Protokoll Atomstruktur, Protokolle von Physik

Protokoll des Versuchs zur Atomstruktur des Physikalischen Praktikums für Naturwissenschaftler

Art: Protokolle

2021/2022

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Physikalisches Blockpraktikum für Naturwissenschaftler WS 2021/2022
AS – Versuch
Protokoll von Sabrina Schmidt und Serena Hedrich
Praktikumsgruppe 25
Studiengang: Bachelor of Education Chemie
Betreuer: Marcel Alius
Durchgeführt am: 02.03.2022
Drittabgabe: 18.05.2022
Messen
annumm
Dumm
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Physikalisches Blockpraktikum für Naturwissenschaftler WS 2021/

AS – Versuch

Protokoll von Sabrina Schmidt und Serena Hedrich

Praktikumsgruppe 25

Studiengang: Bachelor of Education Chemie

Betreuer: Marcel Alius

Durchgeführt am: 02.03.

Drittabgabe: 18 .0 5.

Messen

annumm

Dumm

Atomstruktur Sabrina Schmidt, Serena Hedrich

Inhaltsverzeichnis

  1. Versuchsteil I 3

1.1. Zielstellung und Versuchsbeschreibung 3

1.2. Franck-Hertz-Diagramm 4

1.3. Berechnung der Anregungsenergie aus Messwerten 6

1.4. Berechnung der Anregungsenergie aus Literaturwerten 8

1.5. Zusammenhang t 0

und Berechnung ∆"

1.6. Zustandekommen der Strom-Spannungskennlinie 9

1.7. Fazit 10

  1. Versuchsteil II 11

2.1. Zielstellung und Versuchsbeschreibung 11

2.2. Nachweis Moseley-Gesetz 12

2.3. Messung unbekannter Proben 14

2.4. Fazit 16

  1. Anhang Messwerte 17

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Erhobene Zeitpunkte der Messungen 6

Tabelle 2: Ergebnisse der Zwischenrechnungen 7

Tabelle 3: Messwerte der verschiedenen Elemente 12

Diagrammverzeichnis

Diagramm 1: graphische Auftragung des 1. Moseley-Gesetzes anhand der

Messwerte aus Tabelle 3

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Schematische Darstellung des Franck-Hertz-Versuchs (AS.3) 3

Abbildung 2: Auffängerstrom aufgetragen gegen

Beschleunigungsspannung

Abbildung 3: Linienenergien des unbekannten Metallplättchens 14

Abbildung 4: Linienenergien der Münze 15

Auswertung

1.2. Franck-Hertz-Diagramm

In diesem Aufgabenteil wird der gemessene Auffängerstrom gegen die Zeit t

dargestellt.

Im Folgenden werden die Messwerte, welche bei der Messung 4 bei einer

Gegenspannung von " !

= 1 & aufgenommen wurden, in einem Diagramm

dargestellt.

Abbildung 2 : Auffängerstrom aufgetragen gegen Zeit

-0,

0

0,

1

1,

2

2,

3

3,

4

4,

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90

Auffängerstrom in beliebigen Einheiten

Zeit t in s

c. Für ∆! ergibt sich dann:

Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle dargestellt:

Tabelle 2 : Ergebnisse der Zwischenrechnungen

Gegenspannung

'

in + ∆' in + ∆$ [&] oder 8 [9&]

Für ∆! aller Werte kann eine Anregungsenergie bestimmt werden. Diese entspricht

dem Zahlenwert von ∆! und wird mit der Einheit -. angegeben.

Der Mittelwert aus allen Anregungsenergien , lautet:

Die Standardabweichung # /

wird (laut GR.11) folgend berechnet und lautet:

/

A − 1

B(D

%

− D̅ )

0

&

% 1.

Anschließend lässt sich die Standardabweichung des Mittelwerts berechnen (GR.12):

/

̅

√A

Das endgültige Ergebnis für , wird wie folgt angegeben:

1.4. Berechnung eines Wertes für die Anregungsenergie von Quecksilber aus

Literaturwerten

Wenn das angeregte Elektron zurück in seine ursprüngliche Schale fällt, emittiert

eine Quecksilberatom Strahlung der Wellenlänge N = 253 , 7 AO. Die Energie der

Strahlung wird wie folgt berechnet:

∆P = Q ∗ ℎ

Q =

S

N

O

253 , 7 AO

.

∆P = Q ∗ ℎ = 1 , 181680 … ∗ 10

.

456

U ∗ # = 7 , 8298 … ∗ 10

U

Durch Umrechnung von Joule auf Elektronenvolt durch 1 -. = 1 , 602 ∗ 10

U. Es

ergibt sich:

∆P = 4 , 8875 … -.

Die berechnete Anregungsenergie , 8

= 4 , 89 -. liegt dem ermittelten Wert aus den

Messwerten aus Aufgabe 2 mit , 9

= 4 , 92 sehr nahe. Des Weiteren liegt der

berechnete Wert in dessen Messunsicherheitsbereich und es lässt sich daraus

schließen, dass bei der Messung der Wert für die Anregungsenergie für Quecksilber

sehr gut ermittelt wurde.

dass das Elektron die für die Anregung nötige kinetische Energie an das

Quecksilberatom abgibt. Sobald die nötige kinetische Energie vorhanden ist, bildet

sich eine sogenannte Stoßzone aus, die zu Beginn noch unmittelbar vor der Anode

liegt. Aufgrund der kurzen Wegstrecke und der nicht aufbringbaren Energie sinkt der

Auffängerstrom bis zum ersten Minimum und das erste Maximum entsteht.

