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Deutsche Literatur und Analyse des Schriftstellers
Tipologia: Appunti
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„Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie dir morgen befehlen, ihr sollst Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der
Biografie: Wolfgang Borchert wurde 1921 in Hamburg geboren. Borchert war einer derjenigen, die trotz dem Posten eines deutschen Soldaten früh erkannt, dass der Krieg nichts als sinnlos sei. 1941 musste er an die Ostfront, wo er am Angriff auf die Sowjetunion teilnahm. Er wurde zweimal wegen „Wehrkraftzersetzung“ zur Haft verurteilt. 1945 kam er schwerkrank nach Hause zurück. Zurück vom Krieg begann er zu schreiben und widmete sich somit all seinen Erinnerungen. Seine Gesundheit, war durch den Krieg so angegriffen, dass er 1947 mit 26 Jahren in einem Sanatorium in Basel starb. Obwohl seine Produktion mit ungefähr 50 Kurzgeschichten, einigen Gedichten und einem Theaterstück, sehr bescheiden ist, gehört Borchert zu den bedeutendsten Schriftstellern der Zeit unmittelbar nach dem Zeiten Weltkrieg. Besonders bekannt ist sein Hörspiel, „Draußen von der Tür“ und die Kurzgeschichte „Das Brot“.
Dichtung: Die Grundmotive seiner Dichtung sind die Anklage gegen den Krieg und noch mehr gegen eine harte und egoistische Welt. Zentral in Borcherts Werken ist das Thema des Kriegsheimkehrers. Er versucht die Situation des Heimkehrers zu schildern. Er zeigt nicht nur die gesellschaftliche, sondern auch die psychologische Situation eines Mannes, der sehr gelitten hat.
„Draußen vor der Tür“ : Wolfgang Borcherts Drama »Draußen vor der Tür« handelt von der existenziellen Not des jungen Kriegsheimkehrers Beckmann. Das Stück spielt in Hamburg nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Aufgewachsen im nationalsozialistischen Deutschland und nach Jahren an der Front hat der fünfundzwanzigjährige Protagonist nichts, an das er nach dem Krieg anknüpfen könnte. Beckmann kommt nach 3 Jahren Krieg wieder nach Hause zurück. Doch seine Frau hat einen neuen Mann. Dieser hat Beckmanns Platz eingenommen, die beiden schicken ihn wieder fort und sein einjähriger Sohn ist Opfer eines Bombenangriffs geworden. Also geht Beckmann zur Elbe und springt nach kurzer Zeit hinein. Er möchte nicht mehr leben, da er denkt, das Leben hätte ohne seine Frau keinen Sinn mehr. Doch er wird von der Elbe wieder ans Ufer gespült. Dort findet ihn dann ein Mädchen, das ihn mit zu sich nach Hause nimmt. Sie macht sich Sorge, dass er krank wird und gibt ihm trockene Kleider von ihrem Mann, der auch im Krieg war, aber nicht wieder zurückkam. Zuerst möchte Beckmann die Kleider nicht, doch dann lässt er sie an. Als dann dieser tot gedacht, mittlerweile einbeinige Mann in der Tür steht, fühlt Beckmann, wie es dem Mann gehen muss. Ihm ging es einige Stunden vorher ja auch nicht anders. Also rennt er nach draußen. Als er am Haus des Obersts vorbeikommt, geht er rein und möchte ihm die Verantwortung zurückgeben. Die Verantwortung dafür, dass so viele Menschen von Beckmanns Truppe im Krieg umgekommen sind. Denn jede Nacht träumt er den selben Traum von Toten. Und jede Nacht kann er deswegen nicht einschlafen.
Und nun möchte er die Verantwortung zurückgeben, damit er endlich wieder schlafen kann. Doch der Oberst lacht ihn aus und Beckmann steht wieder draußen vor der Tür. Beckmann ist der Unwillkommene, der unbequeme Frager und der
unverstandene Sucher. Was er findet, ist nicht mehr das, was er verlassen hat und er kann sein Land nicht mehr als Heimat definieren. Beckmann hat alle Hoffnung verloren. Er weiß nicht, wie er allein mit seiner Schuld und Vergangenheit leben soll. Er sieht keinen Ausweg und fleht vergeblich um Antworten.
Analyse: Diese Stück wurde in Spätherbst 1946 in wenigen Tagen geschrieben. Wichtig ist im Stück das Mittel der Groteske: Der Heimkehrer Beckmann ist eine Groteskfigur, er trägt „Gasmaskenbrille“, die ihm in den Begegnungen mit den anderen Leuten das Aussehen eines „Gespenstes“ verleiht. Die Sprache ist ungekünstelt, schlicht, oft mit Ausrücken aus der Umgangssprache und dennoch ergreifend. Beckmann findet kein Verständnis, keine Aufnahme; er fühlt sich abgewiesen, ausgeschlossen. Am Ende des Hörspiels steht die existentielle Frage bzw. der auf sich aufmerksam machende Schrei: Gibt denn keiner eine Antwort?
Das Drama beschäftigt sich mit den universellen Fragen des Krieges, individuelle und soziale Verantwortung, ethische Werte: hochaktuelle Themen. Die Themen der Borchert Geschichten sind zugehörig zu den Erfahrungen des Lebens des Autors. Was seine gesamte Produktion vereint, ist die dramatische Charakter: die Bildung von Borchert war in der Tat, zu spielen, und am Ende seines Lebens hat er hielt sich in erster Linie als Schauspieler und erst in zweiter Linie ein Schriftsteller.
Wolfgang Borchert (1921-1947) ist der emblematischen Vertreter der deutschen trümmerliteratur - »Trümmerliteratur" -, literarische Bewegung, die einen realistischen Ausdruck in den Zustand materiellen und geistigen Deutschland der unmittelbaren Nachkriegszeit und den letzten Jahren des Konflikts gibt.
Beckmann versucht vergeblich zu "nach Hause gehen", in die Gesellschaft zu integrieren und von einer Welt akzeptiert werden, die es eilig hat und nicht die Schrecken des Krieges zu vergessen, dass Menschen wie Beckmann, mit ihren Albträumen, die grauen Uniformen getragen, Narben, weiterhin als Geister zu bezeugen. Durch Werke wie Draußen vor der Tür wollte er genau die Erinnerungen, grausam und zerstörend wie sie waren, verarbeiten. Ich denke, der Autor möchte mit dieser Geschichte der Nachwelt zeigen, wie schwer es für die Leute nach dem Krieg war, alles wiederaufzubauen.