Bauinformatik Workbook, Leitfäden, Projektarbeiten und Recherchen von Informatik

Entwurf eines Arbeitsbuchs zur Bauinformatik: Modellierung mit Revit, Makroanalyse, Excel-Berechnungen

Art: Leitfäden, Projektarbeiten und Recherchen

2025/2026

Hochgeladen am 19.06.2026

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WORKBOOK FÜR DAS MODUL
„BAUINFORMATIK
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WORKBOOK FÜR DAS MODUL

„BAUINFORMATIK“

Name und Vorname: Matr.-Nr.: Ort: Datum:

INHALT

Aufgabe 1: Excel-Struktur & Stammdaten anlegen

Legen Sie in Excel mehrere Tabellenblätter zur Organisation Ihrer Eingangsdaten an, z.B. „Bau- teile“, „Preise“, „Kalkulation“ –. Definieren Sie benannte Bereiche für wesentliche Daten (z. B. tbl_Preise) und stellen Sie konsistente Einheiten (m, m², m³) ein. Verwenden Sie bei der Gestal- tung der Kalkulation ein klares Tabellenlayout und sinnvolle Zell- und Tabellen-Namen, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile eine eindeutige ID tragen (die als Verknüpfung dient), und geben Sie plausible Preis-Parameter (z. B. Materialkosten pro m²) ein. Das schafft eine „Single Source of Truth“ für Mengen und Kosten in Ihrem Projekt.

Lösung :

In Excel wurden mehrere Tabellenblätter zur strukturierten Organisation der Projektdaten ange- legt, darunter „Bauteile“, „Preise“ und „Stammdaten“. Diese klare Trennung ermöglicht eine über- sichtliche und nachvollziehbare Datenhaltung. Alle Bauteile wurden mit einer eindeutigen Bauteil- ID versehen, die als Schlüssel für die Verknüpfung zwischen den Tabellen dient. Die Preise wer- den zentral im Tabellenblatt „Preise“ verwaltet, sodass eine konsistente und zentrale Datenbasis gewährleistet ist. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit wurden benannte Tabellenbereiche (z. B. tbl_Preise) verwendet. Zudem wurde auf konsistente Einheiten (m, m², m³) geachtet, um eine fehlerfreie Weiterverarbeitung der Daten sicherzustellen. Die verwendeten Kostenkennwerte ba- sieren auf typischen Richtwerten aus der Publikation: BKI – Baukosten Gebäude Altbau 2025 , BKI (Baukosteninformationszentrum Deutscher Archi- tektenkammern). Durch diese Struktur entsteht eine sogenannte „Single Source of Truth“, in der alle relevanten Mengen- und Kostendaten zentral gepflegt und für weitere Berechnungen genutzt werden kön- nen.

Abb. 1 : Excel-Struktur

Abb. 2 : Tabellenblatt für Bauteile

Abb. 3 : Tabellenblatt für Preise

Abb. 5 : Verwendung der XVERWEIS im Tabellenblatt „Stammdaten“

Abb. 6 : Tabellenblatt für Kosten-Mod

Abb. 7 : Tabellenblatt für Kosten-San

Aufgabe 3: Kompaktes Excel-Dashboard & Änderbarkeit:

Erstellen Sie ein zusammenfassendes Dashboard im Arbeitsblatt „Kostenübersicht“, das wichtige Kennzahlen zeigt (Gesamtkosten, Aufteilung nach Kostengruppen, Top-3-Kostentreiber). Markie- ren Sie zentrale Szenario-Parameter (z. B. Raumhöhe, Fensterbreite) als änderbare Zellen, damit Sie Parameterwechsel leicht testen können. Ergänzen Sie ein einfaches Tortendiagramm zur Visualisierung der Kostentreiber. Dokumentieren Sie in wenigen Sätzen, wie eine Änderung in den Eingabezellen (z. B. +10 cm Fensterbreite) kontrolliert durch die Kalkulation wandert. Damit demonstrieren Sie, dass Excel Ihre Mengen- und Kostenkette als Dashboard transparent abbil- det.

Lösung :

Im Arbeitsblatt „Kostenübersicht“ wurde ein kompaktes Excel-Dashboard erstellt, das die wich- tigsten Kennzahlen des Projekts zusammenfasst. Das Dashboard zeigt die Gesamtkosten des Vorhabens sowie die Kosten pro Quadratmeter Nutzfläche. Die Kostenanteile nach DIN-276-Kos- tengruppen werden mithilfe eines Kreisdiagramms visualisiert, wodurch die Verteilung der Kosten übersichtlich dargestellt wird. Zusätzlich zeigt ein Balkendiagramm die bauteilbezogenen Kosten, sodass die größten Kostentreiber im Projekt schnell erkannt werden können. Darüber hinaus ent- hält das Dashboard eine Auswahlmöglichkeit für unterschiedliche Sanierungsvarianten, wodurch verschiedene Szenarien einfach dargestellt werden können. Änderungen der Eingabewerte wir- ken sich automatisch auf die berechneten Mengen und Kosten aus und werden direkt im Dash- board aktualisiert.

Abb. 8 : Excel-Dashboard „Kostenübersicht“ mit Gesamtkosten, Kostenverteilung nach DIN 276 und bauteilbezogenen Kos- tentreibern

2. Nassi-Shneiderman-Struktogramm

Abb. 9 : Nassi-Shneiderman-Struktogramm des Makroablaufs

3. Pseudocode des Prozesses Der geplante Ablauf des Makros kann zunächst als Pseudocode formuliert werden: Start Prüfe Eingabedaten Wenn Eingaben vollständig sind Aktualisiere Formeln Aktualisiere Kostenberechnung Exportiere Dashboard als PDF Zeige Erfolgsmeldung Sonst Zeige Fehlermeldung Ende Dieser Pseudocode beschreibt die grundlegende Logik des automatisierten Ablaufs und dient als Grundlage für die spätere Umsetzung in VBA.

4. Umsetzung als VBA-Makro Der geplante Prozess wird anschließend in Excel als VBA-Makro umgesetzt.

Abb. 10 : VBA-Makro zur Aktualisierung und Formatierung eines Tabellenbereichs

Abb. 11 : 3-D Model

Abb. 12 : Grundriss

Abb. 15 : Bauteilliste „Türliste“ in Revit

Abb. 16 : Bauteilliste „Fensterliste“ in Revit

Abb. 17 : Bauteilliste „Geschossdeckenliste“ in Revit

Abb. 18 : Bauteilliste „Deckenliste“ in Revit

Abb. 19 : Bauteilliste „Wandliste“ in Revit

Abb. 20 : Exportliste der Fenster aus Revit (CSV-Import in Excel)

Abb. 21 : Exportliste der Geschossdecke, Bodenplatte und Akustikdecke aus Revit (CSV-Import in Excel)

Abb. 22 : Exportliste der Wände aus Revit (CSV-Import in Excel)

Abb. 23 : Exportliste der Tür aus Revit (CSV-Import in Excel)

Abb. 24 : Flächenabgleich zwischen CAD- und Excel-Werten (Δ und Δ %)

Abb. 25 : Ampellogik zur Bewertung der Abweichungen (Fehlerüberprüfung)