Mindmap Individualisierung, Grafiken und Mindmaps von Sozialwissenschaften

Mindmap zur Thematik: Individualisierung nach Jung und Beck!

Art: Grafiken und Mindmaps

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Dreifache Individualisierung
(Dimensionen der Individualisierung: Vier Phasen der Individualisierung:
1.) frühes Christentum
• Idee der Sündhaftigkeit des Menschen
• Taufe und Namensgebung
2.) Reformation
• Idee der Eigenverantwortlichkeit
•Beginn der sozialen Bedeutsamkeit des
Individuums und der Individualität
wichtig für Entstehung moderner Gesell-
schaften
3.) Industrialisierung
• Idee des autonomen Staatsbürgers
•soziologische Fragen nach Auswirkungen
gesellschaftlicher Prozesse auf das Individuum
Zentrum: Subjekt als Resultat gesellschaftli-
cher Prozesse und Kräfte
4.) Wohlstandssteigerung nach dem 2.
Weltkrieg
wachsende Möglichkeiten und Chancen des
Individuums im Leben
weniger Einfluss gesellschaftlicher Verhält-
nisse auf das eigene Leben
• freie Wahl von Lebensformen
3. Kontroll- bzw. Reintegrationsdimension
• neue Art der sozialen Einbindung
nach der Loslösung aus ständisch geprägten
Klassen→ Einbindung durch Institutionen und
Mischung verschiedener Milieus
•„Individuallagen“→hochgradige Standar-
disierung: freigesetzte Individuen abhängig
vom Arbeitsmarkt, also auch bildungs-,
konsumabhängig usw.
• Selbstbeteiligung an Integration nötig
2. Entzauberungsdimension
Verlust von traditionalen Sicherheiten in
Hinblick auf:
→ Handlungswissen
→ Glauben
→ leitende Normen
• eigene Verantwortung für eigenes Handeln
keine vorgegebenen Handlugsorien-
tierungen
der Einzelne wird zum Gestalter seines
eigenen Lebens
Unsicherheiten/Risiken werden den Indivi-
duen zugeschrieben
1. Freisetzungsdimension
• Herauslösung aus:
→ historisch vorgegebenen Sozialformen
→ ständisch geprägten Klassen
→ traditionellen Bindungen
• keine sozial vorgegebene Biographie
•Bildungsexpansion
•Flexibilisierung der Arbeitswelt Dezen-
tralisierung des Arbeitsortes
•besonders weibliche Emanzipation→
Veränderungen der Lage der Frauen
Grundsätzliche Thesen:
• Auflösung ständisch geprägter sozialer Klassen
• das Individuum, „Ich“, im Zentrum
• Steigerung intergenerationaler Mobilität
• Steigerung der geographischen Mobilität
• Steigerung der Frauenerwerbsfähigskeit → Destabili-
sierung der Familie
• Steigerung des Bildungsniveaus
• Etablierung eines Massenkonsums → Verwischung
typischer Lebensstile zwischen den Klassen
• insgesamt wohlhabendere Gesellschaft → mehr
Chancen und Möglichkeiten, größeres Spielraum
Individualisierung
nach Beck und Jung
Fahrstuhleffekt:
Einfluss, den die Wohlstandsexplosion, der Wandel
des Arbeitsmarktes ( Flexibilisierung der Arbeit) auf die
Gesellschaft hat
Aussage: allgemeiner Wohlstand ist gestiegen, die
Ungleichheiten und ökonomischen Unterschiede gleich.
Größerer Wohlstand führt zu besseren Entfaltungs-
und Individualisierungschancen für die Gesamtheit.
Quellen:
SoWi-Buch
www.grin.com
www.wirtschaftundschule.de
www.soziologie-kompakt.de/
www.bpd.de
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Dreifache Individualisierung

(Dimensionen der Individualisierung:

Vier Phasen der Individualisierung:

1.) frühes Christentum

  • Idee der Sündhaftigkeit des Menschen
  • Taufe und Namensgebung 2.) Reformation
    • Idee der Eigenverantwortlichkeit
    • Beginn der sozialen Bedeutsamkeit des Individuums und der Individualität
    • wichtig für Entstehung moderner Gesell- schaften 3.) Industrialisierung
      • Idee des autonomen Staatsbürgers
      • soziologische Fragen nach Auswirkungen gesellschaftlicher Prozesse auf das Individuum
      • Zentrum : Subjekt als Resultat gesellschaftli- cher Prozesse und Kräfte 4.) Wohlstandssteigerung nach dem 2. Weltkrieg
        • wachsende Möglichkeiten und Chancen des Individuums im Leben
        • weniger Einfluss gesellschaftlicher Verhält- nisse auf das eigene Leben 3. Kontroll- bzw. Reintegrationsdimension • freie Wahl von Lebensformen
  • neue Art der sozialen Einbindung
  • nach der Loslösung aus ständisch geprägten Klassen→ Einbindung durch Institutionen und Mischung verschiedener Milieus •„Individuallagen“→hochgradige Standar- disierung: freigesetzte Individuen abhängig vom Arbeitsmarkt, also auch bildungs-, konsumabhängig usw.
  • Selbstbeteiligung an Integration nötig 2. Entzauberungsdimension
  • Verlust von traditionalen Sicherheiten in Hinblick auf: → Handlungswissen → Glauben → leitende Normen
  • eigene Verantwortung für eigenes Handeln → keine vorgegebenen Handlugsorien- tierungen
  • der Einzelne wird zum Gestalter seines eigenen Lebens → Unsicherheiten/Risiken werden den Indivi- duen zugeschrieben 1. Freisetzungsdimension
  • Herauslösung aus: → historisch vorgegebenen Sozialformen → ständisch geprägten Klassen → traditionellen Bindungen
  • keine sozial vorgegebene Biographie
  • Bildungsexpansion
  • Flexibilisierung der Arbeitswelt → Dezen- tralisierung des Arbeitsortes
  • besonders weibliche Emanzipation→ Veränderungen der Lage der Frauen

Grundsätzliche Thesen:

  • Auflösung ständisch geprägter sozialer Klassen
  • das Individuum, „Ich“, im Zentrum
  • Steigerung intergenerationaler Mobilität
  • Steigerung der geographischen Mobilität
  • Steigerung der Frauenerwerbsfähigskeit → Destabili-

sierung der Familie

  • Steigerung des Bildungsniveaus
  • Etablierung eines Massenkonsums → Verwischung

typischer Lebensstile zwischen den Klassen

  • insgesamt wohlhabendere Gesellschaft → mehr

Chancen und Möglichkeiten, größeres Spielraum

Individualisierung

nach Beck und Jung

Fahrstuhleffekt:

- Einfluss, den die Wohlstandsexplosion, der Wandel

des Arbeitsmarktes ( Flexibilisierung der Arbeit) auf die

Gesellschaft hat

- Aussage : allgemeiner Wohlstand ist gestiegen, die

Ungleichheiten und ökonomischen Unterschiede gleich.

→ Größerer Wohlstand führt zu besseren Entfaltungs-

und Individualisierungschancen für die Gesamtheit.

Quellen:

SoWi-Buch

www.grin.com

www.wirtschaftundschule.de

www.soziologie-kompakt.de/

www.bpd.de