Neurologie 3, Mitschriften von Neurologie

adäquater Reiz r Reize, auf die eine Sinneszelle nur bei starker Einwirkung oder nicht reagieren nennt man inadäquater Reiz. • Transduktion:.

Art: Mitschriften

2021/2022

Hochgeladen am 09.08.2022

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Analoge und Digitale Codierung:
-ein einzelnes AP am Axon enthält keine Information über die Intensität einer Erregung am
Soma, denn jedes AP läuft gleich ab (alles- oder- nichts- Prinzip)!
-Je stärker die Membran am Soma depolarisiert ist, desto mehr AP werden in einer bestimmten
Zeit am Axonhügel ausgelöst!
-Die Frequenz (AP pro Zeit) ist ein Maß für die Erregung der Zelle!
-Die Frequenz der AP stellt eine digitale Codierung dar!
-Je höher die Frequenz der AP am Endknöpfchen ist, desto höher steigt die
Transmitterkonzentration im synaptischen Spalt und desto stärker ist das postsynaptische
Potenzial!
-An Synapsen ist die Intensität der Erregung über die Transmitterkonzentration analog codiert
Sinne des Menschen:
-Reize: sind äußere Umwelteinflüsse oder innere Einflüsse, die eine Erregung von Zellen
hervorrufen !
-Die Reizaufnahme erfolgt über spezielle Sinneszellen, in denen bestimmte Reize elektrische
Erregungen auslösen!
-Elektrische Erregung besteht in einer Änderung des Membranpotenzials!
-Ein Reiz von dem Typ, für den eine Sinneszellen besonders empfindlich ist nennt man
adäquater Reiz
-Reize, auf die eine Sinneszelle nur bei starker Einwirkung oder nicht reagieren nennt man
inadäquater Reiz
Transduktion:!
-viele Sinneszellen erhalten Rezeptorproteine in der Zellmembran, die auf adäquaten Reize mit
Konformationsänderungen reagieren!
-Der Reiz löst eine Veränderung des Ruhepotenzials aus. Meist eine Depolarisation, dies führt zu
einer Potenzialänderung dem Rezeptorpotenzial
-Rezptorpotenzial: handelt es sich um ein amplitudenmoduliertes Potenzial, d.h. Es bildet in
seiner Amplitude die Intensität des einwirkenden Reizes ab. „Je stärker der Reiz, desto größer
das Rezeptorpotenzial“!
-Das Rezeptorpotenzial entsteht dadurch, dass bestimmte Ionenkanäle in der
Rezeptormembran geschlossen und geönet werden!
-Dies wird für jeden Rezeptortyp auf spezifische weise bewirkt:!
Variante 1: der Reiz wirkt mechanisch auf Kanalmoleküle ein; so bewirkt eine Bewegung von
Sinneshaaren oder das Eindrücken der Zellmembran mechanisch das Önen oder Schließen von
Ionenkanälen!
Variante 2: bestimmte Ionenkanäle sind mit Rezeptoren assoziiert oder ihre Kanalmoleküle sind
selbst Rezeptoren. Sie können durch direktes Einwirken chemischer Substanz geönet oder
geschlossen werden.!
Variante 3: eine Reihe von Ionenkanälen wird vom Reiz nur indirekt über zwischengeschalteten
second- Messenger-Systeme beeinflusst. Dabei bewirkt der Reiz zunächst die Veränderung
eines Rezeptormoleküls. Diese Veränderung führt im inneren der Zelle zur Aktivierung bestimmter
Stoe (G-Proteine/ Enzyme) und dadurch zur Bildung, Freisetzung oder zum Abbau eines
Second-Messengers. Dies bewirkt das önen oder schließen der Ionenkanälen. Die nacheinander
folgende Aktvierung von Rezeptor, G-Protein und sekundärem Botensto stellt eine
Signalkaskade dar. Sie bietet den Vorteil einer Verstärkung, da das G-Protein mehrere Moleküle
enzymatisch aktivieren kann!
-teilweise kommt es im Rahmen der Transduktion zu einer Verstärkung des Reizsignals. Häufig
wird dies durch intrazellulären Reizverstärkung über den second- Messenger erzielt
(Aktivierung eines Rezeptormoleküls kann zur Bildung, Freisetzung oder auch zum Abbau
hunderter von second- Messenger- Molekülen führen)!
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Analoge und Digitale Codierung:

- ein einzelnes AP am Axon enthält keine Information über die Intensität einer Erregung am

Soma, denn jedes AP läuft gleich ab (alles- oder- nichts- Prinzip)

- Je stärker die Membran am Soma depolarisiert ist, desto mehr AP werden in einer bestimmten

