Motivation und Handeln, Mitschriften von Psychologie

Theorien in dieser Vorlesung: Selbstbestimmungstheorie, Theorie geplanten Verhaltens, Motivationstheorien, Erwartungstheorien, Rubikon Modell

Art: Mitschriften

2022/2023

Hochgeladen am 04.06.2025

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Psychologie
3. Vorlesung 24.11.2022 Ι Motivation und Handeln
Theorien in dieser Vorlesung: Selbstbestimmungstheorie, Theorie geplanten Verhaltens,
Motivationstheorien, Erwartungstheorien, Rubikon Modell
Die Motivation bewirkt die Handlung -> Warum Menschen tun, was sie tun
Was geht in der Person vor?
Dieselbe Person tut in verschiedenen Situationen unterschiedliche Dinge
Das Verhalten ist eine Funktion, die sich aus Person und Situation ergibt
Person verhält sich nach:
-Intrinsische Motivation
Der Anreiz liegt in der Leidenschaft für die Tätigkeit selbst
Motivation aus eigenem Antrieb
Beispiele: Schlittenfahren (man fährt nicht Schlitten, um „unten“ anzukommen), Musizieren
Die intrinsische Motivation leidet, wenn man trotzdem belohnt wird -> Korruption
o Nicht unbedingt -> „ich arbeite gerne“ und werde entlohnt = paradoxer Effekt, Grauzone
Extrinsische Motivation
Motivation von außen / Äußerer Anreiz
Motivation aufgrund von Belohnung, Bestrafung, Folgen
(Operante Konditionierung Verändern von Verhalten durch Konsequenzen)
Beispiele Studium:
Das Studium an sich = intrinsisch
Klausuren und Abgaben = extrinsisch
Schaubild zur Selbstbestimmungstheorie auf Folie 7
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Psychologie

3. Vorlesung 24.11.2022 Ι Motivation und Handeln Theorien in dieser Vorlesung: Selbstbestimmungstheorie, Theorie geplanten Verhaltens, Motivationstheorien, Erwartungstheorien, Rubikon Modell Die Motivation bewirkt die Handlung - > Warum Menschen tun, was sie tun Was geht in der Person vor? Dieselbe Person tut in verschiedenen Situationen unterschiedliche Dinge **Das Verhalten ist eine Funktion, die sich aus Person und Situation ergibt Person verhält sich nach:

  • Intrinsische Motivation**
  • Der Anreiz liegt in der Leidenschaft für die Tätigkeit selbst
  • Motivation aus eigenem Antrieb
  • Beispiele: Schlittenfahren (man fährt nicht Schlitten, um „unten“ anzukommen), Musizieren
  • Die intrinsische Motivation leidet, wenn man trotzdem belohnt wird - > Korruption o Nicht unbedingt - > „ich arbeite gerne“ und werde entlohnt = paradoxer Effekt, Grauzone Extrinsische Motivation
  • Motivation von außen / Äußerer Anreiz
  • Motivation aufgrund von Belohnung, Bestrafung, Folgen (Operante Konditionierung – Verändern von Verhalten durch Konsequenzen) Beispiele Studium: Das Studium an sich = intrinsisch Klausuren und Abgaben = extrinsisch Schaubild zur Selbstbestimmungstheorie auf Folie 7

Aristoteles Folie 8 „Weil ich das will“ W = Wert = Anreiz Ι Er = Erwartung = Erfolgswahrscheinlichkeit Ι H = Handlung Leistungsmotivation (Atkinson)

  1. Anreiz: Der Anreiz des Erfolgs („Wert“) steigt mit der Schwierigkeit der Aufgabe - > umso schwieriger eine Aufgabe ist, umso höher der Anreiz die Aufgabe zu lösen
  2. Erfolgswahrscheinlichkeit: Die Erfolgswahrscheinlichkeit („Erwartung“) sinkt mit der Schwierigkeit der Aufgabe - > umso schwieriger eine Aufgabe ist, desto geringer die Erfolgschancen
  3. Ausprägung Motivation: Daher ist die Motivation („E x W“) bei mittlerer Ausprägung am höchsten - > wenn beide Faktoren ein bisschen da sind - > tut man Theorie geplanten Verhaltens (Ajzen) - > Erweiterung der Aristoteles Idee Theorie zur Vorhersage von menschlichen Handlungen Intention = Motivation
  1. Phase = Handeln Das Modell der hierarchisch-sequentiellen Handlungsregulation
  • Handlungsregulation (Ziele, Unterziele)
  • Hinter der Sequenz steht eine Hierarchie = die Ziele unterliegen einer Hierarchie
  • Sequenz = einzelne Handlungsfelder
  1. Phase der Bewertung = folgt nach der Handlung Verhalten wird registriert - > warum ist passiert, was passiert ist? Kausalattribution Ort und Stabilität der Ursache = Muster Beispiel: Eine schlechte Note schreiben Internal – im Innen External – Im Außen Stabil Fähigkeit Ι ich bin zu doof Aufgabenschwierigkeit Ι zu schwer Variabel Anstrengung Ι ich habe nicht gelernt Zufall Ι Äußere Bedingungen, z.B. Pech gehabt, abgelenkt Generell: Ausgangsbedingungen aus einer Situation sind immer zugleich die Eingangsbedingungen für das nächste Verhalten