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Dekadenz und Expressionismus, Sintesi del corso di Tedesco

Dekadenz: Jahrhundertwende, Impressionismus, Symbolismus (R. M. Rilke) Expressionismus: G. Heym, G. Trakl, F. Kafka, T. Mann Appunti e schemi da Fokus KonTexte Neu (Maria Paola Mari, DeaScuola)

Tipologia: Sintesi del corso

2018/2019

Caricato il 14/11/2019

corabettoni
corabettoni 🇮🇹

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DEKADENZ

GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT

DIE JAHRHUNDERTWENDE

Diese Wende umarmt die Literatur, Kunst, Geschichte und Philosophie: das bedeutet, dass sie ist eine richtige Wendung von Ereignissen in Geschichte. Wilhelm II. folgt die Politik Bismarcks: das Unterschied ist, dass Bismarck das Gelichgewicht halten wollte und er suchte immer eine Kompromisslösung. Innenpolitisch sind die Umstände Deutschlands sehr schwierig wegen der Industrialisierung und große Probleme zwischen Proletariat und Bourgeoi- sie. Der Attentat von Sarajevo ist der Anlass des Krieges und schildert das Ende der Donaumonarchie. Wilhelm II. wird exiliert und in Deutschland entsteht eine neue politische Realität, die Weimarer Re- publik.

Wissenschaftliche Forschungen und Fortschritte der neuen Technologie: diese Periode gibt viele Ent- deckungen in Bezug auf Medizin und Wissenschaft, wie zum Beispiel die Relativitätstheorie von Albert Einstein. Der Wohlstand verursacht:  einen großen Unterschied zwischen Arm und Reich  einen Mangel an Werten und Idealen  Gefühlen von Entfremdung und Isolierung  Eine existenzielle Unsicherheit in den Menschen Deswegen spricht man von einer Untergangsstimmung, die Dekadenz bedeutet: Dekadenz in den Ide- alen, Gefühlen und Glaube. Der Philosoph dieser Epoche ist Friedrich Nietzsche, mit seinem dualistischen Weltbild zwischen Apol- linisches (Rationalität) und Dionysisches (Irrationalität) und seiner Proklamation vom Tod Gottes. In der Medizin betrachtet man Sigmund Freud als den Vater der Psychoanalyse und den ersten Seelen- arzt. Freud lebt und lehrt in Wien, das ein wichtiges Kulturzentrum der impressionistischen Epoche ist. Durch seine Theorie hat er nicht nur die Medizin, sondern auch die Soziologie und Literatur beeinflusst. 1900 erscheint er sein wichtigstes Werk „ Die Traumdeutung “, wo er seine Theorie des Unbewussten erklärt. Freud identifiziert im Unbewussten 3 unterschiedliche Ebenen:

  1. Es → unbewusste Triebe
  2. Über-Ich → die Moral, das Gewissen, die Gebote
  3. Ich → Brücke zwischen Es und Über-Ich Es gibt einen Konflikt zwischen Es und Über-Ich und aus diesem Konflikt stammen nach Freud die so- genannten Neurosen. Nach Freuds ist die Lösung die Psychoanalyse und die Mittel sind:  die Traumdeutung → die Dechiffrierung der Träumen, wo oft die Konflikte sind  die Hypnosie  therapeutische Gespräche In dieser Zeit gibt es eine starke Bedürfnis, um die Gefühle und Empfindungen zu analysieren: das ist, warum Nietzsche und Freud sehr wichtig sind. Wenn man an Literatur und Kunst denkt, sagt man, dass jetzt eine neue Epoche beginnt und eine neue Bewegung verursacht: der Impressionismus.

