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Berufswahl: Ausbildung oder Studium - Ein Dialog zwischen Schülern, Apuntes de Idioma Alemán

EJERCICIOS DE ALEMAN PARA PRACTICAR NIVEL A.2

Tipo: Apuntes

2019/2020

Subido el 01/07/2020

michelle-gonzalez-25
michelle-gonzalez-25 🇪🇸

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Transkription des Hörtextes Teil 1 bis Teil 5
Was soll ich werden? Ausbildung oder Studium
Teil 1: Gespräch zwischen Tim, Rainer, Sofia und Emma
TTeil 1T22 T
Emma: Sag mal Tim, was willst du eigentlich nach dem Abitur machen?
Tim: Ich weiß noch nicht so genau. Bis zum Abitur sind es
noch anderthalb Jahre. Aber es muss was Praktisches sein, am liebsten ein
technischer Beruf.
Emma: Mhm, das kann ich mir vorstellen. Du bist ja so gut in Mathe und Physik.
Willst du Ingenieur werden?
Tim: Nein, das glaube ich nicht. Wahrscheinlich mache ich eine Lehre.
Emma: Wirklich? Aber studieren ist doch viel besser. Da hat man viel mehr
berufliche Möglichkeiten.
Tim: Ja, aber eine Ausbildung dauert nicht so lange und man verdient sofort
Geld.
Emma: Gut, aber das ist ja nicht so viel. Nach einem Studium verdient man
besser und es gibt viel mehr interessante Jobs.
Rainer: Also Emma, das kannst du doch so nicht sagen! Als
Handwerker hat man auch viele Möglichkeiten: Man kann zum
Beispiel eine eigene Firma eröffnen und viel Geld verdienen.
Emma: Ja, gut, Rainer. Aber viele Handwerker haben keine
eigene Firma und verdienen nicht so gut. Und nach der Ausbildung
in einen anderen Beruf wechseln, ist sehr schwer.
Rainer: Egal. Ich will auf jeden Fall nach dem Abitur eine
Ausbildung machen, irgendwas im kaufmännischen Bereich,
vielleicht Bankkaufmann.
Emma: Ah, Quatsch, ich versteh’ dich nicht, Rainer! Wenn du Abi machst,
kannst du doch auch studieren.
Rainer: Ja, ja, aber das dauert noch mal ein paar Jahre! Und ich bin die ganze
Zeit von den Eltern abhängig. Nach der Ausbildung kann ich immer noch
studieren.
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Transkription des Hörtextes Teil 1 bis Teil 5 Was soll ich werden? Ausbildung oder Studium Teil 1: Gespräch zwischen Tim, Rainer, Sofia und Emma TTeil 1T22 T Emma: Sag mal Tim, was willst du eigentlich nach dem Abitur machen? Tim: Ich weiß noch nicht so genau. Bis zum Abitur sind es noch anderthalb Jahre. Aber es muss was Praktisches sein, am liebsten ein technischer Beruf. Emma: Mhm, das kann ich mir vorstellen. Du bist ja so gut in Mathe und Physik. Willst du Ingenieur werden? Tim: Nein, das glaube ich nicht. Wahrscheinlich mache ich eine Lehre. Emma: Wirklich? Aber studieren ist doch viel besser. Da hat man viel mehr berufliche Möglichkeiten. Tim: Ja, aber eine Ausbildung dauert nicht so lange und man verdient sofort Geld. Emma: Gut, aber das ist ja nicht so viel. Nach einem Studium verdient man besser und es gibt viel mehr interessante Jobs. Rainer: Also Emma, das kannst du doch so nicht sagen! Als Handwerker hat man auch viele Möglichkeiten: Man kann zum Beispiel eine eigene Firma eröffnen und viel Geld verdienen. Emma: Ja, gut, Rainer. Aber viele Handwerker haben keine eigene Firma und verdienen nicht so gut. Und nach der Ausbildung in einen anderen Beruf wechseln, ist sehr schwer. Rainer: Egal. Ich will auf jeden Fall nach dem Abitur eine Ausbildung machen, irgendwas im kaufmännischen Bereich, vielleicht Bankkaufmann. Emma: Ah, Quatsch, ich versteh’ dich nicht, Rainer! Wenn du Abi machst, kannst du doch auch studieren. Rainer: Ja, ja, aber das dauert noch mal ein paar Jahre! Und ich bin die ganze Zeit von den Eltern abhängig. Nach der Ausbildung kann ich immer noch studieren.

