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Phonetik und Phonologie: Distinktive Funktion, Phoneme, Allophone und Morpheme, Schemi e mappe concettuali di Lingua Tedesca

Appunti di linguistica tedesca

Tipologia: Schemi e mappe concettuali

2020/2021

Caricato il 06/08/2021

roxy111
roxy111 🇮🇹

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Lautsprache sie ist ein Kontinuum, ist etwas absolut konkret, hat eine
konkrete und physikalische Ursprung; wenn wir sprechen, sprechen wir die
Laute nicht isoliert aus, sondern in einem Kontinuum. Sie besteht aus vielen
unterschiedlichen Aspekten:
Segmentale Ebene: sie betrifft in die Segmente
Suprasegmentale Ebene: sie betrifft die Prosodie, die Melodie
Intersegmentale Ebene: die Ebene zwischen den Segmenten
DIE PHONETIK sie ist eine Naturwissenschaftliche Disziplin. Ihr Gegenstand
ist das Schallereignis der sprachlichen Kommunikation in allen seinen
Aspekten, wie die Produktion, die Transmission und die Rezeption von
Sprachschall. Es geht um die Kommunikationssituation zwischen Sprecher und
Hörer. !! sie ist an die Substanz der Lautsprache interessiert!!
3 Bereichen der Phonetik:
Artikulatorische Phonetik: wie Menschen Lautsprache artikulieren
Akustische Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Akustik der Lautsprache
Auditive Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der
Lautsprache
DIE PHONOLOGIE die Musterdisziplin des Strukturalismus; die erste
Sprachwissenschaftliche Disziplin. Es geht, um die Funktion der einzelnen
Lautsprachliche Elemente zu erkennen (Distinktive Funktion): Lautsprachliche
Elemente dienen dazu, Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung voneinander zu
unterscheiden. !! sie ist an die Funktion (distinktive F.) der Sprachsystem
interessiert!!
PHONEME: sie sind die minimalen Untersuchung Gegenstände der
Phonologie: die kleinsten Einheiten, die dazu dienen, Wörter voneinander
zu unterscheiden. Sie haben die bedeutungsuntercheidende (distinktive)
Funktion.
PHONE: gehören zu unterschiedlichen Phonemen, wenn der phonetische
Unterschied einem Bedeutungsunterschied entspricht. Minimalen
Einheiten auf segmentale Ebene für die Phonetik
ALLOPHONE: wenn Phone nicht dazu dienen, unterschiedlicher Wörter
voneinander zu differenzieren. Sie sind Varianten des einen Phonems.
Martinet spricht von der „Double Articulation du langage“:
Die Minimale Bedeutungsunterscheidenden Elementen: Phoneme
Die Bedeutungstragenden Elemente (die eine Bedeutung tragen):
Morpheme
DIE ORTHOEPIE sie beschäftigt sich mit der Lautsprache und untersucht,
wie eine Sprache korrekt ausgesprochen wird.
Das erste Modell für die Aussprache war die „Aussprache des
Schriftdeutschen“ von Vietor (1885). Die deutsche Sprache hat sich
verändert und das Werk, die heutzutage als Modell der deutschen
Aussprache verwenden wird, ist „das Großes Wörterbuch der deutschen
Aussprache“: dieses Werk entstand in der ehemaligen DDR und bezieht
sich auf Regelmäßigkeiten auf die Art und Weise, wie die deutschen
Sprecher in der alten DDR die deutsche Sprache ausgesprochen haben.
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Lautsprache  sie ist ein Kontinuum, ist etwas absolut konkret, hat eine konkrete und physikalische Ursprung; wenn wir sprechen, sprechen wir die Laute nicht isoliert aus, sondern in einem Kontinuum. Sie besteht aus vielen unterschiedlichen Aspekten:  Segmentale Ebene : sie betrifft in die Segmente  Suprasegmentale Ebene : sie betrifft die Prosodie, die Melodie  Intersegmentale Ebene : die Ebene zwischen den Segmenten

DIE PHONETIK  sie ist eine Naturwissenschaftliche Disziplin. Ihr Gegenstand ist das Schallereignis der sprachlichen Kommunikation in allen seinen Aspekten, wie die Produktion, die Transmission und die Rezeption von Sprachschall. Es geht um die Kommunikationssituation zwischen Sprecher und Hörer. !! sie ist an die Substanz der Lautsprache interessiert !! 3 Bereichen der Phonetik:  Artikulatorische Phonetik: wie Menschen Lautsprache artikulieren  Akustische Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Akustik der Lautsprache  Auditive Phonetik: sie beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Lautsprache

DIE PHONOLOGIE  die Musterdisziplin des Strukturalismus; die erste Sprachwissenschaftliche Disziplin. Es geht, um die Funktion der einzelnen Lautsprachliche Elemente zu erkennen (Distinktive Funktion): Lautsprachliche Elemente dienen dazu, Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung voneinander zu unterscheiden. !! sie ist an die Funktion (distinktive F.) der Sprachsystem interessiert !!

PHONEME : sie sind die minimalen Untersuchung Gegenstände der Phonologie: die kleinsten Einheiten, die dazu dienen, Wörter voneinander zu unterscheiden. Sie haben die bedeutungsuntercheidende (distinktive) Funktion.  PHONE : gehören zu unterschiedlichen Phonemen, wenn der phonetische Unterschied einem Bedeutungsunterschied entspricht. Minimalen Einheiten auf segmentale Ebene für die Phonetik  ALLOPHONE : wenn Phone nicht dazu dienen, unterschiedlicher Wörter voneinander zu differenzieren. Sie sind Varianten des einen Phonems.

