DIPLOMARBEIT - MOnAMi, Mitschriften von Literatur

Herr Ing. Michael Nyikos. <. Motivationsfaktoren unter be- sonderer Berücksichtigung mittels Herzberg-Theorie am. Beispiel einer ...

Art: Mitschriften

2021/2022

Hochgeladen am 28.06.2022

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DIPLOMARBEIT
Herr Ing.
Michael Nyikos
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Motivationsfaktoren unter be-
sonderer Berücksichtigung
mittels Herzberg-Theorie am
Beispiel einer Werbefirma
Mittweida, 2016
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DIPLOMARBEIT

Herr Ing.

Michael Nyikos

Motivationsfaktoren unter be-

sonderer Berücksichtigung

mittels Herzberg-Theorie am

Beispiel einer Werbefirma

Mittweida, 2016

Bibliografische Beschreibung:

Nyikos, Michael:

Motivationsfaktoren unter besonderer Berücksichtigung mittels Herzberg-Theorie am Beispiel einer Werbefirma. - 2016. – 69 S., 58 S., 4 S., Mittweida. Hochschule Mittweida, Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Diplomarbeit , 2016

Referat:

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, aufzuzeigen wie sich die Motivation eines Mitarbei- ters anhand eines Firmenwagens steigern lässt.

Im ersten Teil dieser Diplomarbeit werden die Grundlagen von der Zwei-Faktoren- Theorie von Frederick Herzberg aufgezeigt. Des Weiteren werden noch zwei Messinstrumente vorgestellt.

Im zweiten Teil, welche der Hauptteil dieser Arbeit bildet, wird die fiktive Werbe- firma MN-Solution vorgestellt. Der praktische Teil dieser Arbeit umfasst das Ska- leninstrument, welches anhand eines Firmenwagens untersucht wird.

Die Auswahlkriterien werden immer tiefgreifender gegliedert und analysiert. So beginnt es bei der Auswahl der Fahrzeugklassen bis hin zur Personalisierung des Fahrersitzes.

Der Schluss dieser Arbeit bildet die Zusammenfassung der gesamten Arbeit da- runter fällt das Resümee, Ergebnis und der Ausblick.

Danksagung:

Ich danke Herrn Prof. Dr. Hollidt von der Hochschule Mittweida für die sehr freund- liche Betreuung und Unterstützung der Diplomarbeit.

In gleicher Weise möchte ich Herrn Prof. Dr. Stelling ebenfalls von der Hochschule

Mittweida für seine Funktion als Zweitprüfer danken.

Schließlich möchte ich mich noch bei meinen Eltern, sowie meiner Familie dafür

bedanken, dass sie mich stets in jeglicher Lebenslage unterstützen.

II Inhalt

4.1 Resümee.............................................................................................. 55

4.2 Ergebnis ............................................................................................... 57

4.3 Ausblick................................................................................................ 58

Literatur ............................................................................................................. 59

Anlagen.............................................................................................................. 65

