Das Barock, Slides von Analyse

Erläuterungen der Symbole. Symbol. Bedeutung. Page 9. Page 10. Page 11. Grafische Analyse - J. S. Bach: Fuge BWV 865. Page 12. Name: Datum: Klausur Mu Jg.1.

Art: Slides

2021/2022

Hochgeladen am 09.08.2022

pastabolognese
pastabolognese 🇩🇪

4.8

(29)

1 / 24

Toggle sidebar

Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt

Lass dir nichts Wichtiges entgehen!

bg1
Das Barock
Barock [italienisch-französisch; von portugiesisch barroco ,,unregelmäßig, schief']: bezeichnet in der Musik
die Epoche vom Ende des 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Wort wurde um 1800 zunächst ab-
wertend gebraucht und auf die - wie man damals meinte -schwülstigen und unnatürlichen Kunstäußerun-
gen des 17. und frühen 18. Jahrhunderts bezogen. Im späten 19.Jahrhundert wurde es zunächst für die
bildende Kunst, dann für die Literatur und für die Musik als positiv charakterisierende Epochenbezeich-
nung verwendet.
Barock ist die Kunstform der Gegenreformation und des Absolutismus. Sie geht von Italien aus. Kenn-
zeichnend für die Epoche ist eine Neigung zu Pracht und Aufwand, zur großen Geste, zum Kolossalen
und zum festlichen Gepränge. In der Architektur zeigt sich dies im Schlüsselwerk der Epoche, in der von
Michelangelo konzipierten Kuppel von St. Peter in Rom, im Schaffen von Giovanni Bernini und Francesco
Borromini, in Deutschland mit einer durch den 30-jährigen Krieg bedingten Verzögerung in Andreas Schlü-
ters Berliner oder in Balthasar Neumanns Würzburger Schloss. Dynamik, Erregung und Überschwang
kennzeichnen Malerei und Plastik. Die Figuren verharren in großer Gebärde oder befinden sich in dramati-
scher Bewegung. Die Darstellung von Affekten, also von Leidenschaften und starken Gefühlen, ist auch
das Thema der Musik. Besonders deutlich wird dies in der Oper und in anderer textgebundener Musik,
aber auch die Instrumentalmusik ist Ausdruck von Affekten.
Zwei Merkmale sind der Barockmusik durchgängig eigen: die Generalbasspraxis und das Concertoprinzip.
Man hat die Epoche daher auch das Generalbasszeitalter oder die Zeit des konzertierenden Stils genannt.
Innerhalb des gesamten Zeitraums lassen sich mehrere Phasen unterscheiden:
1. Frühbarock (etwa 1580-1620), 2. Hochbarock (etwa 1620-1680), 3. Spätbarock (etwa 1680-1750).
Während die klangprächtige Mehrchörigkeit der venezianischen Schule (ab etwa 1560) unmittelbar aus
der frankoflämischen Vokalpolyphonie hervorging, bedeutet die Monodie der Florentiner Camerata (um
1600) einen radikalen Neubeginn, der auch mit den Gegenbegriffen wie ,,musica moderna" und ,,musica
antica" in der Zeit so verstanden wurde. Auf der Grundlage dieses neuen, sprach- und affektbezogenen
Sologesangs entstand die Oper als repräsentative Gattung des Barock, daneben das Oratorium, die Kan-
tate, das (kleine) geistliche Konzert und das Sololied. Auch das instrumentale Musizieren wird weitgehend
von dem Kontrast solistisch führender Oberstimmen zum selbständigen Bassfundament bestimmt. Hierfür
ist v. a. die Triosonate repräsentativ. Auf nahezu allen musikalischen Gebieten blieb Italien bis ins 18.
Jahrhundert hinein führend, auch wenn sich in Frankreich, Spanien, England (Händel) und Deutschland
bedeutende Nebenzentren bildeten. In Deutschland vollzog sich eine Umwandlung weltlich italienischer
Anregungen zu einer eigenständigen protestantischen Kirchenmusik, die im Werk J. S. Bachs gipfelt.
Aus der farbenreichen Vielfalt früh- und hochbarocken Musizierens bildeten sich zum Spätbarock hin
feste, oft schematisierte Gattungs- und Formtypen:
in der Vokalmusik aus dem frei fließenden Sprachgesang der Monodie die Extremformen Rezitativ und
Arie, in der Instrumentalmusik aus wechselndem Gruppenmusizieren das Concerto grosso, aus improvi-
siert zusammengestellten Tanzformen die Suite, aus dem freien Ricercar die strenge Fuge. Der harmoni-
sche Zusammenhang wird zunehmend bestimmt von einer klaren Dur-Moll-Tonalität, in der alle Akkorde
aufeinander beziehbar sind, der rhythmische Impuls vom modernen Takt mit seinen abgestuften Schwer-
punkten (der Taktstrich wird erst im Barock allgemein verwendet). Der kompositorische Einheitsablauf
innerhalb eines Stückes (z. B. einer Arie oder eines Suitensatzes) spiegelt die ästhetische Grundforderung
nach der Einheit des Affekts. Gattungsübergreifend bilden sich abgegrenzte, funktionsbestimmte Stilberei-
che aus, so der Kirchen-, der Kammer- und der Theaterstil. Der Komponist ist auf diese Weise vorgegebe-
nen Hörerwartungen verpflichtet. Er ist darüber hinaus fast durchweg gebunden an den Auftrag, der sich
aus seiner (zumeist dienenden) Stellung oder - wie in der Oper - aus fest umrissenen örtlichen Bedingun-
gen und Gattungstraditionen ergibt.
Das Ende des Barockzeitalters ist, besonders in Italien, gekennzeichnet durch mannigfache Veränderun-
gen klanglicher und formaler Art, die, als Ausdruck einer allgemein sich wandelnden Zeitsituation (Spät-
zeit des Absolutismus), kompositorisch eine neue, zur Wiener Klassik hinführende Phase der Musikge-
schichte einleiten.
Seit dem Beginn des 20.Jahrhunderts ist die Barockmusik nach und nach wiederentdeckt und weiten Krei-
sen bekannt geworden. Ihre Wiedergabe erfordert allerdings die Kenntnis damaliger Aufführungspraxis,
da das barocke Klangbild (andere Instrumente, andere Besetzung, andere Vorschriften für Tempo, Dy-
namik und Phrasierung) von dem des 19. Jahrhunderts erheblich abweicht.
(aus Schülerduden Musik)
pf3
pf4
pf5
pf8
pf9
pfa
pfd
pfe
pff
pf12
pf13
pf14
pf15
pf16
pf17
pf18

