Textanalyse pragmatischer texte 2022, Mitschriften von Deutsch

es geht um das Thema Medien und Lesen: Eine pragmatische Analyse

Art: Mitschriften

2021/2022

Hochgeladen am 09.03.2022

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Textanalyse eines pragmatischen Textes
Esma C.
In dem argumentierenden Sachtext Die neuen Idioatae- Web 0.0 von Bernd Graff, welcher
am 08.09.2007 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, geht es um die Macht der
digitalen Welt. Seine zentrale Aussage lautet, dass die Unbekanntheit der Autoren zu
Fehlinformation führe. Seine Intention ist somit die Digitalwelt zu kritisieren. Im Folgenden
soll der Sachtext von Bernd Graff analysiert werden.
Der Autor führt am Anfang in die Thematik ein. Er erklärt dem Leser, was man unter dem
partizipativen Web versteht und welche Funktion das partizipative Web hat (vgl. Z. 1-5).
Anschließend versucht er die Leser von seiner Meinung zu beeinflussen und diese zum
Nachdenken anzuregen (vgl. Z. 7ff). Dies wird durch die Nutzung von einer rhetorischen
Frage „…vierte Digitalgewalt (Z. 7) deutlich. Durch die rhetorische Frage illustriert Graff die
Gefährdung der Demokratie, welche durch das partizipative Web zustände käme (vgl. Z 6ff).
Durch seine Verwendung von Neologismen, wird auch seine kritische Haltung gegenüber der
Digitalisierung manifestiert. Mainstreammedia-Bett (Z.11) ist ein Neologismus, was er
verwendet, um seine abwertende Haltung klarzustellen sowie den Zugang zu
Fehlinformation veranschaulicht. Außerdem sind in diesem Text persuasive
Ausdrucksformen wie die Ironie zu finden. Das Wort schlau (Z.7 und 9) ist ironisch gemeint
und soll die Ungewissheit der Menschen präzisieren, die für die Nutzung des partizipativen
Webs plädieren (vgl. Z.7ff.)
Im Hauptteil verwendet Bernd Graff unterschiedliche Argumentationstypen, die dazu führen
sollen, seine Position zu stärken. Er argumentiert einsträngig und nennt fast nur Argumente
gegen das partizipative Web. Sein erstes Argument kritisiert die Autoren des partizipativen
Webs, die durch ihre Anonymität falsche Information verbreiten. Seine Begründung wird
jedoch durch seine Befürchtung und seine Ängste gestürzt. Dies wird durch seine
abwertende Wortwahl gestärkt. Debattenquickies (Z.14), illustriert seine abwertende
Haltung, denn durch diese Neologismen verdeutlicht er, dass solche Personen nicht ernst zu
nehmen seien und ebenso sehr paradox wären, denn folglich spricht er über das pröbeln
nach Gutsherrenart (Z.10), was nicht mit einem Gutsherrenart vereinbar ist.
Als nächstes verwendet Graff ein indirektes Argument, wobei er am Anfang über die guten
Seiten der digitalen Welt spricht und konkrete Beispiele, wie Wikipedia (Z. 24) und Linux
(Z.23) nennt. Demnach erklärt er durch ein Faktenargument die gravierenden Nachteile des
partizipativen Webs (vgl. Z. 25.ff). Dabei bezieht er sich auf den User Generated Content, bei
dem die Inhalte von Internetnutnutzern in Form von Informationsquelle hochgeladen
werden. So wird noch einmal die fehlende Sicherheit sowie die fehlende Richtigkeit des
Internets kritisiert.
Des Weiteren macht er durch ein Faktenargument deutlich, dass die etablierten Medien bei
Fehlverhalten mit Konsequenzen zu rechnen haben, was bei partizipativen Webs nicht der
Fall sei (vgl. Z.45ff). Dabei verwendet er eine Metapher. Wildbahn der Wikipedia (Z. 48).
Dadurch möchte er dem Leser klarmachen, wie unstrukturiert, unprofessionell sowie
unsicher Wikipedia eigentlich ist, denn eine Wildbahn steht für die Freiheit und Gelassenheit
in der Natur.
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Textanalyse eines pragmatischen Textes Esma C. In dem argumentierenden Sachtext „Die neuen Idioatae- Web 0.0“ von Bernd Graff, welcher am 08.09.2007 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, geht es um die Macht der digitalen Welt. Seine zentrale Aussage lautet, dass die Unbekanntheit der Autoren zu Fehlinformation führe. Seine Intention ist somit die Digitalwelt zu kritisieren. Im Folgenden soll der Sachtext von Bernd Graff analysiert werden. Der Autor führt am Anfang in die Thematik ein. Er erklärt dem Leser, was man unter dem partizipativen Web versteht und welche Funktion das partizipative Web hat (vgl. Z. 1-5). Anschließend versucht er die Leser von seiner Meinung zu beeinflussen und diese zum Nachdenken anzuregen (vgl. Z. 7ff). Dies wird durch die Nutzung von einer rhetorischen Frage „…vierte Digitalgewalt“ (Z. 7) deutlich. Durch die rhetorische Frage illustriert Graff die Gefährdung der Demokratie, welche durch das partizipative Web zustände käme (vgl. Z 6ff). Durch seine Verwendung von Neologismen, wird auch seine kritische Haltung gegenüber der Digitalisierung manifestiert. „Mainstreammedia-Bett“ (Z.11) ist ein Neologismus, was er verwendet, um seine abwertende Haltung klarzustellen sowie den Zugang zu Fehlinformation veranschaulicht. Außerdem sind in diesem Text persuasive Ausdrucksformen wie die Ironie zu finden. Das Wort „schlau“ (Z.7 und 9) ist ironisch gemeint und soll die Ungewissheit der Menschen präzisieren, die für die Nutzung des partizipativen Webs plädieren (vgl. Z.7ff.) Im Hauptteil verwendet Bernd Graff unterschiedliche Argumentationstypen, die dazu führen sollen, seine Position zu stärken. Er argumentiert einsträngig und nennt fast nur Argumente gegen das partizipative Web. Sein erstes Argument kritisiert die Autoren des partizipativen Webs, die durch ihre Anonymität falsche Information verbreiten. Seine Begründung wird jedoch durch seine Befürchtung und seine Ängste gestürzt. Dies wird durch seine abwertende Wortwahl gestärkt. „Debattenquickies“ (Z. 14 ), illustriert seine abwertende Haltung, denn durch diese Neologismen verdeutlicht er, dass solche Personen nicht ernst zu nehmen seien und ebenso sehr paradox wären, denn folglich spricht er über das „pröbeln nach Gutsherrenart“ (Z.10), was nicht mit einem Gutsherrenart vereinbar ist. Als nächstes verwendet Graff ein indirektes Argument, wobei er am Anfang über die guten Seiten der digitalen Welt spricht und konkrete Beispiele, wie „Wikipedia“ (Z. 24) und “ Linux“ (Z.23) nennt. Demnach erklärt er durch ein Faktenargument die gravierenden Nachteile des partizipativen Webs (vgl. Z. 25.ff). Dabei bezieht er sich auf den User Generated Content, bei dem die Inhalte von Internetnutnutzern in Form von Informationsquelle hochgeladen werden. So wird noch einmal die fehlende Sicherheit sowie die fehlende Richtigkeit des Internets kritisiert. Des Weiteren macht er durch ein Faktenargument deutlich, dass die etablierten Medien bei Fehlverhalten mit Konsequenzen zu rechnen haben, was bei partizipativen Webs nicht der Fall sei (vgl. Z.45ff). Dabei verwendet er eine Metapher. „Wildbahn der Wikipedia“ (Z. 48). Dadurch möchte er dem Leser klarmachen, wie unstrukturiert, unprofessionell sowie unsicher Wikipedia eigentlich ist, denn eine Wildbahn steht für die Freiheit und Gelassenheit in der Natur.

