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Die Entwicklung der deutschen Literatur vom Barock bis zum Expressionismus, Appunti di Tedesco

Dieser Text bietet einen Überblick über die Entwicklung der deutschen Literatur vom Barock bis zum Expressionismus. Er beleuchtet wichtige Epochen wie die Aufklärung, die Klassik und die Romantik und zeigt die wichtigsten Vertreter und Werke dieser Epochen auf. Der Text ist gut strukturiert und bietet einen guten Einstieg in die deutsche Literaturgeschichte.

Tipologia: Appunti

2023/2024

Caricato il 10/02/2025

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Deutsche Literatur
Jugend ohne Gott
Wichtige Infos:
Wo? In einem Zeltlager, in der Stadt, in der Schule und im Gericht (konnte überall sein)
Wann? In einer nahen Zukunft
Protagonisten? Lehrer, Direktorin von der Schule, Wladimir, Zacharia, Nadesch, Titus, Bernard,
Ewa, Mitarbeiter, Mutter von Titus, Mutter von Zacahria, Eltern von Nadesch
Erzählstruktur? Aus 4 verschiedene Perspektiven erzählt.
Der Film
Der Regisseur des Films „Jugend ohne Gott“ hat die Geschichte von dem Buch (die über
Faschismus spricht) in der Zukunft gesetzt: in dieser Zukunft gibt es eine Gesellschaft, wo die
„Starken“ regieren, und die Schwachen erleiden („die Starken helfen die Schwachen“). Die
Struktur dieser Gesellschaft wird von Wladimir erzählt, als er ein Referat (ricerca) macht.
Sowohl im Buch als auch im Film haben Menschen keine Freiheit. Im Buch spricht man über die
Nazizeit und die Jungs müssen kämpfen lernen; im Film müssen die Jugendlichen ein Zertifikat
bekommen, um in dem Regierung Sektor zu arbeiten. Allen Teilnehmern auf dem Camping wird
ein Sender (microchip) unter die Haut implantiert, damit sie kontrolliert werden können.
Zacharia beschreibt eine Welt, wo niemand sein kann, wie man ist, und niemand kann frei
entscheiden, wie man leben will. Seine Welt ist verlogen (bugiardo) und kalt.
Die Geschichte wird von 4 Personen erzählt, damit sie interessanter und spannend wird: Nadesch,
Zacharia, der Lehrer und Titus. Im Buch ist der Lehrer der Protagonist; im Film hat der Regisseur
versucht, die Jugendlichen besser in die Geschichte zu integrieren, weil die jungen Leute das
Zielpublikum sind.
Hauptfiguren
Nadesch ist ein Mädchen aber im Buch ist er ein Jung. Sie sind beide selbstbestimmt und sie
werden beide getötet.
Zacharia und der Z schreiben ein Tagebuch und haben sie sich in Ewa verliebt, nämlich will
Zacharia sie schützen. Im Film ist Zacharia mit dem System nicht einverstanden. Sein Vater hat
sich kürzlich das Leben genommen: Zach leidet sehr darunter und schreibt seine Gedanken in
einem Tagebuch.
Der Lehrer spielt die gleiche Rolle im Buch und im Film, weil er das Tagebuch nimmt. Nachdem er
die Wahrheit gesagt hat, verliert er seine Stelle: er muss die Schule und das Wohnviertel
verlassen. Im Buch versteht der Lehrer, dass er die Wahrheit sagen soll, auch wenn die
Konsequenzen schlecht sind. Im Film sagt er die Wahrheit, weil Zacharia ihn verstehen lässt, dass
es richtig und wichtig ist.
Titus ist immer der Täter, er hat keine Liebe von seiner Mutter bekommen. Er hatte das
Ortungssystem manipuliert, damit er nicht lokalisiert werden konnte. Als der Lehrer die Wahrheit
versteht, geht er zu Titus und konfrontiert mit ihm. Er sieht immer kalt und ohne Gefühl, aber der
Lehrer umarmt ihn und Titus lässt seine unterdrückten Emotionen freien Lauf. Am nächsten Tag
begeht Titus Selbstmord.
Wladimir ist im Buch früh gestorben; im Film muss er die Schule wechseln, weil er nicht genug fit
für die Regierung Sektor ist.
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Deutsche Literatur

Jugend ohne Gott

Wichtige Infos:

Wo? In einem Zeltlager, in der Stadt, in der Schule und im Gericht (konnte überall sein)  Wann? In einer nahen Zukunft  Protagonisten? Lehrer, Direktorin von der Schule, Wladimir, Zacharia, Nadesch, Titus, Bernard, Ewa, Mitarbeiter, Mutter von Titus, Mutter von Zacahria, Eltern von Nadesch  Erzählstruktur? Aus 4 verschiedene Perspektiven erzählt.

Der Film

Der Regisseur des Films „Jugend ohne Gott“ hat die Geschichte von dem Buch (die über Faschismus spricht) in der Zukunft gesetzt: in dieser Zukunft gibt es eine Gesellschaft, wo die „Starken“ regieren, und die Schwachen erleiden („ die Starken helfen die Schwachen “). Die Struktur dieser Gesellschaft wird von Wladimir erzählt, als er ein Referat (ricerca) macht. Sowohl im Buch als auch im Film haben Menschen keine Freiheit. Im Buch spricht man über die Nazizeit und die Jungs müssen kämpfen lernen; im Film müssen die Jugendlichen ein Zertifikat bekommen, um in dem Regierung Sektor zu arbeiten. Allen Teilnehmern auf dem Camping wird ein Sender (microchip) unter die Haut implantiert, damit sie kontrolliert werden können. Zacharia beschreibt eine Welt, wo niemand sein kann, wie man ist, und niemand kann frei entscheiden, wie man leben will. Seine Welt ist verlogen (bugiardo) und kalt. Die Geschichte wird von 4 Personen erzählt, damit sie interessanter und spannend wird: Nadesch, Zacharia, der Lehrer und Titus. Im Buch ist der Lehrer der Protagonist; im Film hat der Regisseur versucht, die Jugendlichen besser in die Geschichte zu integrieren, weil die jungen Leute das Zielpublikum sind.

