Docsity
Docsity

Prepara i tuoi esami
Prepara i tuoi esami

Studia grazie alle numerose risorse presenti su Docsity


Ottieni i punti per scaricare
Ottieni i punti per scaricare

Guadagna punti aiutando altri studenti oppure acquistali con un piano Premium


Guide e consigli
Guide e consigli


Faust (Prolog, 1. Teil, 2. Teil), Appunti di Tedesco

FAUST 1. Faust schlieβt eine Wette mit Mephisto ab 2. Er verspricht ihm die Seele, wenn er ihm die höchste Befriedigung verschaffen kann 3. Mephisto erschlieβt ihm die Welt der Sinne und führt ihm Gretchen, ein unschuldiges , reines Mädchen zu 4. Faust erliegt der Leidenschaft, verführt sie und zerstört ihr Glück 5. In Faust Teil II breitet sich seine Erfahrung aus, er wird zu Kriegsherr, Eroberer, Kolonisator 6. Die Handlung weitet sich räumlich und zeitlich aus 7. Die Szenen reichen vom antike

Tipologia: Appunti

2018/2019

In vendita dal 16/09/2021

studying_at_ucsc
studying_at_ucsc 🇮🇹

4.7

(45)

467 documenti

1 / 5

Toggle sidebar

Questa pagina non è visibile nell’anteprima

Non perderti parti importanti!

bg1
FAUST
1. Faust schlieβt eine Wette mit Mephisto ab
2. Er verspricht ihm die Seele, wenn er ihm die höchste Befriedigung verschaffen kann
3. Mephisto erschlieβt ihm die Welt der Sinne und führt ihm Gretchen, ein unschuldiges , reines
Mädchen zu
4. Faust erliegt der Leidenschaft, verführt sie und zerstört ihr Glück
5. In Faust Teil II breitet sich seine Erfahrung aus, er wird zu Kriegsherr, Eroberer, Kolonisator
6. Die Handlung weitet sich räumlich und zeitlich aus
7. Die Szenen reichen vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Epoche der
Französischen Revolution
8. Faust gewinnt die Liebe Helenas
9. Diese Verbindung symbolisiert die Vereinigung des Deutschtums mit der Antike, der
Romantik mit der Klassik, des Nordens mit dem Süden
10. Als er stirbt will Mephisto seine Seele
11. Sie ist aber gerettet wegen seiner Tätigkeit für das Wohl der anderen
FAUST (S. 83/84)
„Faust“ ist ein Drama (= eine Tragödie) mit dem sich Goethe 60 Jahre lang beschäftigt hat. Es besteht
aus 2 Teilen und basiert auf einer alten Sage
1480 lebte ein „Georg Faust“ in Württemberg. Er studierte Magie, Medizin und Theologie und
behauptete, dass er in Verbindung mit dem Teufel steht und ihm seine Seele verkauft hat. Aus diesem
Grund wurde er vom Volk für einen Zauberer gehalten.
1. Teil
„Faust“ ist Wissenschaftler und strebt nach mehr Wissen. Er will ständig neue Erfahrungen
sammeln und Genuss erleben. Er ist mit seinem Leben unzufrieden. Daher schließt er einen Pakt mit
dem Teufel Mephisto: Faust verkauft Mephisto seine Seele. Der Teufel soll seinen Wunsch nach
Wissen, Lust und Leidenschaft befriedigen. Faust lernt ein, junges unschuldiges Mädchen kennen
(„Gretchen“) und zerstört ihr Leben.
Der Prolog
Der Prolog findet im Himmel statt. Gott glaubt an das Gute im Menschen.
Er glaubt sogar, dass Faust das Richtige tut, obwohl er ständig an sich zweifelt. Der Teufel ist
hingegen überzeugt, dass er Faust auf Abwege führen kann. Er schließt mit Gott eine Wette ab.
2. Teil
Faust hat sich verändert. Er ist kein Egoist mehr, der ständig unzufrieden ist. Er hat inzwischen Lust
und Leidenschaft gelebt und den Genuss kennengelernt. Jetzt möchte er tätig werden. Er wird
pf3
pf4
pf5

Anteprima parziale del testo

Scarica Faust (Prolog, 1. Teil, 2. Teil) e più Appunti in PDF di Tedesco solo su Docsity!

