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Appunti di linguistica tedesca
Tipologia: Schemi e mappe concettuali
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Lautsprache sie ist ein Kontinuum, ist etwas absolut konkret, hat eine konkrete und physikalische Ursprung; wenn wir sprechen, sprechen wir die Laute nicht isoliert aus, sondern in einem Kontinuum. Sie besteht aus vielen unterschiedlichen Aspekten: Segmentale Ebene : sie betrifft in die Segmente Suprasegmentale Ebene : sie betrifft die Prosodie, die Melodie Intersegmentale Ebene : die Ebene zwischen den Segmenten
DIE PHONETIK sie ist eine Naturwissenschaftliche Disziplin. Ihr Gegenstand ist das Schallereignis der sprachlichen Kommunikation in allen seinen Aspekten, wie die Produktion, die Transmission und die Rezeption von Sprachschall. Es geht um die Kommunikationssituation zwischen Sprecher und Hörer. !! sie ist an die Substanz der Lautsprache interessiert !! 3 Bereichen der Phonetik: Artikulatorische Phonetik: wie Menschen Lautsprache artikulieren Akustische Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Akustik der Lautsprache Auditive Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Lautsprache
DIE PHONOLOGIE die Musterdisziplin des Strukturalismus; die erste Sprachwissenschaftliche Disziplin. Es geht, um die Funktion der einzelnen Lautsprachliche Elemente zu erkennen (Distinktive Funktion): Lautsprachliche Elemente dienen dazu, Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung voneinander zu unterscheiden. !! sie ist an die Funktion (distinktive F.) der Sprachsystem interessiert !!
PHONEME : sie sind die minimalen Untersuchung Gegenstände der Phonologie: die kleinsten Einheiten, die dazu dienen, Wörter voneinander zu unterscheiden. Sie haben die bedeutungsuntercheidende (distinktive) Funktion. PHONE : gehören zu unterschiedlichen Phonemen, wenn der phonetische Unterschied einem Bedeutungsunterschied entspricht. Minimalen Einheiten auf segmentale Ebene für die Phonetik ALLOPHONE : wenn Phone nicht dazu dienen, unterschiedlicher Wörter voneinander zu differenzieren. Sie sind Varianten des einen Phonems.
Martinet spricht von der „Double Articulation du langage“: Die Minimale Bedeutungsunterscheidenden Elementen: Phoneme Die Bedeutungstragenden Elemente (die eine Bedeutung tragen): Morpheme
DIE ORTHOEPIE sie beschäftigt sich mit der Lautsprache und untersucht, wie eine Sprache korrekt ausgesprochen wird. Das erste Modell für die Aussprache war die „Aussprache des Schriftdeutschen“ von Vietor (1885). Die deutsche Sprache hat sich verändert und das Werk, die heutzutage als Modell der deutschen Aussprache verwenden wird, ist „das Großes Wörterbuch der deutschen Aussprache“ : dieses Werk entstand in der ehemaligen DDR und bezieht sich auf Regelmäßigkeiten auf die Art und Weise, wie die deutschen Sprecher in der alten DDR die deutsche Sprache ausgesprochen haben.
Im West Deutschland entstand ein anderes Aussprache Wörterbuch in den Duden Reihe (1982): das „Duden Aussprachewörterbuch“. Heutzutage sind diese Wörterbücher die Bezugswerke für die aktuelle deutsche Sprache.
VOKALE UND KONSONANTEN sie sind das Ergebnis einer Abstraktion. Wir sagen, dass es Segmente gibt, weil für uns einfacher ist davon auszugehen, dass die Lautsprache aus einzelnen Lauten besteht es ist aber in Wirklichkeit nicht so, weil die Segmente ein Ergebnis einer Abstraktion sind und diese Segmente sind die Vokale und die Konsonanten. Vokal und Konsonant sind Lehnworten (prestito linguistico) aus dem Lateinischen. Etymologische Definition der Vokal : Vokal stammt aus der lateinischen Voks (Stimme), weil die Vokale immer mit der Beteiligung der Stimme realisiert werden. Phonologische Definition der Vokal : die Funktion der Vokale besteht darin die Silbe zu tragen: jeder Vokal trägt eine Silbe.
wenn 2 Konsonanten folgen, die gleich oder unterschiedlich sind (Immer, Kalt, Bild) wenn ein einziger Konsonant folgt wenn das Wort ein Funktionswort ist und keine Inhaltswort
Die Phoneme (Vokale) in betonter Position: es gibt 15 Vokalphoneme, die eine distinktive Funktion haben (I – A – Ü – Ö – Ä – O – U - E…). Der Doppelpunkt nach einem Vokal bedeutet, dass der Vokal lang ist.
