




























Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Prüfungen vorbereiten
Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Download-Punkte bekommen.
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Dr. L. G. Lucht. Dr. C. Elsholtz. Dipl.-Math. T. Bekehermes cand. math. S. Kubertin. Ingenieurmathematik I. Hausübungen und Lösungen. 1. Hausübungsblatt.
Art: Zusammenfassungen
1 / 36
Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt
Lass dir nichts Wichtiges entgehen!





























Technische Universit¨at Clausthal Institut f¨ur Mathematik Prof. Dr. L. G. Lucht Dr. C. Elsholtz Dipl.-Math. T. Bekehermes cand. math. S. Kubertin
Allgemeine Hinweise: Die Veranstalter der Vorlesung wurden mehrfach gebeten, eine schriftli- che Losung der Hausaufgaben auszuteilen. Wir danken besonders Dr. Maxsein, der uns erlaubt hat, auch von ihm mehrfach erprobte Aufgaben und L osungen zu verwenden und die Losun- gen auf diesem Wege zu verteilen. Die meisten der vorliegenden L osungen wurden von Frau Kubertin erstellt und getippt. Auch ihr sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ebenso danken wir Herrn Bekehermes f ur das Korrekturlesen und viele weitere Hinweise an die Tutoren. Wir verweisen darauf, da die L osungen sich an die Tutoren richten, und daher vielleicht an mancher Stelle zu knapp sind, an anderer Stelle vielleicht aber auch zu ausf uhrlich sind, wenn Alternativlosungen erwahnt werden. Wir ho en aber, da die Losungen auch fur Sie als Studenten hilfreich sind: Vielleicht sehen Sie besser, wie Sie ihre eigenen langen Rechnungen h atten vereinfachen konnen, oder welche Schritte zu einem vollstandigen Beweis gefehlt haben. Sie pro tieren von diesen L osungen am meisten, wenn Sie diese nicht abheften, sondern durcharbeiten! Eine juristische Haftung f ur die Korrektheit der Losungen wird naturlich nicht ubernommen. Wenn Sie Fehler nden, senden Sie mir bitte eine Email. C. Elsholtz
Wegen (1), (2) und (5) wird Informatik in Aachen studiert, wegen (4) Geotechnik in Clausthal, also Verfahrenstechnik in Berlin.
Wegen (3) und (6) studiert Martin weder Informatik noch Geotechnik, also Verfahrens- technik in Berlin. Wegen (3) studiert Karl in Aachen Informatik. Also studiert Ludwig Geotechnik in Clausthal.
Aus (9) und (8) kommen fur das Produkt 45 dreier verschiedener Zahlen < 15 aus der Teilermenge {1, 3, 5, 9, 15, 45} von 45 nur die Faktoren 1, 5, 9 in Frage. Wegen (3) ist Karl im 9. Semester, wegen (7) Martin im 5. Semester; also ist Ludwig im 1. Semester.
Ergebnis: Ludwig studiert im 1. Semester Geotechnik in Clausthal.
1 2 3 4 5 6 7 8 A 0 1 1 1 1 0 1 0 B 0 0 0 1 0 1 0 1 C 1 1 0 1 0 0 0 1
Zuerst sieht man A [ B [ C = {1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8}. Etwa folgt aus B [ C = {1, 2, 4, 6, 8} sofort, da 3, 5, 7 nur in A liegen. Aus B \ C = {4, 8} ergibt sich die Zugehorigkeit von 4, 8 zu B und zu C, aus A \ C = {2, 4} folgt damit neben 2, 4 2 A weiter 8 / 2 A usw.
Ergebnis: A = {2, 3, 4, 5, 7}, B = {4, 6, 8}, C = {1, 2, 4, 8}.
= f(M 1 ) [ f(M 2 ) , (b) f
f(M 1 ) \ f(M 2 ). (c) Geben Sie ein Beispiel daf ur, da in (b) keine Gleichheit bestehen mu.
stehen rechts n 2 Summanden, die alle groer als 12 und, abgesehen vom ersten, kleiner als 1 sind. Es folgt n 2 < sn < n fur alle n 2 N , n 2 , wie behauptet.
(H1) Es seien f : A → B und g : B → C Abbildungen. Zeigen Sie:
(a) Ist g f surjektiv, so ist g surjektiv. (b) Ist g f injektiv, so ist f injektiv.
(H2) Beweisen Sie, da 3
p 5 irrational ist.
(H1) (a) Da g f surjektiv ist, gibt es zu jedem z 2 C ein x 2 A mit z = (g f)(x) = g(f(x)). Somit existiert ein y 2 B (namlich f(x)) mit g(y) = z. Also ist g surjektiv. (b) Angenommen, f ist nicht injektiv. Dann gibt es zwei verschiedene x 1 , x 2 2 A mit f(x 1 ) = f(x 2 ). Fur diese gilt dann aber auch g(f(x 1 )) = g(f(x 2 )) bzw. (g f)(x 1 ) = (g f)(x 2 ), im Widerspruch zur Annahme.