LITERATUR

DER IMPRESSIONISMUS

1874 entsteht diese Bewegung mit einem Bild von Claude Monet in einer Ausstellung bei dem Photo- graph Nadar in Paris und das Bild heißt „ Impression, soleil levant “ (auf Deutsch „ Die aufgehende Sonne “) Die Kunst des Impressionismus ist eine Kunst von außen nach innen. Man kann nicht Bilder der Im- pressionisten zu nah schauen, was die Maler gemalt haben und ihre Gefühle, weil sie farbige Punkte benutzen. Malerei ist der Anfang dieser Bewegung, aber man kann auch diese Theorie auch in Literatur finden: die Künstler dieser Zeit geben keine fotografische Wiedergabe der Realität, sie stellen die Realität nach dem Eindruck des Moments, deshalb spricht man von einer Eindruckskunst. Sie malen en plein air , wobei der Künstler der Momente des Tages wirklich darstellt_._ Dieser Kunst ist sehr subjektiv, so ist die Subjektivität an der ersten Stelle und gehört zum Schaffensprozess. Man spricht auch von Augenblick, ein flüchtiger Moment, der sehr schnell endet und von Sekundenstil, die Stimmungen ändert sehr schnell: in einem Sekund hat man einen Eindruck und später einen anderen. Die Impressionisten analysieren Gefühle und Empfindungen und benutzen jetzt kurze literarische For- meln:  Novelle  Gedichte  Lyrik → die beliebte Gattung, weil sie am bestem die Wiedergabe von diesen Empfindungen schildert Die Kunst von Impressionismus geht von der Wirklichkeit zur Seele. Diese Periode ist der sogenannten Müdigkeit (geschichtliche Ereignisse, Krieg, Jahrhundertwende) der Seele, die existenzielle Unsicher- heit verursacht und man überwindet den Naturalismus. Viele Künstler dieser Wendezeit sind Kinder einer Generation, die zu schnell reich wegen der Industrialisierung geworden ist. Sie leben im Wohl- stand, aber sie haben große Schwierigkeiten, in der Gesellschaft zu integrieren, deshalb fühlen sie sich unfähig, zu leben und zu handeln: das heißt, dass sie eine Unfähigkeit im Leben haben. Sie fühlen sich schwach und müde und die Kultur der Dekadenz beginnt. Die Künstler kennzeichnen mit ihrer Müdig- keit der Seele die Epoche der Jahrhundertwende und es gibt keine Werte mehr in Gesellschaft oder Politik und jetzt fühlen sie sich eine neue Kunst, die die Wirklichkeit total ablehnt und sie ziehen in eine eigene Welt. Die Künstler wollen jetzt in eine neue Welt leben: das ist der Phase des Symbolismus.

DER SYMBOLISMUS

Die Künstler suchen jetzt eine Kunst, die als Selbstzweck und das Motto kommt aus der französischen Literatur „ l’art pour l’art “ (auf Deutsch „ die Kunst um der Kunst willen “): jetzt ist die Darstellung des Lebens durch einen Schönheitskult geschildert. Diese neue Kunst strebt nach der Vollkommenheit der Form nach einem eleganten Stil. Diese Bewegung entfernt sich von der Wirklichkeit zugunsten einer fantastischen Welt, in der die Vertreter dieser Bewegung leben. Der Künstler bleibt außerhalb der Masse, freiwillig und stolz und will mit dem Volk nichts zu tun haben. Der Künstler betrachtet sich selbst als ein Priester-Prophet. Er denkt, dass er eine spezielle Begabung und eine höhere Empfind- lichkeit (=Sensibilität) in sich selbst hat. Die Dichter des Symbolismus sind nicht mehr Wortführer einer Nation oder des Volkes wie auch die Romantiker waren, sondern sie gehören zu einem kleinen Kreis von Gleichgesinnten. Sie wohnen in ihren Elfenbeintürmen isoliert, wo sie sich mit schönen Dingen umgeben und um sich den Kult der Schönheit widmen. Sehr oft fuhren diese Künstler ein skandalöses Leben, denn sie ertragen das normale und banale Leben nicht: deshalb finden sie Zuflucht im Kult der Schönheit, die nur die Kunst bieten kann. Sie recherchieren eine höhere Kunst, die eine höhere Wirk- lichkeit schildert, die das Unsagbare sagt und das Unbewusste erklärt: dafür benutzen sie Symbolen, die Wörter und Bilder sind, die eine höhere Sphäre angehören. Die Bedeutung dieser Symbole kann nur intuitiv und emotional verstanden werden.