Hauptfiguren

Nadesch ist ein Mädchen aber im Buch ist er ein Jung. Sie sind beide selbstbestimmt und sie werden beide getötet. Zacharia und der Z schreiben ein Tagebuch und haben sie sich in Ewa verliebt, nämlich will Zacharia sie schützen. Im Film ist Zacharia mit dem System nicht einverstanden. Sein Vater hat sich kürzlich das Leben genommen: Zach leidet sehr darunter und schreibt seine Gedanken in einem Tagebuch. Der Lehrer spielt die gleiche Rolle im Buch und im Film, weil er das Tagebuch nimmt. Nachdem er die Wahrheit gesagt hat, verliert er seine Stelle: er muss die Schule und das Wohnviertel verlassen. Im Buch versteht der Lehrer, dass er die Wahrheit sagen soll, auch wenn die Konsequenzen schlecht sind. Im Film sagt er die Wahrheit, weil Zacharia ihn verstehen lässt, dass es richtig und wichtig ist. Titus ist immer der Täter, er hat keine Liebe von seiner Mutter bekommen. Er hatte das Ortungssystem manipuliert, damit er nicht lokalisiert werden konnte. Als der Lehrer die Wahrheit versteht, geht er zu Titus und konfrontiert mit ihm. Er sieht immer kalt und ohne Gefühl, aber der Lehrer umarmt ihn und Titus lässt seine unterdrückten Emotionen freien Lauf. Am nächsten Tag begeht Titus Selbstmord. Wladimir ist im Buch früh gestorben; im Film muss er die Schule wechseln, weil er nicht genug fit für die Regierung Sektor ist.

Ewa kann nicht in dem System leben, sie ist „Illegal“; im Film ist sie mit Zacharia zusammen: sie geht aus dem Gefängnis (prigione) und Zacharia wartet auf sie. Sie wollen einen Ort finden, wo alle gleich sind und frei leben können.

Titel

Gott im Titel seht vor Zukunft, Prospektive und Liebe, weil diese Jugendlichen keine Zukunft, keine Prospektive und keine Liebe haben.

Moral

Der Regisseur will die jungen Leute warnen und will sagen, dass es wichtig ist, immer kämpfen für was, woran man glaubt, und keine Ungerechtigkeiten ertragen.

Ödön von Horváth

Ödön Von Horváth war ein Dramaturg und Schriftsteller und kam aus Österreich. Er wurde 1901 in Fiume (Kroatien) geboren und hat in Budapest von einem Privatlehrer gelernt. 1920 begann Horváth zu schreiben; er war einer der ersten, der die Gefahren den Nationalsozialismus sieht; er vertrat keine politische Partei, aber sympathisierte mit dem Linken. 1933 nach dem Erfolg der Nationalsozialisten zog er nach Wien. 1937 publiziert er Jugend ohne Gott im Amsterdam: das Buch hat Erfolg, aber wird in Deutschland verboten, weil da keine Meinungsfreiheit war: 1938 stand Horváth auf der Liste des schädlichen Schrifttums. Er ist 1938 früh gestorben. Ödön von Horváth spricht über sozialpolitische Themen, und in seinen Stücken beschreibt er das Kleinbürgertum: er will zeigen, wie das Kleinbürgertum mit den Faschistischen Ideen einverstanden waren und wer dagegen war, nichts gemacht hat. Er beschreibt Leute, die gegen Gleichgültigkeit (indifferenza) oder Bosheit (malvagità) sind, aber sie sind keine Helden (eroi): sie sind unsicher und es kostet ihn viel Mühe (sofferenza) die richtige Entscheidung zu treffen.

Der Soldat (Ödön Von Horváth)

Ein Kid unserer Zeit “ ist ein Roman von Ödön Von Horváth. Es wurde 1938 (nach dem Tod von Horváth) publiziert und spricht in der ersten Person über einen anonymen Soldaten in einem Land mit einer Diktatur. Der Ich-Erzähler ist ein Soldat. Er ist zufrieden, Soldat zu sein, weil er frei ist, eine Zukunft hat und nicht allein ist: er hat ein Ziel und eine Zukunft. Das ist das Resultat der Propaganda, als Militär fühlt er sich frei. Er hat einen Stern (stella) und ein Bändchen (nastro) bekommen, weil er der beste Schützer ist. Er war verzweifelt (disperato) als er sein Leben beginnen sollte: er wollte Bauer werden er hatte kein Geld und er wollte nicht in einem Buro wie ein Sklave arbeiten. Er liebt sein Vaterland: das Vaterland soll mächtig und stark werden; die Soldaten müssen rüstern (armarsi), um den Weltkrieg zu gewinnen und die Welt zu kontrollieren. Er gebt gerne seinen letzten Troffen Blut hin für das Vaterland (darebbe l’ultima goccia di sangue). Der Soldat ist (convinto) mit der Propaganda überzeugt.

Der Barock (1600-1720)

Der Barock ist auch „das Jahrhundert des Krieges“ genannt. Der Dreißigjährige Weltkrieg wird in Deutschland gekämpft, aber war ein europäischer Konflikt; die Konsequenzen für Deutschland waren katastrophal und nach dem Krieg gab es auch eine

Erde, Wiese, Schäfers Kind, Herden (fuoco), blüht, Erz (minerale), Wind, Wiesenblum  Wörter von Natur. Im Text man findet:  Symbol  das Schäfers Kind  Personifikation  Glück (die lacht)  Metapher  Wiesenblum Der Inhalt des Gedichts ist noch aktuell, noch heute gibt es viele Kriege und Kriege immer destruktiv sind. Nach einem Krieg bleiben immer nur Bein, Asch, Tod und Verzweiflung.

