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Bei der Placemat-‐Methode handelt es sich um ein Verfahren, bei dem – unter Nutzung einer grafischen. Struktur – kooperative Arbeitsabläufe strukturiert und ...
Art: Mitschriften
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FD Biologie – P. Muff
Kurze Beschreibung der Methode Bei der Placemat-‐Methode handelt es sich um ein Verfahren, bei dem – unter Nutzung einer grafischen Struktur – kooperative Arbeitsabläufe strukturiert und Arbeitsresultate verschiedener Personen zusam-‐ mengeführt werden. Damit liefert sie die Möglichkeit, sowohl individuelle Arbeitsergebnisse als auch Ergebnisse aus Gruppenarbeitsprozessen festzuhalten. Die Methode eignet sich sehr gut zum Einstieg in ein Thema, indem Vorerfahrungen abgefragt werden, aber auch zur Erfassung von Lernzwischenständen und Arbeitszwischenergebnissen sowie zur abschließenden Diskussion eines Themenkomplexes. Darstellung der Methode Bei der Placemat-‐Methode handelt es sich um eine Form des kooperativen Lernens, bei dem die Ler-‐ nenden zunächst die Möglichkeit haben, zu einer bestimmten Fragestellung eigene Gedanken zu entwi-‐ ckeln, um anschließend in eine schriftliche Diskussion mit den anderen Lernenden zu treten (vgl. Sliwka 2004, S. 131 f.). Dazu wird ein Bogen Papier entsprechend der Anzahl der Diskutierenden in gleich große Teile geteilt. In der Mitte des Papiers wird Platz gelassen für die abschließend konsensuell ermittelte Antwort der gesamten Gruppe auf die eingangs gestellte Frage, Aufgabe oder These. Ein Beispiel für ein unausgefülltes Placemat für eine Vierergruppe sieht folgendermaßen aus (vgl. Kliebisch & Meloefski 2007, S. 21): Der Ablauf der Methode lässt sich in drei Phasen gliedern:
FD Biologie – P. Muff welche Einzelaussagen für die Meinung der gesamten Gruppe stehen und somit als gemeinsame zentrale Antwort auf die gestellte Fragestellung formuliert werden können (vgl. Sliwka 2004, S. 132). Diese finden in der Mitte des Placemats Platz. Die Lernenden erfahren so, dass sie ohne die anderen Mitglieder der Lerngruppe die Fragestellung nicht erfolgreich bearbeiten können, jeder Lernende steht also in einer individuellen persönlichen Verantwortung. Man spricht hier auch vom Prinzip der positiven Abhängigkeit (vgl. Kliebisch & Meloefski 2007, S. 20).