Künstler die Zweideutlichkeit der wilhelminische Epoche erleben. Die Künstler dieser Zeit haben das Bedürfnis, eine neue Kunst zu benutzen, dafür verwenden sie die Literatur als Waffe. Diese neue Kunst soll nicht mehr fotografieren, sondern die Menschen denken lassen: so fühlen und halten sich viele Expressionisten als Weltverbesserer. Durch die Kunst soll, ihrer Meinung nach, die Welt zerstört werden, um darauf eine neue zu herrich- ten: ihre künstlichen Werke haben apokalyptische Bilder von dem Weltende und viele Visionen von Weltverfall. Da sie die Kunst in der Dienst der Gesellschaft stellten, waren die Expressionisten revolu- tionäre und man erkennt ihnen einen prophetischen Charakter zu. IN LITERATUR → Die beliebte Gattungen sind erstens die Lyrik, dann das Drama und nur selten der Roman. Man vergleicht oft die Frühexpressionisten mit den französischen poètes maudits. Die Sprache ihrer Kunst ist neu, fast immer visionär, gefühlvoll, mit Verben wie brechen , stoßen , reißen, wehen. Es gibt viele abgerissene Wörter, isolierte Verben und Pronomen und es gibt fast keine Syntax mehr DAS DRAMA → Nach der Benutzung der Lyrik gewinnt das Drama an Bedeutung: es gibt einen Experi- mentiere Willen, der allen künstlichen Möglichkeiten des Theaters zu entwickeln versucht. Sehr oft haben die Dramatiker ihre Inspiration von einem Mahler, Wassily Kandinsky. Die Dramatiker des Expressionismus wollen einen absolute szenische Kunst schaffen, die der mensch- lichen Totalität entsprechen soll: das Ziel ist ein Gesamtkunstwerk zu erreichen und so suchen sie eine neue Symbiose der Künste. Die Expressionisten verzichten auf die naturalistische Darstellung des Milieus und jetzt steht im Zent- rum als Hauptfigur ein nackter Mensch, der oft eine Maske trägt und namenlos ist. Die jungen Protagonisten im Theater führten oft Monologe und rebellieren sich gegen die Gewalt des Schicksals, die Umwelt oder den Vater: der nackte Mensch des Expressionismus bemüht sich von der Mechanisierung des Lebens und der Industrie zu befreien.

GEORG HEYM  1887 in Hirschberg geboren  Zusammen mit Georg Trakl ist der bekannteste Lyriker des Expressionismus  Sein Vater war ein Staatsanwalts und er besucht das Gymnasium, später studiert er Jura  Er hasste lebenslang den Juristenberuf, auch wenn er ihn nicht ausgeübt hatte  Seine Persönlichkeit war sehr kompliziert, er fühlt die unmenschliche leere Welt der modernen Zivilisation und der Großstadt  Er lebte lange Zeit in Berlin und hier erlebte er Elend, Einsamkeit und hatte ein starkes Weltendgefühl und Selbstmordgedanken  Stirbt 1912 durch einen Unfall Die große Stadt Berlin gilt als unmenschliche Metropole, die von Leben den Toten bewohnt ist (T. S. Eliot „ The waste land “, Städten in den Toten lebten). Die Stadt ist voll von Grausamkeit und in der Stadt identifiziert er dämonische Bilder und oft gibt es in den Gedichten prophetische Voraussagen des Weltendes: nämlich ist diese Lyrik auch Großstadtlyrik genannt, weil man Elend, Einsamkeit und Weltendesgefühl in der Stadt identifiziert. Die Großstadt hat Einwohner, die Toten sind und sie ist wie ein moderner Babel, der von Rache Gottes beherrscht ist und wird zu einer Todeslandschaft gebracht. Heym gilt als Fürsprecher von allen den Themen des Expressionismus:  Die Rebellion gegen die Industrialisierung und Mechanisierung des Lebens  Die Figur des Menschen, der wirklich ohne Identität ist, in Einsamkeit lebt und keine Gefühle besitzt: nur die Zerstörung der Zivilisation kann vielleicht eine Hoffnung sein  Das Gedicht ist wie eine Waffe benutzt, um eine wichtige Mitteilung für die Zukunft vermitteln und eine neue Welt zu bilden → Hochexpressionismus