Die Aufklärung (1720-1780)

Aufklärung ist die Befreiung des Denkens von einer Tradition, die auf Prinzipien basiert, die nicht von der Vernunft geleitet sind. Die Idealen von Rationalität, Vernunft und Humanität beginnen in der modernen Zeit. Die Aufklärung wurde im 18. Jahrhundert in Europa geboren: sie war eine europäische Bewegung (movimento), die Philosophie, Kunst, Literatur, Gesellschaft betraf (riguardare). Sie wurde von folgenden Faktoren charakterisiert:  Entwicklung (sviluppo) der Naturwissenschaften und der Technik  Prinzipien des Humanismus und der Renaissance  Prinzipien des französischen Rationalismus  Prinzipien des englischen Empirismus  Philosophie von Kant und Leibniz. Sie benutzt die Metapher des Lichtes: die Vernunft ist das Licht: das beleuchtet, es macht klar. Religion, Dogmen, Aberglauben, Tradition, Vorurteile (preconcetto), Irrationales sind die Finsternis (oscurità). Die Vernunft steht über dem Glauben, was rational ist, ist auch moralisch gut. Jeder Mensch soll den Mut finden, seine Vernunft frei zu benutzen; jeder Mensch hat die Vernunft, das heißt, alle Menschen sind gleich und haben die gleichen Rechte. Wichtige Charakterzug (caratteristiche) der Aufklärung:  Macht von Verstand und Vernunft  Vertrauen auf den Menschen als vernünftiges Wesen  starke Kritik an der Kirche und an der gesellschaftlichen Ordnung  Gleichheit aller Menschen  Glauben an die Menschenrechte und die Menschenwürde  Toleranz gegenüber anderen Meinungen in der Gesellschaft und in der Politik  Religionstoleranz: Gleichberechtigung der drei Weltreligionen. Die wichtigsten Zentren der Kultur sind die Städte, wo das Bürgertum immer stärker und selbstbewusster wurde. Die wichtigen Stäte sind Hamburg, Leipzig, Zürich und später Berlin. Die Intellektuellen gehören dem Bürgertum: sie sind Lehrer, Professoren, Theologe und Juristen. Der Intellektueller ist ein neuer Typ: ein freier Schriftsteller, der sich an ein großes Publikum wendet, nämlich benutzt er klare und einfache Sprache.

Die Dichtung hat eine pedagogische und didaktische Funktion und eine ethische und politische Aufgabe. Die Dichtung soll die Menschen bilden und verbessern, aber auch schön und lustig sein. Prosa ist wichtiger als Lyrik. Die bedeutendsten Gattungen (categorie) sind:  Wissenschaftliche Texte  Texte mit didaktischem Ziel  Fabel, Maxime, Aphorismus, Epigramm, Satire, Briefromane, Familienromane  Drama, das ein direkten Kontakt mit dem Publikum hat.  Moralischen populären Zeitschriften (riviste).

5 Top-Ideen der Aufklärung

https://www.youtube.com/watch?v=F3i6D2bON4A

Nachdenken

Die Humanisten hatten schon von Erziehung (educazione) und Bildung der Menschen gesprochen. Sie wollten rational sein, also mit der Vernunft die Welt erklären und entdecken. Die Aufklärer vorschlagen, nicht alles zu glauben, was die Stadt, Kirche und Lehrer sagen und selbst nachzudenken.

Beweisen glauben

Das geht auf die Methode der Wissenschaft zurück. Es geht also nicht nur um Religion, sondern auch um Politik und Stadt.

Menschenrechte

Jeder Mensch ist als freier Mensch geboren, hat die gleichen Rechte und niemand darf sie ihm wegnehmen. Die Regierung soll die Rechte jedes Menschen schützen, damit jeder Mensch möglichst gut leben kann. Jeder Mensch hat Recht auf: Leben, Freiheit und Eigentum.

Gewaltenteilung

Man brachte einen neuen Staatsgewaltenteilung:  exekutive Gewalt  Regierung  legislative Gewalt  Parlament  judikative Gewalt  Gerichte

Glaubensfreiheit

Die Aufklärer zweifeln (dubitano) an der Religion, weil nicht nachprüfen kann, ob die Katholiken oder die Protestanten recht haben, daher wollen sie Religiöse Toleranz. Die Vernunft (ragione) ist wichtiger als der Glauben  Der Staat ist wichtiger als die Kirche: das nennt man Prozess der Säkularisierung.

In Europa

 In Preußen gibt es religiöse Toleranz (nach dem 30Krieg)  In England gibt es Parlament  Frankreich ist das mächtigste von Europa und von Ideen von Aufklärung noch sehr weit. Da kommt es bald zur Revolution ( Freiheit, Brüderlichkeit und Glücklichkeit). Deutschland war politisch und wirtschaftlich (economicamente) rückständiger (arretrata). Der aufgeklärte Absolutismus begann in Deutschland mit Friedrich der II (er wird „ersten Dienen“ (primo servo) genannt).

Philosophie

Die zwei große philosophische Bewegung von Aufklärung sind der französische Rationalismus und der englische Empirismus. In diesen Jahren wurde der Pietismus geboren, die an die Dogmen nicht glaubt und fragt ein praktisches Christentum.

Lebniz  optimistische Weltanschauung (visione del mondo).

