












Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Prüfungen vorbereiten
Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Download-Punkte bekommen.
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Inhalt. ➢. Lehrplan Mathematik für die Grundschule des Landes NRW. ➢. Arithmetische Vorkenntnisse am Schulanfang. ➢. Zahlaspekte, Zählen, Zahlzeichen.
Art: Mitschriften
1 / 20
Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt
Lass dir nichts Wichtiges entgehen!













1
Inhalt Lehrplan Mathematik für die Grundschule des Landes NRW Arithmetische Vorkenntnisse am Schulanfang Zahlaspekte, Zählen, Zahlzeichen Zum Gleichheitszeichen Materialien im Anfangsunterricht Addieren und Subtrahieren: Grundvorstellungen und Grundverständnis Beginn der Rechenfertigkeit bei Erstklässlern Addieren und Subtrahieren: Rechen-Strategien Der Zahlenraum bis 100: Aufbau und additives Rechnen Multiplizieren und Dividieren: Grundvorstellungen, Grundverständnis, Einmaleins Prinzipien des Übens Der Zahlenraum bis 1 Million: Stellenwertsystem Halbschriftliches Rechnen Umgang mit Daten und Größen: Sachrechnen Rechenstörung: Prävention und Förderung (Dr. Thomas Rottmann) 2
3 4
Lernen und Lehren Beziehungsreiches Üben dient der Geläufigkeit und der Beweglichkeit sichert, vernetzt und vertieft vorhandenes Wissen und Können fördert die Einsicht in Gesetzmäßigkeiten und Beziehungen, die Phänomene aus der Welt der Zahlen, Formen und Größen strukturieren.
Ergiebige Aufgaben haben eine zentrale Bedeutung für den Unterricht. Sie beinhalten differenzierte Fragestellungen auf unterschiedlichem Niveau, ermöglichen verschiedene Lösungswege und fördern die Entwicklung grundlegender mathematischer Bildung. 7
Lernen und Lehren Übungen sollten möglichst problemorientiert, operativ oder anwendungsbezogen angelegt sein. Die notwendigen automatisierenden Übungen bauen auf einer sicheren Verständnisgrundlage auf. Der Mathematikunterricht trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler in zunehmendem Maße eigenverantwortlich üben. 8
Lernen und Lehren Operative Übungen (Erläuterung Lehrplan) Im Rahmen operativer Übungen werden die Auswirkungen bestimmter Operationen wie Vergrößern, Verkleinern, Vertauschen, gleich- und gegensinnig Verändern bezüglich des Ergebnisses untersucht. Aufgaben werden nicht unsystematisch und isoliert geübt; vielmehr werden in einem strukturierten Aufgabengeflecht aus z. B. Grund-, Tausch-, Umkehr- und Nachbaraufgaben oder aus Grund- und Analogieaufgaben die Zusammenhänge und Beziehungen zwischen den einzelnen Aufgaben herausgearbeitet und zum (vorteilhaften) Rechnen genutzt. Operative Übungen fördern – im Gegensatz zu reinen Routineübungen – die Beweglichkeit des Denkens und Rechnens.
9 Lernen und Lehren Automatisierendes Üben (Erläuterung Lehrplan) Automatisierende Übungen festigen Grundkenntnisse wie das Einspluseins und das Einmaleins sowie elementare Techniken wie die schriftlichen Rechenverfahren. Als gesichert verfügbare Routinen entlasten sie das Bewusstsein und die Konzentration beim Lösen komplexerer Aufgaben. Automatisierende Übungen sollten jedoch immer erst dann im Unterricht eingesetzt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler die entsprechenden Operationen, Rechengesetze, Rechenstrategien und Verfahren verstanden haben. Bei einem verfrühten Übergang zum Auswendiglernen bzw. bei einem verfrühten Einüben von Routinen besteht die Gefahr, dass sich mögliche Fehler oder falsch verstandene Regeln verfestigen. Vergessene Gedächtnisinhalte müssen dann mühsam durch wenig elaborierte Techniken wie zählendes Rechnen oder Aufsagen der Einmaleinsreihen (neu) aufgebaut werden, statt sie z. B. aus bekannten Aufgaben abzuleiten.