Es gibt 3 Diphthonge : wir haben einen Komplex Laut, der den Kern eine einzelne Silbe bildet. komplex in Sinne dass der Anfang des Lautes anders ist als das Ende. Bei den Diphthongen unterscheiden wir zwischen:
Mit einem Hiat haben wir mit 2 Vokalen zu tun „The / a / ter“: 2 Vokalen, die der Kern 2 Silben bilden.
Die Phoneme in unbetonter Position: in deutschen haben wir 7 Vokalphoneme und 2 Reduktionsvokale (der Schwa Laut und das vokalisierte R).
KONSONANTEN : Bei den Konsonanten haben wir 4 Parameter klassifizieren:
dauerhaft ist, deswegen nennen wir diese Konsonanten „Dauerhafte Konsonante“ oder „Dauerlaute“. Bei den Dauerlauten kommt es nicht zu einer Explosion, aber es kommt zu einer Friktion, deswegen nennen wir diese Konsonanten „Frikative Konsonante “ (F-V-H-G-Z-S.L).
DIE AFFFRIKATEN: (Plosiv + Frikativ am gleichen Artikulationsort). Sie sind komplexe Konsonanten Laute. Sie bestehen auf einen Plosiv (Verschlusslaut) mit den homorganischen Frikativen Konsonanten. „homo“ bedeutet „gleich“ und „organisch“ kommt von „Organ“ der Verschlusslaut verbindet sich mit einem Frikativen Laut, der an derselben Artikulationsstelle artikuliert wird, deswegen „homorganisch“. Die Affrikaten der deutschen Sprache sind:
Es gibt Regeln für die deutsche Rechtsschreibung. Die letzte Orthographiereform ist aus dem Jahren 1996 : man hat sehr viel diskutiert, ob es einen Sinn hat, eine Orthographiereform durchzusetzen. Die deutsche
Wir haben verschiedene Möglichkeiten an Wörter auszusprechen, die auch von den externen Bedingungen abhängen von der kommunikativen Situation.
Die Parameter die für uns von Interesse sind:
DIE KOARTIKULATION: Die Koartikulation wird definiert als Prinzip der wechselnden Koordination der Artikulationsparameter (Principio del coordinamento dei parametri articolatori). Koartikulation haben wir, wenn 2 Laute in unmittelbarer Nähe durch den gegenseitigen Einfluss mit demselben Merkmal artikuliert werden.
Wenn Phonetische Bewegungen eingespart werden, sprechen wir von Reduzierenden Phänomene , aber wenn das artikulatorische Bewegungen hinzugefügt werden, sprechen wir in diesem Zusammenhang von Elaborierenden Phänomene.
REDUKTION wenn gespart wird und Artikulationsbewegungen eingespart werden. Am Extremen Pol der Reduktion befindet sich die Tilgung oder Elision. Sie sind Synonyme. Sie bestehen in den Fehlen eines Lautes. ZB statt zu sagen „ich habe“ sagen wir „ich hab“: es fehlt ein Laut. „Buongiorno“ wird „giorno“ Die Laute werden elidiert. Leben Lebn. ELABORATION , das Extrem Beispiel ist die Epenthese - wenn ein ganzer Laut hinzugefügt wird Quando le persone che non sanno pronunciare „psicologia“ dicono „pissicologia“. „Vado in isvizzera“. Sie sind epenthetische Laute. ASSIMILATION : Laute werden assimiliert, wenn wir in der gleichen Artikulationsstelle artikuliert werden- UMBAMBINO - der Artikulationsort angleicht sich vom nasalen Konsonanten an dem Artikulationsort des folgenden bilabialen Konsonanten. Leben LebM STEUERUNG ist ein charakteristisches Reduzierendes Satzpoetisches Phänomen MONOPHTHONGIERUNG ist, wenn ein Diphthong zu einem Monophthong wird. ZB. „ein“ wird „en“ – man spricht nur ein Vokal. Ist ein reduzierendes Phänomen. SONORISIERUNG ist ein elaborierendes Phänomen , weil eben an Merkmalen hinzugefügt wird. DESONORISIERUNG ist ein reduzierendes Phänomen. DIPHTHONGIERUNG ist ein elaborierendes Phänomen.
SUPRASEGMENTALE/Prosodische ASPEKTE: die Eben, die jenigen Aspekte betrachtet, die oberhalb der Segmente/ der segmentalen Ebenen operieren. Die Suprasegmentale Ebene/Aspekte haben mit der Prosodie zu tun.
