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Sie geht vor allem auf Wolfgang Klafki (1969) zurück, der in seiner Definition von didaktischer Analyse von der Aufgabe der Schule ausging, zur. Personenwerdung ...
Art: Übungen
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Lernziele zur Vorlesung
Gründe für die Unterrichtsplanung
aufzählen
Elemente der Didaktischen Analyse
nennen
Unterrichtsreihe in Bezug zur Inhaltswahl
aus dem HP2 reflektieren
Auftrag für das Vorbereitungsmentorat P
Unterrichtsplanung: Inhalt
Grundfragen der Unterrichtsplanung
Wozu muss Unterricht geplant werden?
Ebenen der Unterrichtsplanung
Die 3 Analysen der Unterrichtsplanung
Bedingungsanalyse
Sachanalyse
Didaktische Analyse
Faktoren der Unterrichtsplanung
Die Voraussetzungen/Bedingungen klären
Strukturelles
Soziokultureller Hintergrund, Heterogenität
Material Räume Zeiten Medien
Personales / Soziales
Klassenregeln Inhaltliche Vorgaben
Fachliches
Schüler/innen: Individ.Wissen, Interessen, Fertigkeiten, Bedürfnisse
Lehrplan
Lehrmittel
Lehrpersonen: Wissen, Interessen, Voraussetzungen
Vorwissen und Lernstand der Klasse
Quelle: Didaktisch handeln und denken 1, S. 205
Bedingungsanalyse
Analyse der konkreten, sozio-kulturell vermittelten
Ausgangsbedingungen einer Lerngruppe (Klasse), des/der
Lehrenden sowie der unterrichtsrelevanten (kurzfristig
änderbaren oder nicht änderbaren) institutionellen
Bedingungen, einschliesslich möglicher oder wahrscheinlicher Schwierigkeiten bzw. «Störungen».
Berner., H. + Zumsteg., B., (Hrsg.). Didaktisch handeln und denken 2. 2011, Pestalozzianum PH Zürich
Sachanalyse
Vorwissen
Eigene Vorerfahrungen
Persönliche gedankliche Auseinandersetzung mit der Sache
Sachbücher, Lexika, andere Nachschlagewerke …
Lehrplan
Lehrmittel (verschiedene)
L-Handbücher, L-Kommentare
Zeitschriften
Videos, Dias, DVD, …
Internet Befragung von Kolleg/innen
Befragung von Fachleuten
…
Quellen für die Aufarbeitung der eigenen Sachkompetenz
Eine Sachanalyse zeigt die Grundstruktur eines Inhaltes
und die Verbindung seiner Elemente untereinander auf.
Welchen grösseren bzw. welchen allgemeinen Sinn- oder
Sachzusammenhang vertritt und erschliesst dieser Inhalt?
Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt bzw. die an diesem Thema zu gewinnende Erfahrung, Erkenntnis,
Fähigkeit oder Fertigkeit bereits im geistigen Leben der
Schülerinnen und Schüler meiner Klasse? Welche
Bedeutung sollte er – vom pädagogischen Gesichtspunkt
aus gesehen – darin haben?
Worin liegt die Bedeutung des Themas für die Zukunft der
Schüler? (Legitimation für die Behandlung dieses Stoffes in
diesem Umfang)
Welches ist die Struktur des (durch die Fragen 1-3 in die spezifisch pädagogische Sicht gerückten) Inhaltes?
Erste Überlegungen zum Grobkonzept sollen gemacht
werden.
