Benchmark und Vergleich, Skripte von Optimierung

Das in einem Benchmarking-Projekt erarbeitete Wissen ist in höchstem ... Funktionales Benchmarking (intern und extern).

Art: Skripte

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Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 1
Benchmark
und
Vergleich
Schaffung von Mehrwert
im kommunalen Audit
Thesen und Denkansätze aus der Praxis der kommunalen Prüfeinrichtung
Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 2
… der effektivste Weg!
Benchmark ist einer der effektivsten Wege, externes Wissen rasch in das
eigene Unternehmen einzubringen.
Das in einem Benchmarking-Projekt erarbeitete Wissen ist in höchstem
Maße praxisorientiert denn es stammt aus der Praxis und hat sich im
Alltag bewährt.
Oft ist der WEG schon das ZIEL die strukturierte Befragung und die
Voranalyse gibt schon Anregungen für Empfehlungen und Maßnahmen
(Benchlearning).
Vergleich von Leistungen, Preisen, Angebotsmengen, Öffnungszeiten,
Besucherzahlen (Zielgruppen) bringt schon Inputs für die Konzeptebene
und die Prozessebene. Die richtigen Dinge einfach richtig zu tun!
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Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 1

Benchmark

und

Vergleich

Schaffung von Mehrwert

im kommunalen Audit

Thesen und Denkansätze aus der Praxis der kommunalen Prüfeinrichtung

… der effektivste Weg!

  • Benchmark ist einer der effektivsten Wege, externes Wissen rasch in das

eigene Unternehmen einzubringen.

  • Das in einem Benchmarking-Projekt erarbeitete Wissen ist in höchstem

Maße praxisorientiert – denn es stammt aus der Praxis und hat sich im

Alltag bewährt.

  • Oft ist der WEG schon das ZIEL – die strukturierte Befragung und die

Voranalyse gibt schon Anregungen für Empfehlungen und Maßnahmen

(Benchlearning).

  • Vergleich von Leistungen, Preisen, Angebotsmengen, Öffnungszeiten,

Besucherzahlen (Zielgruppen) bringt schon Inputs für die Konzeptebene

und die Prozessebene. Die richtigen Dinge einfach richtig zu tun!

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Was ist nun Benchmark…

  • Benchmarking („Bezugs- und Richtgrößen vergleichen“) bezeichnet die

vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen mit einem

festgelegten Bezugswert oder Vergleichsprozess

  • In der Betriebswirtschaft: systematischer und kontinuierlicher Prozess

des Vergleichens von Produkten, Dienstleitungen und Prozessen im

eigenen Unternehmen sowie mit denen in fremden Unternehmen in

qualitativer und/oder quantitativer Hinsicht.

  • Die Best-Practice soll als Referenz zur Leistungsoptimierung

herausgefunden werden. Dazu ist es notwendig, durch Vergleich bessere

Methoden und Praktiken (Best Practices) zu identifizieren, zu verstehen,

auf die eigene Situation anzupassen und zu integrieren.

  • Prozessbenchmarking: vergleicht die Prozesse im Unternehmen beim

internen Benchmarking sowie der beteiligten Unternehmen im externen

Benchmarking, analysiert diese und optimiert sie anschließend.

Was ist nun Benchmark…

  • Produktbenchmarking legt den Fokus auf Produkte und deren Attribute

wie Funktion, Kosten, Alleinstellungsmerkmale etc. Dabei ist es nicht

entscheidend, ob eigene oder/und Wettbewerberprodukte betrachtet

werden.

  • Technologie-Benchmarking vergleicht Technologien bzw. Prozesse

untereinander, bspw. in der Fertigung, um kostengünstigste oder stabilste

Prozesse zu identifizieren.

  • Finanzwirtschaft: Bewertung für den Anlageerfolg – für Aktien und

Rentenpapiere wird als Benchmark ein jeweils marktrelevanter Index

verwendet.

  • Betrachtungsebenen der Best-Practice
    • Konzepte – iSd Effektivität geht es darum, die richtigen Dinge zu tun.
    • Detail- oder Prozessebene – iSd Effizienz geht es darum, die Dinge richtig zu tun.