Selbstständigkeitserklärung

Abbildungsverzeichnis III

  • 1 Einleitung Abkürzungsverzeichnis .....................................................................................IV
  • 1.1 Problemstellung......................................................................................
  • 1.2 Zielsetzung
  • 1.3 Methodisches Vorgehen
  • 2 Grundlegendes zur Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
  • 2.1 Biographie von Frederick Herzberg
  • 2.2 Grundlagen.............................................................................................
  • 2.3 Herzberg Theorie
  • 2.3.1 Motivatoren...........................................................................................
  • 2.3.2 Hygienefaktoren
  • 2.4 Kritik an der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg...............................
  • 2.5 Messinstrumente
  • 2.5.1 Fragebogeninstrument
  • 2.5.2 Skaleninstrument..................................................................................
    • Herzberg-Theorie am Beispiel einer Werbefirma 3 Motivationsfaktoren unter besonderer Berücksichtigung mittels der
  • 3.1 Unternehmensvorstellung insbesondere Vertriebsabteilung
  • 3.2 Mögliche Motivatoren im Überblick
  • 3.2.1 Arten der Fahrzeugklassen
  • 3.2.2 Arten der Ausstattung
  • 3.2.3 Personalisierter Fahrersitz im Fahrzeug
  • 3.3 Messung der Motivation
  • 3.4 Messmethode
  • 3.4.1 Schlussfolgerungen
  • 3.4.2 Kritik an den Schlussfolgerungen
  • 4 Zusammenfassung
  • Abbildung 1: Bipolare und unipolare Konzeption von Arbeitszufriedenheit Abbildungsverzeichnis
  • Abbildung 2: Hygienefaktoren und Motivatoren nach Herzberg
  • Abbildung 3: Das Zusammenspiel der zwei Faktoren
  • Abbildung 4: Job Enrichment
  • Abbildung 5: Firmenlogo
  • Abbildung 6: Zufriedenheitsskala_1
  • Abbildung 7: Zufriedenheitsskala_2
  • Abbildung 8: Zufriedenheitsskala_3
  • Abbildung 9: Skala Tesla Model S plus Oberklasseausstattung
  • Abbildung 10: Tesla Model S plus nicht gewählte Ausstattungsvariante
  • Abbildung 11: Skala mit Namen in den Sitz gestickt
  • Abbildung 12: Skala ohne personalisierten Fahrersitz
  • Abbildung 13: Referenzen der Firma MN-Solution_1
  • Abbildung 14: Referenzen der Firma MN-Solution_2
  • Abbildung 15: Smart Fortwo
  • Abbildung 16: Opel Astra
  • Abbildung 17: Tesla Model S
  • Abbildung 18: Oberklasseausstattung
  • Abbildung 19: Personalisierte Sitze

Einleitung 1

1 Einleitung

In diesem Kapitel wird anhand einer Geschichte die Motivation eines Individuums näher gebracht. Diese Geschichte gibt Aufschluss, warum dieses Thema gewählt wurde. Im Punkt 1.2 wird die Zielsetzung unter die Lupe genommen sowie in Punkt 1.3 das methodische Vorgehen.

1.1 Problemstellung

Diese Arbeit beginnt mit einer sehr aufschlussreichen Geschichte.

Es war einmal ein Mann, der eine große Faszination in den verschiedenen Motiva- tionen der Menschen sah. So spazierte er eines Tages durch einen Steinbruch und beobachte drei Männer, die mit unterschiedlichem Eifer, bei der Arbeit waren. Der erste Steineklopfer machte immer wieder Pausen und schaute mürrisch durch die Gegend, dies nutzte der Mann aus, um mehr über seine Motivation zu erfahren. Nach ein paar Klopfern machte der Steineklopfer wieder Pause und der Mann fragte ihn: „Entschuldigen Sie, eine Frage. Wie ist Ihre Motivation für diese Arbeit?“ der Arbeiter antwortete: „Motivation? So eine dumme Frage! Es gibt keine schlimmere Arbeit wie diese. Da es in dieser Gegend keine andere Arbeit gibt, habe ich keine andere Wahl als Steine zu klopfen. Ich mache sicher nicht mehr als notwendig. Hauptsache ich habe eine Arbeit, aber von Motivation kann keine Rede sein! Diese Arbeit nimmt mir die ganze Lebensfreude, wie soll ich da motiviert sein.“

Der Mann beendet das Gespräch und geht eilig weiter zum nächsten Arbeiter, die- ser machte einen fleißigen Eindruck.

Der Mann fragte ihn: „Ihnen scheint das Steineklopfen Spaß zu machen, oder?“

Der Arbeiter antwortete ihm: „Ja, heute schon! Ein herrlicher Tag. Ich bin glücklich verliebt, schönes Wetter heute, mein Chef hat mich am Morgen schon gelobt, und das Steinmaterial hier in diesem Bereich lässt sich gut bearbeiten. Aus diesen Grün- den geht mir die Arbeit gut von der Hand und macht sogar Spaß! Aber das ist nicht immer so, der Chef ist nicht immer gut aufgelegt, das Wetter nicht immer schön und der Stein lässt sich nicht immer so gut bearbeiten.“

Er fragte ihn: „Kann ich daraus schließen, dass Ihre Motivation vor allem von den Umständen und vom Umfeld abhängt?“

2 Einleitung

Der Arbeiter antwortete prompt: „Ja natürlich!“, und machte sich an den nächsten Stein.

