impressionismus bis kubismus, Mitschriften von Bildende Kunst

Impressionismus: - gegen Historienmalerei, gegen den Pathos und das pompöse - gegen die Überbetonung des inhaltlichen, gegen den unwahrhaftigen Ballast an Ideen und Bedeutungen - gegen das pseudoreligiöse - gegen Gefühlsüberladenheit der Spätromantik - gegen den Formelkram und gegen die enge der Akademien - gegen die ateliermalerei mit ihrer unnatürlichen Beleuchtung und ihrer dunklen Palette gegen den braunen Galerie Ton

Art: Mitschriften

2020/2021

Hochgeladen am 14.05.2021

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Impressionismus:
- gegen Historienmalerei, gegen den Pathos und das pompöse
- gegen die Überbetonung des inhaltlichen, gegen den unwahrhaftigen Ballast an Ideen und
Bedeutungen
- gegen das pseudoreligiöse
- gegen Gefühlsüberladenheit der Spätromantik
- gegen den Formelkram und gegen die enge der Akademien
- gegen die ateliermalerei mit ihrer unnatürlichen Beleuchtung und ihrer dunklen Palette
gegen den braunen Galerie Ton
Impressionismus=> Schritt in die moderne
- Lösung vom Gegenstand vom ideal der Abbildungen
Beginn der moderne : 1880 – 1910
=> nach impressionistische Malerei
-> pointilismus
-> Jugendstil
-> symbolismus
-> Wegbereiter der moderne
Stilparalismus
Van Gogh-> Expressionismus (emotional)
Cezanne-> kubismus (rational)
Farbe wird autonom; keine lokal/ erscheinungsfarbe-> impressionismus
Pointilismus konzeptkunst
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Impressionismus:

  • gegen Historienmalerei, gegen den Pathos und das pompöse
  • gegen die Überbetonung des inhaltlichen, gegen den unwahrhaftigen Ballast an Ideen und Bedeutungen
  • gegen das pseudoreligiöse
  • gegen Gefühlsüberladenheit der Spätromantik
  • gegen den Formelkram und gegen die enge der Akademien
  • gegen die ateliermalerei mit ihrer unnatürlichen Beleuchtung und ihrer dunklen Palette gegen den braunen Galerie Ton Impressionismus=> Schritt in die moderne
  • Lösung vom Gegenstand vom ideal der Abbildungen Beginn der moderne : 1880 – 1910 => nach impressionistische Malerei -> pointilismus -> Jugendstil -> symbolismus -> Wegbereiter der moderne Stilparalismus Van Gogh-> Expressionismus (emotional) Cezanne-> kubismus (rational) Farbe wird autonom; keine lokal/ erscheinungsfarbe-> impressionismus Pointilismus konzeptkunst