Sturm und Drang (1767-1784)

https://www.youtube.com/watch?v=BZPpVMx6OD Sturm und Drangbeginnt 1767 und beendet 1784. Es ist nur ein deutsches Phänomen und „Sturm und Drang“ kommt aus dem Titel eines Dramas von Klinge. Es ist ein heftige, aber sehr kurze Bewegung (wie die Pubertät) Die Aufklärung will die Herrschaft des Verstandes; der Sturm und Drang will Freiheit von politischer Unterdrückung, Moral, Kirche und literarische Mustern. Wegen des Sturm und Drang ist der Mensch Einheit von Verstand und Herz. Homer und Shakespeare sind die Vorbilder (modelli) ( Verkörperung des Genies). Die wichtigsten Gattungen sind:  Drama (Tragödie)  Roman mit starken Konflikten mit tragischen Helden Die Hauptbegriffe (concetti) sind:  Freiheit  Individuelles Empfinden  Erlebnislyrik: „ poesie di cose vissute ”  Einverantwortung (autoresposabilità)  Kreativität  Originalgenie  schöpferisches Individuum (creatore)  Inspiration  Rebellion  Gefühl  Natürlichkeit  Erfahrungen  Empfindungen (percezioni) Die Themen sind: Rebellion, Inspiration, Gefühl, Natürlichkeit, eigene Erfahrungen und Empfindungen, Liebe, Gerechtigkeit, Selbstbestimmung. Die Protagonisten reden darüber, was sie empfinden; die Helden sind tragisch und es gibt kein Happy End. Es gibt eine kraftvolle Sprache. Sturm und Drang wird von Rousseau inspiriert, weil er dachte, dass die Menschen gut sind, aber die Gesellschaft schlecht ist. Die Natur ist nicht mehr ein wissenschaftliches Objekt wie in der Aufklärung, sondern ein Organismus, in dem sich Gott offenbart (Pantheismus). Die wichtigsten Vertreter (rappresentanti) sind Herder, Goethe, Schiller, Klinger. Die Wichtigste Werke sind: „Prometheus“, „Die Leiden des jungen Werthers“, „Die Räuber“, und „ Kabale und Liebe“.

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) – Sturm und

Drang

Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt geboren. In Straßburg studiert er Jura und lernte die Bibel, Homer, Ossian und Shakespeare. Da beginnt seine Lieblingsgeschichte mit Friderike Brion, die ihn für seine „Erlebnislyrik“ inspiriert hat. Im Frankfurt arbeitete er als Advokat und beginn seine Strum un Drang Phase.

„ Goethe!“ (Film)

Die Handlung spielt im Sommer 1772 in Frankfurt. Goethe ist in Frankfurt, um die Arbeit als Advokat zu lernen, und trifft Charlotte Buff; Zwischen Goethe und Charlotte beginnt eine Liebesgeschichte, aber kurz darauf verlobt sich Lotte in dem Juristen Albert; Lotte möchte Albert heiraten, um eine sichere Zukunft für ihre Familie zu garantieren. Es kommt zum Duell zwischen

Albert und Werther und Goethe landet dann in Gefängnis. Da schreibt er „die Leiden des jungen Werthers“ und schickt das Manuskript an Lotte, die es einem Verlang gibt. Als Goethe Frei ist, kommt er zurück nach Frankfurt, wo der Roman ein Bestseller geworden ist.

Willkommen und Abschied

„Willkommen und Abschied“ gehört zum „Erlebnislyrik“ von Goethe, die er für Friderike Brion schreibt. Wilkommen und Abschied Benvenuto e congedo Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde! Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht. Schon stund im Nebelkleid die Eiche Wie ein getürmter Riese da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Mi batteva il cuore; svelto, a cavallo! E via! Con l'impeto dell'eroe in battaglia. La sera cullava già la terra, e sui monti si posava la notte; se ne stava vestita di nebbia la quercia, gigantesca guardiana, là dove la tenebre dai cespugli con cento occhi neri guardava.

Prometheus

Prometheus stammt aus der Zeit des Sturm und Drang. In diesen Jahren interessierte Goethe auf die griechische Mythologie. Prometheus, eine Figur aus der griechischen Mythologie, ist der Protagonist dieses Gedichtes. Er ist halb Gott und halb Mensch und er lehnt sich gegen Zeus (den Göttervater) auf und hilft den Menschen und bringt ihnen das Feuer. Aus diesem Grund gibt Zeus Prometheus eine schreckliche Strafe (pena): Jeden Tag isst ein Adler von seiner Leber. Der griechischen Mythologie nach wird Prometheus als Freund und oft auch als Schöpfer der Menschen (und der Tiere) dargestellt. Goethes Prometheus ist auch Schöpfer der Menschen aber das Wichtigste ist seine rebellische Seite. Er rebelliert gegen die Obrigkeit (autorità), die durch Zeus symbolisiert wird. Er ist durch Gefühl und Leidenschaft dargestellt, charakterisierende Elemente des Sturm und Drang, die wichtiger als Vernunft und Verstand werden (was für die Aufklärung typisch ist). Prometheus ist ein titanischer Genius , der nur von seinem Herz regiert ist; er erkennt keine irdische oder Autorität an. Prometheus wird das poetische Manifest des Sturm und Drang. Die Hauptfigur wird nämlich das Symbol einer jungen Generation (die des Sturm und Drang), die gegen die alte Generation (die von Zeus verkörpert wird) kämpft. Das Gedicht besteht aus acht Strophen. Es ist reimlos und in freien Rhythmen geschrieben. Prometheus (das lyrische Ich) richtet hier eine Art Monolog an Zeus. Er spricht in rebellischer Weise über die Götter und ist sehr selbstbestimmt.  In den ersten zwei Strophen geht es um seine Beziehung zu Zeus.  In den folgenden Strophen spricht er über seine Kindheit und sein ganzes Leben.  Im letzten Teil wird das aktuelle Leben von Prometheus beschrieben. Prometheus wendet sich an Zeus und sprich mit stark, rebellisch und spöttisch Ton. Er rebelliert und denkt, dass er ohne Gott leben kann. Erster Strophe  Prometheus vergleicht Zeus mit einem Knaben der Spielt; die Personal- und Possessivpronomina unterstreichen die Lebensbereiche (ambito della vita) von Zeus und Prometheus:

In der Realität versteht Goethe, dass es keinen Sinn hat, mit Charlotte zu bleiben. Im Roman leidet Werther, und begeht Selbstmord. Inspiration für seinen Roman  Goethe kommt nach Frankfurt zurück und entdeckt, dass sich ein Freund von ihm wegen einer verschmähten Liebe getötet hat