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Dimensionen des Benchmarks…

… matching in the same cluster.

  • Intern (Zeitvergleich oder Betriebsvergleich, horizontal oder vertikal)
  • Extern (kompetitiv) mit Betriebs- und Fremdvergleich
  • Funktionales Benchmarking (intern und extern)
    • Der Organisationsbereich wird über die Funktion verglichen;
    • universelle Form des Bench auf Konzeptebene, hohes Lernpotential
  • Best-Practice-Benchmark (generisches Benchmark)
    • branchen- und funktionsübergreifender Vergleich von Prozessen und Methoden
    • unverwandte Unternehmen (Boxenstopp Indy500 zu Be- und Entladung, Betankung, Reinigung, Sicherheitscheck bei South-West-Airlines = Zeit <50%>)
    • Extern, aber auch intern denkbar… (Aufnahme Bestattung vs. Jugendamt)

Ebenen des Benchmarks…

… matching on the same level – die Ebene muss stimmig sein.

  • Stadtweit / von Stadt zu Stadt
  • Geschäftsgruppen / aggregierte Verwaltungsbereiche
  • Abteilung / Dienststelle / Fachbereiche / Organisationeinheiten
  • Spezifische Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche
  • Teams / Arbeitsgruppen / Projekt(e)management
  • Prozesse = bereichs- und abteilungsübergreifend / Prozessketten
  • Einzelprozesse in der Aufgabenerfüllung
  • Einzel(personal)leistung / Arbeitsstelle / Planstellen-Agenden
  • Horizontal – im Betriebsvergleich (hausintern) und im Fremdvergleich
  • Vertikal – im Zeitvergleich, die gleiche OrgEinheit

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Code of Conduct… … Standards in der Durchführung von Benchmarks.

Ablauf eines Benchmarkprozesses…

… beware of the steps to obey and don‘t miss.

  • Zielsetzungs- und Vorbereitungsphase
    • Problemdefinition (Festlegung des Benchmarkingobjektes, Betrachtungsebene) und interne Voranalyse
    • Suche und Auswahl des Benchmarkingspartners und Nominierung des Benchmarking-Teams
  • Vergleichsphase (quantitatives Benchmarking)
    • Kennzahlenraster zur Leistungsermittlung (Zahlen, Daten, Fakten)
    • Datenerhebung (Empirische Sozialforschung quantitativ und qualitativ)
    • Datenanalyse und Beurteilung / „Einpositionierung in Form von Rankings…“
    • Best Performer feststellen

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Projektablauf im Benchmark…

Prüfkunde

Benchmark in der Wissenschaft…

… drei Ansätze, auch als Anregung.

  • Partielle Benchmarkingmethoden
    • Kennzahlen und/oder Leistungsindikatoren werden nebeneinander gesetzt und verglichen. Wirkungszusammenhänge werden hier noch nicht beachtet. In der Praxis herrschen immer noch solche trivialen Benchmarking-Ansätze vor.
  • Multidimensionale Benchmarkingmethoden
    • Es wird eine Wirkungsanalytik angestrebt. Vor allem parametrische und nichtparametrische Frontier- und Durchschnittssätze finden Verwendung. Auch für den hochprofessionellen Anwender bietet Excel völlig ausreichende Möglichkeiten selbst komplexeste Benchmarking-Analytik durchzuführen.
  • Data Mining
    • Aussagekräftige benchmarkingfähige Kennzahlen werden generiert – externes Bench und Beschaffung von Kennzahlen von außerhalb des eigenen Unternehmens ist enorme Bereicherung. Gute Möglichkeit aus reichem Datenschatz für Erkenntnis des Managements, insbesondere die Prozessoptimierung, zu schöpfen.

Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 15

Benchmark und Prüfprozess…wann nun?