Van Gogh: - alla prima, kommaartiger duktus

  • Reine Farben:  aufgelöste Reform, abstrahierter  War eine Farbigkeit, aber reduziertere Palette und schwarz kommt hinzu  Bewegter duktus, aufgewühlt -> die Bewältigung innerer Spannungen ist ganz deutlich  loslösung vom realistischen Vorbild -> Es geht um Gefühle-> dadurch auch unrealistische Dinge
  • Keine richtige Perspektive -> aufgeklappt, wie schiefe Ebene
  • dunkler Himmel (mit schwarz gemischt) -> Depression Kubismus 1907-> Erfindung der Multi/ Polyperspektive ->Zeit => früh Kubismus (noch farbig Würfelartig) => analytischer kubismus (Facetten/ Fast monochrom) => ab 1912 (erste Collage) synthetischer kubismus Auflösung der gegenstands Kontur aber Verbindung der Objekte durch Linien/ konturen Auflösung der Formen in flächige Facetten rhythmisierung der Formen Raum und Perspektive: simultanität und Polyperspektive Hintergrund und Vordergrundverschmelzen miteinander: Figur und Grund Auflösung Lichtführung: kein einheitliches Licht mehr/ viele Lichtquellen Schatten: freies spielen mit Schatten
  • er fühlte sich trotz Atelier Arbeit vom freilicht-malen angezogen
  • später sah er landschaftsbilder von Constable und Turner -> Er war beeindruckt von ihrer freien Verwendung von Farbe und die gewichtigkeit, die sie den zufälligen, flüchtigen Erscheinungen der Natur beimaßen
  • 1847: auf der ersten gruppenausstellung stellte er sein Bild impression aus -> dadurch gab ein Kritiker der Bewegung ihren Namen Licht: - er löste den Raum in einzelne atmosphärische Erscheinungen auf -> Himmel Meer und Landschaft erhielten ihr eigenes Leben
  • dazu trug spezifische Farbgebung bei -> er behandelte jeden gegenstand als eigenständigen bild teil mit der ihrem eigenen farbe
  • er betonte alle lichterscheinungen in der Natur stark -> die stoffliche differenzierung der ins licht getauchten gegenstände scheint verlieren zu gehen
  • das natürliche äußere licht wird selbst zum objekt der darstellung -> es beginnt die anderen bildelemente zu verdrängen -> seine Bilder wirken häufig wie eine Auflösung der Wirklichkeit in farbige Elemente, hinter denen kein einheitlicher Körper mehr steht
  • die Farben sind leicht und hell und verstärken so den Eindruck der Durchsichtigkeit der bildelemente
  • durch das nebeneinander setzen und hilliger verschiedene Töne mit ihrem jeweiligen, vom lokalen Licht der Sonne bestimmten Eigenwert ( der sogenannten Lokalfarbe ) werden die Gegenstände nicht in die Tiefe, ins körperhafte ausgeführt, sondern in der Fläche, im nebeneinander aufgelöst
  • Seine Bilder waren immer komponiert
  • Das Licht der Sonne erleuchtet alle bildelemente und verbindet sie miteinander Höhepunkt: - er wurde als Hauptvertreter der impressionistischen Malerei wahrgenommen
  • ähnlich wie Turner begeisterte erst jetzt für die neue überall sichtbare und das moderne Leben beeinflussende Technik
  • jedoch wandte er sich immer mehr der Landschaftsmalerei zu -> sie sollten den erlebten rein visuellen Eindruck eines Gegenstands oder einer Landschaft einfangen
  • es ging ihm um den momentanen, schnell vergänglichen Eindruck -> festhalten des flüchtligen und vergänglichen -Monet lehnte die Ateliermalerei strikt ab -Pleinair-Malerei
  • er verstand seine Kunst als Realismus -er bemühte sich um eine gewisse Stilisierung ->während die Impressionisten die Wirklichkeit des Augengblicks abbilden 1880 –nun dunklere, schwere Töne -> er malte vorallem Küsten- und Felslandschaften und Stillleben -er fing an gleiche Motive zu verschiedenen Tageszeiten zu malen -> bei gleichen Motiv hat jedes Bild durch die Stimmung, die da jeweilige Licht schafft, einen eigenen Charakter
  • zwischen Bild und betrachter muss Die Atmosphäre des Bildes erst aufgebaut werden -Monet gab die Darstellung des Menschen auf -Objekte scheinen, als wären sie bloß noch Anlässe zur Wahrnehmung von Farbbeobachtungen Farben -> vermittelt den Eindruck eines persönlichen Farbklangs, der festlich wirkt Seerosenlandschaften: - wirken wie ein persönlich arrangierter, friedlicher und feierlicher Idealwert Paul Cezanne: -sog. Vater der Moderne
  • Bewunderer großer koloristen (Venezianer, Rubens, Poussin u. Delacroix) -traf auf Impressionisten
  • ausgehend vom Impressionismus entwickelte er neue künstlerische Ausdrucksformen
  • er gilt als hauptmeister des Postimpressionismus und zugleich als individualist und Neuere, dem spätere Künstler (kubisten,Fauves,Expressionisten) die Grundlagen ihrer Kunst verdanken sollten
  • illusion von licht und luft fehlte bei Cezanne fast völlig (-> der impressionismus zeichnete sich durch Illusion und lichtfülle aus) -die sichtbare Wirklichkeit gab er eigenartig erstarrt mit geringer Tiefenwirkung wieder
  • das flimmernde Gewebe aus bunten farbtupfern der impressionisten verwandelte er in einem vibrieren der Farbe durch breite farbige pinselstriche =>alla-prima
  • danke stellte Dinge vereinfachte er behutsam auf elementare Grundform -> Kugel, Kubus und Zylinder => Voraussetzung für Kubismus und abstrakte Kunst im 20. Jahrhundert
  • scheint reifer Stil äußert sich zuerst in den Landschaften
  • seine landschaftsbilder zeigen keine naturalistische Richtigkeit -> sein Ziel war es mit den Mitteln der Kunst der gestaltungskraft und Intensität der Natur zu folgen