Als letztes verwendet Graff ein Faktenargument, wobei er sich auf ein Zitat von Nobert Bolz bezieht (vgl. Z. 52). Dabei kritisiert er das einsichtslose Wissen der derzeitigen Menschen. Zuletzt beendet er seine Argumentation mit einer rhetorischen Frage, die dem Leser zum Nachdenken bringt. Gleichzeitig macht er klar, dass die Zukunft gefährdet ist, wenn die „Idiotie“ (Z.55) die führt. Neben den sprachlichen Mitteln, die Graff sehr oft verwendet hat, ist auch die Argumentationsweise ein wichtiger Aspekt. Graff argumentiert (wie an einigen Argumenten schon gesagt) sehr umgangssprachlich. Seine Verwendung von Alltagssprache wie „Geschwätz“ (Z.18), „zerfleddern“ (Z.12) und „anzetteln“ (Z.13) verdeutlicht seine subjektive Argumentationsweise. Durch die Verwendung von vielen Neologismen sowie der abwertenden Wortwahl, ist der Text nicht sachlich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Graff das partizipative Web als ein Problem für unsere Gesellschaft sieht. Verdeutlicht wird seine Position durch die Verwendung von zahlreichen sprachlichen Mitteln. Seine Intention war es, die digitale Web zu kritisieren, was ihm durch seine starken Argumente auch gelungen ist. Das Problem war hierbei seine Argumentationsweise. Durch die Verwendung von Umgangssprache, abwertender Wortwahl sowie von persuasiven Ausdrucksformen, wird der Leser nicht komplett überzeugt. Somit ist es ihm nicht gelungen, seine Leser zu überzeugen.