… die ewige Frage: „War da zuerst die Henne, oder doch das Ei?“

  • Einbindung als fixe Station und Phase im Prüfprozess
    • Während/Nach Erhebung und Ermittlung des eigenen Status-Quo (Rohbericht)
    • Als mögliche Ergänzung der Feststellungen aus der Prüfung, aber vor allem
    • zur Verbesserung der Qualität der Maßnahmenempfehlungen
  • Anregung für den Prüfplan als Beteiligter im Benchmark
    • Aufnahme des Themas in die Risikomatrix und Prüfplanung, Prüfkalender
    • Überleitung zur Prüfung in anderen Bereich mit gleichen Voraussetzungen aus den Aussagen des Benchmarks
    • Verwendung der Ergebnisse des Bench bei Follow-Ups und Nachfragen als Ergänzung des „State of the Art“ (Stand der Technik), Best-Practice, Prozessbenchmark,…

Phasenablauf der Prüfung – HEALTH-CHECK

Auftragserteilung

Prüfungsdurchführung

Rohbericht

Schlussbericht

Follow-Up

  • Inhalt, Ausmaß, zeitlicher Bezug – genaue Definition und Abgrenzung des Auftrages (Prüfskizze)
  • Formulierung der Prüfungsfeststellungen aus dem Umfeld der Abteilung und des Magistrates als Gesamt-Organisation.
  • Berichtsteile an betroffene Organisationseinheiten und Einfordern von Stellungnahmen und Aufklärungen.
  • „State of the Art“ zum Prüfgegenstand einarbeiten und entsprechende Maßnahmen empfehlen.
  • Benchmark im Betrachtungsgegenstand mit „gleichgelagerten Organisationen“ (nicht nur Magistrate...) – „Vergleichsringe ex ante aufbauen!“ –
  • Feststellungen ableiten und Maßnahmen empfehlen.

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Essen auf Rädern - Prozessbenchmark

Soziale Aktion um bedürftige, betagte Menschen mittags mit einer

warmen Mahlzeit zu versorgen.

  • Vergleichsparameter und Indikatoren für Entscheidung
    • Anzahl der EssensteilnehmerInnen, Menüvarianten
    • Art der Essenszubereitung und der Zustellung, Verwaltungsprozedere von der Bestellung bis zur Abrechnung
    • Kosten für Zubereitung, Transport und Zustellung sowie jeweiliger Verrechnungstarif
  • Lessons learned
    • Straffung des Ablaufes und IT-Umsetzung für Workflow von Bestellung Kunde über Order und Einteilung bei Essenzubereitung- und Zustellung bis zur Abrechnung (Make or Buy-Entscheidung)
    • Förderungen automatisch mit Anzahl der Essen beantragt; Tarif angepasst

Essen auf Rädern

Optimierte Prozesskette als

Resultierende

Input Abrechnung der Klienten und Lieferanten sowie Föderungen Abarbeitung der Anträge,^ Laufende Arbeiten^ Prozessablauf Output

Anträge auf Essen auf RädernUnterlagen von Klienten (vorwiegend digital, aberauch analog möglich) Absagebrief postalisch anAntragsteller Stammdaten Klienten(vorwiegend digital, aberauch analog möglich) Verträge geschrieben,Klienten digtial in Stamm-daten angelegt MenüwünscheMonatsbestellung schriftlich, Bestellwünsche digital beiKlienten in Datenbank er- tägliche Änderungenmeist telefonisch fasst (auch Änderungen) Orderliste digital übergebenOrderliste digital direkt in das Fremdsystem Lieferanteingespielt Part der Lieferanten:Produktion und Lieferungder Menüs Digitale Rechnungdigital übermittelt Elektronische Prüfung mitMatch von Orderliste und digitaler Abrechnung Elektronische Prüfung mitPlausibilitätprüfung im Sozialamt Auszahlung elektronischzur Freigabe vorgelegt automatische Sollstellung inBuchhaltung Freigabe ZahlungElektronische Überweisung Sollvormerk wird zu ISTFörderungshöhe wird von Buchhaltung automatisch be-rechnet und an Sozialamt für Anforderung übermittelt Antrag wird aus BH-Datenautomatisch erstellt, Soll- stellung erfolgt, Versendungelektronisch

