Frustrations- Aggressions- Hypothese, Mitschriften von Psychologie

Frustrations- Aggressions- Hypothese

Art: Mitschriften

2020/2021

Zum Verkauf seit 02.11.2022

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Die Frustrations-Aggressions-Hypothese (Dollard, Doob, Miller, Mowrer &
Sears, 1939)
• Annahme einer angeborenen Disposition (Neigung, nicht Trieb) zur
Aggression
• Aggression entsteht als Folge von Frustration
Frustration entsteht, wenn man gehindert wird, Zielreaktion erfolgreich zu
Ende zu führen
Annahme: Jede Frustration führt zu Aggression, jede Aggression ist Folge
einer Frustration
Aggression richtet sich gegen das „Hindernis“, in der Absicht dieses zu
verletzen, zu schädigen oder zu kränken
• Wenn der Urheber der Frustration an Körperkraft oder sozialer Macht
überlegen ist, kann eine Verschiebung der Aggression erfolgen…
muss sich nicht gegen den Urheber der Frustration richten (Zielsubstitution)
und kann auf eher indirekte Art geäußert werden (Reaktionssubstitution)
Außerdem ist zeitliche Verschiebung möglich (staut sich auf, kommt
irgendwann raus)
Katharsis: Abbau aggressiver Energie durch aggressive Reaktionen
Verringert die Neigung zu weiterem aggressivem Verhalten
Frustration Aggression: Empirie
Experiment von Barker, Dembo und Lewin (1941)
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Die Frustrations-Aggressions-Hypothese (Dollard, Doob, Miller, Mowrer & Sears, 1939)

  • Annahme einer angeborenen Disposition (Neigung, nicht Trieb) zur Aggression
  • Aggression entsteht als Folge von Frustration − Frustration entsteht, wenn man gehindert wird, Zielreaktion erfolgreich zu Ende zu führen − Annahme: Jede Frustration führt zu Aggression, jede Aggression ist Folge einer Frustration − Aggression richtet sich gegen das „Hindernis“, in der Absicht dieses zu verletzen, zu schädigen oder zu kränken
    • Wenn der Urheber der Frustration an Körperkraft oder sozialer Macht überlegen ist, kann eine Verschiebung der Aggression erfolgen… − muss sich nicht gegen den Urheber der Frustration richten (Zielsubstitution) − und kann auf eher indirekte Art geäußert werden (Reaktionssubstitution) − Außerdem ist zeitliche Verschiebung möglich (staut sich auf, kommt irgendwann raus) ➔ Katharsis: Abbau aggressiver Energie durch aggressive Reaktionen ➔ Verringert die Neigung zu weiterem aggressivem Verhalten Frustration – Aggression: Empirie Experiment von Barker, Dembo und Lewin (1941)

− Kinder werden in Zimmer voller Spielsachen geführt, die zunächst nicht erreichbar sind − Nach langer Wartezeit (Frustration) dürfen sie damit spielen, Kontrollgruppe muss keine Wartezeit ertragen − Kinder in der Frustrationsbedingung sind viel aggressiver und zerstörerischer als KG, die freudig und friedlich spielt

  • Enttäuschte Erwartung (relative Deprivation) als Determinante von Frustration − Vordrängeln in Warteschlangen auf Position 2 führt zu mehr verbaler Aggression als auf Position 12 (Harris, 1974) − hohe Erfolgserwartung bei Telefonakquise von Spenden erhöht verbale Aggression nach Misserfolg im Vgl. zu Gruppe mit geringer Erfolgserwartung (Kulik & Brown, 1979)