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I. Definition und Gegenstand der Markt- und Werbepsychologie. II. Markt und Marketing. III. Konsumentenverhalten. IV. Aktivierende Prozesse.
Art: Prüfungen
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Mag. Romana Sailer, Wirtschaftsakademie Wien
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Dipl. Psychologin Dipl. Gesundheitsmanagerin Zertifizierte Salutogogin®
Systemische Coach und Beraterin (ECA) Dipl. Ernährungstrainerin Betriebliche Gesundheitsmanagerin Dipl. Bewegungs- und Tanzpädagogin
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I.
Definition und Gegenstand
der Markt – und Werbepsychologie
Marktpsychologie / Werbepsychologie
5 http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/markt-und-werbepsychologie.html; Mayer & Illmann (2000, S. 2); Rosenstiel & Kirsch (1996)
Marktpsychologie i.e.S. analysiert Bedingungen,
Erscheinungsformen und Folgen des Erlebens und
Verhaltens der Marktteilnehmer mit Schwerpunkt „Konsumentenverhalten“ und beschränkt sich auf jene Märkte, innerhalb derer sich ein Marktpreis bildet (Konsumgüter-, Dienstleistungs- und Investitionsgütermärkte, nicht auf Soziomärkte).
„Werbepsychologie ist eine angewandte Disziplin der Psychologie, die sich mit der Beeinflussung von menschlichem Erleben und Verhalten durch werbliche Maßnahmen beschäftigt.“
(Rosenstil & Kirsch, 1996)
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II.
Markt – und Marketing
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Was wird als Markt im engeren Sinn verstanden?
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besondere Marktveranstaltungen
beispielsweise die Börse oder die jährliche Consumer Electric Show (CES)
Mayer & Illmann (2000, S. 23-24); http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/markt/markt.htm; https://www.youtube.com/watch?v=QqwGFtV2e0s
https://www.ces.tech/ (Zugriff am 11.01.2018)
Bild-Quelle: sutterstock.com
Angebot und Nachfrage → Preisbildung (1)
•Gesetz des Angebotes: •Steigt der Preis eines Gutes, •steigt auch das Angebot dieses Gutes. •Sinkt der Preis eines Gutes, •sinkt auch das Angebot dieses Gutes. •Gesetz der Nachfrage: •Steigt der Preis eines Gutes, •sinkt die Nachfrage nach diesem Gut. •Sinkt der Preis eines Gutes, •steigt die Nachfrage nach diesem Gut.
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Angebot UND Nachfrage bestimmten den Preis von Gütern Auf dem Markt treffen Käufer und Verkäufer aufeinander (direkt oder online). Die Menge, die am Markt gehandelt wird, ist abhängig von Verkäufern und Käufern. Je höher der Preis, desto mehr sind Verkäufer bereit anzubieten (da so ein höherer Gewinn erwirtschaftet werden kann) UND je niedriger der Preis, desto mehr fragen Käufer nach.
An dem Punkt, wo Angebot und Nachfrage übereinstimmen, befindet sich der Markt im Gleichgewicht bestehend aus Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge.
vgl. https://www.youtube.com/watch?v=vRXni3PT-JY; https://www.youtube.com/watch?v=QqwGFtV2e0s
Preisbildung (3)
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Märkte abseits des Gleichgewichts Liegt der Marktpreis oberhalb des Gleichgewichtspreises, wird eine höhere Menge angeboten als nachgefragt. Angebotsüberschuss führt zu Preissenkung und somit zu Nachfragesteigerung bis sich ein neuer Gleichgewichtspreis einpendelt. Liegt der Marktpreis unterhalb des Gleichgewichtspreises, wird eine höhere Menge nachgefragt als angeboten. Nachfrageüberschuss führt zu Preissteigerung und in der Folge zu Nachfragerückgang bis sich ein neuer Gleichgewichtspreis einpendelt.