GEORG TRAKL  Er wurde 1887 In Salzburg geboren  Er hat eine komplizierte Persönlichkeit: er hat seine Schwester Grete geliebt und der Tod seiner Schwester, die das Symbol einer verboten und unmöglichen Liebe war, hat in ihm Schuldge- fühlen verursacht  Diese Leidenschaft hat ihn in kurzer Zeit zur Rauschgiftsüchtigkeit verbracht  Er hat als Apotheker gearbeitet, aber er war unfähig eine feste Stelle zu erhalten  Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 hat er als Sanitäter bei der Grenze mit Polen gearbeitet  Nach der Schlacht bei Grodek, in Polen, hat er eine tiefe Erschütterung und als Konsequenz brach er zusammen und wurde in der psychiatrischen Abteilung des Garnisonspitals interniert: da versuchte er Selbstmord  Bei der Internierung verfasst er sein letztes Gedicht „ Grodek “  1914 stirbt an einer Überdosis Kokain im Hospital

„ GRODEK “

Grodek ist ein Ort in Ost Galizien, heute Ukraine. Das war ein Kriegsschauplatz zwischen österreichi- schen und russischen Truppen. Trakl war als Reservist engagiert (er entschied freiwillig, engagiert zu sein) und diente als Sanitäter und Militärapotheker. In Grodek wurde eine blutige Schlacht ausgetra- gen und noch jetzt gilt Grodek als Denkmal für alle Opfer der großen Schlacht. Nach dieser Schlacht war Trakl so tief erschüttert, dass seine psychiatrische Krankheit so schwer wurde: er sah Tod und Leidenschaft und er wurde die sterbenden Krieger nie vergessen. Das Gedicht wird 1914 verfasst.

FRANZ KAFKA  Wurde 1883 als Sohn eines jüdischen und autoritären Kaufmanns in Prag geboren  Prag war in Teil der Donaumonarchie und man sprach dort tschechisch → „ Viele Welten aber keine Zuhause " (Prag als Gefängnis, als Albtraum)  Als Juden hatte er praktisch kein Kontakt mit dem Ghetto, er war nicht integriert, so entschied er diese Religion nicht mehr zu folgen  Erlebte in seinem Leben viele unterschiedliche Situationen und nirgendwo fühlte sich wohl  Tiefe Freundschaft mit Max Brod während der Periode des Studiums  Reiste viel und arbeitet als Versicherungsangestellter auch in Italien, aber er war nicht froh  Seine lebenslange Krankheit führte ihn zum Tod an Tuberkulose 1924 in der Nähe von Wien

DICHTUNG UND WERKE ↓ Kafkas Themen sind meistens Isolation und Entfremdung: sie sind die Konsequenzen von seine Unfä- higkeit sich zu integrieren und nämlich kämpfte er lebenslang ums Leben. Sein Vater Hermann wollte ihn Jura studieren, ein Beruf finden und das verursacht seine Unfähigkeit im Leben: Kafka liebte nur die Literatur und Schreiben. Die Beziehung mit seiner Familie ist auch ein Leitmotiv seiner Werke: er fühlte sich von seiner Familie aufgeschlossen und so spricht man von Vater-Sohn Konflikt, wegen der unterschiedlichen Persönlich- keiten von Franz und sein Vater.

  1. Ablehnung der physischen Monstrosität → als die Mutter nicht den Insekt als wahrer Gregor erkannte  Gregor akzeptiert seinen Körper als Insekt nicht  Franz war oft krank und mochte seine Körperlichkeit nicht
  2. Man assoziiert oft die Namen Kafka-Samsa, noch mit den Vokalen Die Themen sind: o Die Veräußerung der Person → als Gregor einen Insekt wurde (am Anfang) o Der Sinn von Angst → als Gregor nicht aufstehen konnte o Die Verdrängung → als die Familie und der Prokurist Gregor als ein großer Insekt sahen o Egoismus und Undankbarkeit als Grundlage des Verhaltens → Gregor unterstützte seine Fami- lie o Die abstoßende Voraussetzung o Die Abhängigkeit von der Familie o Die Negation der künstlichen Freiheit → Familie als „ animalischer Kontext “ o Der Versuch, eine Beziehung mit der Familie zu bilden und erhalten o Der Aufstand der Familie nach Gregors Tod o Der Antrag gegen die Unterdrückung der sozialen Regeln Kafka benutzt eine detaillierte Sprache (mit vielen Adjektiven), um eine Beschreibung zu geben und die ganze Erzählung findet in geschlossenen und erstickenden Orte statt. Man spricht von magischer Realismus , d.h. die Nutzung von irrationalen Elementen in einem realen Kontext.