10
Leistung fördern und bewerten Für eine umfassende Leistungsbewertung, die Ergebnisse und Prozesse gleichermaßen mit einbezieht, sind neben
13 „Üben im Mathematikunterricht der Grundschule“ ist ein Thema voller Widersprüche, Probleme und Ungereimtheiten - tatsächlicher und vermeintlicher. (Radatz/Schipper, Handbuch für den MU an GS, 1983 S. 190)
„Vermittlung von Einsicht“ „Förderung des Könnens“ „pauken“ „schlechte Schülerleistungen“ „stupides Üben“ „Funktionslust“ „Problemlösefähigkeit“ „mangelnde Rechenfertigkeit“ „abwechlungsreiches Üben“ „ständiges Springen“ 14
Geläufigkeit Sicherung vorhandenen Wissens und Könnens Vernetzung vorhandenen Wissens und Könnens Vertiefung vorhandenen Wissens und Könnens Förderung von Einsicht in Gesetzmäßigkeiten und Beziehungen verschiedene Lösungswege notwendige automatisierende Übungen 15 Winter, Heinrich (1984): Begriff und Bedeutung des Übens im Mathematikunterricht In: mathematik lehren 2, 1984, S. 4- 16 Auch auf Einsicht beruhende Verfahren können wieder verlernt werden. „Der denkende Mensch vergisst bekanntlich seine eigenen guten Ideen, wenn er sie nicht einprägt.“ (aus Aebli: Denken das Ordnen des Tuns, 1981 S.366) So ist Üben nicht erst zur Steigerung der Geläufigkeit notwendig, sondern schon für die Aufrechterhaltung der Einsicht in die Schematik des Verfahrens. (S. 7) Tatsächlich kann man aber auch Wissen vergessen, das mit Einsicht erworben worden ist, daher benötigen wir Reaktivierung von Wissen, und das ist einprägendes Üben. Vor allem aber ist Einsicht kein globales und endgültiges, sondern ein lokales (auf subjektive Erfahrungsbereiche eingeschränktes) und instabiles Ereignis. Man kann und muss ein Wissen durch beständiges Reaktivieren, Umwälzen, Neuordnen im Wege entdeckenden Lernens ausbauen, festigen, verfeinern, vertiefen, verallgemeinern. (S. 9)
Lehr-Lern-Forschung, 1982, S.
nach H. Winter 19
nach H. Winter 20
nach H. Winter 21 Vorsicht bei naiven konstruktivistischen Theorien! „Da der Radikale Konstruktivismus an Popularität gewinnt, besteht eine Gefahr darin, dass er zu einem übertrieben kindzentrierten, romantischen Fortschrittsglauben führt. ... Dieser Romantizismus als Teil einer progressiven Unterrichtsideologie heißt alles, was das Kind tut, als Ausdruck seiner individuellen Kreativität gut und unterstellt naiv, dass das Kind einen Großteil des konventionellen Schulstoffs von sich aus entdecken kann. Entdeckendes Lernen in den Sechzigern und danach war oft verbunden mit einem Romantizismus, der im Endeffekt nicht ganz ergiebig für die Lernenden war...“ Paul Ernest : Constructivism: Which Form Provides the Most Adequate Theory of Mathematics Learning? In: JMD 1994 S. 337 (Übers.: hdr)
nach H. Winter 22
nach H. Winter
25
nach H. Winter
26
27 28
31
... auch wenn das selbst gesteckte Ziel nicht immer erreicht werden kann.
Horst Karaschewski: Wesen und Weg des ganzheitlichen Rechenunterrichts, 1966
33
34
37 Die vier Zahlenkarten sind verschieden. Man kann sie der Größe nach ordnen: 0 a < b < c < d. Kleine Theorie zum Für die sechs Ergebniszahlen gilt: Mindestens 5 Ergebniszahlen sind verschieden. 0 < < < < <
b d c a a + b = a + c = a + d b + c b + d = c + d = a b c d
38 Gesetzmäßigkeiten , die Kinder im Verlauf der Übung entdecken können, sind folgende: Kleine Summanden kleine Summe, große Summanden große Summe Die kleinste Ergebniszahl ergibt sich aus den kleinsten Zahlenkarten, die größte Ergebniszahl aus den größten Zahlenkarten. Die Summe aus der kleinsten und der größten Ergebniszahl ist gleich der Summe aller Zahlenkarten. (Es gibt drei Paare von Ergebniszahlen mit dieser Summe.) Die Summe aller Ergebniszahlen ist die dreifache Summe aller Zahlenkarten. Kleine Theorie zum
39 __ + __ = 11 __ + __ = 13 __ + __ = 14 __ + __ = 16 __ + __ = 17 __ + __ = 19 __ + __ = 15 __ + __ = 16 __ + __ = 17 __ + __ = 17 __ + __ = 18 __ + __ = 19 __ + __ = 20 __ + __ = 21 __ + __ = 22 __ + __ = 23 __ + __ = 24 __ + __ = 25
Ein Sechser-Pack hat zwei Lösungen. Ein Sechser-Pack hat keine Lösung. Ähnlich wie bei Sudoku lassen sich „Sechser-Pack“-Heftchen zum Süchtigwerden herstellen. Das Aufgaben-Format eignet sich auch als interaktives Spiel für die CD einschl. verschiedener Schwierigkeitsgrade.
40