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Das Dokument behandelt die numerische Integration, insbesondere die Newton-Cotes-Quadratur. Es wird erklärt, wie man bestimmte Integrale näherungsweise berechnen kann, indem man ein Interpolationspolynom integriert. Die wichtigsten geschlossenen Newton-Cotes-Formeln sind die Trapezregel und die Simpson-Regel. Für n ≥ 7 treten jedoch numerische Instabilitäten auf. Um eine beliebig genaue Approximation zu erreichen, kann man die Anzahl der Teilintervalle m erhöhen. Das Dokument enthält Beispiele zur Anwendung der Formeln und Fehlerabschätzungen. Es bietet einen umfassenden Überblick über die Thematik der numerischen Integration.
Art: Grafiken und Mindmaps
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Mathematik IV ET/III INF
Ziel: näherungsweise Berechnung bestimmter Integrale
a f^ (x) dx.
I(f ) =
a
f (x) dx.
Bisheriges Ergebnis: Numerische Quadraturformel
In(f ) =
a
pn(x) dx =
k=
f (xk )
a
Lk,n(x) dx.
wegen xi = a + ih
Lk,n(x) = Lk,n(a + sh) =
j= j 6 =k
j= j 6 =k
j= j 6 =k
und wegen dx = h ds somit
a
Lk,n(x) dx =
0
Lk,n(a + sh) h ds = h
0
j= j 6 =k
ds.
Wir erhalten also:
In(f ) = h
k=
0
j= j 6 =k
ds, h =
n
, xk = a + kh.
h
k=
k=
Ziel: Abschätzung für den Fehler
Nach Korollar 1.1.4 gilt
(n + 1)!
a
a
pn(x) dx
a
(n + 1)!
Eine verfeinerte Restgliedabschätzung ergibt sich durch Taylorentwicklung:
(2) (^) (ξ) 12 h
(^3) Trapezregel
(4) (^) (ξ) 90 h
(^5) Simpson-Regel
(4) (^) (ξ) 80 h
(^5) 3/8-Regel
(6) (^) (ξ) 945 h
(^7) Milne-Regel
zunehmend numerisch instabil, da Auslöschung auftritt.
f (x) = log 2 (x) auf [a, b] = [2, 4]. Es gilt:
I(f ) =
2
f (x) dx =
2
4 2
=
ln(2)
f (x) = log 2 (x) auf [a, b] = [2, 4]. Es gilt:
I(f ) =
2
f (x) dx =
2
4 2
=
ln(2)
I 1 (f ) = 2
2 f^ (2) +^
1 2 f^ (4)
2 log^2 (2) +^
1 2 log^2 (4)
Trapezregel:
h^3 12
22 ln(2)
was gut mit dem tatsächlichen Fehler von 0.11461 übereinstimmt.
Trapezregel:
h^3 12
22 ln(2)
was gut mit dem tatsächlichen Fehler von 0.11461 übereinstimmt.
h^5 90
24 ln(2)
was akzeptabel mit dem tatsächlichen Fehler von 0.00133 übereinstimmt.
xi = a + ih, i = 1, ... , n + 1, mit h =
n + 2
Beispiel: n = 5 : a x 1 x 2 x 3 x 4 x 5 x 6 b
Geht man völlig analog vor, dann erhält man:
˜In(f ) = h
k=
0
j= j 6 =k
ds, h =
n + 2
, xk = a + k h.
Für den Quadraturfehler ergeben sich ähnliche Formeln wie im geschlossenen Fall:
0 b− 2 a 2 f^
(2) (^) (ξ) 3 h
(^3) Rechteck-Regel
1 b− 3 a^32323 f^
(2) (^) (ξ) 4 h
3
(4) (^) (ξ) 90 h
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