Martinet spricht von der „Double Articulation du langage“:  Die Minimale Bedeutungsunterscheidenden Elementen: Phoneme  Die Bedeutungstragenden Elemente (die eine Bedeutung tragen): Morpheme

DIE ORTHOEPIE  sie beschäftigt sich mit der Lautsprache und untersucht, wie eine Sprache korrekt ausgesprochen wird.  Das erste Modell für die Aussprache war die „Aussprache des Schriftdeutschen“ von Vietor (1885). Die deutsche Sprache hat sich verändert und das Werk, die heutzutage als Modell der deutschen Aussprache verwenden wird, ist „das Großes Wörterbuch der deutschen Aussprache“ : dieses Werk entstand in der ehemaligen DDR und bezieht sich auf Regelmäßigkeiten auf die Art und Weise, wie die deutschen Sprecher in der alten DDR die deutsche Sprache ausgesprochen haben.

 Im West Deutschland entstand ein anderes Aussprache Wörterbuch in den Duden Reihe (1982): das „Duden Aussprachewörterbuch“. Heutzutage sind diese Wörterbücher die Bezugswerke für die aktuelle deutsche Sprache.

VOKALE UND KONSONANTENsie sind das Ergebnis einer Abstraktion. Wir sagen, dass es Segmente gibt, weil für uns einfacher ist davon auszugehen, dass die Lautsprache aus einzelnen Lauten besteht  es ist aber in Wirklichkeit nicht so, weil die Segmente ein Ergebnis einer Abstraktion sind und diese Segmente sind die Vokale und die Konsonanten. Vokal und Konsonant sind Lehnworten (prestito linguistico) aus dem Lateinischen.  Etymologische Definition der Vokal : Vokal stammt aus der lateinischen Voks (Stimme), weil die Vokale immer mit der Beteiligung der Stimme realisiert werden.  Phonologische Definition der Vokal : die Funktion der Vokale besteht darin die Silbe zu tragen: jeder Vokal trägt eine Silbe.

  • Begriff „ KERNPHONEME “: der Vokal darstellt den Kern der Silbe.  Phonetische Definition der Vokale : Vokale sind sonore, orale oder zentrale Laute, bei deren die Artikulation die Luft beim Herausströmen kein Hindernis trifft: „sonore/stimmhafte Laute“  sie werden mit der Beteiligung der Stimme artikuliert „oralen Laute“  oral steht in Verbindung mit dem Mund, weil bei der Artikulation der Vokale, die Luft durch die Mundöffnung nach außen strömt. Aber die Luft kann auch durch die Nase nach außen strömen. Wenn der Gaumensegel (il velopendulo) gehoben ist, dann wird praktisch die Verbindung zu den Nasenraum blockiert und die Luft kann nur durch den Mund nach außen strömen. „zentralen Laute“  Bei den Vokalen entweicht entgegen die Luft entlang der Mittelinie der Zunge.  Etymologische Definition der Konsonanten : Konsonanten sind mitklingenden Laute , weil sie immer mit anderen Lauten mitklingen, nämlich mit Vokalen.  Phonologische Definition der Konsonanten : Konsonanten haben diese Funktion nicht: sie können die Silbe nicht tragen. Sie stehen am Anfang oder am Ende der Silbe, aber sie brauchen einen Vokal, um die Silbe zu realisieren.
  • Begriff „ SATELLITENPHONEME “: sie sind die Satelliten der Vokalen.
  • Begriff „ SONORANTEN “: Konsonanten, die ohne Vokal ausgesprochen werden können (R-L-M-N, Nasalen und Vibranten Lauten)  Ausnahme: Konsonanten, die in einige Sprachen die Silbe tragen können. Diese Konsonanten nennen wir Sonoranten. Sie sind sonor wie die Vokale und deswegen können sie den Kern unbetonter Silbe tragen.  Phonetische Definition der Konsonanten : Konsonanten können sonor, als auch nicht sonor sein(stimmhaft/stimmlos), oral oder nasal sein, sind nicht immer zentrale Laute, sie können laterale Laute sein. Die Luft trifft bei der Artikulation der Konsonanten immer ein Hindernis

 wenn 2 Konsonanten folgen, die gleich oder unterschiedlich sind (Immer, Kalt, Bild)  wenn ein einziger Konsonant folgt  wenn das Wort ein Funktionswort ist und keine Inhaltswort

Die Phoneme (Vokale) in betonter Position: es gibt 15 Vokalphoneme, die eine distinktive Funktion haben (I – A – Ü – Ö – Ä – O – U - E…). Der Doppelpunkt nach einem Vokal bedeutet, dass der Vokal lang ist.

Es gibt 3 Diphthonge : wir haben einen Komplex Laut, der den Kern eine einzelne Silbe bildet. komplex in Sinne dass der Anfang des Lautes anders ist als das Ende. Bei den Diphthongen unterscheiden wir zwischen:

  • Fallende Diphthonge: sie haben zuerst den voll-vokal und dann den halb- vokal ( AI (Eis)– OI (Heute) – AU (Haus)) (si pronuncia con una vocale forte iniziale e una debole dopo)
  • Steigende Diphthonge: sie haben zuerst einen halb-vokal und dann einen voll-vokal

Mit einem Hiat haben wir mit 2 Vokalen zu tun „The / a / ter“: 2 Vokalen, die der Kern 2 Silben bilden.

Die Phoneme in unbetonter Position: in deutschen haben wir 7 Vokalphoneme und 2 Reduktionsvokale (der Schwa Laut und das vokalisierte R).

