Kovarianzanalyse (ANCOVA), Grafiken und Mindmaps von Statistik

Alle Informationen zur Kovarianzanalyse für metrische und kategoriale Prädiktoren

Art: Grafiken und Mindmaps

2022/2023

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Kovarianzanalyse (ANCOVA)
ALM mit metrischen & kategorialen Prädiktoren
Kategoriale & stetige Variablen werden als Prädiktoren in das ALM aufgenommen
Varianzanalyse, bei welcher für den Effekt eines metrischen Prädiktors kontrolliert
wird
Regressionsanalyse, bei welcher für den Effekt eines kategorialen Prädiktors
kontrolliert wird
Kontrolliert wird = herauspartialisieren
Kovariate = Drittvariable
Einfluss der Kovariate auf die AV wird konstant gehalten, d.h. der Einfluss wird
herauspartialisiert
Verfahren, welches Varianzanalyse & Regressionsanalyse kombiniert
Prädiktor interessiert uns nicht, d.h. nicht Teil der Fragetsellung, aber es ist bekannt,
dass er Einfluss auf die AV hat -> nuisance parameter
Kovarianzanalyse = ALM mit metrischen & kategorialen Prädiktoren
Beispiel :
oGedächtnisexperiment; Reize einprägen
oUV Dauer (kategorial 1min, 2min, 3min) -> Faktor
oUV Intelligenz (stetig) -> Kovariate
oDer Mittelwert für die Intelligenz ist in allen drei Gruppen identisch, somit sind
Dauer und Intelligenz unabhängig
oDie Wirkung der Variablen Intelligenz soll konstant gehalten werden
oY=0+1X1+2X2+3X3+e (da keine Interaktion zwischen Dauer & Intelligenz
vorliegt, somit verlaufen Regressionsgeraden parallel, d.h.
Regressionsgewichte=Steigung sind identisch)
oWarum nehmen wir dann die Variable Intelligenz auf?
Intelligenz korreliert positiv mit der AV & ist unabhängig von der UV
Dauer
Somit ändert sich an der Varianz nichts
Varianz, die durch den Faktor Dauer aufgeklärt wird = Varianz, die
durch Faktor Dauer aufgeklärt wird, wenn der Einfluss von Intelligenz
konstant gehalten wird
Intelligenz als nuisance parameter
Ziele :
oRelevante Prädiktoren & Interaktionen finden
oGruppenunterschiede konkretisieren
oEinfluss des metrischen Prädiktors untersuchen
oVorhersage & Erklärung
oStatistische Kontrolle einer Störvariablen, die die Daten beeinflussen könnte
D.h. wie sähen die Ergebnisse aus, wenn die metrische Kovariate in
allen Gruppen gleich gewesen wäre/ konstant gehalten werden
würde?!
Voraussetzungen:
oNormalverteilung der Residuen
oVarianzhomogenität
oDie Kovariate ist unabhängig vom Gruppeneffekt
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Kovarianzanalyse (ANCOVA)

ALM mit metrischen & kategorialen Prädiktoren

 Kategoriale & stetige Variablen werden als Prädiktoren in das ALM aufgenommen

 Varianzanalyse, bei welcher für den Effekt eines metrischen Prädiktors kontrolliert

wird

 Regressionsanalyse, bei welcher für den Effekt eines kategorialen Prädiktors

kontrolliert wird

 Kontrolliert wird = herauspartialisieren

 Kovariate = Drittvariable

 Einfluss der Kovariate auf die AV wird konstant gehalten, d.h. der Einfluss wird

herauspartialisiert

 Verfahren, welches Varianzanalyse & Regressionsanalyse kombiniert

 Prädiktor interessiert uns nicht, d.h. nicht Teil der Fragetsellung, aber es ist bekannt,

dass er Einfluss auf die AV hat -> nuisance parameter

Kovarianzanalyse = ALM mit metrischen & kategorialen Prädiktoren

 Beispiel:

o Gedächtnisexperiment; Reize einprägen

o UV Dauer (kategorial 1min, 2min, 3min) -> Faktor

o UV Intelligenz (stetig) -> Kovariate

o Der Mittelwert für die Intelligenz ist in allen drei Gruppen identisch, somit sind

Dauer und Intelligenz unabhängig

o Die Wirkung der Variablen Intelligenz soll konstant gehalten werden

o Y= 0

1

X

1

2

X

2

3

X

3

+e (da keine Interaktion zwischen Dauer & Intelligenz

vorliegt, somit verlaufen Regressionsgeraden parallel, d.h.

Regressionsgewichte=Steigung sind identisch)

o Warum nehmen wir dann die Variable Intelligenz auf?