Zeit am Axonhügel ausgelöst

- Die Frequenz (AP pro Zeit) ist ein Maß für die Erregung der Zelle

- Die Frequenz der AP stellt eine digitale Codierung dar

- Je höher die Frequenz der AP am Endknöpfchen ist, desto höher steigt die

Transmitterkonzentration im synaptischen Spalt und desto stärker ist das postsynaptische Potenzial

- An Synapsen ist die Intensität der Erregung über die Transmitterkonzentration analog codiert

Sinne des Menschen:

- Reize: sind äußere Umwelteinflüsse oder innere Einflüsse, die eine Erregung von Zellen

hervorrufen

- Die Reizaufnahme erfolgt über spezielle Sinneszellen, in denen bestimmte Reize elektrische

Erregungen auslösen

- Elektrische Erregung besteht in einer Änderung des Membranpotenzials

- Ein Reiz von dem Typ, für den eine Sinneszellen besonders empfindlich ist nennt man

adäquater Reiz

- Reize, auf die eine Sinneszelle nur bei starker Einwirkung oder nicht reagieren nennt man

inadäquater Reiz

  • Transduktion:

- viele Sinneszellen erhalten Rezeptorproteine in der Zellmembran, die auf adäquaten Reize mit

Konformationsänderungen reagieren

- Der Reiz löst eine Veränderung des Ruhepotenzials aus. Meist eine Depolarisation, dies führt zu

einer Potenzialänderung dem Rezeptorpotenzial

- Rezptorpotenzial: handelt es sich um ein amplitudenmoduliertes Potenzial, d.h. Es bildet in

seiner Amplitude die Intensität des einwirkenden Reizes ab. „Je stärker der Reiz, desto größer das Rezeptorpotenzial“

- Das Rezeptorpotenzial entsteht dadurch, dass bestimmte Ionenkanäle in der

Rezeptormembran geschlossen und geöffnet werden

- Dies wird für jeden Rezeptortyp auf spezifische weise bewirkt:

Variante 1: der Reiz wirkt mechanisch auf Kanalmoleküle ein; so bewirkt eine Bewegung von Sinneshaaren oder das Eindrücken der Zellmembran mechanisch das Öffnen oder Schließen von Ionenkanälen Variante 2: bestimmte Ionenkanäle sind mit Rezeptoren assoziiert oder ihre Kanalmoleküle sind selbst Rezeptoren. Sie können durch direktes Einwirken chemischer Substanz geöffnet oder geschlossen werden. Variante 3: eine Reihe von Ionenkanälen wird vom Reiz nur indirekt über zwischengeschalteten second- Messenger-Systeme beeinflusst. Dabei bewirkt der Reiz zunächst die Veränderung eines Rezeptormoleküls. Diese Veränderung führt im inneren der Zelle zur Aktivierung bestimmter Stoffe (G-Proteine/ Enzyme) und dadurch zur Bildung, Freisetzung oder zum Abbau eines Second-Messengers. Dies bewirkt das öffnen oder schließen der Ionenkanälen. Die nacheinander folgende Aktvierung von Rezeptor, G-Protein und sekundärem Botenstoff stellt eine Signalkaskade dar. Sie bietet den Vorteil einer Verstärkung, da das G-Protein mehrere Moleküle enzymatisch aktivieren kann

- teilweise kommt es im Rahmen der Transduktion zu einer Verstärkung des Reizsignals. Häufig

wird dies durch intrazellulären Reizverstärkung über den second- Messenger erzielt (Aktivierung eines Rezeptormoleküls kann zur Bildung, Freisetzung oder auch zum Abbau hunderter von second- Messenger- Molekülen führen)

- Rezeptoren regieren erst dann mit der Bildung eines Rezeptorpotenzials, wenn die Reizstärke

einen gewissen Schwellenwert überschreitet

- Ab einer bestimmten Reizstärke erhöht sich das Rezeptorpotenzial nicht mehr

Codierung:

- Je stärker ein Reiz ist, desto höher ist das Rezeptorpotenzial der Sinneszelle

- Die Verschlüsselung der Reizstärke in ein bestimmtes Erregungsmuster nennt man Codierung

- Manche Sinneszellen besitzen ein Axon mit spannungsgesteuerten Natrium- Kanälen und

können selbst AP bilden

- Primären Sinneszellen: ist die Frequenz der AP umso höher, je stärker der Reiz war. Die

Reizstärke ist frequenzcodiert

- Sekundäre Sinneszellen: können kein AP erzeugen. Bei ihnen entsteht nur ein

Rezeptorpotenzial, das umso höher ist, je stärker der Reiz war. Die Reizstärke ist amplitudencodiert. Über eine Synapse wird die Erregung der Sinneszelle auf eine nachfolgende Nervenzelle übertragen. Je höher das Rezeptorpotenzial, desto höher fällt das postsynaptische Potenzial aus und desto höher ist die Frequenz der AP in der nachfolgende Zelle