  • Der Schwa Laut  ein Laut (Vokal), der im Zentrum des Mundes artikuliert wird (Rose – Viele)
  • Das Vokalisierte R  entspricht der Lautsprache von einem R nach Vokal (Winter – Messer- Hier)

KONSONANTEN : Bei den Konsonanten haben wir 4 Parameter klassifizieren:

  • Stimmbeteiligung: die Vibration der Stimme. Konsonanten können Stimmhaft (Sonor, die Lippe vibrieren: B-D-G-V-Z-J-M-N-L-R-DZ ) oder Stimmlos (nicht sonor: P-T-K-F-S-X-H-PF-TS-KX ) sein.
  • Weg des Luftstroms: Man unterscheidet zwischen Orale lauten (die Luft durch den Mund nach außen strömt) und Nasale Lauten (die Luft durch die Nase nach außen strömt N-M ). Der Weg des Luftstroms verändert durch die Bewegung des Gaumensegels. Der Gaumensegel kann gehoben (sollevato) werden: die Luft kann nur durch den Mund nach außen strömen. Wenn der Gaumensegel gesenkt (abbassato) ist, dann kann die Luft durch die Nase und den Mund nach außen strömen. Laterale Lauten : wir haben einen Verschluss, aber die Seiten sind öffnen und die Luft kann herausströmen. - Artikulationsart: sie hängt davon, welche Art von Hindernis vorliegt. Das Hindernis kann vollständig sein, aber momentan oder dauerhaft und nicht vollständig. Wir nennen den Laut „Verschlusslaute“ , weil er zu einem momentanen vollständigen Verschluss komm (arresto completo momentaneo) (Plosive P-T-K-B-D-G/Okklusive). Wir nennen diese Konsonanten „Plosive“ , wenn man zu einer Explosion kommt oder „Okklusive“ , wenn man einen vollständigen Verschluss hat (occlusione). Es gibt Konsonanten, bei denen das Hindernis nicht vollständig ist  es kommt zu einer Annäherung (approccio), die

dauerhaft ist, deswegen nennen wir diese Konsonanten „Dauerhafte Konsonante“ oder „Dauerlaute“. Bei den Dauerlauten kommt es nicht zu einer Explosion, aber es kommt zu einer Friktion, deswegen nennen wir diese Konsonanten „Frikative Konsonante (F-V-H-G-Z-S.L).

  • Artikulationsort: es geht darum um wo das Hindernis /Friktion realisiert wird (von vorne nach hinten): labial (P)  wenn die 2 Lippen aufeinander gepresst werden M-P-B labiodental  wenn die Lippen mit den Zähnen einen Verschluss bilden F-V alveolar  die Laute, die an den Alveolen gesprochen werden postalveolar  hinter den Alveolaren palatal  am Palatum velar  am Velo CH-K-G uvular  an den Ovula glottal  in der Glottis

DIE AFFFRIKATEN: (Plosiv + Frikativ am gleichen Artikulationsort). Sie sind komplexe Konsonanten Laute. Sie bestehen auf einen Plosiv (Verschlusslaut) mit den homorganischen Frikativen Konsonanten. „homo“ bedeutet „gleich“ und „organisch“ kommt von „Organ“  der Verschlusslaut verbindet sich mit einem Frikativen Laut, der an derselben Artikulationsstelle artikuliert wird, deswegen „homorganisch“. Die Affrikaten der deutschen Sprache sind:

  • „pf“  plosive-bilabialen Konsonant stimmlos mit dem labiodental- frikativen „F“ Apfel
  • Plosive-alveolaren Konsonant verbindet sich mit dem stimmlose frikative- alveolaren Konsonanten „ts“ Zeit
  • Der Plosive-alveolar stimmlose Konsonant „T“ verbindet sich mit dem frikativen-postalveolaren stimmlosen Konsonanten „sch“.

DEUTSCHEN ORTHOGRAFIE

Es gibt Regeln für die deutsche Rechtsschreibung. Die letzte Orthographiereform ist aus dem Jahren 1996 : man hat sehr viel diskutiert, ob es einen Sinn hat, eine Orthographiereform durchzusetzen. Die deutsche

Wir haben verschiedene Möglichkeiten an Wörter auszusprechen, die auch von den externen Bedingungen abhängen von der kommunikativen Situation.

Die Parameter die für uns von Interesse sind:

  • Artikulatorische und physiologische Bedingungen (condizioni)- la legge del minimo sforzo, wenn wir sprechen, dann hingehen wir dazu einzusparen (andiamo a salvare). Die Bedingungen machen Leute Energie zu sparen und sich nicht Mühe zu machen. Wir müssen ZB zu atmen. Die Laute können wir nicht zu schnell und zu geschwind nacheinander aussprechen, denn man braucht ein paar Sekunde, um die Artikulationsorgane zu bewegen: die Zunge von einen vordere Artikulationsort zu einem hinteren Artikulationsort. Also, es gibt artikulatorische und physiologische Bedingungen bei dem Ausatmen etc. es gibt auch artikulatorische Bedingungen, die mit der Artikulation zusammen hängen ZB mit der Bewegung des Mundes.
  • Linguistische und situative Konditionen __situative: ZB in Verbindung mit der Situation, wir sprechen schneller mit der Familie als mit dem Professor. __Linguistische: es gibt linguistische Konditionen, wie die Sprechgeschwindigkeit, ob man sehr schnell oder langsam spricht. Die Position am Anfang oder in der Mitte oder am Ende einer Einheit und natürlich auch die suprasegmentale Bedingungen- der Akzent, der Rhythmus, die Pause, die Tonhöhe, alle die prosodischen Eigenschaften… All diese Parameter führen dazu, also diese Bedingungen, führen dazu, dass eine Koordinierung zwischen den Segmenten nötig ist, eine sogenannte „intersegmentale Koordinierung“ : Wenn es zur Veränderung von Konsonanten und Vokalharmonie wegen Laute in unmittelbarer Nähe (dovuti a suoni nelle vicinanze) sich verändern, dann können wir diese Veränderungen auf die sogenannten „intersegmentale Koordinationsphänomene“ zurückführen (far risalire)  Man kann von einer Intersegmentale Phonologie sprechen, denn für intersegmentale Koordinationsphänomene gibt es funktionale Eigenschaften. Jeder Kommunikative Akt ist das Ergebnis dieses Kompromisses:
  • Motorische Vereinfachung - legge del minimo sforzo – „Das Gesetz des minimalen Aufwandes“  diese Tendenz unsere Motoren zu vereinfachen, soweit es geht.
  • Auditive Differenzierung -  Die Notwendigkeit Laute, Wörter, auditiv zu differenzieren. Wir müssen verständlich sein, indem wir sprechen.