FAUST

  1. Faust schlieβt eine Wette mit Mephisto ab
  2. Er verspricht ihm die Seele, wenn er ihm die höchste Befriedigung verschaffen kann
  3. Mephisto erschlieβt ihm die Welt der Sinne und führt ihm Gretchen, ein unschuldiges , reines Mädchen zu
  4. Faust erliegt der Leidenschaft, verführt sie und zerstört ihr Glück
  5. In Faust Teil II breitet sich seine Erfahrung aus, er wird zu Kriegsherr, Eroberer, Kolonisator
  6. Die Handlung weitet sich räumlich und zeitlich aus
  7. Die Szenen reichen vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Epoche der Französischen Revolution
  8. Faust gewinnt die Liebe Helenas
  9. Diese Verbindung symbolisiert die Vereinigung des Deutschtums mit der Antike, der Romantik mit der Klassik, des Nordens mit dem Süden
  10. Als er stirbt will Mephisto seine Seele
  11. Sie ist aber gerettet wegen seiner Tätigkeit für das Wohl der anderen FAUST (S. 83/84) „Faust“ ist ein Drama (= eine Tragödie) mit dem sich Goethe 60 Jahre lang beschäftigt hat. Es besteht aus 2 Teilen und basiert auf einer alten Sage 1480 lebte ein „Georg Faust“ in Württemberg. Er studierte Magie, Medizin und Theologie und behauptete, dass er in Verbindung mit dem Teufel steht und ihm seine Seele verkauft hat. Aus diesem Grund wurde er vom Volk für einen Zauberer gehalten.
  12. Teil „Faust“ ist Wissenschaftler und strebt nach mehr Wissen. Er will ständig neue Erfahrungen sammeln und Genuss erleben. Er ist mit seinem Leben unzufrieden. Daher schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephisto: Faust verkauft Mephisto seine Seele. Der Teufel soll seinen Wunsch nach Wissen, Lust und Leidenschaft befriedigen. Faust lernt ein, junges unschuldiges Mädchen kennen („Gretchen“) und zerstört ihr Leben. Der Prolog Der Prolog findet im Himmel statt. Gott glaubt an das Gute im Menschen. Er glaubt sogar, dass Faust das Richtige tut, obwohl er ständig an sich zweifelt. Der Teufel ist hingegen überzeugt, dass er Faust auf Abwege führen kann. Er schließt mit Gott eine Wette ab.
  13. Teil Faust hat sich verändert. Er ist kein Egoist mehr, der ständig unzufrieden ist. Er hat inzwischen Lust und Leidenschaft gelebt und den Genuss kennengelernt. Jetzt möchte er tätig werden. Er wird

Kriegsherr, erobert Land und gründet Kolonien. Diese Arbeit macht ihn zufrieden, weil er sich selbst verwirklicht und Gutes für andere tut. Als Faust stirbt, will der Teufel seine Seele. Er bekommt sie aber nicht, weil Gott sie vor dem Teufel rettet. Gott sagt, dass Faust viel Gutes getan hat. Das ist ein Grund, um ihn zu erlösen, und seine Seele zu retten. Gott hat die Wette gewonnen. Die Wette zwischen Mephisto und Faust Mephisto wettet, dass er Faust verführen kann (Was wettet ihr? Den sollt ihr noch verlieren, … ). Er soll die Genüsse des Lebens kennenlernen. Mephisto bittet den Herrn um Erlaubnis, ihn verführen zu dürfen (Wenn ihr mir die Erlaubnis gebt, …). Der Herr erlaubt es (Solange er auf der Erde lebt, solange sei dirs nicht verboten). Er weiß, dass Faust ein guter Mensch ist, der nach Wahrheit und Wissen strebt. Er ist sich sicher, dass Mephisto Faust nicht zufrieden stellen kann (Uns steh beschämt, wenn du bekennen musst, ein guter Mensch, … wohl bewusst). Der Herr weiß , dass Faust irren wird, solange er strebt. Faust - der Pakt (Video von Qill Quadflieg, Gustaf Gruendgens)

