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Meine Lernzettel für eine Biologie-Klausur in Q4 zum Thema der Evolution.
Art: Mitschriften
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Die synthetische Evolutionstheorie vereint Erkenntnisse aus Darwins Evolutionstheorie mit allen Teilbereichen der Biologie (insbesondere Genetik, Ökologie, Paläntologie u.a. ) und gilt als die plausibelste Theorie zu Entwicklung des Lebens. Sie geht von fünf zentralen Evolutionsfaktoren aus, die sowohl die Entstehung der Arten, als auch deren phänotypische und genotypische Zusammensetzung erklären.
Die Individuen einer Population unterscheiden sich in einigen Merkmalen, die auf genetische Unterschiede zurückzuführen sind
Umweltfaktor (abiotisch, biotisch), der einen Selektionsvorgang in Gang setzt oder aufrecht erhält
Selektionsdruck bezeichnet die Einwirkung eines Selektionsfaktors auf eine Population von Organismen.
uneigennütziges und selbstloses Verhalten, welches die Fitness des einen Lebewesen erhöht, während es augenscheinlich die eigene Fitness verringert. Dabei werden eigene Ressourcen aufgewendet zum Vorteil der Anderen. Das können Ressourcen verschiedener Art sein, wie Güter, Zeit, Mühe und andere Hilfen. Altruistische Verhaltensweisen können besonders zwischen verwandten Lebewesen beobachtet werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Theorie der Verwandtenselektion wichtig. Das bedeutet: je höher der Verwandtschaftsgrad, umso eher wird dem Artgenossen geholfen. —> Erhöhung Gesamtfitness
1. Das Handycap-Prinzip ( von A. Zahavi) beschreibt, dass ein als offensichtliches Handycap erscheinendes Merkmal bei männlcihen Tieren von Weibchen als vorteilhaft angesehen werden kann. Beispiel Pfau —> Handycap = Federkleid —> Symbol für Stärke, Fitness —> Weibchen wählen diese Männchen 2. Hypothese Stichling Das Stichling-Männchen macht wenn es paarungsreif ist, einen Tanz bei dem es mit Zackigen BEwegungen auf und ab swimmt. Durch den roten Bauch können die Weibchen das Männchen von anderen Stichlingen unterschiden und finden es besonders attraktiv. Zudem sind erfahrungsgemäß Stichlinge mit rotgefärbtem Bauch weniger mit Bandwürmern befallen, als Stichlinge ohne roten Bauch, so wird also die Gesundheit der Nachkommen (und somit auch deren Fitness) sichergestellt, durch die geringere Wahrscheinlichkeit keine Bandwürmer zu bekommen. Good-Gens-Hypothese Parasiten-Hypothese (1) blasser gefärbte Stichling M 3. Sexuelle Selektion Sexuelle Selektion ist die Selektion nach sexuellen Merkmalen, die die Attraktivität von (meist Männchen) erhöht. Haben sie diese Merkmale besonders stark ausgeprägt ist auch die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, dass sie ihr Gene in die nächste Generation weiter vererben können, da Weibchen, aufgrund ihrer Attraktivität, sich mit ihnen fortpflanzen wollen. Die sexuelle Selektion ist ein Spezialfall der intraspezifischen Konkurrenz , also der innerartlichen Konkurrenz. Sexuelle Selektion wirkt auf Merkmale, die den Fortpflanzungserfolg bestimmen. Du unterscheidest hier die zwei Arten: - Intersexuelle Selektion: Sexuelle Selektion durch Partnerwahl zwischen den unterschiedlichen Geschlechtern. Beispiel : Der männliche Pfau besitzt ein prächtiges Federkleid, das ihn zwar für Räuber auffällig macht, aber auch weibliche Pfauen beeindruckt. - Intrasexuelle Selektion: Sexuelle Selektion durch Unterschiede innerhalb eines Geschlechts. Beispiel : Bei Konkurrenzkämpfen um ein Weibchen dient das Geweih eines Hirschmännchens als Waffe und die Mähne eines männlichen Löwen zum Schutz vor Verletzungen.