DIE KOARTIKULATION: Die Koartikulation wird definiert als Prinzip der wechselnden Koordination der Artikulationsparameter (Principio del coordinamento dei parametri articolatori).  Koartikulation haben wir, wenn 2 Laute in unmittelbarer Nähe durch den gegenseitigen Einfluss mit demselben Merkmal artikuliert werden.

Wenn Phonetische Bewegungen eingespart werden, sprechen wir von Reduzierenden Phänomene , aber wenn das artikulatorische Bewegungen hinzugefügt werden, sprechen wir in diesem Zusammenhang von Elaborierenden Phänomene.

REDUKTION wenn gespart wird und Artikulationsbewegungen eingespart werden. Am Extremen Pol der Reduktion befindet sich die Tilgung oder Elision. Sie sind Synonyme. Sie bestehen in den Fehlen eines Lautes. ZB statt zu sagen „ich habe“ sagen wir „ich hab“: es fehlt ein Laut. „Buongiorno“ wird „giorno“ Die Laute werden elidiert. Leben  Lebn.  ELABORATION , das Extrem Beispiel ist die Epenthese - wenn ein ganzer Laut hinzugefügt wird Quando le persone che non sanno pronunciare „psicologia“ dicono „pissicologia“. „Vado in isvizzera“. Sie sind epenthetische Laute.  ASSIMILATION : Laute werden assimiliert, wenn wir in der gleichen Artikulationsstelle artikuliert werden- UMBAMBINO - der Artikulationsort angleicht sich vom nasalen Konsonanten an dem Artikulationsort des folgenden bilabialen Konsonanten. Leben  LebM  STEUERUNG ist ein charakteristisches Reduzierendes Satzpoetisches PhänomenMONOPHTHONGIERUNG ist, wenn ein Diphthong zu einem Monophthong wird. ZB. „ein“ wird „en“ – man spricht nur ein Vokal. Ist ein reduzierendes Phänomen.  SONORISIERUNG ist ein elaborierendes Phänomen , weil eben an Merkmalen hinzugefügt wird.  DESONORISIERUNG ist ein reduzierendes Phänomen.  DIPHTHONGIERUNG ist ein elaborierendes Phänomen.

SUPRASEGMENTALE/Prosodische ASPEKTE: die Eben, die jenigen Aspekte betrachtet, die oberhalb der Segmente/ der segmentalen Ebenen operieren. Die Suprasegmentale Ebene/Aspekte haben mit der Prosodie zu tun.

Die Prosodie : In der Metri bezeichnet man mit Prosodie, das sogenannte „Silbengewicht“, il peso sillabico, und Prosodie bezeichnet auf viele andere Elemente der Lautsprache 

Die Prosodische Phänomene

  • Die Stimmqualität- verschiedene Qualitäten der Stimme
  • Das Sprechtempo- man beschreibt die Geschwindigkeit des Sprechens. Man kann langsam sprechen, wenn man viele Sekunden braucht, um ein Wort auszusprechen, oder schnell sprechen.
  • Die Pause wie diese Unterbrechung, die man macht, wenn man spricht.
  • Die Suprasegmentalia oder Suprasegmentale Eigenschaften: man spricht von 3 präzise Eigenschaften des Sprachsignals: (Auditive Phonetik  Akustische Phonetik)
  1. Die Intonation oder Tonhöhe  entspricht der Grundfrequenz : ob Laute, Vokale hoch oder tief ausgesprochen werden mit
  • Das CV-Modell - es gibt eine Alternationsstruktur zwischen Konsonanten und Vokalen
  • Das hierarchisches Modell - die Silbe besteht aus 2 Elementen- Reim (Herz und Schmerz) and Onset. Der Reim bezieht sich auf Nucleus und Koda: Nucleus oder Kern und Auslaut (=Coda)

Die Silbe hat einen einzigen obligatorischen Bestandteil/Kern und das ist der Vokal , der Kern, der Nucleus der Silbe. Sie muss einen Nucleus oder Kern haben und das ist der Vokal. Der Vokal ist silbenträger und Der Akzent fällt auf den Silbenkern Jeder Silberkern entspricht einen Vokal und jeder Vokal entspricht einen Silberkern. Wir können einen Kopf der Silbe haben. Kopf/Anlaut/Onset und Kern bilden den sogenannten Körper der Silbe. Kern und Koda/Auslaut bilden den sogenannten den Reim. Es gibt Elemente vor der Silbe, also die Präpendices (vor dem Kopf) und Elemente nach der Silbe also die Suppendices (nach der Koda).

STRUKTUR DER SILBE

  • Offene Silbe - eine Silbe ohne Koda, die mit dem Vokal endet- „Papi“ „Pa“ ist eine offene Silbe
  • Geschlossene Silbe - eine Silbe mit einer Koda, die mit einem einfachen Konsonanten endet- „Hat“ oder „Tag“, oder mit 2 Konsonanten wie „Kalt“, oder 3 wie „Hilft“. Der Doppelkonsonant ist eigentlich nur ein graphisches Zeichnen, um zu zeigen, dass der Vokal kurz und gespannt, offen und zentralisiert ist. (eine Silbe mit Koda)
  • Nackte Silbe - wenn die Silbe keinen Kopf/Onset hat und mit einem Vokal beginnt - „Auto“ auf ita, aber es gibt kein im Deutschen. (keinen Kopf)
  • Bedeckte Silbe - mit einem oder 2 Konsonanten eben und mit einem Kopf
  • Schwere- offene Silbe mit langem Vokal als Kern
  • Leichte- Silben, die mit einem kurzen Vokal und ohne Konsonanten enden, sie haben einen leichten Kern (nur einen kurzen Vokal in Kern und keine Coda).