Sophie Scholl

Sophie und Hans Scholl waren zwei Geschwister in der Nazi Zeit. Zuerst waren sie mit der neuen Politik von Deutschland einverstanden, aber danach haben sie ihre Meinung geändert, als sie in die Hitlerjugend eingetreten sind. Als sie an der Uni waren (nachdem Hans in dem Krieg gekämpft hatte) haben sie die „ Weiße Rose “ gegründet. Zusammen mit einem Freund von ihnen (und später auch mit einem Lehrer) haben sie 6 Flugblätter gegen die Politik von Hitler, gegen die Gewalt und den Krieg geschrieben und sie im Ganzen Deutschland verbreitet (diffuso). Es war eine sehr gefährliche Aktion, nämlich wurden sie von den Polizisten entdeckt und zum Tode verurteilt. Sie wurden entdeckt, weil ein Hausmeister sie gesehen hatte, als sie die Flugblätter in der Uni verteilt (distribuire) haben. Auch im Gericht haben sie nicht ihre Meinung geändert und sie haben ihrem Tod akzeptiert.

Restauration (=Goethezeit)

Die Idealen der französischen Revolution kamen auch in Deutschland: in den beiden Preußen (mit Friedrich II) und Österreich (mit Maria Theresia) gab es ein aufgeklärter Absolutismus. Napoleon, „Kaiser der Franzosen“ bekam nach seinen Feldzügen (spedizioni militari) die Länder links des Rheins und die deutschen Fürsten bekamen andere Länder. 1806 wurde der Rheinbund gegründet, das heißt ein Bund von Fürsten unter französischem Protektorat. Der Hass gegen Napoleon und das neue Nationalgefühl machten den König von

Preußen sich mit Russland gegen Frankreich zu verbünden und Frankreich wurde zweimal (in Leipzig und Waterloo) geschlagen (battuta). Auf dem Wiener Kongress kamen die Repräsentanten von Russland, Großbritannien, Preußen, Osterreich und Frankreich um die Grenze wiederherzustellen. Die Prinzipe waren: Restauration, Legitimität und Solidarität. 1815 begann die Heilige Allianz zwischen Osterreich, Preußen und Russland unter Metternich; er hat auch die Restauration eingeführt. Jedenfalls gab es viele Unzufriedenheit: in Jena viele Studenten haben die „Allgemeine Deutsche Burschenschaft“ gegründet und 1830 gab es eine bürgerliche Revolution in Paris: die Julirevolution. Man fühlte der Anfang einer Revolution auch in Deutschland und das Junge Europa, die Giovane Italia und das Junge Deutschland geboren wurden. In England begann die industrielle Revolution, aber Deutschland war rückständig (arretrata) und wegen der Verbesserung die Maschinen wurden viele Leute arbeitslos. Handwerker und Bauern bildeten das Proletariat. 1848 wegen die Märzaufstände viele deutsche Fürsten gaben liberale Verfassungen. Das erste deutsche Parlament traf sich in Frankfurt 1848. Es war in Großdeutschland und Kleindeutschland (ohne Österreich geteilt.

Klassik (1786 – 1789)

https://www.br.de/telekolleg/faecher/deutsch/weimarer-klassik-goethe-schiller-102.html Das Wort „ Klassik “ hat mehrere Bedeutungen:

  1. Das Wort bezeichnet die Zeit des Altertums, also die Hochkultur die Griechen und Romer
  2. Klassisch werden auch Kunstepochen genannt, wenn sie eine „alt blute Zeit“ in der Kultur eines Landes darstellen
  3. In der deutschen Literatur wird die Zeit, in der Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller in Weimar lebten, Klassik genannt. Man spricht eben von Weimarer Klassik. Sie beginnt etwa 1786 mit Goethes Italienreise und endet 1805 mit Schillers Tod. (Manche sagen bis 1932 mit Goethes Tod). Damals war Weimar das Intellektuellen Zentrum von Deutschland. Das Vorbild der Klassik war die Antike : Sie darstellen Harmonie, Perfektion, Maß (misura) und Ausgewogenheit. In der Zeit zwischen 1789 und 1799 versetzte die Französische Revolution ganz Europa in Aufruhr. Der französische König wurde ermordet, das Volk ergrifft die Macht und die Menschenrechte wurden proklamiert. Die Idealen, die die Revolution getragen hatten, waren:  Brüderlichkeit  Freiheit  Gleichheit. Nach der Revolution kam es in Frankreich zum Gegenteil dieser Idealen, das heißt zum Terror, aber trotzdem konnte man die Ideen nicht mehr aufhalten. Goethe und Schiller hatten gemeinsam hinter sich Ihre Jugend und Sturm und Drang. Die beiden Dichter entwickelten tiefe Freundschaft und Dichterbund und si hatten die dieselben Standpunkte, sie vereinte Übereinstimmung. Das Gute, das Wahre, das Schöne waren die Idealen den beiden Dichtern.

Grenzen der Menschheit

Das Gedicht besteht aus 5 Strophen und es gibt keine Reimschema. In der ersten Strophe spricht der Dichter von Gott, der uralte und heilig ist. Er ist wie ein Vater, der dir helfen wird, der immer da ist und dich liebt. Der Dichter beschreibt auch die Haltung des lyrischen Ichs gegenüber Gott. Er ist immer unterlegen (vv 7,8) im Gegensatz von Prometheus. In der zweiten Strophe beschreibt er die Handlung des Menschen. Er sagt, dass kein Mensch mit Göttern messen soll. In der dritten Strophe beschreibt er die beste Haltung des Menschen. Der Mensch soll auf der Erde bleiben, weil wenn ich auf der Erde bleibe, verliere ich nichts aus den Augen die reellen Sachen. In der vierten Strophe spricht er von den Menschen und von den Göttern. Diese Strophe beginnt mit einer Frage. Der Dichter fragt, was Götter von Menschen unterscheidet. Der Mensch ist nicht wie di Götter, weil er sterblich und begrenzt ist, während sind die Götter unsterblich. In der fünften Strophe sagt der Dichter, dass ein Ring, der Teil von einer unendlichen Kette ist, unser Leben begrenzt.