Mutation Sexualitāt
Der Genpool
räumliche Trennung einer Art —> allopathische Artbildung; Bsp. Fischteich) Ursachen können sein: Gebirgsentstehung, Kontinentaldrift, Eiszeiten, Flüsse, Wüsten
Verschieden Populationen einer Art leben im selben Gebiet, nutzen aber. Die Ressourcen auf unterschiedliche Weise, haben also unterschiedliche ökologische Nischen gebildet. Dies kann zu einer Aufspaltung der Population und letztendlich zur Bildung von zwei getrennten Arten führen. Die unterschiedliche Einmischung von Teilpopulationenen in demselben Lebensraum führt aber nur dann zu der Entstehung neuer Arten, wenn die Fortpflanzungsfähigkeit zwischen ihnen durch zusätzliche Merkmalsänderungen eingeschränkt oder unterbrochen wird. Bsp. Darwin-Finken: essen Samen unterschiedlicher Härte
Veränderungen bei sozialen Auslösern und Verhaltenswesen bei balz, Kopulation und Brutpflege
Mechanische Inkompatibilität der Geschlechtsorgane („Schlüssel-Schloss-Prinzip“)
Veränderungen der zeitlichen Abstimmung der Fortpflanzung: Begattung, Bruft oder Blüte finden zu anderen Tages- oder Jahreszeiten statt.
Es können Nachkommen gezeugt werden, diese sind jedoch unfruchtbar, also steril. Die Vererbungslinie endet hier. Bsp. Kreuzung zwischen Esel und Pferd —> Maultiere, können sich nicht fortpflanzen, sind jedoch lebensfähig
Es gibt mehrere reproduktive Isolationmechanismen: ethnologische Isolation, zeitliche Isolation, mechanische Isolation, Polypionie, ökologische Isolation, —> sympathische Artbildung ——————————————————————————————————————————————————————
= Veränderungen, die zur Isolation von zwei Teilpopulationen führen Unterteilung: präzygotische Isolation: vor der Befruchtung der Eizelle Bespiele au dem AB postzygotische Isolation: nach der befruchtung der Eizelle Hybridsteriltät, Hybridsterblichkeit
Ein Hybrid ist der Nachkomme zweier unterschiedlicher Arten, er ist eine Mischform und nicht fortpflanzungsfähig. Es ist durch Isolation durch Sterilität von anderen Arten angegrenzt. Ein Hybrid zweier Unterarten sind hingegen fruchtbar. Hybride, auch Mischlinge oder Bastarde gennant, sind Individuen, die durch geschlechtliche Fortpflanzung a) unterschiedlicher Arten („Arthybride“) Bsp. Gelbbauchunte/Rotbauchunke; Maultier b) unterschiedlicher Unterarten Bsp. Rabenkrähe/Nebelkrähe; sibirische/amerikanische Silbermöwe entstehen.
Hybritisierung nennt man die Bildung einer neuen Art durch die sexuelle Fortpflanzung zwischen zwei unterschiedlichen Arten oder Unterarten.
allg. wird benötigt: Gendrift, Mutation und Rekombination, Selebktion => Ergebniss: Adaptation (=Angepasstheit)
Die geographische Isolation/Separation ist Grundvorraussetzung für die allopathische Artbildung. Es kommt zur Neubildung von Pflanzen- und Tierarten. Abblauf: Gendrift - Mtation und Rekombination — Selektion
steht der allopathischen Artbildung gegenüber. Entstehung neuer Arten innerhalb eines Gebiets. Der Genfluß zwischen Population wird durch verschiedene reproduktive Isolationmechanismen gestoppt.
eine neue art entsteht aus Populationen, die angrenzende Verbreitungsgebiete besiedeln.
Entstehung vieler neuer Arten aus einer einzigen Stammart heraus. Jede Art ist auf eine bestimmt ökologische Nische spezialisiert und kann somit eine Konkurrenz mit andern Arten vermeiden.
Unterart —> biologisch korrekt Unterarten sind Populationen einer Art, die sich wenigstens einem homozygoten Merkmal von der Restpopulation unterscheiden. PROBLEM: biologisch nicht klar abgegrenzter Begriff
relativ schnelle Auffächerung (Radiation) einer wenig spezialisierten Art (Stammart) in viele stärker spezialisierte Arten duch Herausbildung spezifischer Angepasstheiten an die vorhandenen Umweltverhältnisse. Adaptive Radiation findet man vor allem dann, wenn ein Areal zahlreiche, noch unbesetzte ökologische Nischen beitet. Beispiele: Beutetiere in AUstralien, Buntbarsche Ostafrikas, Lemuren Madagaskars, Kleidervögel Hawaiis.