Bildanalyse schreiben

Zuerst: Notizen zu erstem Eindruck und besonderen Beobachtungen Einleitung der Bildanalyse mit W-Fragen:  Wer? (Künstler)  Was? (Titel, Bildgattung, Sujet)  Wie? (Mal- bzw. Zeichentechnik, Bildformat)  Wo? (Ausstellungsort)  Wann? (Entstehungszeitraum, Veröffentlichung, Epoche) -> alles aufschreiben, was das Bild und die Beschriftung hergibt (-> kurze Anmerkungen zum Künstler/ eventuelle Ursache für die Anfertigung) Bildbeschreibung

  • im Verlaufe der Beschreibung beschränkt man sich nur auf die Darstellung des Bildes -> alles was nicht selbst auf dem Bild zu erkennen ist, gehört nicht in diesem Abschnitt
  • Aufgliederung nach Vorder-, Mittel- und Hintergrund und rechte und linke Bildhälfte (z.B.: Im Vordergrund befindet sich... auf der rechten bildhälfte)
  • welche Flächen nehmen die Figuren ein? (Formatfüllend, 1/3, …)
  • wie stehen die Personen im Bild (en face, im Profil, Contrapost) -> was tun sie?/ wohin schauen sie?
  • Perspektive
  • Linien, Flächen, Symmetrien
    • Lichtführung und Schatten
  • Farbe(monochrom, valoristisch) Bildinterpretation
  • in eine Epoche einordnen (typische Merkmale der jeweiligen Kunstepoche)
  • Analyseergebnisse mit einfließen lassen: -> Das Bild zeigt eine blaue Blume (Bildbeschreibung) -> Blautöne überwiegen im Bild (Bildanalyse) -> Die Farbe Blau symbolisiert in der Epoche der Romantik die Sehnsucht(Bildinterpretation)
  • Bedeutung des Bildes für die Epoche

Funktion der Farbe Lokalfarbe (o.a. Gegenstandsfarbe): Die einem Gegenstand fest zugeschriebene Farbe, welche durch Schattierungen oder Modellierung auch nicht verändert wird. Beispiel: Grün des Blattes, Blau des Meeres. Vor allem in der mittelalterlichen Malerei verwendet. Erscheinungsfarbe (o.a. Reflexfarbe): Farbigkeit, die sich durch atmosphärische Bedingungen oder verschiedene Beleuchtungsverhältnisse ergibt (momentane farbige Erscheinung eines Gegenstandes). Vor allem im Impressionismus verwendet (Monet). Ausdrucksfarbe: individuelle und subjektive Empfindungen des Malers sollen mit der Farbe wiedergegeben werden (häufig mit spannungsgeladenem Ausdruck). Vor allem im Expressionismus verwendet (roter Hund, grünes Gesicht etc.). Symbolfarbe: Farbe, die auf tiefere Sinnzusammenhänge hinweist durch ihre zeitbedingte, aber von Vielen erkennbare Bedeutung (z. B. Gold: im Mittelalter Zeichen der göttlichen Sphäre) Absolute/autonome Farbe: vom Gegenstand und von dienender Darstellungsfunktion befreite Farbe, stattdessen Farbe als eigenständiges Thema, als Bildaussage selbst, Farbwirkung oft durch große Flächen

Farbkonzept

Koloristisch : beruht auf einer buntfarbigen Farbwahl und setzt Farbe bzw. Farbkontraste als vorrangiges Gestaltungsmittel einsetzt Valeuristich : eher unbunter Grundton beherrscht das Bild, Malerei wird als tonwertig (auch tonig) bezeichnet, die vorherrschende Farbe wird den ursprünglichen Lokalfarben der Motive beigemischt, sodass eine ausdifferenzierte Gesamtfarbigkeit des Gemäldes entsteht Monochrom : Beschränkung auf Abstufungen nur einer Farbe Grisaille: Grisaille-Malerei, auch "Steinmalerei" genannt, beschränkt sich allein auf den Einsatz fein modulierter Grautöne