Der Mann ging zum letzten Arbeiter, welcher mit vollem Eifer ohne Unterbrechung auf einen harten Granitblock hämmerte. Ihm schien die Arbeit sichtlich Spaß zu ma- chen. Er bemerkte den Mann erst, als er dem Steineklopfer auf die Schulter klopfte.

„Macht Ihnen der harte Granitblock nicht zu schaffen?“ wollte der Mann wissen.

Der Steineklopfer erwiderte: „Nein, überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, mir macht es sogar richtig Spaß den Stein zu bearbeiten!“

„Und was ist, wenn das Wetter mal nicht so schön ist wie heute, wenn der Chef schlechte Laune hat, dann ist Ihre Motivation sicher nicht so groß, oder?“

„Die schlechte Laune meines Chefs prallt an mir ab und am Wetter kann ich auch nichts ändern. Was sollen diese Umstände an meiner Motivation ändern?“, antwor- tete der Arbeiter und klopfte schon wieder einen weiteren Stein.

„Aber ist das Steineklopfen nicht eintönig und hart?“, fragte der Mann.

Stolz erfüllt antwortete der Arbeiter: „Was heißt hier Steineklopfen? Sehen Sie nicht, was ich aus diesen einfachen Steinen mache? Ich arbeite am Gewölbe des Wiener Stephansdoms! Gibt es ein schöneres und ehrenvolleres Ziel, als ein solches groß- artiges Gebäude aufzubauen?“^1

Diese Geschichte zeigt sehr gut auf, wie die verschiedenen Sichtweisen auf die jeweilige Motivation wirkt beziehungsweise die Motivation auf die Arbeitsmoral der Arbeiter.

In dieser Arbeit soll nun überprüft werden, wie die Motivation von Mitarbeitern ge- steigert werden kann. Da ein international erfolgreiches Unternehmen nur bestehen kann, wenn die Arbeitsmoral und Motivation der jeweiligen Mitarbeiter stimmt.

(^1) Vgl. http://www.zeitblueten.com/news/die-motivation/ Zugriff am 16.03.2016.

4 Einleitung

Der Kern dieser Diplomarbeit bildet das Kapitel drei, welches die in Punkt zwei auf- gezeigte theoretische Aspekte in ein praktisches Beispiel, in diesem Fall, anhand eines Firmenwagens im Unternehmen MN-Solution, umwälzt. Des Weiteren wird das Unternehmen vorgestellt, auf welches sich die Diplomarbeit bezieht.

Ein weiterer Eckpfeiler dieses Kapitel ist die Messung der Motivation, welche sich in drei große Unterkapitel aufsplittert. Zu einem wird der Firmenwagen und deren Motivationspotential sowie die Ausstattungsvariante des gewählten Firmenwagens untersucht.

Als letztes Motivationsobjekt wird noch eine Personalisierung des Fahrersitzes Ge- genstand dieser Arbeit sein. Ein weiterer Punkt ist die Untersuchung der Messme- thoden. Diese wird dann ebenfalls kritisch hinterfragt und soll als Diskussionsstoff anregen.

Im letzten Punkt, welches als Zusammenfassung definiert wird, möchte man noch- mals die ganze Diplomarbeit Revue passieren lassen.

In diesem Kapitel wird das Resümee, Ergebnis sowie ein Ausblick auf den Bezug der Anschaffung eines Firmenwagens erläutert. Dieses Kapitel endet in einer Emp- fehlung, bezüglich der Anschaffung eines Firmenwagens.