Die Prosodie : In der Metri bezeichnet man mit Prosodie, das sogenannte „Silbengewicht“, il peso sillabico, und Prosodie bezeichnet auf viele andere Elemente der Lautsprache
Die Prosodische Phänomene
Die Silbe hat einen einzigen obligatorischen Bestandteil/Kern und das ist der Vokal , der Kern, der Nucleus der Silbe. Sie muss einen Nucleus oder Kern haben und das ist der Vokal. Der Vokal ist silbenträger und Der Akzent fällt auf den Silbenkern Jeder Silberkern entspricht einen Vokal und jeder Vokal entspricht einen Silberkern. Wir können einen Kopf der Silbe haben. Kopf/Anlaut/Onset und Kern bilden den sogenannten Körper der Silbe. Kern und Koda/Auslaut bilden den sogenannten den Reim. Es gibt Elemente vor der Silbe, also die Präpendices (vor dem Kopf) und Elemente nach der Silbe also die Suppendices (nach der Koda).
STRUKTUR DER SILBE
Die universalen Regelmäßigkeiten für die Silbenstruktur :
Phonotaktische Restriktion
Gewisse Distributionsbeschränkungen: sie sind Beschränkungen, die die Distribution der Konsonanten im Onset und in der Koda betreffen: so können gewisse Laute nicht in der Koda oder nicht in dem Onset kommen: Im Deutschen können wir die Aspiration im Onset haben aber nicht in der Koda. Beispiel: /h/ und /n/ kommen nie im Auslaut; /s/ und /x/ können nicht einzeln im Anlaut stehen, usw..._
Die Sonorität - betrifft eigentlich der Ausspracheenergie und zwar der Energie bei der Realisierung der Laute, bezeichnet die Stärke. Die Silbe ist auf der Basis der Sonorität gebildet. Artikulatorisch betrachtet: Öffnungsgrad des Phonationskanals mit der Ausspracheenergie stimmt die Sonorität überein (Il grado di apertura del canale fonatorio corrisponde all’energia di pronuncia, la sonorità). Und akustisch kann man sie als Schallintensitätskurve (curva di intensità del suono) darstellen. Die Sonorität ist minimal bei den stimmlosen plosiven Konsonanten und maximal bei offensten Vokalen. Nicht alle Vokalen sind gleich sonor, ‘a’ ist der sonorste während ‘i’ und ‘u’ sind die Vokalen, die am wenigsten sonor sind.
Wir können unterschiedliche Grade der Sonorität erkennen: Im Anlaut, im Onset (inizio) nimmt die Sonorität zu. In der Koda, im Auslaut nimmt die Sonorität ab / die Sonorität nimmt zu je mehr man sich den Nucleus nährt und nimmt ab je mehr man sich den Nucleus entfernt. Eine gut konstruierte Silbe ist „cra“, weil „c“ wenig sonor ist, „r“ ist sonor und „a“ ist der Sonorsten Laut überhaupt. Man kann nicht „rca“ sagen, „arc“ und „cra“ ist eine gute Silbe, weil die Sonorität im Onset steigt und in der Koda fällt. Die Sonorität erreicht ihr Maximum im Nucleus.
MORPHOLOGIE: Die Morphologie ist die Wissenschaft der Linguistik, die mit den Wortformen beschäftigt. Wir teilen die Morphologie in:
o Derivationsmorpheme: sie sind Morpheme, die für ein ganz spezifisches Wortbildungsverfahren verwendet werden, das heißt, um Wörter von anderen Worten abzuleiten (per derivare parole da altre parole) – sie sind Morpheme, die dazu dienen, neue Wörter zu bilden : ZB. „Professor“ und „Professoren“ – „sympathisch“ und „unsympathisch“. o Zu den gebundenen Morphemen gehören die „Affixe“ (affissi) gebundenen Morpheme mit grammatikalischer Bedeutung o Affixoide Morpheme, die eine mittlere Position zwischen den grammatikalischen und den lexikalischen Morpheme haben. Sie können allein nicht existieren, sie haben eine Bedeutung.
Flektierenden Sprachen: Deutsch ist eine flektierende Sprache. Ein Morphem kann unterschiedlichen Bedeutungen haben. In flektierenden Sprache, benutzen wir Nomina Agentis aus dem Haupt Verb. Flektierende Sprachen tendieren die Morpheme formal zur Fusion (die Morpheme beeinflussen Nachbarmorpheme und werden durch sie beeinflusst) und funktional zur Polysemasie (einem Morphem entspricht mehr als eine Bedeutung oder mehr als ein Merkmal). Polysemasie , i morfemi di queste lingue sono unici e sono la rappresentazione di più morfi, non ci sono più morfemi per più morfi. (bambino: o = singolare + maschile). I morfemi si fondono. In più Il morfema può avere significati diversi in base al contesto. Ein Morphem unterschiedlichen Bedeutungen fusioniert, -er für maskulin, plural... –er in guter Wein: plural und genitiv. Fusion : z.B. Haus + er = Häuser, modifiziert Damit ist im Unterschied zu Sprachen des -> agglutinierenden Sprachbaus eine (hinsichtlich Form und Funktion) eindeutige Segmentierung von Wurzel- und Wortbildungsmorphemen nicht möglich.
