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Esercizio sull'estratto del testo sulla semiotica di Barthes, riassunto e spiegazione
Art: Hausarbeiten
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Francesca Sasso (erasmus) In diesem Text versucht Barthes, die sprachliche Natur des Bildes zu erklären, die von den Linguisten immer wieder in Frage gestellt wurde, weil sie alle Arten der Kommunikation als «außerhalb» der Sprache betrachten. Es wird als ein schlechter Sinn, d.h. ein viel rudimentärer System der Sprache, oder auch, das Bild ist irgendwie Grenze der Bedeutung. In diesem Essay versucht Barthes, dieser Theorie zu widersprechen, indem er die Botschaften, die ein Bild enthalten kann, analysiert. Um dies zu tun, beginnt er mit einem Werbebild, das der „Panzani“ Pasta. Er leitet aus dem Bild drei grundlegende Botschaften ab: die sprachliche, die symbolische (Ikonisch kodifiziert) und die wörtliche (ikonisch nicht kodifiziert). Die sprachliche Botschaft wird durch das Vorhandensein von Schriftzügen auf dem Bild gegeben, z. B. auf dem Etikett mit der Aufschrift «Panzani. » Es ist der Markenname und Symbol für Italien. Um es zu begreifen, ist die einzige Voraussetzung, dass man schreiben und Französisch sprechen kann. Die Botschaft hat somit eine doppelte Bedeutung, denotativ und den konnotativ. Einige Absätze später erläutert der Autor auch verschiedene Merkmale dieser Stufe der Bildlesung: Zwischen Text und Bild besteht eine enge Verbindung. Der Text dient nämlich als Anker und Ersatz. Die ideologische Verankerung lenkt den Leser zwischen den Bedeutungen des Bildes, lässt ihn einige davon meiden und andere wahrnehmen. Die Ersatzfunktion dagegen ist seltener und findet sich z. B. in Satire und Comics, wo Wörter Fragmente eines Syntagmas sind, d. h. es gibt eine Einheit der Botschaft auf der Ebene der Geschichte. Die zweite Botschaft, die symbolische, behandelt das reine Bild. Die halboffene Tasche und die darin befindlichen Produkte, die auf den Tisch rutschen, sind das erste Zeichen der Diskontinuität und haben die Bedeutung von «Rückkehr auf den Markt». Zusätzlich haben sie zwei euphorische Werte: die Frische der Produkte und die hausgemachte Zubereitung. Das zweite (redundante) Zeichen ist die Bedeutung von Italianità, die neben der Inschrift «Panzani» in der Sprachbotschaft auch durch das Stereotyp der Dreifarben gegeben ist, dass man dank der Anwesenheit von Gemüse in Rot, Grün und Weiß erfassen kann. Ein drittes Zeichen ist das Zusammenfügen von verschiedenen Gegenständen, dass die Vorstellung von einem kompletten kulinarischen Service vermittelt; es gibt einen Zusammenhang zwischen der natürlichen Herkunft der Produkte und ihrem Endergebnis. Dieses letzte Zeichen aktiviert nur ein anthropologisches (natürliches) Wissen, denn um es zu verstehen, brauchen wir nur zu erkennen, dass es mit unserer Wahrnehmung verbunden ist, d. h. wir müssen nur verstehen, was ein Bild ist und was die dargestellten Objekte sind. Es ist also nur ein anthropologisches Wissen. Es ist paradox, weil das Fehlen von Codes die Botschaft desintellektualisiert. Je mehr die Technik die Verbreitung von Informationen entwickelt, desto mehr stellt sie die Mittel zur Verfügung, um den unter dem Schein konstruierten Sinn zu entlarven. Das vierte und letzte Zeichen ist die Komposition des Bildes: es ruft die Erinnerung an Lebensmittelmalereien wie Stillleben hervor und aktiviert im Gegensatz zum dritten Kriterium, ein kulturelles Wissen. Vor diesem Hintergrund erklärt Barthes, dass die Unterscheidung zwischen den beiden ikonischen Botschaften (der symbolischen und der wörtlichen) beim Lesen des Bildes nicht spontan erfolgt, weil sie gleichzeitig wahrgenommen werden. Die wörtliche Botschaft ist folglich Träger der symbolischen Botschaft, weil das erste eine bezeichnende Funktion und das zweite konnotative hat. Außerdem ist die wörtliche Botschaft, wie bereits erwähnt, eine unverschlüsselte Botschaft. Die Botschaft ohne Code ist eine fotografische Botschaft: wie schon gesagt, um sie zu lesen, muss man nur wissen, dass sie mit unserer Wahrnehmung verbunden ist, d. h. es braucht nur die Kenntnis, was ein Bild ist und was die dargestellten Objekte sind. Es ist also nur ein anthropologisches Know-how. Aus diesen Gründen begegnet man nie einem buchstäblichen Bild im reinen Zustand, weil es immer mit der symbolischen Botschaft vervollständigt werden sollte. Die Buchstaben der wörtlichen Botschaft sind daher relational und nicht nur substanziell.