Die universalen Regelmäßigkeiten für die Silbenstruktur :

  • Sonoritätsunterschied: Die Sonorität nimmt zu je mehr man sich den Nucleus nährt und nimmt ab je mehr man sich den Nucleus entfernt. Im Nukleus ist die maximale Sonorität, je mehr sich die Konsonanten dem Nukleus nähern desto sonora werden sie. Je mehr sich die Konsonanten von Nukleus entfernen, desto weniger sonor werden sie.
  • Maximal Onset Principle: Es besteht die Tendenz den Anfang der Silbe zu beladen und das nennt man „Fortition“ und die Koda zu schwächen „Lenition“.
  • Wortanfänge: gute Silben sind Silbe, die man oft als Wortanfang findet.

Phonotaktische Restriktion

Gewisse Distributionsbeschränkungen: sie sind Beschränkungen, die die Distribution der Konsonanten im Onset und in der Koda betreffen: so können gewisse Laute nicht in der Koda oder nicht in dem Onset kommen: Im Deutschen können wir die Aspiration im Onset haben aber nicht in der Koda. Beispiel: /h/ und /n/ kommen nie im Auslaut; /s/ und /x/ können nicht einzeln im Anlaut stehen, usw..._

  • Spezifische Restriktionen: sie betreffen die Kombinationen für die Silbenstruktur. Im Deutschen kann man maximal 3 Konsonanten im Onset haben und 5 Konsonanten in der Koda haben. Maximal kann man 5 Konsonanten haben zwischen Onset und Koda.
  • Auslautverhärtung: indurimento della coda – Alle Silben sind von der Auslautverhärtung betroffen (nicht nur die Silben am Ende des Wortes). Alle Konsonanten in der Koda am Ende des Wortes, in der Mitte, am Anfang des Wortes unabhängig von der Position der Silbe werden in Auslaut stimmlos  stimmhafte Konsonanten werden in Auslaut stimmlos (man schreibt Hund, aber man ließt ‘Hunt’). Es gibt nur stimmlose Konsonanten in der Coda, wenn sie am Ende des Wortes sind. Wir sprechen stimmhaften Konsonanten in der Silben Coda nicht aus

Die Sonorität - betrifft eigentlich der Ausspracheenergie und zwar der Energie bei der Realisierung der Laute, bezeichnet die Stärke. Die Silbe ist auf der Basis der Sonorität gebildet. Artikulatorisch betrachtet: Öffnungsgrad des Phonationskanals mit der Ausspracheenergie stimmt die Sonorität überein (Il grado di apertura del canale fonatorio corrisponde all’energia di pronuncia, la sonorità). Und akustisch kann man sie als Schallintensitätskurve (curva di intensità del suono) darstellen. Die Sonorität ist minimal bei den stimmlosen plosiven Konsonanten und maximal bei offensten Vokalen. Nicht alle Vokalen sind gleich sonor, ‘a’ ist der sonorste während ‘i’ und ‘u’ sind die Vokalen, die am wenigsten sonor sind.

Wir können unterschiedliche Grade der Sonorität erkennen: Im Anlaut, im Onset (inizio) nimmt die Sonorität zu. In der Koda, im Auslaut nimmt die Sonorität ab / die Sonorität nimmt zu je mehr man sich den Nucleus nährt und nimmt ab je mehr man sich den Nucleus entfernt. Eine gut konstruierte Silbe ist „cra“, weil „c“ wenig sonor ist, „r“ ist sonor und „a“ ist der Sonorsten Laut überhaupt. Man kann nicht „rca“ sagen, „arc“ und „cra“ ist eine gute Silbe, weil die Sonorität im Onset steigt und in der Koda fällt. Die Sonorität erreicht ihr Maximum im Nucleus.

MORPHOLOGIE: Die Morphologie ist die Wissenschaft der Linguistik, die mit den Wortformen beschäftigt. Wir teilen die Morphologie in:

o Derivationsmorpheme: sie sind Morpheme, die für ein ganz spezifisches Wortbildungsverfahren verwendet werden, das heißt, um Wörter von anderen Worten abzuleiten (per derivare parole da altre parole) – sie sind Morpheme, die dazu dienen, neue Wörter zu bilden : ZB. „Professor“ und „Professoren“ – „sympathisch“ und „unsympathisch“. o Zu den gebundenen Morphemen gehören die „Affixe“ (affissi)  gebundenen Morpheme mit grammatikalischer Bedeutung o Affixoide  Morpheme, die eine mittlere Position zwischen den grammatikalischen und den lexikalischen Morpheme haben. Sie können allein nicht existieren, sie haben eine Bedeutung.