Grundlegendes zur Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 5

2 Grundlegendes zur Zwei-Faktoren-Theorie von

Herzberg

Kapitel zwei beinhaltet eine kurze Biographie über diesen Psychologie Professor und diverse Grundlagen der Motivation, darunter die Definition des Begriffes sowie eine genaue Beschreibung der Herzberg-Theorie. Des Weiteren wird die Herzberg- Theorie auch von der kritischen Seite betrachtet, da diese Theorie nicht alles be- rücksichtigt und nur unter gewissen Umständen zutreffend ist.

2.1 Biographie von Frederick Herzberg

Professor Frederick Irving Herzberg war Professor für Arbeitswissenschaften und der klinischen Psychologie. Im Jahr 1957 lehrte er als Professor der Psychologie an der Universität Case Western Reserve University in Cleveland. An dieser Universi- tät gründete und leitete er das Department of Industrial Mental Health. Hier entstand auch 1959 seine Zwei-Faktoren-Theorie oder auch Motivator-Hygiene-Theorie ge- nannt, welche sich mit den Bedürfnisbefriedigungen am Arbeitsplatz und der Ar- beitszufriedenheit beschäftigte. In den 1960er Jahren arbeitete er als Militärberater und untersuchte die Bedürfnisse der Offiziere. Diese Zwei-Faktoren-Theorie ver- fasst Herzberg in einem Buch mit dem Titel „The Motivation to Work“. Ein weiteres Buch welches 1995 herauskam, mit dem Titel „Work and the Nature of Man“ wurde als eines der zehn wichtigsten Bücher in der Managementtheorie des 20ten Jahr- hunderts in der internationalen Presse gefeiert. Im gleichen Jahr gelang ihm eine weitere Auszeichnung und zwar wurde er zum Cummins Engine Professor of Ma- nagement ernannt. Von 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 2000, war er Professor an der University of Utah. Des Weiteren war er 20 Jahre lang als Berater für Regierun- gen und Unternehmen, wie z.B. AT&T, General Motors usw. weltweit tätig. In der Library der University of Utah liegen seine persönliche Aufzeichnungen sowie offi- ziellen Schriftverkehr, Bürodaten und Lehrmaterial.^2

Dies war nur eine kurze Reflektion seines erstaunlichen Lebens, die Professor Fre- derick Irving Herzberg hatte.

(^2) Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Herzberg Zugriff am 21.04.2016.

Grundlegendes zur Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 7

Aus Sicht eines Psychologen wird die Definition der Motivation wohl etwas anders ausfallen. Dieser würde die Motivation als einen aktuellen Prozess, der durch die Anregung eines Motivs ausgelöst wird, beschreiben. Da vorher schon das Motiv als eine überdauernde Eigenschaft einer Person definiert wurde, ist die Motivation ein Zustand in einer bestimmten Situation von einer bestimmten Person zu einem be- stimmten Zeitpunkt definiert. Graumann definierte 1969 die Motivation als eine „Wechselwirkung zwischen motiviertem Subjekt und einer motivierender Situation“. Heckhausen schreibt 1989: „Motivation ist eine momentane Gerichtetheit auf ein Handlungsziel, eine Motivationstendenz, zu deren Erklärung man die Faktoren we- der nur auf Seiten der Situation oder der Person, sondern auf beiden Seiten heran- ziehen muss.“^5

Wie man an diesen Beispielen sehen kann, gibt es nicht nur eine richtige Definition der Motivation, sondern es wird aus verschiedenen Blickwinkeln andere Definitio- nen erschaffen, welche die Motivation am besten beschreibt.

Weitere Begriffe die ganz eng mit der Motivation zusammenhängen, sind Volition und Handlung. Die Volition beschreibt, was sich zeitlich gesehen zwischen der Mo- tivation und der Ausführung der Handlung abspielt. Wenn man von der Handlung spricht, wird damit ein zielgerichtetes, absichtsvolles, subjektiv sinnvolles, bewusst entschiedenes Tun bezeichnet.^6

Des Weiteren sollten noch die Begriffe „Intrinsisch“ und „Extrinsisch“ erläutert wer- den. Die intrinsische Motivation befasst sich mit einer Tätigkeit, die nur um ihrer selbst willen gemacht wird. Währenddessen die extrinsische Motivation sich mit Tä- tigkeit um ihrer Konsequenzen (z.B. Belohnung) und Ergebnis befasst.^7

Auf weitere Begriffe wird in dieser Diplomarbeit nicht weiter eingegangen, um den Verlauf dieser Arbeit zu verstehen.

