Anforderungen, Prüfungen von Datenbanken

Zudem hat das. Datenbanksystem die. Möglichkeit, vor der. Abspeicherung eingegebener Daten die. Einhaltung der. Integritätsregeln zu überprüfen und ggf. eine.

Art: Prüfungen

2021/2022

Hochgeladen am 09.08.2022

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Anforderungen
Nach dem wir einen ersten Überblick über die Zusammenhänge von Klassen
gewonnen haben, geht es im nächsten Schritt darum, die gewonnen
Informationen sinnvoll abzuspeichern. Damit sind wir beim ersten Problem:
Was kennzeichnet ein gutes Datenbanksystem?
Problem
Erklärung
Lösung
Re dun dan z
Dieselbe Information muss
oft mehrfach abgespeichert
werden. Dies führt einerseits
zu erhöhtem
Speicherplatzbedarf und
reduziert andererseits die
Kontrollmöglichkeiten über
den Datenbestand.
Die Mehrfachabspeicherung
von Daten wird aufgrund
der Organisationsstruktur
des Datenmaterials
weitgehend vermieden.
In kon sis ten z
Gespeicherte Daten müssen
ko nsi ste nt, d.h. in sich
stimmig, sein. Die
Änderung redundanter
Daten ist sehr
fehleranfällig, da die
dieselbe Änderung an
verschiedenen Stellen in
korrekter Weise
durchgeführt werden muss.
Durch weitgehende
Vermeidung redundanter
Daten verringert sich das
Problem inkonsistenter
Daten.
Be sch rän kte
Zu gri ffs mög lic hke i te n
Es ist schwierig, oft sogar
unmöglich, in isolierten
Dateien abgelegte Daten
miteinander zu verknüpfen.
Die Information eines
Datenbankinhalts wird
einheitlich modelliert.
Damit ist ein sehr flexible
Verknüpfung von Daten
möglich.
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Anforderungen

Nach dem wir einen ersten Überblick über die Zusammenhänge von Klassen

gewonnen haben, geht es im nächsten Schritt darum, die gewonnen

Informationen sinnvoll abzuspeichern. Damit sind wir beim ersten Problem:

Was kennzeichnet ein gutes Datenbanksystem?

Problem Erklärung Lösung

Redu nd anz Dieselbe Information muss oft mehrfach abgespeichert werden. Dies führt einerseits zu erhöhtem Speicherplatzbedarf und reduziert andererseits die Kontrollmöglichkeiten über den Datenbestand. Die Mehrfachabspeicherung von Daten wird aufgrund der Organisationsstruktur des Datenmaterials weitgehend vermieden. Ink ons is ten z Gespeicherte Daten müssen kons is ten t, d.h. in sich stimmig, sein. Die Änderung redundanter Daten ist sehr fehleranfällig, da die dieselbe Änderung an verschiedenen Stellen in korrekter Weise durchgeführt werden muss. Durch weitgehende Vermeidung redundanter Daten verringert sich das Problem inkonsistenter Daten. Besch r än kte Zugr iffs mö gl ic hke iten Es ist schwierig, oft sogar unmöglich, in isolierten Dateien abgelegte Daten miteinander zu verknüpfen. Die Information eines Datenbankinhalts wird einheitlich modelliert. Damit ist ein sehr flexible Verknüpfung von Daten möglich.

