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Themen: Mittelalter, Renaissance, Humanismus, Reformation, Aufklärung und Barock Zeiten im allgemeinen und in grobere Detailes zusammengefasst.
Art: Zusammenfassungen
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o Gesamteuropäische Bewegung o Beginnt in Frankreich & England Periodisierung o Problematisch-> unterschiedliche literarische Strömungen verlaufen parallel o 1750: Strömungen: Empfindsamkeit, Rokoko, Sturm & Drang Nicht als Gegensatz zur Aufklärung Sturm & Drang: Weiterführung der Aufklärung, große Unterschiede in Literaturfassung o Gemeinsame Grundlage: Weltorientierung des Menschen mithilfe Vernunft begreift Die Vernunft o Zentrale Motiv Vernunft = menschliche Verhalten geplant & begründet sein soll o Endzweck: Vollkommene Glück des Menschen Wohl der Gesellschaft & Staates o Kann durch logische Schlüsse (rational) & Erfahrung der Sinne (empirisch) alle Probleme des Lebens lösen Rationalismus, Empirismus o Vorbilder: England (Empirismus), Frankreich (Rationalismus) o Vertreter: Francis Bacon, Thomas Hobbes, Voltaire o Empirismus: Sieht durch Beobachtung und Sinneswahrnehmung die Quelle der Erkenntnis o Rationalismus: Hält menschliche Vernunft für maßgeblich für die Erkenntnis o Emmanuel Kant: Schrift: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“-> grundlegende Gedanke: praktische Handeln Ausgang des Menschen aus seiner verschuldeten Unmündigkeit Verstand ohne Leitung des anderen zu bedienen Habe Mut dich dein eigener Verstand zu bedienen Faulheit & Feigheit sind Ursachen, großer Teil der Menschen zeitlebens unmündig bleiben Nicht nötig zu denken, andere werden es übernehmen Vernunft in allen Stücken zum öffentlichen Gebrauch machen,
Räsoniert nicht, sondern exerziert! Einschränkung der Freiheit Öffentliche Gebrauch seiner Vernunft muss jederzeit frei sein o Vernünftige Denken & Verhalten soll Ordnung & Harmonie garantieren Moralisches und tugendhaftes Leben- Gute & Ehrbare tun Bürger wollen politische Rechte o Gottgewollte Feudal- & Ständesystem durch Vernunft des Denkens ersetzen o Gleichheit der Menschen & Menschenrechte ist gefordert o Reform der Gesellschaft, keine Revolution o Vertreter: Johann Christoph Gottsched, Christian Wolf Idee des aufgeklärten Absolutismus o Diesbezogenheit-> Konflikt für Aufklärer (kritisierten Religion) o Aufklärung versucht ein ausgewogenes Verhältnis zw. Vernunft und wichtige Grundsätze der Religion
o Pietismus: religiöse Bewegung gegen lutherische Orthodoxie gerichtet (von Aufklärung beeinflusst) o Persönliche Erleben der göttlichen Gnade o Individuum benötigt Ermittlung der Kirche nicht o Betonung des Subjekts, persönlichen Gefühls, Selbstbeobachtung & -analyse beeinflussen die Bewegung der Empfindsamkeit, Goethe & Romantiker o Vertreter: Kant, Lessing o Mit Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ erreicht Empfindsamkeit ihren Höhepunkt o Die Empfindung existiert in den Herzen der Menschen und gehört zur Vernunft o Gattungen: Brief, Tagebuch, Autobiografie werden bevorzugt o Literatur dieser Strömungen will Leserschaft rühren Hat Zärtlichkeit & Mitleid als Thema- will diese Emotion wecken
o Johann Christoph Gottsched steht hinter der fiktiven Verfassungsfigur des Biedermanns: Wirbt für Tugend Kritisiert Adel Lobt bürgerlichen Vorstellungen
Lesesucht o Aufm Buchmarkt: grundlegender Strukturwechsel o Lesesucht & Lesewuth o Unterschichten lesen wenig/gar nicht: Lange Arbeitszeiten Nicht vorhandene Lesefähigkeit Teure Lektüren o Lesertyp wird vom intensiven Leser (wenige Bücher immer wieder liest) zu extensivem Leser (viele Bücher, aber einmal pro) Lesegesellschaften und Leihbibliotheken o Genuss verbilligter Lektüren-> Lesegesellschaften o Ersten kommerziellen Leihbibliotheken (Kunden: Adel + Bürgertum) o Viel Unterhaltungsliteratur Verlags- & Buchwesen o Trennung von Verlagswesen o KäuferInnen in Buchhandlungen können jederzeit Bücher kaufen Der freie Schriftsteller o Situation des Autors ändert sich mit Entwicklung des Verlags- & Buchwesens Unsicheres Einkommen Relativ unabhängig-> hat keinen Gönner o Andere Berufe ausüben o Lessing: Sekretär + Bibliothekar o Einkommen der Autoren wird geschmälert-> kein Urheberrecht 1835 gesetzlich geregelt Zensur und Selbstzensur o Freiheit des Autors hat Grenzen, sobald Staat sich bedroht, fühlt o Zensur wird in Territorien verschieden gehandhabt o Weitere Folge: Selbstzensur, Schriftsteller beschneidet sein eigenes Werk, um durch Behörde zu publizieren
Wanderschauspieler o Fahrende Schauspieler müssen um ihre Existenz kämpfen Sozialdeklassiert Arm Verachtet o Vorläufer: englische Komödianten: interpretierte Stücke von William Shakespeare & Christopher Marlowe führten o Wandertruppen agieren aus Stegreif o Spieler improvisieren o Clown-figur unterbricht und kommentiert o Sprache: derb, obszön o Repertoire erschöpft? – weitergezogen o Publikum kann essen, trinken, pfeifen; Kinder können auch kommen Das Hoftheater o Programm nicht im Einklang mit Ideen der Aufklärung o Für Adelige- französische Stücke o Zweck: Hofgesellschaft zu repräsentieren o Architektur, Sitzordnung, Pracht entsprechen die Intentionen Bürgerliches Stadttheater o Billiger als Prunkbühne o Existiert da viel weniger aus finanziellen Problems o Bürgerl. Stadttheater: Stücke gegen Absolutismus Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing Die Räuber von Friedrich Schiller o In Ö: Joseph II: Förderer der Aufklärung und Theaters 1776: Theater an der Burg-> Nationaltheater
o Johann Christoph Gottsched formuliert seine literarischen Theorien in „Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen o Vorbilder: franzö. Trauerspiele von Pierre Corneille, Jean Baptiste Racine Die 3 Einheiten o Stück soll logisch, vernünftig, nachvollziehbar o Gottsched legt wert drauf die 3 Einheiten (Ort-Zeit-Handlung) des aristotelischen Theaters einzuhalten Keine zeitlichen Sprünge Keine Nebenhandlugen