Abbildung: eigene Darstellung in Anlehnung anhttps://www.youtube.com/watch?v=VWVn7WJFfnA&pbjreload=1 vgl. https://www.youtube.com/watch?v=VWVn7WJFfnA&pbjreload=
Preisbildung (4)
14 Abbildungen: eigene Darstellung in Anlehnung anhttps://www.youtube.com/watch?v=VWVn7WJFfnA&pbjreload=10 vgl. https://www.youtube.com/watch?v=VWVn7WJFfnA&pbjreload=
Welche Arten von Märkten gibt es?
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sachlichen Merkmalen: Sach- und Dienstleistungsmärkte (z.B. Nahrungsmittel, Reisen, etc.) Richtung der Güterbewegung: Absatz- und Beschaffungsmärkte räumlicher Region: regionale, nationale und internationale Märkte zeitlichen Merkmalen: periodische und nichtperiodische Marktveranstaltungen qualitativen Merkmalen: vollkommene und unvollkommene Märkte quantitativen Merkmalen (Anzahl der Marktteilnehmer/Machtpotential/Marktbeherrschung): Monopol-, Oligopol-, Polypol-Märkte
Mayer & Illmann (2000, S. 23-24/29); http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/markt/markt.htm
Absatzmarkt und Beschaffungsmarkt
http://www.onpulson.de/lexikon/absatzmarkt/; http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/absatzmarkt.html;^17 http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/beschaffungsmarkt/beschaffungsmarkt.htm
Markt, auf dem Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens potentiellen und tatsächlichen Käufern angeboten werden. Der Absatzmarkt des Verkäufers (Anbieters) ist für den Käufer (Nachfrager) Beschaffungsmarkt.
Markt, auf dem die zur Produktion notwendigen Rohstoffe und andere Produktionsfaktoren (Kapital, Arbeitskräfte) beschafft werden.
Potentielle Angebots-Nachfrage-Relationen im Markt
Anbieter viele wenige einer Nachfrager
viele
Polypol (vollständige Konkurrenz)
Angebotsoligopol Verkäufermarkt
Angebotsmonopol Verkäufermarkt
M a r k t f o wenige (^) r m e n Nachfrageoligopol Käufermarkt Oligopol
beschränktes Angebotsmonopol Verkäufermarkt
einer Nachfragemonopol Käufermarkt
beschränktes Nachfragemonopol Käufermarkt
Monopol
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Quelle der Abbildung: eigene Darstellung in Anlehnung an: http://slideplayer.org/slide/7482673/
Käufermarkt, Verkäufermarkt
20 https://bildungsbibel.de/kaeufermarkt-verkaeufermarkt-unterschied-vorteile-beispiele-chancen-wirtschaft-bwl-lernen; https://www.youtube.com/watch?v=ZEy9xTiNKgw
Wirtschaftliches Entwicklungsstadium:
Käufermarkt
Nachfrager können aufgrund ihrer Verhandlungsstärke auf den Preis und die Qualität des Angebots Einfluss nehmen.
Verkäufermarkt
Markt, der von einer starken Position der Anbieter geprägt ist.
Verhältnis Angebot zu Nachfrage:
Engpassbereich der Unternehmung:
Primäre Ausrichtung der Unternehmung:
Überflussgesellschaft Knappheitswirtschaft
Angebot > Nachfrage mögl. Ursachen: neue Produkt-Alternativen am Markt, kein Bedarf an bestimmten Produkten; Inflation, unsichere Marktentwicklung; Kunde hat größere Fachkompetenz als Verkäufer
Angebot < Nachfrage mögliche Ursachen: Herstellermonopole, kurzfristige Engpässe, z.B. Ausfall Produktions-stätten; dringender Bedarf; Verkäufer hat größere Fachkenntnisse (z.B. Spezialprodukte) Absatz Beschaffung/Produktion
Weckung von Nachfrage
Erweiterung der Beschaffungs-Produktionskapazität