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Impressionismus: - gegen Historienmalerei, gegen den Pathos und das pompöse - gegen die Überbetonung des inhaltlichen, gegen den unwahrhaftigen Ballast an Ideen und Bedeutungen - gegen das pseudoreligiöse - gegen Gefühlsüberladenheit der Spätromantik - gegen den Formelkram und gegen die enge der Akademien - gegen die ateliermalerei mit ihrer unnatürlichen Beleuchtung und ihrer dunklen Palette gegen den braunen Galerie Ton
Art: Mitschriften
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Impressionismus:
Van Gogh: - alla prima, kommaartiger duktus
Zuerst: Notizen zu erstem Eindruck und besonderen Beobachtungen Einleitung der Bildanalyse mit W-Fragen: Wer? (Künstler) Was? (Titel, Bildgattung, Sujet) Wie? (Mal- bzw. Zeichentechnik, Bildformat) Wo? (Ausstellungsort) Wann? (Entstehungszeitraum, Veröffentlichung, Epoche) -> alles aufschreiben, was das Bild und die Beschriftung hergibt (-> kurze Anmerkungen zum Künstler/ eventuelle Ursache für die Anfertigung) Bildbeschreibung
Funktion der Farbe Lokalfarbe (o.a. Gegenstandsfarbe): Die einem Gegenstand fest zugeschriebene Farbe, welche durch Schattierungen oder Modellierung auch nicht verändert wird. Beispiel: Grün des Blattes, Blau des Meeres. Vor allem in der mittelalterlichen Malerei verwendet. Erscheinungsfarbe (o.a. Reflexfarbe): Farbigkeit, die sich durch atmosphärische Bedingungen oder verschiedene Beleuchtungsverhältnisse ergibt (momentane farbige Erscheinung eines Gegenstandes). Vor allem im Impressionismus verwendet (Monet). Ausdrucksfarbe: individuelle und subjektive Empfindungen des Malers sollen mit der Farbe wiedergegeben werden (häufig mit spannungsgeladenem Ausdruck). Vor allem im Expressionismus verwendet (roter Hund, grünes Gesicht etc.). Symbolfarbe: Farbe, die auf tiefere Sinnzusammenhänge hinweist durch ihre zeitbedingte, aber von Vielen erkennbare Bedeutung (z. B. Gold: im Mittelalter Zeichen der göttlichen Sphäre) Absolute/autonome Farbe: vom Gegenstand und von dienender Darstellungsfunktion befreite Farbe, stattdessen Farbe als eigenständiges Thema, als Bildaussage selbst, Farbwirkung oft durch große Flächen
Koloristisch : beruht auf einer buntfarbigen Farbwahl und setzt Farbe bzw. Farbkontraste als vorrangiges Gestaltungsmittel einsetzt Valeuristich : eher unbunter Grundton beherrscht das Bild, Malerei wird als tonwertig (auch tonig) bezeichnet, die vorherrschende Farbe wird den ursprünglichen Lokalfarben der Motive beigemischt, sodass eine ausdifferenzierte Gesamtfarbigkeit des Gemäldes entsteht Monochrom : Beschränkung auf Abstufungen nur einer Farbe Grisaille: Grisaille-Malerei, auch "Steinmalerei" genannt, beschränkt sich allein auf den Einsatz fein modulierter Grautöne