  • Unikale Morpheme : sie sind Morpheme, die in der Regel nur in einer einzigen Kombination vorkommen: „schorn“ in „Schornstein“ hat keine selbständige Bedeutung oder „him“ in „Himbeeren“.
  • Diskontinuierliche Morpheme : Morpheme, bei denen mehrere Morphe, von anderen Elementen getrennt, bilden zusammen die Morphembedeutung: „ ge “ und „ t “ in „ gemacht “. „ge“ und „t“ sind 2 Morphe, die als diskontinuierliches Morphem bezeichnet werden.
  • Portmanteau Morpheme : komplexe Morpheme in dem Sinn, dass das Morphem mehrere Bedeutungen hat. Sie sind die kleinsten Bedeutungstragende Segmente, Träger mehrere Bedeutungen: am= an
    • dem

Flektierenden Sprachen: Deutsch ist eine flektierende Sprache. Ein Morphem kann unterschiedlichen Bedeutungen haben. In flektierenden Sprache, benutzen wir Nomina Agentis aus dem Haupt Verb. Flektierende Sprachen tendieren die Morpheme formal zur Fusion (die Morpheme beeinflussen Nachbarmorpheme und werden durch sie beeinflusst) und funktional zur Polysemasie (einem Morphem entspricht mehr als eine Bedeutung oder mehr als ein Merkmal).  Polysemasie , i morfemi di queste lingue sono unici e sono la rappresentazione di più morfi, non ci sono più morfemi per più morfi. (bambino: o = singolare + maschile). I morfemi si fondono. In più Il morfema può avere significati diversi in base al contesto. Ein Morphem unterschiedlichen Bedeutungen fusioniert, -er für maskulin, plural... –er in guter Wein: plural und genitiv. Fusion : z.B. Haus + er = Häuser, modifiziert Damit ist im Unterschied zu Sprachen des -> agglutinierenden Sprachbaus eine (hinsichtlich Form und Funktion) eindeutige Segmentierung von Wurzel- und Wortbildungsmorphemen nicht möglich.

Simplizia Wörter: Wörter, die aus einem einzigen Lexem oder aus einem einzigen freies Morphem bestehen; „Buch“ „Tisch“

Komplexe Wörter: sie sind Wörter, die nicht einfach sind, sie bestehen aus mehreren Morphemen. Sie sind das Ergebnis eines Wortbildungsverfahren:

„Großvater“. „pennina“ „pennetta“  parole complesse rispetto alla parola „penna“. Wortarten/ Wortklassen: Substantiv – Adjektiv – Verb – Adverb

Wir haben 4 Möglichkeiten, um etwas Neues zu bezeichnen :

a) Ein neues Wort erfinden: „Brinto“ für eine neue Farbe b) Die Metapher: man kann bereits existierende Wörter mit einer neuen Bedeutung versehen (ad esempio il mouse che aveva la forma di un topolino, ma gia esisteva come parola) c) Die Wortbildungsverfahren: Prozesse, die es möglich machen mit existierendem Material neue Wörter zu schaffen: „Bücherregal“ „Kinderspiel“. d) Die Konversion: das Essen – das Schlafen e) Die Entlehnung: ein Schaubild  hier sehen wir eine schematische Darstellung der Entlehnung (prestito). Beim „Lehngut“ unterscheidet man „Wortentlehnung“ und „Lehnprägung“. Für Wortenlehnung“ haben wir 2 Möglichkeiten: „Fremdwort“ (ein Wort wird sowie es ist aus einer Sprache übernommen: Pizza) oder „ Lehnwort“ (das fremde Wort wird so weit angepasst, dass seine Herkunft nicht mehr ohne weiteres zu erkennen ist: Sport/Münster). Für Lehnprägung unterscheiden wir „Lehnbildung“ (Fremdwörter werden mit dem Mittel der eigenen Sprache nachgeahmt. Man kann sich an das Modell der Fremdsprachen halten und das ist der Fall der Lehnübersetzung : die einzigen teile des Ausgangswortes übersetzt: Mit-Leid = com-passio). Beim „Lehnübertragung“ (wir haben keine perfekte Übersetzung: „paen-insula“ wird „fast-insel“  „halbinsel“. Bei der „Lehnschöpfung“ ist die Fremdsprache nur noch Anreger für die Neubildung, die formal unabhängig ist von dem Wort der Fremdsprache: Weinbrand = cognac). Bei der „Lehnbedeutung“ nehmen schon vorhandene Wörter unter fremden Einfluss einen neuen Sinn an: Maus – Mouse.

WORTBILDUNG  es ist ein komplexes Wort, was besteht aus „Wort“ und „Bildung“. Die Wortbildung ist die Bildung neuer Wörter. Wortbildung hat 2 Bedeutungen: es bezeichnet sowohl das Verfahren als auch das Ergebnis der Wortbildung.

Die Hauptaufgaben der Wortbildung:

  • Klassifizierung der sprachlichen Mittel, die als Elemente zur Wortbildung verwendet werden, wie einfache oder komplexe Wörter
  • Beschreibung der Strukturtypen und der Modelle der Wortbildung: man spricht von „Komposition“ „Derivation“ und „Konversion“
  • Beschreibung der semantischen Aspekte der Wortbildung - Vorgänge: das Ergebnis der verschiedene Wortbildungsverfahren.

Wichtige Fachbegriffe:

das Negationspräfix „UN“ (immer betont) und den den Lehnwörter „A“ haben immer den Wortakzent  Andere Ausnahme: Urvater oder Steinreich- ricco sfondato, wenn ein Präfix eine Übertreibung verweist, dann wird er betont

WORTBILDUNG VS FLEXION

Wenn die Veränderung einer Form zu einer Veränderung der Bedeutung führt, dann sprechen wir von Wortbildung. Es gibt aber auch formale Veränderungen, die keine Veränderung des Inhaltes mit sich fuhren und diese Wortformänderungen nennen wir Flexion. Die Flexion betrifft die Deklination, die Konjugation und die Komparation. Bei diesen Prozessen entstehen Wörter die eine andere Form haben als die Basis, wo aber die Bedeutung nicht verändert wird. in der Flexion ist es ein neues Wort zu bilden, aber ohne Veränderung der Bedeutung.