THOMAS MANN  Er wurde 1875 in Lübeck (ganz Norddeutschland, sie gehört mit Hamburg zu den Hansestäd- ten) geboren  Sein Vater war ein reicher Kaufmann, der später Senator wurde und seine Mutter war eine Südamerikanerin aus Rio de Janeiro  Er lebte in Lübeck und erst nach dem Tod des Vaters zog er nach München, wo er sein Studium an der technologischen Hochschule beendete  Nach dem Studium folgte er seinen Traum, d.h. Schriftsteller zu werden und begann seine Existenz als freier Schriftsteller  Zusammen mit seinem Bruder Heinrich, auch Schriftsteller, reiste er ab und zu auch nach Ita- lien, wo er in Rom für eine kurze Zeit lebte  Nach dem Ersten Weltkrieg war er Befürworter einer demokratischen und humanitären Welt  Aus dieser Weltanschauung war er politisch engagiert und hatte soziale Interesse  1918 : er schrieb „ Betrachtung eines Unpolitischen “, wo er die Dekadenz und die Mangel an Idealen dieses Zeitalters analysiert  1933: als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde er wegen seiner Idealen zum Exil gezwungen  Er lebte erst in der Schweiz, dann in Frankreich und endlich in den U.S.A., wo ihm die Staats- bürgerschaft 1944 anerkannt wurde  Als er im Exil war, sandte er Radioappelle gegen die Barbarei, die in Europa von den National- sozialisten durchgeführt wurde  Erst nach dem Ende des Krieges konnte Thomas Mann wieder nach Europa kehren  Er starb 1955 in Zürich

Er gehört zur keinen Bewegung: man spricht nicht nur von Expressionismus, sondern verkörpert er die ganze Dekadenz und Jahrhundertwende in allen Welten.

DICHTUNG UND WERKE ↓ Die Leitmotive seiner Dichtung ist der Zwiespalt zwischen Geist (= Künstler) und Leben (= Burger), weil:  Die Welt für ihn ohne Ideale ist und die Nationalsozialisten ihn im Exil wegen seiner Ideen ge- zwungen haben  Er die zwei verschiedenen Persönlichkeiten der Eltern erlebt hat:  der Vater war ein bürgerlicher norddeutscher Kaufmann, ein ernster, nüchtern und respektabler Mann  er symbolisiert das Leben und das Bürgertum  die Mutter war eine phantasievolle Sudamerikanerin und hatte ein künstlicher Tempe- rament  sie symbolisiert den Geist und die Kunst Diese Antinomie prägt Manns Charakter, d.h., dass in seiner Persönlichkeit als auch in seinen Werken erkennt man sehr klar die Gegenüberstellung von zwei Menschentypen: einerseits der solide, normale, sachliche Burger, andererseits der reine Ästhet. Er hat Romane geschrieben: o „ Buddenbrooks, Verfall einer Familie “ (1901) o „ Der Zauberberg “ (1924) o „ Doktor Faustus “ (1947) Er hat auch Erzählungen und Novellen verfasst: o „ Tristan “ (1903): Novelle o „ Tonio Kröger “ (1903) o „ Der Tod in Venedig “ (1912)

„ TONIO KRÖGER “

Das ist ein autobiographisches Werk, wo das Leitmotiv der Kontrast zwischen Künstlertum und bür- gerlichem Leben geschildert wird. Die Themen sind:  Die Schwierigkeit des Künstlers Tonio Kröger in dem normalen banalen Leben des Burgers zu integrieren  Das Verhältnis zwischen Kunst (Isolierung) und Leben, das von dem Protagonist Hans Hansen geschildert wurde

TONIO KRÖGER HANS HANSEN Künstler, Kunst, Künstlertum Bürgertum, Bürger Tonio ist kein deutscher Name, außer von der Familienname: er klingelt als ein südlicher Name

Hans ist ein typischer norddeutscher Name

Er ist nicht gut in der Schule, er be- kommt immer schlechte Noten

Er ist gut in der Schule und er ist ge- liebt von allen den Lehrern Er hat braune Haare und Augen Er ist gut besteht und hat blonde Haare und blaue Augen Er ist phantasievoll, sensibel Er ist praktisch

Die Geschichte schildert den Kontrast zwischen Künstlerexistenz und bürgerlicherem Leben. Die No- velle erzählt das Leben von Tonio in einem Zeitraum von 14 Jahren.