Faust

Faust ist das wichtigste Werk von Goethe und wahrscheinlich die größte deutsche Dichtung. Die historische Faust hat Magie, Medizin und Theologie studiert. Er hat ein Pakt mit dem Teufel gemacht und hat seine Seele ihm verkauft. Der Junge Goethe lernte diese Geschichte und wurde fasziniert. Goethes Faust hat zwei Teile: In dem ersten Teil macht Faust eine Wette (scommessa) mit Mephistopheles, weil er einen Augenblick höchster Gluck möchte. Dank Mephisto lernt er ein unschuldiges Mädchen kennt und ruiniert ihr Glück. In dem zweiten Teil ist er Kolonisator, er ist nicht mehr egoist und macht das Gute für di Menschheit. Es spielt in dem antiken Griechenland, im Mittelalter und in der Epoche der Französische Revolution (nämlich war Goethe von der Klassik fasziniert). Als er stirbt will Mephisto seine Seele, aber er kann nicht sie nehmen, weil Faust das Gute gemacht hat; die Moral ist: wie das Gute macht, kann seine Situation verbessern.

Johann Christoph Friedrich Schiller

Schiller kam 1787 nach Weimar und bekam Professor. Er verlobte sich mit Charlotte von Legenfeld und sie hatten 4 Kinder.

Ode an die Freude

Es wurde 1785 geschrieben (vor der Französische Revolution) und es spricht über Freiheit, Brüderlichkeit, Freundschaft und Demokratie. Seine Strophen wurden von Beethoven in seiner Neunten Symphonie benutzen: es wird später die offizielle Hymne der Europäischen Union.

Erste Strophe

Der Dichter wendet sich direkt an die Freude: die Freude ist Tochter aus Elysium, das heißt Tochter der Götter und sie macht Wunder. Die Menschen gehen in sein Heiligtum (santuario) hinein und fühlen sich „feuertrunken“. Sie kann wieder binden, was die Mode geteilt hat, damit alle die Menschen Brüder werden. „Mode“ bedeutet Geld, Macht, Neid, Hass Gewalt und Krieg.

Chor

Im Chor spricht der Dichter und wendet sich an alle die Menschen; er umarmt sie und sendet der Welt einen Küss.

Zweite Strophe

Der Dichter Wendet sich an die Menschen, die einen echten Freund oder Frau hat, das heißt die Menschen die froh sein können. Er sagt ihnen, ihre Freude zu teilen.

Chor

Der Dichter wendet sich an alle die Wesen die auf der Erde wohnen. Sie sollen die Sympathie huldigen (omaggiare).

Dritte Strophe

Der Dichter wendet sich an alle Wesen der Natur. Er erzählt, dass die Natur uns Küsse (d.h. Liebe) und Reben (d.h. Freundschaft, Familie, Gluck) gegeben hat. Das sind Symbole für Freude. Die Natur wird als eine Mutter dargestellt. „Die Freude ist wirklich für alle Wesen bestimmt“  alle Menschen gleich Freude von der Natur bekommen.

Chor

Der Dichter wendet sich an die Menschen, dann auch an jeden Einzelnen. Er fragt sie, ob sie niederstürzen, ob sie den Schöpfer nicht ahnen (avverte). Er meint das Göttliche.

Interpretation

Ein Mann hat Freiheit und Freude, als er frei von der Sklaverei seinem Interesse ist. Die Themen sind noch Aktuellen; in der heutigen Welt „Mode“ sind Sozialen Netzwerken und die Unzufriedenheit, aber auch Macht und Geld. Liebe, Freundschaft und Verbundenheit können die Menschen wieder Brüder machen und ihnen Frieden, Freude und Freiheit schenken.

Die Romantik

https://www.youtube.com/watch?v=JRFvJR8oQBk&t=8s Die Romantische Idealen sind in allen Kunstgattungen (Literatur, bildende Kunst, Musik, Philosophie) und die Romantik verbreitet sich in ganz Europa (England, Frankreich, Italien, Deutschland, Skandinavische Länder). Es ist eine Reaktion auf das, was vorher war: 1350 - 1650 Renaissance : Wiederentdeckung der Antike 1650 - 1786 Aufklärung : Vernunft im Mittelpunkt 1786 - 1789 Klassik : Erziehung des Menschen zur Harmonie, zum Humanismus Die wichtigen Ereignisse in der Geschichte sind: Französische Revolution – Napoleon – Befreiung Deutschlands – Zerteilung in vielen Staaten – despotische Regierungen – Herrschaft der Fürsten – Beginn der Industrialisierung - kein Humanismus in der Arbeitswelt. Es gibt eine Entwicklung von der Romantik in Deutschland (in Jena) parallel zur Weimarer Klassik: Die Künstler suchen neues Verständnis von Kunst, eine andere Art des Denkens. Die Romantik beginnt 1790 und beendet 1820. Sie hat 3 Phasen: ab 1790: Frühromantik  in Jena - Wichtigste Vertreter: Tieck, Novalis, August u. Friedrich Schlegel. ab 1808 Hochromantik  in Heidelberg - Wichtigste Vertreter: Brentano, von Armin, Brüder Grimm; in Berlin - ETA Hoffmann, Tieck, Chamisso. ab 1820 Spätromantik  in Berlin – wichtigster Vertreter: Vernahgen in Süddeutschland – wichtigste Vertreter: Uhland, Hauff, Eichendorf.