Simplizia Wörter: Wörter, die aus einem einzigen Lexem oder aus einem einzigen freies Morphem bestehen; „Buch“ „Tisch“
Komplexe Wörter: sie sind Wörter, die nicht einfach sind, sie bestehen aus mehreren Morphemen. Sie sind das Ergebnis eines Wortbildungsverfahren:
„Großvater“. „pennina“ „pennetta“ parole complesse rispetto alla parola „penna“. Wortarten/ Wortklassen: Substantiv – Adjektiv – Verb – Adverb
Wir haben 4 Möglichkeiten, um etwas Neues zu bezeichnen :
a) Ein neues Wort erfinden: „Brinto“ für eine neue Farbe b) Die Metapher: man kann bereits existierende Wörter mit einer neuen Bedeutung versehen (ad esempio il mouse che aveva la forma di un topolino, ma gia esisteva come parola) c) Die Wortbildungsverfahren: Prozesse, die es möglich machen mit existierendem Material neue Wörter zu schaffen: „Bücherregal“ „Kinderspiel“. d) Die Konversion: das Essen – das Schlafen e) Die Entlehnung: ein Schaubild hier sehen wir eine schematische Darstellung der Entlehnung (prestito). Beim „Lehngut“ unterscheidet man „Wortentlehnung“ und „Lehnprägung“. Für „ Wortenlehnung“ haben wir 2 Möglichkeiten: „Fremdwort“ (ein Wort wird sowie es ist aus einer Sprache übernommen: Pizza) oder „ Lehnwort“ (das fremde Wort wird so weit angepasst, dass seine Herkunft nicht mehr ohne weiteres zu erkennen ist: Sport/Münster). Für Lehnprägung unterscheiden wir „Lehnbildung“ (Fremdwörter werden mit dem Mittel der eigenen Sprache nachgeahmt. Man kann sich an das Modell der Fremdsprachen halten und das ist der Fall der Lehnübersetzung : die einzigen teile des Ausgangswortes übersetzt: Mit-Leid = com-passio). Beim „Lehnübertragung“ (wir haben keine perfekte Übersetzung: „paen-insula“ wird „fast-insel“ „halbinsel“. Bei der „Lehnschöpfung“ ist die Fremdsprache nur noch Anreger für die Neubildung, die formal unabhängig ist von dem Wort der Fremdsprache: Weinbrand = cognac). Bei der „Lehnbedeutung“ nehmen schon vorhandene Wörter unter fremden Einfluss einen neuen Sinn an: Maus – Mouse.
WORTBILDUNG es ist ein komplexes Wort, was besteht aus „Wort“ und „Bildung“. Die Wortbildung ist die Bildung neuer Wörter. Wortbildung hat 2 Bedeutungen: es bezeichnet sowohl das Verfahren als auch das Ergebnis der Wortbildung.
Die Hauptaufgaben der Wortbildung:
Wichtige Fachbegriffe:
das Negationspräfix „UN“ (immer betont) und den den Lehnwörter „A“ haben immer den Wortakzent Andere Ausnahme: Urvater oder Steinreich- ricco sfondato, wenn ein Präfix eine Übertreibung verweist, dann wird er betont
WORTBILDUNG VS FLEXION
Wenn die Veränderung einer Form zu einer Veränderung der Bedeutung führt, dann sprechen wir von Wortbildung. Es gibt aber auch formale Veränderungen, die keine Veränderung des Inhaltes mit sich fuhren und diese Wortformänderungen nennen wir Flexion. Die Flexion betrifft die Deklination, die Konjugation und die Komparation. Bei diesen Prozessen entstehen Wörter die eine andere Form haben als die Basis, wo aber die Bedeutung nicht verändert wird. in der Flexion ist es ein neues Wort zu bilden, aber ohne Veränderung der Bedeutung.
