


Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Prüfungen vorbereiten
Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Download-Punkte bekommen.
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Infos Vertiefung Internet Rechnernetzwerke Informatik 11/12
Art: Skripte
1 / 4
Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt
Lass dir nichts Wichtiges entgehen!



Im Gegensatz zu den Local Area Networks ( LAN ) ist das Internet ein globales, räumlich nicht beschränktes Netzwerk ( WAN – Wide Area Network). Es entsteht durch die Verbindung vieler lokaler Netze. Um ein LAN an das Internet anzuschließen, ist ein Router erforderlich. Im Internet sind also eine große Menge von Routern weltweit miteinander verbunden und diese wiederum verbinden eine große Menge lokaler Netzwerke miteinander. Der gesamte Datenverkehr, der in andere Netze geht, muss über den Router gehen. Der Router verfügt über eine Tabelle (routing table) , in der er nachschaut, wohin er die an ihn gerichteten Daten weitersenden muss. Diese weitere Zustellung kann über eine Vielzahl von Routern gehen. Jeder Schritt von einem Router zum nächsten wird als „Hop“ bezeichnet. Die Route, die die Datenpakete nehmen, kann sich dabei häufig ändern, da die Router die günstigste Route ständig neu berechnen. Dadurch werden „Staus“ vermieden oder bei Routerausfällen andere Wege gewählt. Jeder Router hat mehrere Netzwerkkarten. Jede dieser Netzwerkkarten ist dann Teil eines lokalen Netzwerks. Die Router sorgen dafür, dass der Datenaustausch zwischen diesen lokalen Netzwerken funktioniert. Die Router für Heimnetzwerke erfüllen meistens aber noch weitere Funktionen, die die eigentliche Routing-Funktion verschleiern:
Das Internet schafft die notwendigen Voraussetzungen für den weltweiten Datenaustausch. Welche Daten transportiert werden können, wird durch die Dienste geregelt, die auf dem Internet aufsetzen. Ein Anwenderprogramm , das Datenübertragung über das Internet benutzen will, muss als Client agieren: es muss eine Dienstleistung von einem entsprechenden (in der Regel weit entfernten) Server anfordern. Die Kommunikation zwischen Client und Server wird dabei über ein Protokoll abgewickelt, das für den jeweiligen Dienst charakteristisch ist und den Ablauf der Kommunikation regelt. Die folgende Tabelle zeigt einige Internet-Dienste und zugehörige Protokolle:
World Wide Web Der wohl bekannteste Internet-Dienst ist WWW, das "World Wide Web". Das zugehörige Protokoll nennt sich HTTP, was ein Akronym für "HyperText Transport Protocol" ist. Ein Programm, das HTTP verwendet, um Web-Seiten anzufordern, ist also ein "WWW-Client". Üblicherweise nennt man ein solches Programm einen "Browser" (engl. to browse = schmökern). Der bekannteste und am weitesten verbreitete Browser ist der Internet-Explorer (IE) von Microsoft. Diese Eigenschaften machen ihn allerdings zu einem bevorzugten Ziel von Hackerangriffen. Andere Firmen bieten Alternativen zum Internet Explorer, wie z.B. Firefox, Google Chrome oder Opera. Der zugehörige HTTP-Server wird gewöhnlich einfach als "Web-Server" bezeichnet. In aller Regel ist dies ein Rechner, auf dem viele "Web-Seiten" gespeichert sind. Wie schon oben erwähnt, sind Web-Seiten Dokumente im HTML-Format. Damit der Client nun genau angeben kann, welche der zahlreichen HTML-Seiten er haben will, erhält jede Seite eine eindeutige Adresse: z.B. http://www.gkinf.de/netze/internet.html Eine so geformte Adresse nennt man einen "Universal Ressource Locator" oder kurz eine URL (was üblicherweise als Femininum verwendet wird). Eine URL ist aus vier Bestandteilen zusammengesetzt: http:// Als erstes wird das zu verwendende Protokoll genannt. www.gkinf.de Sodann wird die Internet-Domain angegeben, auf der die gewünschte Seite lagert. /netze/ Es folgt der Pfad auf dem Server bzw. der Ordner, in dem das gewünschte Dokument liegt. internet.html Abschließend wird der Dateiname des Dokuments angegeben.
wuchs, wurde diese Methode zu unhandlich, weil dieselben Daten auf jedem einzelnen Client- Rechner ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden mussten - eine schier unlösbare Aufgabe! Also wurden diese Daten nur noch auf bestimmten Rechnern vorgehalten, die die Rolle von "Servern für die Adress-Ermittlung" übernahmen und so zu "Name-Servern" wurden. Jetzt musste jeder Computer, der die zu einem Domainnamen gehörige IP-Adresse benötigte, bei diesen Servern anfragen. Es ist klar, dass bei den heutigen Zugriffszahlen dieses System zu einem Zusammenbruch der Nameserver führen würde. Außerdem müsste jeder neue Domainname den Betreibern dieser Server mitgeteilt werden. Und das sind mehrere Millionen pro Jahr! Daher hat man das System perfektioniert und ein hierarchisches System eingeführt. Ein Domainname wird daher in einzelne Teile gegliedert. Die einzelnen Bestandteile der Domain-Bezeichnungen werden in den Domain-Namen in der Reihenfolge ansteigender Hierarchiestufen aufgeführt. Ganz am Ende des Namens steht die so genannte "top level domain". Dies ist die oberste Hierarchiestufe des DNS. Sie unterteilt das Web in thematisch ("com", "gov", "edu", "info", "berlin", "movie" usw.) oder geografisch ("de", "fr", "at", "us", usw.) abgegrenzte Bereiche. Jede dieser Top-Level-Domains wird von einer bestimmten Organisation verwaltet, bei der alle Domains unterhalb der jeweiligen Top-Level-Domain angemeldet werden müssen. So wird z.B. die Top-Level-Domain "de" vom "DEutschen Network Information Center", kurz "DENIC" verwaltet. Diese Organisation sorgt z.B. auch dafür, dass jeder mögliche Domain-Name nur einmal existiert! Will nun ein Client-Rechner wissen, welche IP-Adresse zur Domain "www.pqr.xyz" gehört, fragt er bei einem Name-Server nach, und dieser liefert ihm die gesuchte IP-Adresse zurück. Wenn der Name-Server die Antwort auf die Anfrage nicht selbst kennt, dann erfragt er die Adresse bei weiteren Name-Servern. Das geht so lange weiter, bis ein Name-Server die richtige IP-Adresse zur gewünschten URL kennt. Diese Adresse liefert der Name-Server an den Client zurück.