Hymne an die Nacht

Das ist ein von die 6 Hymne an die Nacht von Novalis Es gibt keine einfache Sprache, sie ist sehr raffiniert und nicht so musikalisch. Das Hauptthema ist das Licht und es wird von das lyrische ich beschrieben. Das Licht soll die Welt vorbereiten, weil die Nacht kommt und es soll dem Gegensatze zwischen Wirklichkeit und Traum unterstreichen. Man spricht auch über Gefühle, die das lyrische ich nur in der Nacht fühlen kann. In der Nacht denkt er über die Wünsche der Jugend, die ferne Erinnerungen, die Träume… Als die Nacht kommt, wird der Tag etwas Böses. Nur in der Nacht kann der Mensch seine Gefühle empfinden, die er durch den Tag ignoriert hat. Doch (v.60) ist ein Bruch (rottura) und danach wendet sich den Dichter an der Nacht. In die letzten Verse wendet sich der Dichter direkt an Sophie: jetzt ist er froh. Mit dem Tod kann der Dichter seine Verlobte wiedertreffen. Man kann „ Hymne an die Nacht “ mit „ alla Luna “ von Leopardi vergleichen.

Joseph von Eichendorff

Er spricht über Natur, Liebe, Heimat und Wanderlust. Der Hauptfigur sein Gedicht ist der Wanderer: Er hat Sehnsucht nach der Ferne.

Mondnacht

Dieses Gedicht beschreibt eine schöne Mondnacht und was das lyrische Ich fühlt, als er sie sieht. Dieses Gedicht wurde später vertont (musicata). Es besteht aus 3 Strophen und das Hauptthema ist „Sehnsucht“ (typisch von der Romantik). Die Sprache ist volksliedhaft. Die Struktur ist „kreisenförmig“: es gibt Himmel, dann Erde, dann Seele, aber dann Himmel etc. Die Schönheit der Natur wird durch die Empfindungen entdeckt (nicht durch die Vernunft). Der Mensch fühlt sich Teil der Natur. In der ersten Strophe man spricht über den Kosmos: Man findet die Wörter Himmel, Erde, Blüten und Schimmer. Es gibt eine Bewegung, die von oben nach unten geht. In der zweiten Strophe man spricht über die Natur: Man findet die Wörter Luft, Felder, Ähren und Nacht. Es gibt eine horizontale Bewegung und das Imperativ wird benutzt. In der dritten Strophe man spricht über der Innenwelt: Man findet die Wörter Seele, Flügel, Lande und Haus. Es gibt eine vertikale Bewegung (nach oben nach Hause) und das Perfekt wird benutzt. Die Adjektive symbolisieren Harmonie überall. Das zentrale Bild ist der Küss. „ Und “ (v.9)  Bindung (legame) zwischen die Strophen: zuerst das Thema ist die Natur (draußen), danach das Thema ist die Innenwelt. „ Als “ erste und letzte Verse sind verbinden. Die Konjunktiven werden benutzen, weil die Realität nicht wichtig ist, wichtig ist was er fühlt. Dieses Gedicht kann auch eine religiöse Bedeutung haben: Zuletzt fliegt die Seele an den Ort zurück, an den sie gehört: es kann Paradies sein.

Sehnsucht

Das Hauptmotiv im Gedicht ist auch das Hauptmotiv der Romantik: die Sehnsucht. In der ersten Strophe ist die Landschaft eine Sommernacht: die Sterne scheinen golden und das lyrische ich beobachtet die Natur. Der Dichter steht am Fenster und hört ein Posthorn. Als er zu dem Posthorn hört, fühlt er starke Gefühle und beginnt zu denken und empfindet er den Wunsch, mitzureisen. In der ersten Strophe ist er träumerisch und dann auch erregt (emozionato). Die zwei Wanderer symbolisieren die typische Wandere in der Romantik und die Wanderlust. Sie sind im Kontakt mit der Natur, weil sie die Sorgen und die Probleme des Alltags vergessen wollen. In der zweiten Strophe sind die Figuren draußen in der Natur. Er verdienen viele Naturelemente: Wälder, Quellen, Klüften…. Der Wald und die Quellen rauschen: in der stillen Nacht hört man die Stimme der Natur. In der dritten Strophe findet man Naturelemente aber auch das Fenster, wo die Mädchen stehen: Sie warten auf die jungen Gesellen.

Bismarck

Unter Otto von Bismarck gab es die deutsche Einheit. Er war kein Demokrat; wegen seines Charakters und wegen des neuen Nationalgefühls hat Deutschland die Kriege gegen Österreich and Frankreich gewonnen. Wilhelm I wurde „Kaiser“ im Versailles Schloss ausgerufen (proclamato) und das zweite Deutsche Reich begann. Deutschland war ein Bundessland und die wichtigste Rolle in der Politik war der Kanzler (der erste Kanzler war Bismarck). Es gab eine Wählerecht (legge elettorale) aber das Volk war immer unterrepräsentiert. Bismarck fürchte die Kirche und die Sozislisten; er reduzierte den Macht der Kirche mit seinem „Kulturkampf“ und die Sozialisten mit der „Sozialistengesetzt“. Die Klassenunterschied zwischen Proletariat und Bürgertum waren immer größer, das Proletariat war sehr Arm und die SPD wurde geboren. Das Bürgertum war Träger der Kultur. Mit seinem „Kaptal“ analysierte Marx die kapitalistische Gesellschaft und die zwei Klassen von Kapitalisten und Proletariat. Er dachte, dass eine Revolution von dem Proletariat konnte die Situation verbessern.

