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Appunti sull'espressionismo Tedesco
Tipologia: Appunti
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Der Expressionismus ist eine Geistesbewegung, die in Deutschland entsteht und von 1910 bis 1925 alle Gebiete der Kunst und Literatur beeinflusst. Die Expressionisten realisieren eine totalen Bruch mit der Tradition, den Konventionen und den für sie falschen Werten der Gesellschaft; sie streben nach einer Erneuerung des Menschen und der Welt. Der Expressionismus entstand in Deutschland und wurde bald eine europäische Kunstrichtung, die alle Bereiche der Kunst umfasste ( Malerei, Bildhauerei, Literatur, Musik, Film und Tanz). Die Zentren des Expressionismus waren Berlin, Leipzig, Prag, Wien, Heidelberg und München. Man unterscheidet zwei Phasen im Expressionismus DIE ERSTE PHASE DES EXPRESSIONISMUS Die erste (1910-1918) liegt in der Vorkriegs- und der Kriegszeit, ist metaphysisch-visionär und abstrakt. Die Zeitschrift des Frühexpressionisten ist ,,Der Sturm''. Wichtigen Themen des erste Expressionismus sind: die Großstadt und Krieg. Ihrer Welt gegenüber fühlten die Expressionisten Angst und Entfremdung. Diese Gefühle drücken sie oft durch apokalyptische Visionen aus. Neben Bildern von Verzweiflung, Krieg und Weltende, beschreiben sie aber auch andere von Revolution, Weltregeneration und Hoffnung. Die Lyrik ist die Gattung, in der sich die Subjektivität und die Leidenschaft der Frühexpressionisten am besten ausdrücken. Die berühmtesten Lyriker in Deutschland sind Georg Heym, Jakob von Hoddis, August Stramm, Gottfried Benn etc. DIE ZWEITE PHASE DES EXPRESSIONISMUS. Die Dichter der zweiten Phase (1918-1925) sind nach dem Krieg tätig; sie hoffen auf eine geistige und soziale Erneuerung, sind optimistischer, realistischer und oft politisch engagiert. Die von ihnen bevorzugte Gattung ist das Drama. Das expressionistische ,,Stationendrama'' ist eine allegorisch-symbolisches Stück mit lehrhaften Charakter. Die Handlung besteht aus aneinander gereihten Einzelbildern (Stationen). Bevorzugte Themen sind: Sie Vater-Sohn Konflikt, der Pazifismus und die Demaskierung der bürgerlichen Welt. Die wichtigsten Dramatiker der Zeit sind in Deutschland Georg Kaiser, Ernst Toller etc.. Im Mittelpunkt des Expressionismus steht nicht das Individuelle, Einzelne, Bestimmte, sondern das Allgemeine, Typische, Unbestimmte. Dieser Mangeln an Konkretheit erklärt den Begriff des ,,Nackten Menschen''. Der Mensch hat keine konkrete Bestimmung und also auch keine Persönlichkeit, keinen Namen. Bürokratie, Industrialisierung, Militarismus haben ihn entfremdet und zu einer mechanischen Puppe reduziert. Das Individuum soll sich deshalb von der Sklaverei der Technik und von der Vermassung befreien. Die neue Sprache ist der ,,Schrei'' oder der ,,Telegrammstil'', wo die normale Wortstellung nicht mehr existiert. Die Sätze sind kurz, oft ohne Artikel, Konjunktionen und Adverbien. Verben, Ausrufe und Schreie werden aneinander gereiht und ergeben Bilder voller Pathos. Am Anfang des 20. Jahrhunderts begann auch in Deutschland infolge der Industrialisierung die Verstädterung. Für die jungen expressionistischen Künstler hatte die Metropole ein doppeltes Gesicht, einerseits war es Schreckbild und Monster, Ort der Verfalls und der moralischen Dekadenz, andererseits faszinierender und verführerischer Ort der Vergnügungen. Die Großstadt stand für Dynamik, Modernität aber war auch Sinnbild für Entfremdung, Anonymität und Entindividualisierung. Die Großstadt inspirierte also sowohl Begeisterung als auch Verzweiflung, Ohnmacht und Angst: sie repräsentierte Zerstörung und Erneuerung. Am Anfang des Expressionismus zeigten sich vor allem die negativen Seiten des Urbanisierungprozesses : Soziales Elend, Alkohol, Drogen, Anonymität. WELTENDE – JAKOB VON HODDIS - 1911 Das Gedicht wurde 1911 in der Berlinerzeitschrift ,,Der Demokrat'' publiziert und dieses Datum gilt als Beginn des Expressionismus. Es ist das Manifest des Expressionismus. Das Hauptthema ist das Ende der Welt, weil der Autor eine apokalyptische Vision hat. Das Gedicht ist in zwei strukturiert, mit einem Simultanstil, weil der Autor verschiedene Sinneseindrücken gleichzeitig neben einander stellt. Die Wirklichkeit wird durch die Wahrnehmung der vielen Bilder dargestellt. Man bekommt eine groteske Wirkung. Der Autor verspottet seine Zeitgenossen und insbesondere ihre Psychose. Das Reimschema steht im Kontrast mit dem Inhalt der Bewerkt und chaotisch ist. DER GOTT DER STADT – GEORG HEYM – 1910/ Das Gedicht entsteht im Jahr 1910-1911 und hat als Hauptmotiv die Industrialisierung und Urbanisierung, die als Zerstörung der Natur betrachtet wird. Der Gott der Stadt ist Baal und kann als ein falscher Gott interpretiert sein, der die Stadt beherrscht, oder als Allegorie der Industrialisierung interpretiert sein, die alles zerstört, was der Mensch geschaffen hat. Baal wird als wütend, böse und kräftig bedrohlich beschreibt. Er wird in der ersten und der zweiten Strophe mit den Farben wie Schwarz und Rot gekennzeichnet, die man mit der Gewalt und dem Arger assoziieren kann. Man findet die Kritikpunkt in der ersten Strophe, wo der Autor über die Stadt spricht.