Unvollständige Textvorschau

Nur auf Docsity: Lade Das Barock und mehr Slides als PDF für Analyse herunter!

Das Barock

Barock [italienisch-französisch; von portugiesisch barroco ,,unregelmäßig, schief']: bezeichnet in der Musik die Epoche vom Ende des 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Wort wurde um 1800 zunächst ab- wertend gebraucht und auf die - wie man damals meinte -schwülstigen und unnatürlichen Kunstäußerun- gen des 17. und frühen 18. Jahrhunderts bezogen. Im späten 19.Jahrhundert wurde es zunächst für die bildende Kunst, dann für die Literatur und für die Musik als positiv charakterisierende Epochenbezeich- nung verwendet. Barock ist die Kunstform der Gegenreformation und des Absolutismus. Sie geht von Italien aus. Kenn- zeichnend für die Epoche ist eine Neigung zu Pracht und Aufwand, zur großen Geste, zum Kolossalen und zum festlichen Gepränge. In der Architektur zeigt sich dies im Schlüsselwerk der Epoche, in der von Michelangelo konzipierten Kuppel von St. Peter in Rom, im Schaffen von Giovanni Bernini und Francesco Borromini, in Deutschland mit einer durch den 30-jährigen Krieg bedingten Verzögerung in Andreas Schlü- ters Berliner oder in Balthasar Neumanns Würzburger Schloss. Dynamik, Erregung und Überschwang kennzeichnen Malerei und Plastik. Die Figuren verharren in großer Gebärde oder befinden sich in dramati- scher Bewegung. Die Darstellung von Affekten, also von Leidenschaften und starken Gefühlen, ist auch das Thema der Musik. Besonders deutlich wird dies in der Oper und in anderer textgebundener Musik, aber auch die Instrumentalmusik ist Ausdruck von Affekten. Zwei Merkmale sind der Barockmusik durchgängig eigen: die Generalbasspraxis und das Concertoprinzip. Man hat die Epoche daher auch das Generalbasszeitalter oder die Zeit des konzertierenden Stils genannt. Innerhalb des gesamten Zeitraums lassen sich mehrere Phasen unterscheiden:

