lernzettel altspanisch, Zusammenfassungen von Spanisch

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Art: Zusammenfassungen

2023/2024

Hochgeladen am 14.06.2024

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Lernzettel Altspanisch
Themen Altspanisch
1) Quantitätenkollaps/ Was passiert mit den Vokalen?
2) Grobe Entwicklungslinien von Latein zu Spanisch (z.B Kasus fällt weg dafür dann
Wortstellung + Präposition)
3) Reconquista (was passiert/ welche Volksstämme sind beteiligt?)
4) Text übersetzen (Wortendungen lernen)
Zusätzlich: Tempus, Modus, Aspekt, historische Lautlehre
Sitzung 1:
Alfons X (der Weise) bis zu seinem Tod König von Kastilien: schrieb pragmatische Texte (ohne
literarischen Anspruch) Gesetzestexte/ historiographische Texte (zeigen
Geschichtsschreibung auf)
Reconquista ist im kollektiven Bewusstsein verankert noch heute wird in der Politik gegen
die moros (Mauren) vorgegangen.
Nation ≠ Nationalität
Glosas Emilianenses: Gelten als älteste Dokumente des iberomanischen (spanischen
Volkssprache) emilianenses kommt von San Millan (Verbund von 2 unabhängigen Klöstern)
dort liegen die Dokumente
Glossen: kleine Erklärungen im Text (häufig am Rand des Textes), wurden gesammelt für
Erläuterungen/ Übersetzungen von Texten daraus entsteht Glossar (Wortsammlung)
- damals noch auf Latein geschrieben
- Kommen aus dem 10/11 Jahrhundert (im 11. Jahrhundert wurde aber kein Latein
mehr gesprochen/ da schon eher vorschritt des Castellano: frühromanische
Volkssprachen
- Mönche haben Texte gebrauchen wollen (Sachen dazu geschrieben: das sind die
Glossen)
Cartudario de Valpuesta: Auf Pergament geschriebene Dokumente in westgotischer Schrift
Sollen wohl aus dem 9ten Jahrhundert sein (nicht sicher, ob echt)
Grammatik: Es gab kein spanisches Schriftbild, man hat „Latein geschrieben“
Häufig B als V oder andersherum
Syntax: Satzstellung ist nicht die heutige, man muss sehen was passt
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Lernzettel Altspanisch

Themen Altspanisch

  1. Quantitätenkollaps/ Was passiert mit den Vokalen?
  2. Grobe Entwicklungslinien von Latein zu Spanisch (z.B Kasus fällt weg  dafür dann Wortstellung + Präposition)
  3. Reconquista (was passiert/ welche Volksstämme sind beteiligt?)
  4. Text übersetzen (Wortendungen lernen) Zusätzlich: Tempus, Modus, Aspekt, historische Lautlehre Sitzung 1: Alfons X (der Weise) bis zu seinem Tod König von Kastilien: schrieb pragmatische Texte ( ohne literarischen Anspruch )  Gesetzestexte/ historiographische Texte (zeigen Geschichtsschreibung auf) Reconquista ist im kollektiven Bewusstsein verankert noch heute wird in der Politik gegen die moros (Mauren) vorgegangen. Nation ≠ Nationalität Glosas Emilianenses: Gelten als älteste Dokumente des iberomanischen (spanischen Volkssprache) emilianenses kommt von San Millan (Verbund von 2 unabhängigen Klöstern) dort liegen die Dokumente Glossen : kleine Erklärungen im Text (häufig am Rand des Textes), wurden gesammelt für Erläuterungen/ Übersetzungen von Texten daraus entsteht Glossar (Wortsammlung)
  • damals noch auf Latein geschrieben
  • Kommen aus dem 10/11 Jahrhundert (im 11. Jahrhundert wurde aber kein Latein mehr gesprochen/ da schon eher vorschritt des Castellano: frühromanische Volkssprachen
  • Mönche haben Texte gebrauchen wollen (Sachen dazu geschrieben: das sind die Glossen ) Cartudario de Valpuesta: Auf Pergament geschriebene Dokumente in westgotischer Schrift  Sollen wohl aus dem 9ten Jahrhundert sein (nicht sicher, ob echt) Grammatik: Es gab kein spanisches Schriftbild, man hat „Latein geschrieben“ Häufig B als V oder andersherum Syntax : Satzstellung ist nicht die heutige, man muss sehen was passt

Haber: Heute ein Hilfsverb (bis auf einige Ausnahmen z.B hay), damals ein Vollverb. Kommt von habere. Ist im Altspanischen wie ein tener („he“ zum Beispiel vom Lautkörper und Bedeutung her zu schwach  tener als tatsächliches „halten“ als stärker angesehen Sitzung 2: Glossen : Reichenauer Glossen enthalten ältesten Zeugnisse des Deutschen und Französischen. (nach lateinischer Schrifttradition) El Cid (Heldengedicht) Grammatik: „des“  kommt von lateinischer Form „tis“„áis“ z.B: sodes („d“ wird vokalisiert“) sois  Form: 2. Ps. Pl  Funktion: heute Nähe Anrede, damals Höflichkeitsform 3. Ps. Sgl.  Besonderheit: (ist nicht die einzige, damals angewandte Form für 2 ps. Pl., aber eine davon) „Ya“  wieder, bereits Klitika (unbetonte Personalpronomen) Proklise: Klitika stehen voran (im modernen spanischen generalisiert außer bei Infinitiv, imperativ, Gerundium) me dijo Mesoklise: Klitika inmitten einer Verbfor, z.B fazer me des Enklise: Klitika stehen am Ende (sehr häufig im Altspanischen) dixo me Variatio: Keine Einheitlichkeit (Sprache noch ungenormt, uncodifiziert „me“ kann zum Beispiel auch mal anders geschrieben werden) Wandel von la „f“ zu „h“: z.B. altsp: f olgar  modern spn. h olgar( zur ruhe kommen)/ f ablemos > h ablemos Fata que hasta que ( bis) Oue (kommt sehr häufig vor): kommt von haber (damals in Funktion von tener) also: tuve V & U (innerhalb eines Wortes) heißt immer u: damals gab es kein „V“. „U“ wurde mal rund, mal eckig geschrieben.  In der Übersetzung kann es aber als heutiges V oder B gesehen werden  Haber (h)oue>hobe>hube  tuve (indefinido): zeigt hier Startpunkt + Endpunkt an. Also in „yo tuve un libro“ nicht hatte, sondern bekam ähnlich bei „sope“>supe : ich erfuhr (wegen start und Endpunkt) Kein Unterschied zwischen langem und kurzem i  „j“ kann häufig als „i“ übersetzt werden