Mehr ben utzer be tr ie b Dateisysteme bieten schlechte oder oft auch keine Möglichkeiten eines kontrollierten Mehrbenutzerbetriebes. Durch das DBMS ist ein kontrollierter Mehrbenutzerbetrieb möglich. Verlu st v on D aten Bei der Bearbeitung der Dateien kann ein Fehlerfall den Verlust von Daten zur Folge haben. Das kann zur Unvollständigkeit und Inkonsistenz der Datenbank führen. Datenbanksysteme besitzen ausgefeilte Möglichkeiten der Wiederherstellung eines konsistenten Zustandes der Datenbank. In manchen Fällen kann aufgetretener Datenverlust sogar kompensiert werden. In te gr itätsve rle tz un g Sehr oft werden an Daten bestimmte Bedingungen, die sogenannten In te gr itäts bed ingun ge n, gestellt. Die Einhaltung solcher Bedingungen ist bei der Speicherung von Informationseinheiten in verschiedenen Dateien schwierig. Zudem erweist es sich als problematisch, schon bei der Dateneingabe vom System auf Integritätsverletzungen hingewiesen zu werden. In Datenbanksystemen werden Änderungen am Datenmaterial nur vollzogen, wenn sich das System nach der Änderung wieder in einem konsistenten Zustand befindet. Von zentraler Bedeutung ist hier der Begriff der Tr ans ak tion. Zudem hat das Datenbanksystem die Möglichkeit, vor der Abspeicherung eingegebener Daten die Einhaltung der Integritätsregeln zu überprüfen und ggf. eine Fehlermeldung abzugeben.

2. Eine Bücherei bietet Bücher und Zeitschriften an. Der Gesamtbestand wird in einem

allgemein zugänglichen Karteikartensystem geführt. Eine Karteikarte enthält

Informationen über bibliotheksinterne Kennzahl, Titel, Autor, Erscheinungsjahr und

Standort des Exemplars. Ausleihen werden in einer Ausleihkartei registriert.

a) Für die Nutzer soll zusätzlich ein "Suchsystem" speziell für Zeitschriften zur

Verfügung gestellt werden. Wie lässt sich dieses Suchsystem realisieren.

Es muss ein zweites Karteisystem eingesetzt werden, in dem Kopien der Zeitschriftenkarteikarten aus dem Karteisystem des Gesamtbestandes liegen. Damit kommt es zu Redundanz, da jede Zeitschrifteninformation doppelt "gespeichert" ist.

b) Kann es zu Inkonsistenzproblemen kommen?

Ja, beispielsweise kann es bei der "Kopie" der Karten zu Schreibfehlern kommen.

c) Für Die Karteikarten der Gesamtdatei sind alphabetisch nach dem Titel geordnet. Zu

welchen Problemen kann das bei der Informationssuche führen?

realisieren.

Bei der Suche nach Veröffentlichungen eines bestimmten Autors oder zu einem bestimmten Themengebiet muss der gesamte Karteikartenbestand begutachtet werden.

d) Bestandskartei und Ausleihkartei sind getrennt. Welche Möglichkeiten gibt es, diese

Daten miteinander zu "verknüpfen", d.h. den Nutzer der Bestandsdatei darüber zu

informieren, ob ein Titel ausgeliehen ist.

  • Ein sehr umständliche Möglichkeit besteht darin, den Nutzer bzw. die Bibliotheksaufsicht direkt am Standort nachschauen zu lassen.
  • Der Nutzer kann sich direkt bei der für die Ausleihkartei verantwortlichen Person erkundigen. Dabei muss die Ausleihkartei so organisiert sein, dass ein schneller Überblick über den aktuellen Ausleihstand möglich ist.
  • Es wird eine Liste des ausgeliehenen Bestandes ausgehängt. Hier stellt sich die Frage der Aktualität.
  • Die Titel, die ausgeliehen sind, könnten aus der Bestandskartei (und aus der Zeitschriftenkartei, falls es sich um eine Zeitschrift handelt) herausgenommen und z.B. in der Ausleihkartei abgelegt werden. Nachteil ist, dass die Bestanddatei dann nicht mehr den Gesamtbestand widerspiegelt.
  • Die Karteikarten ausgeliehener Medien könnten markiert werden. Das erfordert aber große Zuverlässigkeit der Verantwortlichen und kann schnell zu einem inkonsistenten Zustand führen.
  • In jedem Exemplar befindet sich eine zusätzliche Karte, die bei der Ausleihe in der Ausleihkartei abgelegt wird. Zu Problemen kann es kommen, falls die Karte verloren geht oder vertauscht wird.