Beginn

Gutschrift an Soziales^ Automat KontrolleEinzahlung und (Buchhaltung) Ende

entgegennehmen und^ Anträge prüfen Okay^ Versagen derTeilnahme

ZahlungBAR

Ende

J

J

J

N

N

N

N

Verträge,Klientenerfassen

Leegeschirr^ Menüs kochen, waschen

bestellung,Änderungen^ Monats- tgl. und Zustelladresse tgl.^ Orderliste für^ Essen Weiterleitung anKochstelle und^ Digitale Transporteur Leergeschirr abholen^ Menüs zustellen, digital erstelltund übermittelt^ Abrechnung Prüfen Rechnung,Abgleich mit Bestellliste digital

Abrechnungdigital erstellt und übermittelt

Abrechnung Klientendigital nach OrderlisteSollstellung automatisch

Autom. BerechnungFörderungshöhe undelektronische Übermittlung

Anweisung anLieferanten

Rechnungokay

ZustellungKlienten durch Soziales Zahlscheine

Prüfen Rechnung,Bestellliste digitalAbgleich mit Rechnungokay J

Auszahlungs-buchung Buchaltung Forderungs-^ Autom. Buchhaltungbuchung(SOLL)

Digitalen Antragabsenden anFördergeber

  • Compliance, Beschlüsse Tarif Gemeinderat
  • Preiserhöhung durch den Lieferanten zulassen und in Tarif (VA) einplanen
  • Prozess im Ablauf automatisieren:
    • An/Abmeldung Essen
    • Meldung an Kochstelle und Lieferanten
    • Abrechnung/Abbuchung automatisiert
  • Ausweitung des Angebotes an Wochenenden
  • Controlling-Schleife Planung, Bestellung, Lieferung, Zahlung
  • Marketing-Konzept, -Strategie: Konkurrenzanalyse, Kooperationen

Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 21

ARA Villach - Kläranlage

Vergleich und Optimierung der Prozessphasen in einer

Abwasserreinigungsanlage

  • Vergleichsparameter und Indikatoren für Entscheidung
    • Anlagengröße nach Einwohnergleichwerten, jeweils mit biologischer Stufe
    • Stufenweise Beschreibung der Technik und Kostensituation, Vergleichsebene
    • Inputgrößen von Investition, Anlagen (Pumpen, Lüftung) bis Personal
    • Betriebskosten und Rückgewinnungsanteile (Gasbehälter, Stromerzeugung)
  • Lessons learned
    • Optimierung technisch in allen Stufen nach Benchmark-Anlage
    • Kosteneffizienz in allen Stufen sichergestellt, Betriebskosten optimiert
    • Fällmittel neuer Anbieter gewonnen,
    • Entsorgungskosten Klärschlamm ausgeschrieben und optimiert
    • Ständiges Monitoring für Gesamtanlage aufgebaut

ARA Villach - Kläranlage

Stufen der Abwasserreinigungsanlage:

  • Mechanische Reinigung
    • Grobrechen
    • Sand- und Fettfang
    • Vorklärung
    • Phosphorfällmittel
  • Biologische Reinigung
    • Belebungsbecken
    • Nachklärbecken
    • Kläranlagenablauf (Vorfluter)
  • Faulung
    • Rücklaufschlammpumpe
    • Voreindicker
    • Faulbehälter
    • Nacheindicker
  • Schlammpresse + Entsorgung
  • Gasverwertung
    • Biogasspeicher
    • Blockheizkraftwerk (BHKW)
    • Gasfackel

Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 25

Gewerbeamt / Betriebsanlagen

Vergleich und Optimierung der Prozesse im Ablauf vom Antrag über das Ermittlungsverfahren bis zum Bescheid

  • Vergleichsparameter und Indikatoren für Entscheidung
    • Gesetzliche Grundlage, Leistungen, ZDF-Zahlen,Daten,Fakten
    • Personaleinsatz, Infrastruktur, Ausstattung, IT-Ausstattung, Auslastung (Leerkosten)
    • Öffnungszeiten, Erledigungsdauern, Durchlaufzeiten, Beschwerdequote
    • Prozessabläufe und errechnete Prozesskosten
  • Lessons learned
    • Optimierung in Öffnungszeiten und digitaler (virtueller) Antragstellung
    • Straffung des Verfahrensablaufes intern und mit externen (Amts)Sachverständigen
    • Kosteneffizienz in allen Stufen sichergestellt, Betriebskosten optimiert
    • Räumliche Anpassung von Wartebereichen und Empfang (auch virtuell über IT)
    • Änderung der Archivierungsorganisation, nahe Handakte und Zugriffe
    • Gewinnen des „Speedy Offiziales“ = qualitätsvolles und rasches Verfahren, One- Stop-Shop…
    • Sicherstellung der Ordnungs- und Rechtmäßigkeit bei aller Raschheit…