  1. Frühbarock (etwa 1580-1620), 2. Hochbarock (etwa 1620-1680), 3. Spätbarock (etwa 1680-1750). Während die klangprächtige Mehrchörigkeit der venezianischen Schule (ab etwa 1560) unmittelbar aus der frankoflämischen Vokalpolyphonie hervorging, bedeutet die Monodie der Florentiner Camerata (um
  1. einen radikalen Neubeginn, der auch mit den Gegenbegriffen wie ,,musica moderna" und ,,musica antica" in der Zeit so verstanden wurde. Auf der Grundlage dieses neuen, sprach- und affektbezogenen Sologesangs entstand die Oper als repräsentative Gattung des Barock, daneben das Oratorium, die Kan- tate, das (kleine) geistliche Konzert und das Sololied. Auch das instrumentale Musizieren wird weitgehend von dem Kontrast solistisch führender Oberstimmen zum selbständigen Bassfundament bestimmt. Hierfür ist v. a. die Triosonate repräsentativ. Auf nahezu allen musikalischen Gebieten blieb Italien bis ins 18. Jahrhundert hinein führend, auch wenn sich in Frankreich, Spanien, England (Händel) und Deutschland bedeutende Nebenzentren bildeten. In Deutschland vollzog sich eine Umwandlung weltlich italienischer Anregungen zu einer eigenständigen protestantischen Kirchenmusik, die im Werk J. S. Bachs gipfelt. Aus der farbenreichen Vielfalt früh- und hochbarocken Musizierens bildeten sich zum Spätbarock hin feste, oft schematisierte Gattungs- und Formtypen: in der Vokalmusik aus dem frei fließenden Sprachgesang der Monodie die Extremformen Rezitativ und Arie, in der Instrumentalmusik aus wechselndem Gruppenmusizieren das Concerto grosso, aus improvi- siert zusammengestellten Tanzformen die Suite, aus dem freien Ricercar die strenge Fuge. Der harmoni- sche Zusammenhang wird zunehmend bestimmt von einer klaren Dur-Moll-Tonalität, in der alle Akkorde aufeinander beziehbar sind, der rhythmische Impuls vom modernen Takt mit seinen abgestuften Schwer- punkten (der Taktstrich wird erst im Barock allgemein verwendet). Der kompositorische Einheitsablauf innerhalb eines Stückes (z. B. einer Arie oder eines Suitensatzes) spiegelt die ästhetische Grundforderung nach der Einheit des Affekts. Gattungsübergreifend bilden sich abgegrenzte, funktionsbestimmte Stilberei- che aus, so der Kirchen-, der Kammer- und der Theaterstil. Der Komponist ist auf diese Weise vorgegebe- nen Hörerwartungen verpflichtet. Er ist darüber hinaus fast durchweg gebunden an den Auftrag, der sich aus seiner (zumeist dienenden) Stellung oder - wie in der Oper - aus fest umrissenen örtlichen Bedingun- gen und Gattungstraditionen ergibt. Das Ende des Barockzeitalters ist, besonders in Italien, gekennzeichnet durch mannigfache Veränderun- gen klanglicher und formaler Art, die, als Ausdruck einer allgemein sich wandelnden Zeitsituation (Spät- zeit des Absolutismus), kompositorisch eine neue, zur Wiener Klassik hinführende Phase der Musikge- schichte einleiten. Seit dem Beginn des 20.Jahrhunderts ist die Barockmusik nach und nach wiederentdeckt und weiten Krei- sen bekannt geworden. Ihre Wiedergabe erfordert allerdings die Kenntnis damaliger Aufführungspraxis, da das barocke Klangbild (andere Instrumente, andere Besetzung, andere Vorschriften für Tempo, Dy- namik und Phrasierung) von dem des 19. Jahrhunderts erheblich abweicht. (aus Schülerduden Musik)

