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Christa Wolf wurde im Jahre 1929 geboren und starb 2011 in Berlin. Als 1945 die sowjetischen Truppen ankamen, flüchtete ihre Familie nach Mecklenburg. Sie war eine “ loyale Dissidentin ”: sie kritisierte nicht den Sozialismus als bessere Alternative zur kapitalistischen BRD, sondern sie kritisierte die Methode der Partei, dieses Ziel zu erreichen. Ihr erster Erfolg war die Erzählung Der geteilte Himmel und die Botschaft von Christa Wolf ist: die Selbstverwirklichung ist in der DDR mӧglich, wenn der Einzelne dem Staat vertraut und sich mit den sozialistischen Prinzipien identifiziert. Ihre Erzählung Nachdenken über Christa T. spricht über eine Frau, die feststellt, dass es in der DDR nicht mӧglich ist, ein authentisches Leben zu führen: die Partei will Menschen, die nicht selbständig denken kӧnnen. So ist die Selbstverwirklichung nicht mӧglich. Wegen ihrer Meinungen, die von der Linie der Partei abwichen, stand Christa viele Jahre unter systematischer Beobachtung durch die Staatssicherheit. Trotzdem durfte sie in den Westen reisen: sie hielt Vorträge in den USA, in der BRD, in der Schweiz, in Italien und bekam sogar Preise in der BRD. Schließich trat sie aus der Partei (SED). Christa, wie andere Intellektuelle, war gegen die Auflösung der DDR und deren Beitritt zur BRD. Kurz vor dem Fall der Mauer (am 8. November 1989) richtete sie einen Appell an die DDR Bürger, in dem sie diese aufforderte, die DDR nicht zu verlassen. In der Erzählung Was bleibt (1990) beschreibt sie ihr Leben unter der Überwachung der Stasi, des Geheimdienstes der DDR. In dem Roman Medea (1996) griff sie auf die griechische Mythologie zurück. Im Jahr 2003 erschien Ein Tag im Jahr: 1960-2000, eine Art Tagebuch, wo sie die politische Situation in der DDR in den 40 Jahren zwischen 1960 und 2000 beschreib