  1. Teil „Studierzimmer“ (Buch S. 91) Die Protagonisten des Videos sind Faust und Mephisto. Faust sieht wie ein ganz normaler älterer Herr aus und ist normal angezogen, während Mephisto diabolisch und verführerisch wirkt.
  1. Wer bietet eine Wette an? Werd ich beruhigt mich auf ein Faulbett legen, … Die Wette biet‘ ich! ) Faust bietet sie an. Er provoziert Mephisto.
  2. Worum wird gewettet? Ein solcher Auftrag schreckt mich nicht, mit solchen Schätzen kann ich dienen. Doch guter Freund , die Zeit kommt auch heran, wo wir was Gutes in Ruhe schmausen mögen. Mephisto wettet, dass er Faust dienen und befriedigen kann. Er will ihn mit den Genüssen des Lebens verführen. Faust wettet, dass das Angebot des Teufels ihm keine Befriedung verschaffen wird.
  3. Wie erscheint Faust Mephisto gegenüber? Was willst du armer Teufel geben? Ward eines Menschen Geist, in seinem hohen Streben, von deinesgleichen je gefasst? … Faust ist skeptisch. Er glaubt nicht daran, dass Mephisto seinen Durst stillen kann. Vers 1 - 3 das Angebot, das Versprechen, die Verlockung von Mephisto (z.B.= das Geld, die Macht, der Erfolg, die Jugend, die Schönheit) Faust strebt aber nach Wissen und Kenntnis. Vers 4-14: die Genüsse des Teufels sind:
    • vergänglich
    • sinnlos - trügerisch Vers 15-16: der Wunsch nach ewigen Dingen

Analyse: Teil 1 Worum geht es im „Prolog im Himmel“? Der Herr und Mephisto, die beiden Protagonisten des Prologs, führen einen Dialog über die Menschen. Mephisto kritisiert die Menschen. Seiner Meinung nach sind sie unzufrieden und oberflächlich. Sie strengen sich sehr an, haben aber kein Ziel. Ihre Vernunft („ den Schein des Himmellichts “) benutzen sie nur für böse Absichten. Sie möchten Gott ähneln, schaffen es aber nicht. Dann sprechen die beiden über Faust. Mephisto nennt Faust einen Doktor (=eine gelehrte Person) , während der Herr ihn einen Knecht (=einen Diener) nennt. Die beiden schließen eine Wette ab:

  • Mephisto möchte Faust verführen und bittet den Herrn um Erlaubnis. Er will ihn durch Sünden ( peccati ), Leidenschaft ( passione ) und die Genüsse des Lebens ( i piaceri della vita ) befriedigen. ( soddisfare )
  • Der Herr erlaubt es ihm („Es sei dir nicht verboten“). Er kennt Faust gut und weiß, dass er ein guter Mensch ist. Solange er strebt, macht er Fehler. Vielleicht lässt sich Faust von Mephisto verführen, aber das wird ihn nicht befriedigen. Er wird weiter streben, um Gutes zu tun. **Textverständnis
  1. Wer sind die beiden Gesprächspartner?** -- Mephisto und Gott sind die beiden Gesprächspartner. 2. Was steht im Mittelpunkt ihres Gesprächs? -- Es geht um die Menschen, die auf der Erde leben. Dann sprechen sie beiden auch über Faust. Die beiden Schließen eine Wette um Fausts Seele ab. Es geht darum, ob das Gute oder das Schlechte in Faust gewinnt. 3. Sammeln Sie die Aussagen von Mephisto über den Menschen (was der Mensch macht, wie er ist, womit er verglichen wird) Mephisto spricht über die Menschen. Er findet, dass der Mensch herzlich schlecht ist (Zeile 17, 18): „ Die Menschen dauern mich in ihren Jammertagen“ und Mephisto mag es nicht (Zeile 19, 20) 4. Welche Meinungen haben Gott und Mephisto über Faust? -- Mephisto findet, dass Faust immer unzufrieden ist und sich überschätzt (Zeile 2: „Der kleine Gott der Welt“). Er glaubt, dass er Faust durch Befriedigung von Lust und Liebe in die Hölle (l’inferno) bringen kann. -- Gott glaubt aber an das Gute in Faust. Er sagt, dass Faust sich zwar verführen lässt, aber schließlich das Gute in ihm gewinnt.

5. Ihre Meinungsverschiedenheit gipfelt in einer Wette, was wetten sie? Mephisto wettet, dass er Faust für die Hölle gewinnen kann. Mephisto hat nur Leidenschaft verführen. Gott wettet, dass Faust auf dem richtigen, guten Weg bleibt und in den Himmel kommt.