Arbeitsblatt Hyperventilation, Exercises of Biology

Ein Arbeitsblatt zum Thema Hyperventilation. Die Schüler*innen sollen sich überlegen, welchen Effekt die vermehrte Ausatmung cvon CO2 auf den CO2-Partialdruck im Blut hat und weshalb dieser Effekt beim Tauchen problematisch ist bzw. tödlich sein kann. Mit dem Arbeitsblatt wird an das Thema Atmung in der Humanbiologie an der gymnasialen Stufe angeknüpft und das Thema alltagsbezogen erweitert. Das Arbeitsblatt wurde an einem Schweizer Gymnasium mit einer 2. Klasse des Kurzzeitgymnasiums bearbeite

Typology: Exercises

2019/2020

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Biologie Gym2 Humanbiologie Atmung
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Hyperventilation
Wenn man beim normalen Freitauchen, z.B. beim Streckentauchen, die Luft anhält, sinkt der Sauerstoffgeh-
alt im Blut von etwa 130 mbar (vgl. Diagramm unten), gleichzeitig steigt der Kohlenstoffdioxidgehalt stetig
an und dessen Partialdruck (vgl. Diagramm) wird dadurch immer größer. Ab einem Kohlenstoffdioxid-Parti-
aldruck von etwa 80 mbar kann man den Atemreiz nicht mehr unterdrücken (im Diagramm nach 50 Sekun-
den). Es kommt zu einem autonomen Atemzug, sogar wenn man ohnmächtig und unter Wasser ist.
Was genau bewirkt die Hyperventilation? Durch das schnelle und flache Atmen vor dem Tauchen wird Koh-
lenstoffdioxid vermehrt ausgeatmet. Normalerweise liegt der Kohlenstoffdioxid-Partialdruck bei etwa 53
mbar. Durch das Hyperventilieren wird dieser gesenkt. Wie stark hängt von der Intensität und der Dauer des
Hyperventilierens ab. Für die folgende Grafik nehmen wir an, ein Taucher hat seinen Kohlenstoffdioxid-Par-
tialdruck vor dem Tauchgang durch Hyperventilieren auf etwa 25 mbar halbiert.
Aufgaben:
1. Welches «Signal» führt zu einem autonomen Atemzug?
2. Zeichnen Sie die Partialdruck-Kurve von CO2 nach der Hyperventilation in das Diagramm ein. Was
ist die Konsequenz dieser neuen Kurve?
Quelle: apnea-trainer.de/apnoetauchen/hyper ventilieren-freitauchen-gef aehrlich/

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Biologie Gym2 Humanbiologie Atmung

Hyperventilation

Wenn man beim normalen Freitauchen, z.B. beim Streckentauchen, die Luft anhält, sinkt der Sauerstoffgeh- alt im Blut von etwa 130 mbar (vgl. Diagramm unten), gleichzeitig steigt der Kohlenstoffdioxidgehalt stetig an und dessen Partialdruck (vgl. Diagramm) wird dadurch immer größer. Ab einem Kohlenstoffdioxid-Parti- aldruck von etwa 80 mbar kann man den Atemreiz nicht mehr unterdrücken (im Diagramm nach 50 Sekun- den). Es kommt zu einem autonomen Atemzug, sogar wenn man ohnmächtig und unter Wasser ist.

Was genau bewirkt die Hyperventilation? Durch das schnelle und flache Atmen vor dem Tauchen wird Koh- lenstoffdioxid vermehrt ausgeatmet. Normalerweise liegt der Kohlenstoffdioxid-Partialdruck bei etwa 53 mbar. Durch das Hyperventilieren wird dieser gesenkt. Wie stark hängt von der Intensität und der Dauer des Hyperventilierens ab. Für die folgende Grafik nehmen wir an, ein Taucher hat seinen Kohlenstoffdioxid-Par- tialdruck vor dem Tauchgang durch Hyperventilieren auf etwa 25 mbar halbiert.

Aufgaben:

  1. Welches «Signal» führt zu einem autonomen Atemzug?
  2. Zeichnen Sie die Partialdruck-Kurve von CO 2 nach der Hyperventilation in das Diagramm ein. Was ist die Konsequenz dieser neuen Kurve?

Quelle: apnea-trainer.de/apnoetauchen/hyperventilieren-freitauchen-gefaehrlich/