Aufnahme Bestattung vs. Jugendamt

Vergleich und Benchlearning in den Leistungsprozessen der Aufnahme im

Trauerfall bei der Bestattung und der Aufnahme im Verfahren der

Jugendfürsorge, Unterhalt und Kindesabnahme/Intervention

(generischer, interner Benchmark)

  • Vergleichsparameter und Indikatoren für Entscheidung
    • Gesetzliche Grundlage, Leistungen, ZDF-Zahlen,Daten,Fakten
    • Umgang mit Konflikt und extremer seelischer und körperlicher Belastung, Empathie
    • Intensität und persönliche Neutralität in der Betreuung, persönliche Belastung der Mitarbeiters,
    • Hineinversetzen in den Ausnahmezustand der Antragsteller und Hilfesuchenden
    • Personaleinsatz, Infrastruktur, Ausstattung, IT-Ausstattung
    • Öffnungszeiten, Erledigungsdauern, Durchlaufzeiten, Prozessabläufe und errechnete Prozesskosten

Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 27

Aufnahme Bestattung vs. Jugendamt

Vergleich und Benchlearning in den Leistungsprozessen der Aufnahme im Trauerfall bei der Bestattung und der Aufnahme im Verfahren der Jugendfürsorge, Unterhalt und Kindesabnahme/Intervention (generischer, interner Benchmark)

  • Lessons learned
    • Optimierung der Beratung für den Hilfesuchenden (Benchlearning vom anderen)
    • Bewältigung der persönlichen Betroffenheit, Coaching, Supervision
    • Versachlichung des Verfahrens, Herausnehmen der Emotion, den „Fall nicht mit nachhause nehmen“
    • Optimale (Rundum)Beratung und vollständige Beauskunftung sicherstellen („Was passiert jetzt?“)
    • Räumliche Anpassung des Beratungsumfeldes, „One-Stop-Agency“
    • Schaffung von Infosystemen direkt am Arbeitsplatz als Tool zur Unterstützung der Beratung/Bestellung
    • Sicherstellung der Ordnungs- und Rechtmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bei allem Einfühlungsvermögen und Sozialkompetenz…

Flachdächer im Hochbaubereich

Vergleich der Flachdachkonstruktionen als funktionaler, interner Benchmark bei der Stadt Villach

  • Vergleichsparameter und Indikatoren für Entscheidung
    • Konstruktionsgröße und Kosten der Investition / Errichtungskosten
    • Vergleich Gewährleistungsmängel nach Errichtung
    • Folgekosten für Instandhaltung und Instandsetzung
    • Ursachen für Schäden an der Konstruktion im Zeitablauf (nachträgliche Solaranlagen, Photovoltaik, Sat-Schüssel-Montage, Regenabläufe,…)
  • Lessons learned
    • Prüfung von gestalterischen Alternativen zum Flachdach bei Errichtung und Generalsanierung (Methodenvergleich)
    • Schweißgründe (abgedichtet) und Aufnahmen für nachträgliche Installationen im Dachbereich vorsehen
    • Zweite Abdichtung mit Ablauf und „Glassifon“ unter der Isolierschicht des Flachdaches vorsehen (Dichtheitsprüfung möglich und kein Eindringen in Mauerwerk des Gebäudes)
    • Kosten-/Nutzenberechnung (Wirtschaftlichkeit) über Lebensdauer der Investition zwingend vorsehen

Österreicher / Liposchek 8. Oktober 2014 31

„Was alle angeht,

können nur alle lösen.

Jeder Versuch

eines Einzelnen,

für sich das zu lösen,

was alle angeht,

muss scheitern.“

Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker

Danke

für Ihre

Aufmerksamkeit!

Mag. Manuela Österreicher Mag. Hannes Liposchek

Wels, Oktober 2014