 Intelligenz korreliert positiv mit der AV & ist unabhängig von der UV

Dauer

 Somit ändert sich an der Varianz nichts

 Varianz, die durch den Faktor Dauer aufgeklärt wird = Varianz, die

durch Faktor Dauer aufgeklärt wird, wenn der Einfluss von Intelligenz

konstant gehalten wird

 Intelligenz als nuisance parameter

 Ziele:

o Relevante Prädiktoren & Interaktionen finden

o Gruppenunterschiede konkretisieren

o Einfluss des metrischen Prädiktors untersuchen

o Vorhersage & Erklärung

o Statistische Kontrolle einer Störvariablen, die die Daten beeinflussen könnte

D.h. wie sähen die Ergebnisse aus, wenn die metrische Kovariate in

allen Gruppen gleich gewesen wäre/ konstant gehalten werden

würde?!

 Voraussetzungen:

o Normalverteilung der Residuen

o Varianzhomogenität

o Die Kovariate ist unabhängig vom Gruppeneffekt

o Homogenität der Regressionssteigungen, d.h. Beziehung Kovariate & AV muss

in jeder Gruppe gleich sein

Ablauf:

o Einfluss des Faktors untersuchen, die Kovariate dient zur Kontrolle von

unerwünschter Variation

o Der Einfluss von Störvariablen wird bei der statistischen Auswertung

kontrolliert

o Wenn es nicht möglich ist, zwei vergleichbare Gruppen zu gewinnen, können

die Unterschiede zwischen den Gruppen statistisch eliminiert werden

o Der Einfluss der Störvariablen wird über eine Regressionsanalyse aus der AV

herauspartialisiert / die Regressionsanalyse entfernt die Varianz der

Kovariate aus der AV

o Die Regressionsresiduen beschreiben den Anteil der AV, der nicht durch die

Kovariate erklärt werden kann

o Diese Residuen werden als neue AV in eine Varianzanalyse gegeben/ Die

Restvarianz wird mittels einer Varianzanalyse untersucht

Bevor man die Gedächtnisleistung (AV) zwischen zwei

Lernbedingungen (UV) untersucht, wird der Einfluss des Alters

(Kovariate) mithilfe einer Regressionsanalyse heraus gerechnet,

anschließend werden die Residuen, d.h. der Anteil, der nicht durch

das Alter erklärt werden kann, mittels einer Varianzanalyse

untersucht

o -> erst Regressionsanalyse, um Störvariablen zu eliminieren, dann

Varianzanalyse, um Gruppeneffekte zu untersuchen

 Auswirkungen von Störvariablen:

o Sie reduziert den Anteil der nichterklärbaren Varianz, dadurch steigen die F-

Werte der Faktoren, sodass ein Faktor statistisch bedeutsam wird, welcher

normalerweise nicht signifikant werden würde

o Sie klärt die Varianz auf, die normalerweise einem Faktor zugeordnet werden

würde, dadurch sinkt die durch den Faktor erklärbare Varianz, sodass dieser

nicht mehr signifikant werden würde, obwohl er es normalerweise wäre

 Vorteile:

o Reduziert Fehlervarianz & erhöht somit die Power

 Die Fehlervarianz wird nur reduziert, wenn Kovariate & AV korrelieren

o Modellvoraussetzung der Unabhängigkeit der Residuen wird nicht verletzt

 Vorgehen:

o Die Störvariable wird zusätzlich erhoben & ihr Einfluss durch die

Kovarianzanalyse neutralisiert

o Metische Prädiktoren werden einfach mit einem Regressionskoeffizienten in

das Modell aufgenommen

o Kategoriale Prädiktoren müssen kodiert werden; die Kodiervariablen werden

dann mit einem Regressionskoeffizienten aufgenommen

o Kleinste Quadrate Schätzung, um Modellparameter zu schätzen,

Regressionskoeffizienten auf Signifikanz testen, Modellvergleiche via F-Tests

Konfidenzintervalle, Hypothesentests

 Effektstärke:

o R

2

allgemein

o Eta-Quadrat bzw. partielles Eta-Quadrat für einzelne Prädiktoren

o Modellgleichung mit Interaktionseffekt ist eine einfaktorielle ANOVA mit  0  1

 2 abhängig vom festen Wert des metrischen Prädiktors X

o E(Y) = β 0

  • β 1

X

  • β 2

X

  • β 3

X

  • β 4

X

X

  • β 5

X

X

o E(Y) = (β 0

  • β 2

X

  • β 3

X

) + (β 1

  • β 4

X

  • β 5

X

)X

o E(Y) = β

  • β

X

o Modellgleichung mit Interaktionseffekt ist eine einfache lineare Regression

mit  0 &  1 abhängig von fester Faktorstufe des kategorialen Prädiktors