Bei konstant zunehmender Spannung wandert die Stoßzone immer weiter in

Richtung der Kathode. Das Elektron hat somit eine größere Wegstrecke, um die

nötige Energie zum Überwinden der Gegenspannung zu sammeln. Dies ist ab dem

ersten Tiefpunkt der Fall.

Die Stromstärke steigt bis zum zweiten Maximum wieder an und das erste Minimum

bildet sich. Befindet sich die Stoßzone im weiteren Verlauf in ausreichender

Entfernung zur Anode, erlangen die Elektronen wieder die nötige kinetische Energie,

um kurz vor der Gitteranode einen weiteren inelastischen Stoß einzuleiten. Somit

bildet sich eine weitere Stoßzone, die zu Beginn wieder unmittelbar vor der Anode

liegt.

Die Wegstrecke ist nicht ausreichend, um die nötige kinetische Energie zu

bekommen, somit flacht der Auffängerstrom bis zum zweiten Minimum ab und das

zweite Maximum entsteht.

Durch weiteres konstantes Erhöhen der Beschleunigungsspannung wiederholt sich

dieser Vorgang und es kommt zur Mehrfachausbildung von Maxima und Minima. Bei

der abgebildeten Kurve also fünfmal).

Die Abstände zwischen Maxima entsprechen der Energie, die für einen inelastischen

Stoß benötigt wird. Die Beträge sind immer gleich groß, was bedeutet, dass die

Energiedifferenz zwischen zwei Schalen (eines Atoms desselben Elements) identisch

ist.

1.7. Fazit

Das zweite Bohr’sche Postulat konnte im ersten Versuchsteil bestätigt werden. Die

berechneten Anregungsenergien liegen im erwarteten Bereich der Literaturwerte.

2. Versuchsteil II

2.1. Zielstellung und Versuchsbeschreibung

Zielstellung:

Zielstellung des Versuchs ist die Bestimmung der Energie der V #=>?#

  • Strahlung

(= charakteristische Röntgenstrahlung) bekannter Proben zum Nachweis des

Mosley-Gesetzes.

Anschließend soll die Zusammensetzung unbekannter Proben mittels der jeweilig

erhaltenden V @

  • Werte bestimmt werden.

Versuchsbeschreibung:

Im zweiten Versuchsteil, dem Versuch der Röntgenfluoreszenz, soll die Energie von

Photonen analysiert werden, die bei Übergängen von kernnahen Schalen frei wird.

Dazu wird eine Probe mit hochenergetischer Röntgenstrahlung bestrahlt, dabei

kommt es zu Ionisation des Atoms und ein Elektron verlässt die Schale.

Anschließend nimmt ein Elektron aus einer höheren Schale dessen Platz ein, da

dieser energetisch günstiger ist. Dabei wird Energie frei, die charakteristisch für jedes

Element ist und durch diese nun die Elemente in Materialien bestimmt werden

können.

Eine Probe aus Titan und Silber wird in einen Strahlengang gelegt, gemessen und

eine Kalibrierung der x-Achse im Programm CassyLab vorgenommen. Anschließend

werden unterschiedliche, bekannte Proben in den Strahlengang gelegt und dessen

Übergangsenergien graphisch bestimmt. Zum Schluss werden noch zwei

unbekannte Proben mit Hilfe der graphischen Ergebnisse detektiert, um

herauszufinden, um welche Metalle es sich hierbei handelt.

Das 1. Moseley-Gesetz lautet für alle ] ≤ 30 :

Y

P

B

"

] − 1

Y

Y

P

B "

Y

∗ ] −

Y

Dies ist die Geradengleichung, welche in Diagramm 1 eingezeichnet ist. Sie

beschreibt den Zusammenhang zwischen der Energie P

B "

und der Ordnungszahl ].

2.3. Messung der unbekannten Proben

Probe I (Metallplättchen):

Abbildung 3 : Linienenergien des unbekannten Metallplättchens

Die Peaks liegen hier bei P /.

= 6 , 43 _-. und P

/ 0

= 8 , 66 _-.. Der größere 6 , 43 _-.

Peak ist höchstwahrscheinlich Eisen, da dieses im vorherigen Versuchsabschnitt

einen ähnlichen Wert bzw. Peak hatte. Da dieser Peak größer ist als der andere, ist

Eisen höchstwahrscheinlich auch der Hauptbestandteil des Plättchens. Der andere

Peak entspricht schätzungsweise Zink, da auch dieses einen ähnlichen Peak um

8 , 64 _-. aufwies.

2.4. Fazit

In diesem Versuch wurden fünf Metalle mit der Ordnungzahl 24-30 untersucht und in

ein Diagramm eingezeichnet. Dieses zeigt, dass alle fünf Werte nahezu auf der

Gerade liegen (mit geringen Abweichungen). Somit ist das Moseley-Gesetz bestätigt.

Die Abweichungen können beispielsweise durch ungenaues Ablesen, falsches

Bedienen des Programms oder durch Verunreinigungen der Proben kommen. Des

Weiteren haben eventuelle Ungenauigkeiten der Apparatur oder zufällige

Schwankungen durch kurze Messzeiten einen Einfluss auf das Ergebnis.

3. Anhang Messwerte