Begründung der Didaktischen Analyse
Basis für andere didaktische Modelle (exemplarisch)
Impulse für persönliches Unterrichtsschema
Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem
Begründung und Legitimierung des Unterrichts
(gegenüber den Schülerinnen und Schülern, Eltern und
Behörden)
Unterrichtsgegenstand hinterfragen
Vorüberlegungen für das Grobkonzept
Reihenfolge und Verhältnis
Basierend auf: Berner, H., (1999). Didaktische Kompetenz. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt (S. 82)
Gesamtschau________________________________________________________________
planen
durchführen
auswerten
Lernziele festlegen
Unterrichtsverlauf planen Vorbereiten: Methoden, Zeitplanung, …
Bedingungsanalyse
Sachanalyse
Didaktische Analyse
sozio-kulturell
stofflich/methodisch
Zeitbudget
Lernort
Material
sammeln,
notieren
ordnen,
strukturieren
überprüfen,
ergänzen,
vernetzen
Bildungsgehalt
ermitteln
Inhalte
festlegen
grobe
Verlaufsplanung
Sch/Klasse
übrige
Rahmenbed
Berufspraktische Studien Sek I
Thema „Energie“
1. Exemplarische Bedeutung 2. Gegenwartsbedeutung **3. Zukunftsbedeutung
Berufspraktische Studien Sek I
Kommentar zum Beispiel Thema „Energie“
Verfasser: Ueli Zberg
Zur exemplarischen Bedeutung
Im Zusammenhang mit der Frage „Welchen grösseren Sinn- oder Sachzusammenhang er- schliesst dieser Inhalt?“ geht es mir um das Gewinnen von Einblicken in die komplexen Wech- selwirkungen und Gesetzmässigkeiten im Zusammenspiel von Natur – Mensch – Technik. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung der Natur als Lebensgrundlage erkennen und erfahren, wie sie unter Zuhilfenahme der Technik genutzt wird.
Der Inhalt Energieformen macht deutlich, wie der Mensch seine natürliche Umwelt verändert, und führt zum Verständnis, dass die Technik das menschliche Leben erleichtern – aber auch ernsthaft bedrohen kann. Das Wissen um einen sinnvollen Umgang mit Rohstoffen und Energie soll ein ökologisch sinn- volles Handeln fördern.
Zur Gegenwartsbedeutung
Die Diskussion um Energieversorgungsprobleme steht in einer Zeit der wirtschaftlich- strukturellen Unsicherheit nicht mehr im Zentrum des Bewusstseins; dennoch – oder gerade deswegen – sind wir durch eine anhaltende Medien-Diskussion um die Ursachen und Folgen der Energieproblematik konfrontiert.
Eine der zentralen Schwierigkeiten des Inhaltes liegt meines Erachtens in der nicht bewussten Geschichtlichkeit der Errungenschaften menschlicher Technik. Wir sind uns gewohnt, Energie zu konsumieren, ohne einen Gedanken an Ursprung und Folgen der Gewinnung zu verlieren.
Es ist deshalb ein primäres Anliegen, direkte Bezüge zur Lebenswelt der Jugendlichen herzu- stellen: Moped fahren, Velo fahren; Walkman hören; Warmwasserverbrauch; Stromrechnung; Hochspannungsleitungen.
Zur Zukunftsbedeutung
Durch eine intensive fächerübergreifende Auseinandersetzung mit verschiedenen Energiefor- men, Gewinnungsmethoden und Ressourcen kann ein Bewusstsein für die menschliche Ver- antwortung für jeglichen Umgang mit der Natur, insbesondere für die technische Nutzung und Erschliessung der Natur, entstehen.
Mit der Hilfe eines Instrumentariums an Fachbegriffen soll den Schülern ermöglicht werden, ein wachsames Interesse an Diskussionen über energiepolitische Fragen zu zeigen und im weites- ten Sinne daran teilhaben zu können.
Anhand der Planung von Experimenten zur Erschliessung von Informationen soll das analy- tisch-modellierende Denken angeregt, dessen Grenzen bewusst gemacht und im vergleichen- den Gebrauch von Medien zur Wissenserschliessung eine kritische Haltung gegenüber Infor- mationen aufgebaut werden.
Berufspraktische Studien Sek I
Literatur
Berner, H., Zumsteg, B. (Hrsg). (2011) Didaktisch handeln und denken 2. Fokus eigenständiges Lernen. Zürich: Verlag Pestalozzianum
Berner, H., (1999). Didaktische Kompetenz. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt
Klafki, W. (2007). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemässe Allgemein- bildung und kritisch-konstruktive Didaktik. (6., neu ausgestaltete A.) Weinheim: Beltz.
Klafki, W. (1997). Die bildungstheoretische Didaktik im Rahmen kritisch-konstruktiver Erziehungswissenschaft. In: Gudjons, H./Winkel, R. (Hrsg.): Didaktische Theorien. (9. Auflage) Hamburg: Bergmann und Helbig.