PROZESSE DER DERIVATION

PRÄFIGIERUNG: Das ist das Derivationsprozess, bei dem sich ein Präfix mit einem freien Morphem zu einem neuen Wort verbindet:

  • Miss, de, trans- das sind Lehnpräfixe. Sie verbinden sich mit Substantiven, Adjektive, Verben
  • Erz-un- ur- anti- ex- non- super. Sie verbinden sich mit Substantiven, Adjektive, Präpositionen
  • Trennbare ( ab-, an-, auf-, aus-, bei-, ein-, mit-, nach-, vor-, zu) und untrennbare ( be-, ent-, ver-, zer) Verben stimmen nicht, sie sind untrennbar, weil sie aus Präfixen bestehen, die nicht allein existieren können, deswegen hat keinen Sinn von untrennbaren Verben zu sprechen.  Wir brauchen die Differenzierung zwischen ‘zusammengesetzte(trennbare)’ und ‘abgeleitete (untrennbare)’ Verben damit wir wissen wohin der Akzent fällt. Bei den Wortpaaren, Verbpaaren können wir eine Unterscheidung zwischen trennbaren und untrennbaren Verben machen: „übersetzen und übersetzen“ „traghettare e tradurre“, sind Verben die segmental betrachtet als identisch zeigen, die aber eine unterschiedliche Bedeutung haben
  • Präfigierung wird oft für die Augmentative benutzt, also für die Wörter die eine Verstärkung, eine Erhöhung, eine Vergrößerung… bitten ZB Großvater, Urgroßvater, Ururgroßvater- es ist eine Verstärkung

Durch diese Prozesse wird keine Veränderung der Wortklasse hier realisiert. Sie bleibt in der Wortklasse, in der sie schon war: ein Verb bleib ein Verb (il verbo derivato per processo di prefissazione non è separabile, come „zerbrechen“) , ein Substantiv bleibt ein Substantiv…

SUFFIGIERUNG: Das ist eine explizite Derivation entsteht, wenn ein wortfähiges Morphem mit einem Suffix verbunden wird. (Beispiel: -keit, - ung, -chen; -bar, -lich, -ig; (adv.):

  • Heit, keit – bezeichnen abstrakte feminine Substantive. Mit diesen hat man immer eine Veränderung der Wortklasse. Sie sind deadjektivale Substantive.
  • Er – ist der Nomen Agentis, es dient zur Personen Bezeichnung. Er verbindet sich mit Verben zur Bildung von Maskuline Substantive, auch hier haben wir eine Veränderung der Klasse, von Verben zu Substantiven. Sie bezeichnen eine Person oder auch ein Gegenstand, ein Objekt der etwas spezifisches tut. Es : rechnen- der Rechner / Spielen - der Spieler / Schreiben - der Schreiber Er ist ein Derivationsmorphem, ein Suffix. Es hat dieselbe Formen wie ein Flexionsmorphem, nämlich ein Deklinationsmorphem- wie „ roter Wein“ oder „schöne Frauen“  Schöner, guter vs Rechner, Spieler, Sänger- 2 verschiedene Dinge ( er Flexionsmorphem und er Deklinationsmorphem) !!!!
  • Ieren - Suffix, die mit Verben zu tun hat, die aus einer Lateinischen und Romanischen Sprache abgeleitet wurden- allarmieren, studieren etc etc

Suffixe: wir haben eine Veränderung der Wortklasse aber bei den Suffixen für Diminutive chen – lein und bei den Movierung Suffixe (sie bezeichnet etwas weibliches: Lehrer- Lehrerin) nicht!!!

  • Explizite Derivation: explizit ist etwas das man erkennen kann. Bei der Explizite Derivation erkennen wir der Prozess der Derivation, weil wir eine Ableitungsmorphem erkennen (Suffix – Präfix…). Wo wir das Affix sehen  - -heit, -keit, -schaft (Abstrakta), -er (nomina agentis, _Personenbezeichungen)
  • -ung, -heit, -keit, -schaft (Substantive),
  • -lich, -haft, -isch, -ig (Adjektive),
  • -(e)n, -eln, -ieren (NB) (Verben),
  • -s, -falls (Adverbien)_
  • Implizite Derivation- wir haben mit einer Derivation zu tun aber ohne freie Morphem. Wörter, die mit anderen Wörtern in Verbindung stehen wo es kein Wortbildungsmorphem gibt, aber es gibt eine kleine Veränderung davon, ein Vokal wechselt(vs. Konversion  ohne Veränderungen). Wir haben „Fallen“ und „Fällen“. Der Unterschied liegt in den Stammvokal. Ä war vorher eine A  Wir können rekonstruieren ursprünglich, dass etwas ein Umlaut verursacht hat. Vom A zu Ä. Derivation ohne Affix (c e un cambiamento vocalico). lächeln – lachen – farben – färben

KOMPOSITION/ZUSAMMENSETZUNG (Das Kompositum – Die Komposita)  Die Komposition/Zusammensetzung ist ein Verfahren, dessen Ergebnis das Kompositum ist. Freie Morpheme oder Lexeme werden, die allein existieren können, zusammengeführt und entsteht ein neues Wort mit einer neuen Bedeutung. Wir müssen 3 Typologien von Komposita unterscheiden: Unikale Morpheme , weil sie einmal vorkommen, oder Halb-Affixe , weil sie mehr Bedeutungen haben als die normale Affixe. Zb. Die Himbeere -him potrebbe sembrare un affisso perchè non è un morfema libero! Ma è di più di un semplice affisso (affissoide o unikale Morphem)

