Entity Relationship Model Aufageben, Übungen von Datenbanken

Aufgaben zu Datenbanken und Verteilte Systeme: Entity Relationship Model, Unternehmen ER-Diagramm

Art: Übungen

2019/2020

Hochgeladen am 09.04.2020

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FB Informatik | Datenbanken und Verteilte Systeme | Arthur Herzog | 1
Introduction to Data and Knowledge Engineering
Übung 1: Entity Relationship Model
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Introduction to Data and Knowledge Engineering

Übung 1: Entity Relationship Model

Entity Relationship Model

Aufgabe 1.1: Unternehmen ER-Diagramm

Filiale

Stadt

PLZ

Strasse Telefon#

PLZ

Abteilung

Abteilungs# Name

Angestellter

Personal#

Name

Vorname

Adresse

Gehört zu

(1,N) (0,N)

Raum

Raum#

Gehört zu

(1,N)

Arbeitet in

(0,N)

Arbeitet in

(1,N)

Aufgabe 1.1: Bemerkungen zur Lösung

Die Ausage, dass es in jeder Stadt nur eine Filiale gibt, wird im ERM oben nicht berücksichtigt. Allerdings kann es nach diesem ERM pro PLZ nur eine Filiale geben, da sonst der Schlüssel des Typs Filiale nicht eindeutig wäre. Um die Nebenbedingung richtig umzusetzen, kann man z.B. eine weiteren Typ Stadt mit Schlüsseln Name und Bezirk einführen und eine 1:1 Beziehung zwischen Filiale und Stadt definieren.

Aufgabe 1.2: Universität ER-Diagramm

Fachbereich

FB# Name

Hiwi

Pers# Name

Fachgebiet

FG#

Name

Professor

Pers# Name

Mitarbeiter

Pers# Name

Gliedern sich in

(1,N)

Beschäftigt

Stellt ein

(0,N)

Stellt ein

(0,N)

Student

Matr# Name

Eingeschr. an

(1,1)^ (0,N)

Vorlesung

Veranst#

Titel

Hält

(0,N)

(1,N)

Übung

Veranst# Titel

Hält

(1,1) (0,N)

Gehört zu

hat

Klausur

Art

Schreibt

(0,N) (0,N)

Raum

Raum#

Findet

statt (1,1)

(0,N)

Zeit

Findet statt

(0,N)

Zeit

Findet statt

(0,N)

Zeit

Bemerkungen

Erweiterte ER-Modelle bieten u.a. die Möglichkeit der Spezialisierung/Generalisierung ähnlich den OO- Sprachen. ● (^) Hier könnte man Professoren, Mitarbeiter und Hiwis als Angestellte generalisieren, ● (^) Angestellte und Studenten wiederum als Personen. ● (^) Vorlesungen und Übungen ließen sich zu Veranstaltungen zusammenfassen. Klausuren werden über die Art und die Vorlesung eindeutig identifiziert. Der Wertebereich von Art beschränkt sich auf „normale Klausur" und „Nachholklausur". Pro Vorlesung kann es also maximal zwei Klausuren geben. Ob es nun verschiedene Klausuren einer Vorlesung für verschiedene Semester gibt (also z.B. je eine Nachholklausur für das SS 2007 und eine für das SS 2008) hängt von der Interpretation der Veranstaltungsnummer der Vorlesung ab. ● (^) Bekommt eine Vorlesung für jedes Semester eine eigene Veranstaltungsnummer, so kann es für jedes Semester auch eigene Klausuren geben. ● (^) Bekommt eine Vorlesung dagegen immer die gleiche Veranstaltungsnummer, könnte man z.B. ein zusätzliches Attribut Semester zum Primärschlüssel von Vorlesung hinzufügen.