Die Fuge

Die Fuge ist ein mehrstimmiges, polyphones Instrumental- oder Vokalstück mit meist 3 oder 4 Stimmen. Ihre exemplarische Gestalt erhielt die Fuge in der Bach - Zeit. Ihr strenges und zugleich phantasievolles Ordnungsprinzip galt als Abbild einer höheren Weltharmonie (siehe auch Monadenlehre von Leibniz). Die Fuge (lat. fuga = Flucht) entwickelt sich im 17. Jh. aus den Imitationsformen des Frühbarock, vor allem dem Ricercar. Sie erscheint im Mittelteil der Französischen Ouvertüre, in den raschen Sätzen der Krchensonate, als konzertante Fuge im Concerto grosso und als Chorfuge in Kantate, Oratorium und Messe. Als Höhepunkt gilt Bachs Wohltemperiertes Klavier (I, 1722 und II, 1744) und seine Kunst der Fuge (1749/50) , beides große Fugensammlungen. Seither galt die Fuge wegen ihrer Stimmführungskunst als Lehr- und Probestück jedes angehenden Komponisten. Klassik und Romantik versuchen die Fugenform mit der Sonatenform oder mit programmatischen Inhalten zu verbinden ( Mozart, Beethoven ). Auf die groß dimensionierten Fugen der Spätromantik (Liszt, Reger) folgten klassizistisch orientierte des 20. Jh. (Hindemith, Strawinsky). Die wichtigsten Begriffe zur Fugenlehre Fuge: Die Fuge ist ein polyphones Musikstück, in welchem ein prägnantes Thema in imitie- render Weise zwei- oder mehrstimmig kontrapunktisch verarbeitet wird. Thema: Der Kern der Fuge ist das Thema, welches auf verschiedenen Tonstufen wiederkehrt. Die Gegenstimmen und somit die ganze Fuge sind aus dem thematischen Tonmaterial abgeleitet. Kontrapunkte: Die Gegenstimmen des Themas nennt man Kontrapunkte. Sie können während der ganzen Fuge bei jedem Themeneinsatz gleich bleiben (beibehaltener Kontrapunkt) oder aber jeweils verschieden gestaltet werden. Je nach Stimmenzahl einer Fuge gibt es mehrere Kontrapunkte. Durchführung: Eine Fuge setzt sich aus mehreren Durchführungen zusammen, die in zur Grundtonart verwandten Tonarten stehen. Eine Durchführung ist vollständig, wenn das Thema durch alle Stimmen geführt wurde. Häufig finden sich aber unvollständige Durchführungen. Exposition: Die 1. Durchführung einer Fuge heißt Exposition. Sie beginnt mit dem Thema in der Haupttonart ( Dux ). Das Thema wird dann im Quintabstand ( in C - Dur = G - Dur ) in einer anderen Stimme wiederholt ( Comes ). a) reale Beantwortung: ein Thema wird grundsätzlich in der reinen Oberquinte (bzw.Unterquarte) beantwortet/imitiert. b) tonale Beantwortung: jede Bewegung zum Dominantton wird mit einer Rückbewegung zum Tonikaton beantwortet und umgekehrt. In einer 3 - stimmigen Fuge schließt sich an den Comes wiederum der Dux in der Haupttonart an. Wenn das Thema in allen Stimmen vorgestellt wurde ( in einer 3 - stimmigen Fuge also 3 mal ), ist die Exposition zu Ende. Es kann noch ein überzähliger Einsatz folgen. Zwischenspiel: Zwischen die einzelnen Durchführungen sind Zwischenspiele eingeschoben, deren Tonmaterial meist vom Thema und von den Kontrapunkten abgeleitet ist. Auch zwischen Themeneinsätzen innerhalb einer Durchführung können sog. Binnenzwischenspiele eingeschoben werden. Engführung: Das Thema wird wie im Kanon geführt. Bevor ein Themeneinsatz zu Ende ist, setzt das Thema schon wieder in einer anderen Stimme ein. Vergrößerung: Das Thema erscheint in größeren Notenwerten Verkleinerung: Das Thema erscheint in kleineren Notenwerten Umkehrung: Thema wird waagrecht gespiegelt Krebs: Thema wird senkrecht gespiegelt Sequenz: Wiederholung eines Motivs auf einer anderen Tonstufe Imitation: Wiederholung eines Motivs in einer anderen Stimme