  • Determinativ-Komposita  Detereminativkomposita sind Zusammensetzungen von zwei oder mehreren Lexeme oder freien Morphemen in denen wir eine Determination haben (z.B ‘ich trinke gerne Rotwein’, ich spezifiziere welche Art von Wein trinke ich am liebsten). sie bestehen aus einer Basis und einem Bestimmungswort. Die Basis (Grundwort) wird durch die Bestimmungsform näher bestimmt und determiniert. Das zweite Element bestimmt das Wortklasse. Das erste Element bestimmt die Bedeutung des letzten Elementes. (aus einem Allgemein, bestimme ich ein determiniertes Element der Gruppe) Grundform (z.B. -Wein) und der Bestimmungsform (z.b. Rot-)  Rotwein. Zahnarzt, „Frau Arzt“ ist schwer auszusprechen, brauchen wir ein Fugenelement (es markiert die Grenzen der zusammengefügten Glieder und erleichtert die Artikulation des Kompositums), Verbindungselement, den dient dazu, um die zwei Elemente besser zu verbinden, so wird zu „Frauenarzt“. Der Akzent fällt immer auf das Bestimmungswort, erste Element (auf das Wort, das die Basis determiniert, auf das erste freie Morphem). Der Bezug ist innerhalb des Kompositums.
  • Possessiv-Komposita  sie beziehen sich auf eine Person, die eine Eigenschaft besitzt. Das erste Element determiniert das zweite Der Akzent fällt auf das Bestimmungswort, auf das erste Element. Der Bezug ist außerhalb des Kompositums.

(Beispiele: Rotkäppchen, Milchgesicht, Rotkäschen)

  • Kopulativ/Koordinativ-Komposita  Es gibt keine Bestimmung, keine Basis und die 2 Elemente, die das Kompositum bilden, tragen in gleicher Weise zur Gesamtbedeutung bei: Zb. punto e virgola (si legge Strichpunkt, anche se sarebbe più corretto mettere l‘accento su Punkt) – calzamaglia – gonna pantalone. Das Koopulativ-Kompositum ist ein Kompositum, das heißt ein Wortbildungsverfahrens bei dem 2 oder mehrere freie Morpheme zusammengesetzt werden, wo bei es keine Bestimmungsrelation gibt. Die 2 Elemente sind miteinander vertauschbar. Der Bezug ist innerhalb des Kompositums. Der Akzent liegt auf dem letzten Element: „Blauweiß“.--> Der Akzent auf das letzte Element finden wir auch bei den: Kürzungen und Siglen (Zb. CDU – SPD - BMW), sie sind alle eine Endbetonung. Ausnahme für den Akzent : Strumpfhose, Hosenrock; Strichpunkt. Sie sind koordinativen Komposita, aber der Akzent fällt auf das erste Wort.

Bei Determinativ und Possessiv-Komposita , die mehr als 2 Elementen bestehen, haben wir ein hypotaktisches Verhältnis (man spricht von der Struktur). Wenn wir 3 Elemente haben, müssen wir auf das Verhältnis zwischen den Teilen des Kompositums achten: Zb. „Hauptbahnof“ – die Basis ist Hof – Bahn determiniert Hof und Haupt determiniert Bahnhof (Haupt determiniert das Kompositum Bahnhof) der Akzent ist am Anfang  wir haben mit einer Rechtsverzweigung (ramificazione a destra) zu tun. „Bahnhofstraße“ – Bahn determiniert Hof

  • Bahnhof determinieren Straße  wir haben mit einer Linksverzweigung zu tun (ramificazione a sinistra). Bei Kopulativ- Komposita haben wir eine Parataktische Struktur: (additiv-reichrangige) (Beispiel: Eltern-Kind-Beziehung; Vater-Sohn-Konflikt)

Die Zusammengesetze Verben sind trennbar , weil sie aus 2 oder mehreren Elementen bestehen, die allein existieren können (abnehmen – zunehmen – wegnehmen). Die abgeleiteten Verben sind untrennbar , weil sie mit einem Präfix versehen sind und Präfixe können nicht allein existieren und der Akzent fällt auf die zweite Element.

KÜRZUNGSVERFAHREN: Wir haben mit keiner semantische Veränderung zu tun. Wir haben nur eine formale Veränderung des Ausgangswortes. Wir unterscheiden zwischen den Buchstabenkürzung: der Sigle (USA – CDU – SPD) und der Akzent ist am Ende. Es gibt die Lesekürzungen: sie werden nicht als Siglen ausgesprochen, sondern als Wörter. Hier haben wir den Akzent am Anfang (NATO - UNO). Dann haben wir die Silbenkürzung: ist der Ursprung ein Kompositum: Kriminalpolizei ist die KRIPO. Dann haben wir die Kopfwörter: Wörter, in denen nur der Kopf der Anfang beibehalten (UNI – PROF – ABI). Dann die Schwanzwörter: man behält nur das Ende bei (BUS – COLA (coca-cola)). Dann haben wir die Klammerform: man wird das letzte und das erste Wort beibehalten (Ölzweig – eigentlich Ölbaumzweig). Kontamination (bzw. Wortverschmelzung, Wortkreuzung) zwei Wörter, und etwas von erste und zweite nehmen. Zwei selbstständige Wörter werden zu einem neuen Wort vermischt. (smoke+fog=smog) Tragik + Komik = Tragikomik

DER AKZENT:

 Der Akzent ist eine suprasegmentale Eigenschaft.  Er kann als artikulatorische, auditive und akustische Eigenschaft der Lautsprache analysiert werden: wie die Akzente artikuliert , also realisiert und produziert werden (ARTIKULATORISCHE EBENE), wie sie wahrgenommen werden (AUDITIVE EBENE) und welche physikalischen Eigenschaften sie aufweisen (AKUSTISCHE EBENE).  Der Akzent ist eine komplexe Eigenschaft, die durch Änderungen der drei suprasegmentalen Eigenschaften der Lautsprache realisiert werden, nämlich durch Änderungen der Tonhöhe (auditiv)  also durch Änderungen der Grundfrequenz (F0) (akustisch). Durch Änderungen der Lautstärke  Intensität (akustisch). Sie können durch Änderungen der Quantität  der Dauer (akustisch), realisiert werden.