Das Junge Deutschland (1830-1848)

Das Junge Deutschland wurde nach der Revolution in Paris geboren. Es gab viele verschiedene Organisationen wie das Junge Deutschland in ganz Europa: die Giovane Italia von Mazzini, la Jeune Swiss und das Junge Europa. Die wichtigsten Figuren des Junges Deutschland waren Börne und Heine. Die Giovane Italia hat ein politisches Programm, aber das Junge Deutschland hat kein politisches Programm: sie waren dagegen die Kirche, die Restauration und die Moral. Sie Wollten Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Liberalisierung der Sexualmoral und die Emanzipation der Frau und der Juden. Die Zeitungen und Journalismus waren zentralen, aber es gab auch viel Zensur. Der Stil war polemisch, ironisch und satirisch, aber sie sprachen über aktuellen Tagesfragen, weil sie das Publikum inspirieren wollten. Die wichtigsten Gattungen waren Essay. Skizze, Reisebriefe, Memoiren und Zeitroman. In der Lyrik war Heine sehr wichtig.

 Die Romantische Landschaft aber mit einer realistischen Darstellung  Die Realität, die unvereinbar (inconciliabile) mit den Träumen ist  Die Verbindung zwischen Zukunft und Vergangenheit  Angst des Manners von der Frau und denen Verlockung.

Bürgerlicher Realismus

Das Revolutionsjahr 1848 teilt das Jahrhundert im politischen, historischen und geistigen Sinne: Die Illusionen der Romantiker werden durch eine neue Weltanschauung ersetzt. Die Distanz von der Klassik und der Romantik ist groß. 1844 führt Karl Max in seinen “Ökonomisch-politischen Manuskripten” den Begriff der “Entfremdung bei der Arbeit” ein. 1848 erscheint das “Manifest der Kommunistischen Partei”. Dann verfasst er in Zusammenarbeit mit F. Engels “Das Kapital”. Die Arbeit ist nicht mehr idealisiert. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Folgen der Industrialisierung, auf die Industriearbeiter und ihre schweren Lebensumstände. In derselben Zeit entwickelt sich eine neue Philosophie, der Positivismus. Im Mittelpunkt steht ein neues Menschenbild. Fortschritt und Technik, Erfindungen und Entdeckungen führen zu einem neuen Vertrauen in den Menschen, der seine Rationalität optimal benutzt und sich von den Einschränkungen der Religion befreit. Die Positivisten sind also optimistisch gegenüber dem Leben und der Zukunft. In der Literatur sind zwei Richtungen wichtig: zuerst der Realismus und dann später der Naturalismus. (bürgerlicher oder poetischer) Realismus 1850-1880 ca. Naturalismus 1880-Jahrhundertwende Beide interessieren sich für die konkreten Aspekte der Wirklichkeit stellen vor allem die positiven und schönen Seiten des Lebens dar verschönen die wirkliche Welt des Bürgers beschreiben auch die hässlichen, dunklen Seiten des Lebens verschönen die Wirklichkeit nicht, sie fotografieren sie (Sekundenstil) Beide haben eine ziemlich pessimistische Weltanschauung man denkt nicht mehr, dass die Gesellschaft verändert oder verbessert werden kann. Doch versucht man das Glück in den kleinen alltäglichen Dingen. Ironie und Humor spielen eine wichtige Rolle. die Menschen sind von dem Milieu und von den geerbten Eigenschaften total abhängig. Man kann nichts machen, um das eigene Schicksal zu verändern und sein eigenes Leben zu verbessern. Sie haben gar keine Chancen. Milieu das kleine Bürgertum die Arbeiterklasse, das Proletariat Hintergrund Dörfer auf dem Land, kleine Städten in der Provinz, mit idyllischer Umgebung Großstadt: tragische Lebensbedingungen, schmutzige armliche Stadtviertel

Hauptfiguren Kleinbürger, Bauern, Handwerker Arbeiter und Proletarier, Vertreter des “vierten Standes”, Menschen am Rande der Gesellschaft, manchmal sogar Kriminelle oder Alkoholiker Menschen

  • sind aktiv und selbstbewusst
  • haben Illusionen und Träume, werden dann aber realistisch und integrieren sich ins bürgerliche Leben - passiv, hoffnungslos und resigniert - durch äußere Faktoren beherrscht und unterdrückt (Determinismus) Sprache sachlich, konkret, korrekt treue Wiedergabe der Alltagssprache, manchmal auch Dialekt Hauptvertreter Gottfried Keller, Theodor Storm, Theodor Fontane (C.F. Meyer, F.Hebbel, W.Raabe, J.Gotthelf) Arno Holz (Theoretiker), Gerhart Hauptmann, (J.Schlaf) Beliebteste Gattungen Novelle, Roman, Chronik, Drama Novelle, Drama

Fontane, Effi Briest

Effi Briest (1895) von Theodor Fontane kann als Gesellschaftsroman oder Frauenroman betrachtet werden. Es geht um eine Kritik an den Konventionen und Regeln der deutschen Gesellschaft, die von einer Ehebruchsgesellschaft erzählt. Der Stil ist sachlich und distanziert: der Dichter beobachtet das Leben von außen mit Weisheit, Ironie und Humor. Effi Briest heiratet auf Wunsch ihrer Eltern den Baron von Instetten, der 20 Jahre älter als sie ist, weil er eine sehr gute Stellung hat und verzichtet dabei auf die Liebe. Das Mädchen ist deshalb unglücklich und gelangweilt und hat eine Affäre mit dem Kommandant Crampas. Nach 7 Jahren, nachdem die Familie nach Berlin umgezogen ist, entdeckt Effis Mann die Briefe, die den Ehebruch verraten. Er fordert Crampus zum Duell, nach dem Ehrenkodex der Gesellschaft und tötet ihn. Das Ehepaar trennt sich und die |Tochter lebt mit dem Vater. Nach vielen Jahren darf Effi ihre Tochter wiedersehen aber versteht, dass sie wie der Vater geworden ist. Effi ist zur Einsamkeit verurteilt aber darf wegen ihres Nervenzustandes nicht allein leben, wird deshalb von ihren Eltern wieder aufgenommen und stirbt kurz danach mit erst 30 Jahren. Effi und der Baron von Instetten sind zwei Gegensätze: sie steht für Natur, Irrationalität und Nues, er steht für gesellschaftliche Norme, Rationalität und Altes.