PRÄFIGIERUNG: Das ist das Derivationsprozess, bei dem sich ein Präfix mit einem freien Morphem zu einem neuen Wort verbindet:
Durch diese Prozesse wird keine Veränderung der Wortklasse hier realisiert. Sie bleibt in der Wortklasse, in der sie schon war: ein Verb bleib ein Verb (il verbo derivato per processo di prefissazione non è separabile, come „zerbrechen“) , ein Substantiv bleibt ein Substantiv…
SUFFIGIERUNG: Das ist eine explizite Derivation entsteht, wenn ein wortfähiges Morphem mit einem Suffix verbunden wird. (Beispiel: -keit, - ung, -chen; -bar, -lich, -ig; (adv.):
Suffixe: wir haben eine Veränderung der Wortklasse aber bei den Suffixen für Diminutive chen – lein und bei den Movierung Suffixe (sie bezeichnet etwas weibliches: Lehrer- Lehrerin) nicht!!!
KOMPOSITION/ZUSAMMENSETZUNG (Das Kompositum – Die Komposita) Die Komposition/Zusammensetzung ist ein Verfahren, dessen Ergebnis das Kompositum ist. Freie Morpheme oder Lexeme werden, die allein existieren können, zusammengeführt und entsteht ein neues Wort mit einer neuen Bedeutung. Wir müssen 3 Typologien von Komposita unterscheiden: Unikale Morpheme , weil sie einmal vorkommen, oder Halb-Affixe , weil sie mehr Bedeutungen haben als die normale Affixe. Zb. Die Himbeere -him potrebbe sembrare un affisso perchè non è un morfema libero! Ma è di più di un semplice affisso (affissoide o unikale Morphem)
(Beispiele: Rotkäppchen, Milchgesicht, Rotkäschen)
Bei Determinativ und Possessiv-Komposita , die mehr als 2 Elementen bestehen, haben wir ein hypotaktisches Verhältnis (man spricht von der Struktur). Wenn wir 3 Elemente haben, müssen wir auf das Verhältnis zwischen den Teilen des Kompositums achten: Zb. „Hauptbahnof“ – die Basis ist Hof – Bahn determiniert Hof und Haupt determiniert Bahnhof (Haupt determiniert das Kompositum Bahnhof) der Akzent ist am Anfang wir haben mit einer Rechtsverzweigung (ramificazione a destra) zu tun. „Bahnhofstraße“ – Bahn determiniert Hof
Die Zusammengesetze Verben sind trennbar , weil sie aus 2 oder mehreren Elementen bestehen, die allein existieren können (abnehmen – zunehmen – wegnehmen). Die abgeleiteten Verben sind untrennbar , weil sie mit einem Präfix versehen sind und Präfixe können nicht allein existieren und der Akzent fällt auf die zweite Element.
KÜRZUNGSVERFAHREN: Wir haben mit keiner semantische Veränderung zu tun. Wir haben nur eine formale Veränderung des Ausgangswortes. Wir unterscheiden zwischen den Buchstabenkürzung: der Sigle (USA – CDU – SPD) und der Akzent ist am Ende. Es gibt die Lesekürzungen: sie werden nicht als Siglen ausgesprochen, sondern als Wörter. Hier haben wir den Akzent am Anfang (NATO - UNO). Dann haben wir die Silbenkürzung: ist der Ursprung ein Kompositum: Kriminalpolizei ist die KRIPO. Dann haben wir die Kopfwörter: Wörter, in denen nur der Kopf der Anfang beibehalten (UNI – PROF – ABI). Dann die Schwanzwörter: man behält nur das Ende bei (BUS – COLA (coca-cola)). Dann haben wir die Klammerform: man wird das letzte und das erste Wort beibehalten (Ölzweig – eigentlich Ölbaumzweig). Kontamination (bzw. Wortverschmelzung, Wortkreuzung) zwei Wörter, und etwas von erste und zweite nehmen. Zwei selbstständige Wörter werden zu einem neuen Wort vermischt. (smoke+fog=smog) Tragik + Komik = Tragikomik
DER AKZENT:
Der Akzent ist eine suprasegmentale Eigenschaft. Er kann als artikulatorische, auditive und akustische Eigenschaft der Lautsprache analysiert werden: wie die Akzente artikuliert , also realisiert und produziert werden (ARTIKULATORISCHE EBENE), wie sie wahrgenommen werden (AUDITIVE EBENE) und welche physikalischen Eigenschaften sie aufweisen (AKUSTISCHE EBENE). Der Akzent ist eine komplexe Eigenschaft, die durch Änderungen der drei suprasegmentalen Eigenschaften der Lautsprache realisiert werden, nämlich durch Änderungen der Tonhöhe (auditiv) also durch Änderungen der Grundfrequenz (F0) (akustisch). Durch Änderungen der Lautstärke Intensität (akustisch). Sie können durch Änderungen der Quantität der Dauer (akustisch), realisiert werden.