(^5) Vgl. http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/lehre/wct/m/M01/M0102beg.htm Zugriff am 30.03.2016.

(^6) Ebda., FN. 5.

(^7) Vgl. Zimbardo, P. G., Gerrig, R. J. (1999): Psychologie. 7. Aufl. Berlin: Springer-Verlag.

8 Grundlegendes zur Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

2.3 Herzberg Theorie

Frederick Herzberg entwickelte 1959 die „Zwei-Faktoren-Theorie“, welche als Ker- nannahme hat, dass die Zufriedenheit resp. Unzufriedenheit mit der Arbeit von zwei Faktorengruppen abhängig gemacht wird. Diese Studie wurde auch als Pittsburgh Studie bekannt, welche typische Arbeiter/in bzw. Arbeitnehmer/in als Basis für jede Motivation zwei Arten von Faktoren benötigt.^8

Motivatoren (satisfiers) können eine Zufriedenheit auslösen, während  Hygienefaktoren (dissatisfiers) eine Unzufriedenheit auslösen können, aber eine nicht Zufriedenheit bewirken.

Zum Thema Zufriedenheit und Unzufriedenheit kommt weiter im Folgetext noch eine deutlichere Erklärung mit diversen Skalen, welche diese Erklärung nochmals op- tisch unterstützt.

Bei dieser Methode von Herzberg, auch die Methode der kritischen Ereignisse ge- nannt, werden die befragten Probanden gebeten, Situationen aus ihrem Arbeitsall- tag aufzuzählen, die sie besonders negativ bzw. besonders positiv empfunden ha- ben und natürlich auch deren Ursache anzugeben. Neben Herzberg hat sich auch Maslow mit der Frage beschäftigt, was einen Menschen zu einem gewissen Verhal- ten motiviert. Jedoch wird in dieser Arbeit nicht weiter auf Maslow eingegangen. Herzberg und Maslow befassen sich mit den Motiven, Bedürfnissen und Inhalte der Menschen. Sie versuchen diese in Kategorien einzuteilen und deren Beziehungen untereinander aufzuzeigen. Des Weiteren versuchen sie zu verstehen, welche Mo- tive hinter dem Verhalten eines Menschen stecken um daraus in weitere folge, Emp- fehlungen für ein gewisses Anreizsystem zu geben. Zum Gegensatz von Maslow unterteilt Herzberg die Grundbedürfnisse, welche sich wie oben kurz angedacht, in Motivatoren und Hygienefaktoren. Die Motivatoren sind unmittelbar mit dem Inhalt der Arbeit verknüpft und werden daher auch als „Kontentfaktoren“ bezeichnet. Die Hygienefaktoren beziehen sich, anders als die Motivatoren, nicht direkt auf die Ar- beit, sondern untersucht die Arbeitsumgebung und werden deshalb als „Kontextfak- toren“ betitelt. Zu diesem Thema wird noch ausführlicher in Punkt 2.3.1 und 2.3. eingegangen und mit anschaulichen Beispielen verständlich dargestellt. Aber die wohl wichtigste Erkenntnis und gleichzeitig praktische Konsequenz aus der Theorie von Herzberg ist die Idee, dass die Motivation das Potential für ein persönliches Wachstum bietet und dies auf dem Fundament des Bedürfnisses der ständigen Wei- terentwicklung basiert. Nach der Theorie sind nur dann Menschen mit Ihrer Arbeit glücklich, wenn sie herausfordernd und interessant ist. Eine ganz oberflächliche

(^8) Vgl. http://www.centeredlearning.de/.fuehrungsfaehigkeiten/mitarbeitermotivation/herzberg-zwei-faktoren- theorie/#1 Zugriff am 19.04.2016.