Teil 2 : Gespräch zwischen Tim, Rainer, Sofia und Emma Emma: Hm, sag du mal was, Sofia. Was meinst du? Sofia: Mich darfst du das nicht fragen. Ich will am Ende vom Schuljahr von der Schule abgehen. Alle: Wie? Was? Hä? Rainer: Mensch Sofia, das hast du ja noch gar nicht erzählt! Wieso willst du denn nicht weitermachen? Dann fehlt doch nur noch ein Jahr und du hast das Abitur. Sofia: Ja, klar. Aber ich hab’ einfach genug vom Gymnasium, alles zu theoretisch. Ich hab’ ja ein gutes Abschlusszeugnis aus der 10. Klasse. Ich möchte endlich was Praktisches machen. Da brauch’ ich nur den Mittleren Abschluss. Tim: Und weißt du schon was? Sofia: Nicht so richtig. Aber vielleicht werde ich Physiotherapeutin oder Logopädin oder so was. Ich möchte was mit Menschen machen. Emma: Na ja, da musst du aber auch zur Schule gehen. Und das dauert, glaube ich, drei Jahre. Ich denke, du hast genug von der Schule? Sofia: Das ist aber was anderes. Gut, man geht jeden Tag zur Schule, aber in der Berufsfachschule lernt man ganz praktische Dinge für den Beruf und gleichzeitig macht man auch Praktika in einer Praxis oder Klinik. Also, man ist in der Schule und sammelt schon Berufserfahrung. Emma: Das kann man aber auch machen, wenn man studiert. Man kann in den Semesterferien Praktika machen. So kann man ein paar Berufe kennenlernen. Tim: Hör auf Emma, es hat keinen Zweck! Sofia: Na ja, aber ich bin noch nicht ganz sicher, welcher Beruf der richtige ist. Ach ja, ich hab’ die E-Mail-Adresse von unserer alten Klassenlehrerin, Frau Scholz bekommen, die arbeitet jetzt in der Berufsschule. Vielleicht kann die mich beraten. Tim: Super, erzählst du mir dann, was sie gesagt hat? Rainer: Mir auch, ja? Sofia: Ja, klar, mach ich gern.

Teil 4 : Gespräch zwischen Sofia und dem Berufsberater in der Agentur für Arbeit 2 Hr. Schmitz: Herein. Sofia: Guten Tag Herr Schmitz. Hr. Schmitz: Ah, guten Tag Frau Eibel. Nehmen Sie doch bitte Platz. Sofia: Danke! Also, ich habe jetzt den Fragebogen ausgefüllt, aber ich bin immer noch unsicher. Hr. Schmitz: Zeigen Sie mal. Dann schauen wir uns doch mal Ihre Antworten an. Und hier haben wir den Steckbrief für den Beruf des Physiotherapeuten. Jetzt vergleichen wir mal: Passen Ihre Antworten zu dem Beruf? Sofia: Das ist eine gute Frage. Hr. Schmitz: Also, Sie haben nur bei drei Fragen „plus“ angekreuzt. Also z. B. bei Frage 1 haben Sie „plus“ angekreuzt, aber bei Frage 2 „minus“. Ist das nicht eventuell ein Problem? Sofia: Wieso? Hr. Schmitz: Na, als Physiotherapeutin müssen Sie sehr geduldig sein, wenn Sie mit den Patienten kommunizieren. Sie müssen gut zuhören können und viel erklären. Sofia: Hm, stimmt. Das mache ich nicht so gern. Hr. Schmitz: Mhm, bei Frage 3 haben Sie „plus minus“ angekreuzt. Warum? Sofia: Na ja, systematisch arbeiten finde ich nicht so leicht, da habe ich oft Probleme. Hr. Schmitz: Gut, aber das systematische Arbeiten können Sie in der Ausbildung lernen. Sie müssen ja die Therapien planen usw. Da üben Sie das. Sofia: Hoffentlich! Hr. Schmitz: Jetzt die Frage 4. Da haben Sie wieder „minus“ angekreuzt. Warum? Sofia: Na, in Latein war ich immer schlecht. Ich konnte mir die Wörter nie merken! Hr. Schmitz: Sie wissen aber, dass Sie als Physiotherapeutin viele lateinische Ausdrücke kennen müssen, die ganzen Muskeln, Nerven etc. Und deshalb ist das in der Ausbildung natürlich sehr wichtig. Sofia: Oh je, stimmt ja.

Hr. Schmitz: So, und jetzt kommt eine sehr wichtige Frage. Die Arbeit mit Patienten ist körperlich oft sehr schwer. Und Sie haben bei Frage 5 auch „minus“ angekreuzt. Warum? Sofia: Sehen Sie mich an: Sehe ich sehr stark aus? Hr. Schmitz: Nein, aber Sie sehen sportlich aus. Sofia: Ja, ich tanze gern und laufe Halbmarathon. Hr. Schmitz: Interessant! Deshalb haben Sie bei Frage 8 „plus“ angekreuzt. Sofia: Ja, ich mache sehr gern Sport. Hr. Schmitz: Hm, so, jetzt haben wir noch die Fragen 6 und 7. Ähm, 6 ist „plus“. Prima. Aber Frage 7 ist ein Problem. Sie haben „minus“ angekreuzt. Sofia: Ja, ich möchte normale Arbeitszeiten haben. Ich möchte weiter zum Tanztraining gehen können und so. Hr. Schmitz: Hm, als Physiotherapeutin müssen Sie aber oft auch abends oder am Wochenende arbeiten. Teil 5 : Ende des Gesprächs zwischen Sofia und dem Berufsberater Sofia: Hm, also, dann ist Physiotherapeutin vielleicht doch nicht der richtige Beruf für mich. Und was mache ich jetzt? Hr. Schmitz: Hm, es gibt ja noch andere Berufe mit Sport. Sie könnten zum Beispiel Sportfachfrau werden, da arbeitet man z. B. in Fitnessstudios, oder Sie könnten Sportlehrerin werden. Könnten Sie sich das vorstellen? Sofia: Hm, dann muss ich aber erst Abitur machen. Und ich wollte doch dieses Jahr unbedingt von der Schule abgehen. Und Lehrerin? Hr. Schmitz: Wissen Sie was: Überlegen Sie doch noch mal ganz in Ruhe. Sie können ja gern noch mal wiederkommen. Sofia: Das mach’ ich. Vielen Dank.