Das ist der gleiche Unterschied, der zwischen Fotografie und Zeichnung besteht: Das Foto ist eine unverschlüsselte und das Design ist eine verschlüsselte Botschaft. Die Fotografie hat die Macht, Informationen zu übertragen, ohne sie mit Hilfe von diskontinuierlichen Zeichen zu formen, während die Zeichnung mehrere Ebenen der kodierten Natur hat. Es gibt zum Beispiel Regeln für die Übertragung der Szene. Das sind die historischen Codes für die Übertragung. Darüber hinaus zwingt sie zu einer Reflexion darüber, was nützlich und was unnütz ist, weil die Zeichnung nicht alles wiedergibt. Also ist es eine starke Botschaft, im Vergleich zur Fotografie. Die Fotografie kann ihr Perspektive (Subjekt) selbst wählen, jedoch lässt sich ihr Motiv im Nachhinein schwer abändern. Um diese These von Barthes zusammenzufassen, kann man sagen, dass die Zeichnung eine starke Botschaft aussendet, weil sie eine Mischung zweier Kulturen ist, während die Fotografie Natur und anthropologische Kultur verbindet. Es gibt auch eine ontologische Logik der Fotografie, weil sie eine neue Raum-Zeit- Kategorie hervorbringt: Sie stellt den unmittelbaren und zeitlichen Raum im Vordergrund; es entsteht eine unlogische Verbindung zwischen einem Hier und einer Zeit, die sich also mit dem Tod in Beziehung setzen lässt. Das Foto ist Zeuge, aber jedoch nur dessen, was nicht mehr ist; auch wenn das Subjekt immer lebendig ist, ist es ein Momentum des Subjekts, der jetzt nicht mehr in dieser Form vorhanden ist: jeder Akt der Aufnahme eines Fotos implizit eine Berührung mit dem, was nicht mehr ist, also sozusagen mit dem Tod. Dank all dieser Ebenen, die das Lesen eines Bildes besitzt, entsteht eine Art «Vokabular», welches natürlich je nach Leser unterschiedlich interpretiert wird. Der Satz des Autors „ein und dieselbe Lexie mobilisiert verschiedene Lexiken“ bedeutet, dass (selbst wenn nur ein Lexie verwendet wird) es unterschiedliche Lexika je nach Leser gibt, weil diese auch von Person zu Person unterschiedlich vorhanden sind (es gibt keine Vergleich der unterschiedlichen Personenlexika). Wenn man beim Sprechen von Lexie die Wörter dieser Werbung analysieren will, kann man sagen, dass sie eine konnotierte Bedeutung haben, weil jeder Begriff die reine und ungenaue Idee des Wortes ist. Z. B. Italianität bedeutet alles, was einem einfällt, wenn man an Italien denkt (dank der Substantivierung des Adjektivs «italienisch»): es ist die verdichtete Essenz von allem, was typisch italienisch sein kann. Das bezeichnete Syntagma naturalisiert daher das System der bezeichneten Botschaft. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass (wie es bei De Saussure eine intrinsische Beziehung zwischen langue und paroles und signifiant und signifié gibt) auch für Barthes diese enge Beziehung zwischen Natur und Kultur existiert, sowohl in der Bildrhetorik als auch im Leben. Die natürliche und die kulturelle Entwicklung bedingen sich gegenseitig.