(H2) Angenommen, es gilt 3
p 5 = ab mit teilerfremden nat urlichen Zahlen a, b. Dann folgt: 5b^3 = a^3. Daher ist a^3 durch 5 teilbar; wir zeigen, da dann auch a durch 5 teilbar sein mu. W urde 5 nicht a teilen, so ware a = 5k + b mit k 2 N 0 und b 2 {1, 2, 3, 4}; dann ware
a^3 = (5k + b)^3 = (5k)^3 + 3b(5k)^2 + 3b^2 (5k) + b^3 = 5 ~k + ~b
mit ~k 2 N 0 und ~b 2 {1, 3, 2, 4}. Hierzu betrachte man die 4 Falle,
13 = 1 ergibt Rest 1 beim Teilen durch 5 23 = 8 3 33 = 27 2 43 = 64 4.
Ware also a kein Vielfaches von 5 , dann ware auch a^3 kein Vielfaches von 5. Dies zeigt, da a doch ein Vielfaches von 5 sein mu. Mit a = 5k gilt dann: 5b^3 = (5k)^3 bzw. b^3 = 25k^3. Wie oben mu b durch 5 teilbar sein. Das steht aber im Widerspruch zu a, b teilerfremd. Anmerkung: Im allgemeinen ist k
p n fur k, n 2 N entweder ganz oder irrational. Der Beweis erfolgt ahnlich wie hier, mit Hilfe der Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung. Mittels eindeutiger Primfaktorzerlegung, die aus der Vorlesung nicht bekannt ist, kann man naturlich obigen Beweis stark vereinfachen.
(H1) (a) Beweisen Sie 2 n−^1 < n! fur n 3.
(b) Beweisen Sie
∑n k= 0
1 k! < 3^ fur^ n^2 N.
(c) Geben Sie eine Formel f ur Pn =
∏n k= 2
1 − (^) k^12
an und beweisen Sie diese.
(H2) Geben Sie eine geschlossene Formel f ur
∑n ν= 1
ν^2 qν^ an und beweisen Sie diese. Benutzen Sie Ihre Ergebnisse aus (P1).
(H1) (a) Beweis durch Induktion: Die Aussage ist richtig f ur n = 3 , da 23 −^1 = 4 < 3! = 6. Die Aussage sei richtig f ur n, also 2 n−^1 < n!. Dann folgt: 2 (n+^1 )−^1 = 2 2 n−^1 < 2 n! < (n + 1 )!, da n 3. (b) Nach a) ist k! > 2k−^1 , also gilt (^) k^1! <
2
k− 1 fur k 3. Unter Benutzung der Formel fur die geometrische Summe folgt: ∑^ n
k= 0
k! <^1 +^1 +^
∑^ n
k= 3
k− 1
n∑− 3
k= 0
k
2
n− 2
1 − (^12)
= 1 + 1 + 1 2
2 n−^2
2 n−^1 < 3.
(c) Wendet man die dritte binomische Formel auf
1 − (^) k^12
an, so erhalt man ein Teleskop-Produkt:
Q 1 = q
2 q− 1 −^0 +^0 −^
q q− 1 =^ q.)
Alternativlosung: Benutze n^2 =
∑n ν= 1 (2ν^ −^1 ).
Qn :=
∑n ν= 1
ν^2 qν^ = q + 4q^2 + 9q^3 +... + n^2 qn = q + q^2 + q^3 +... + qn
... ... + (2n − 1 )qn.
Dann folgt mit der geometrischen Summe und mit dem Ergebnis aus (P1):
Qn = q q
n (^) − 1 q − 1
n− (^1) − 1 q − 1
q − 1
= − (^) q −^1 1 −n^2 qn+^1 +
∑^ n
k= 1
(2k − 1 )qk
q − 1
−n^2 qn+^1 + 2
∑^ n
k= 1
kqk^ −
∑^ n
k= 1
qk
q − 1
−n^2 qn+^1 + 2
nqn+^1 q − 1 −^
qn+^1 − q (q − 1 )^2
− q
qn^ − 1 q − 1
(wegen (P1))
= − (^) q −^1
−n^2 qn+^1 + (2n^ −^1 )q
n+ (^1) + q q − 1 −^2
qn+^1 − q (q − 1 )^2
q − 1
n^2 qn+^1 − (2n^ −^1 )q
n+ (^1) + q q − 1
n+ (^1) − q (q − 1 )^2
Dies ist aquivalent zu obigem Ergebnis, auch wenn es optisch anders aussieht. Die verschieden aussehenden Teile sind: −q (q − 1 )^2 −^
2q (q − 1 )^3 =^
−2q^2 (q − 1 )^3 +^
q (q − 1 )^2.
(H1) Beweisen Sie:
(a) Fur alle naturlichen Zahlen n gilt ∑^ n
k= 0
(− 1 )k
n k
(b) Fur alle nicht negativen ganzen Zahlen n, k gilt ∑^ k
j= 0
n + j j
n + k + 1 k
(H2) An einer Wurfbude auf dem Jahrmarkt werfen drei (ungeschickte?) Personen auf eine Figur je einen Ball. Die erste tri t mit einer Wahrscheinlichkeit von 34 , die zweite mit einer von 23 und die dritte mit Wahrscheinlichkeit 12. Berechnen Sie die Wahrscheinlich- keit dafur, da die Figur (a) nicht getro en wird, (b) von allen drei Ballen getro en wird, (c) von genau zwei Ballen getro en wird.
(H1) (a) Es gilt:
∑^ n
k= 0
(− 1 )k
n k
∑^ n
k= 0
n k
(− 1 )k^ 1 n−k
= ( 1 − 1 )n^ = 0 n = 0 fur n 2 N, also n 6 = 0.
Alternativlosung: Benutze