersicht“ erscheint die links ge- zeigte Leiste mit weitaus mehr Einstellungsmöglichkeiten als denen, die für den Versuch benötigt werden. Änderungen an unpassender Stelle können zu falscher Darstellung der Gra- phen führen.

7.4 Löschen von Messdaten Vor einer neuen Messung empfiehlt es sich, die alte Messung auszudrucken und danach zu löschen – anderenfalls werden mehrere Messungen in ein- und denselben Graphen eingetra- gen. Gelöscht wird wie folgt:

  • Klick auf „Experiment“ in der oberen Werkzeugleiste
  • Je nach Bedarf klicken Sie auf „Letzte Messreihe löschen“ oder „ALLE Datensätze löschen“

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