Grafische Analyse – J. S. Bach: Fuge BWV 851

Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung

Erläuterungen der Symbole

Symbol Bedeutung

Grafische Analyse - J. S. Bach: Fuge BWV 851

Die Fuge ist komplett aus den Motiven des Themas konstruiert.

Grafische Analyse – J. S. Bach: Fuge BWV 865

Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 Sopran Alt Tenor Tonart Bezeich- nung

Erläuterungen der Symbole

Symbol Bedeutung

  • Grafische Analyse - J. S. Bach: Fuge BWV

Grafische Analyse der Fuge BWV 861

Sopran Alt Tenor Bass Tonart Gliederung

Sopran Alt Tenor Bass Tonart Gliederung

Sopran Alt Tenor Bass Tonart Gliederung

Sopran Alt Tenor Bass Tonart Gliederung Erläuterung der Symbole:

Gestaltung einer Sprechfuge

1. Gestalte einen 4-taktigen Rhythmus, der 3 unterschiedliche charakteristische Motive (z.

B. Achtel, Triole, Synkope etc…) enthalten soll. Dem Rhythmus wird ein Text unterlegt,

der den Inhalt der Fuge mitbestimmt (z. B. Fußball, Aufstehen etc…). Die beiden Kontra-

punkte werden durch Motive aus dem Thema gebildet. Ebenso sind die Zwischenspiele

aus Sequenzen und Imitationen der Themenmotive konstruiert.

2. Der Gesamtverlauf der 3-stimmigen Fuge stellt eine beispielhafte Fugenstruktur mit zwei

beibehaltenen Kontrapunkten dar, etwa so:

 Exposition (Thema in allen Stimmen): 12 Takte

 1. Zwischenspiel: 4 Takte

 2. Durchführung: 8 Takte

 2. Zwischenspiel: 6 Takte

 3. Durchführung 8 Takte

 Schluss: 2 Takte

3. Richte mit capella ein 3-stimmiges einliniges System (am besten zunächst immer 4 Takte

lang) ein und trage dort das Thema mit Textunterlegung ein. Das Thema wird dann in die

gewünschten Stimmen der Durchführungen kopiert. Dann werden die beiden Kontrapunk-

te gestaltet und ebenso durch Kopieren in die gewünschten Stimmen eingefügt.

4. Nun werden die Zwischenspiele durch Kopieren geeigneter Motive gebildet.

5. Zum Schluss bringen wir das Ganze in ein ansprechendes übersichtliches Layout.

6. Versuche die Exposition deiner Sprechfuge melodisch (in Tonhöhen ohne Text) zu notie-

ren. Die Stimmen sollen sich in der Tonlage nicht überschneiden. Orientiere dich harmo-

nisch an der einfachen oder erweiterten Kadenz, z. B.:

Takte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Harmonik: C F G C G C D G C F G C

Nicht vergessen: Regelmäßig speichern in eigene Dateien, am Ende der Stunde im

Ordner Sprechfuge der jeweiligen Jahrgangstufe!