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Bertolt Brecht (1898-1956) war ein Lyriker, ein Erzähler und ein Dramatiker. Er ist einer der Autoren der Exil-Literatur, weil er nach dem Reichstag-Brand gezwungen war, Deutschland zu verlassen und damit seine Zeit im Exil (bis 1949) zu beginnen. Obwohl seine Bücher verbrannt wurden, war die Zeit des Exils für Brecht die Phase der höchsten literarischen Schaffenskraft. Bertolt Brecht kehrte 1947 nach Zürich und 1948 nach Ostberlin zurück.
Autoren, die wegen der Verfolgungen (meistens nach den Bücherverbrennungen) ins Exil gingen (Juden und deutsche Kritiker des Regimes): Thomas Mann, B. Brecht, Peter Weiss. Die wichtigsten Themen sind Kritik gegen das Regime, Antifaschismus, Freiheit und Kriegskritik.
Im Mittelpunkt der Erzählungen, Gedichte und Dramen von Brecht standen die Unterdrückten und die Ausgebeuteten. Brecht hatte Mitleid mit ihnen, und das führte ihn bald zum Kommunismus. Seitdem ist das Hauptthema seines Werks die Entfremdung des Menschen (Brecht war Marxist), der aus Gewalt und Ausbeutung entsteht. Er ist also gegen den Krieg, und wir verstehen das aus seinen ersten Gedichten, dass eine scharfe Kritik an den Eroberungskrieg und an den expansionistischen Politik des Dritten Reichs enthalten.
Das Gedicht "Mein Bruder war Pilot" wurde 1937 von Bertolt Brecht im Exil geschrieben. Mit diesem Gedicht kritisierte Brecht die Eroberungskriegen des Dritten Reichs. Dieses erzählerische Gedicht befindet sich in der Sammlung Kalendergeschichten. Das Gedicht erzählt von der Zeit, als Hitler die Legion Condor nach Spanien schickte und die Stadt Guernica zerstört wurde Eines Tages erhält der Bruder (ein Flieger) eine Postkarte. Er ist von den Machthabern gezwungen, als Soldat mitzuhelfen, das Reich der Deutschen zu vergrößern. Er muss in den Süden fahren (nach Spanien). Dort ist sein Bruder gestorben und er liegt jetzt im Guadarramamassiv. Mein Bruder war ein Flieger Eines Tages bekam er eine Kart Er hat seine Kiste eingepackt Und südwärts ging die Fahrt. Mein Bruder ist ein Eroberer Unserm Volke fehlt's an Raum Und Grund und Boden zu kriegen, ist Bei uns alter Traum. Der Raum, den mein Bruder eroberte Liegt im Guadarramamassiv Er ist lang einen Meter achtzig Und einen Meter fünfzig tief. Der Krieg ist einer der Eroberungskriege des Dritten Reichs. Das Ziel war der Lebensraum, den man erobern sollte, aber der einzige Raum, den der Flieger eroberte, war sein Sarg. In der zweiten Strophe gibt es Ironie: Wir können verstehen, dass Brecht Expansionskriege kritisiert. Er glaubt nicht wirklich, dass unser Volk Raum braucht. Mio fratello era un aviatore. Un giorno ha ricevuto la cartolina. Fece i bagagli, e via, lungo la rotta del sud (verso la Spagna). Mio fratello è un conquistatore. Al nostro popolo manca spazio; e prendersi terre su terre, da noi, è un vecchio sogno. E lo spazio che mio fratello conquistò è sui monti del Guadarrama. È di lunghezza un metro e ottanta, uno e cinquanta di profondità.
Während in der ersten Strophe das Präteritum verwendet wird, verändert sich in den beiden anderen die Erzählzeit und verwendet das Präsens. Ein Hauptthema ist die enttäuschten Hoffnungen des Fliegers, nicht die Leiden seiner Opfer. Brecht schreibt dieses Gedicht, um über die Sinnlosigkeit des Krieges nachzudenken und über die falsche Vorstellung, die viele von ihnen haben, weil viele Menschen unnötig sterben. Eroberungskriege sind nur für die Macht wichtig, und sie sind nur Leid und Tod für die kleinen Leute.
Picasso hat sich mit den Aktionen der Legion Condor behandelte, wie Brecht: Picasso malt die Tragödie des Bombenangriffs auf die Zivilbevölkerung, während Brecht versucht, die Deutschen von der Nazi-Ideologie zu entfernen.
Zur Zeit des Exils in Dänemark entstand auch das Gedicht Die Bücherverbrennung. Es bezieht sich auf den Aufruf von Oskar Maria Graf (1933) und es wurde 2 Tage nach dem Verbrennen der Bücher geschrieben. Als einer der besten Dichter entdeckte, dass seine Bücher nicht in der Liste der verbrannten Bücher waren, schrieb er einen Brief an das Regime. Er forderte das Regime auf, seine Werke und damit ihn selbst zu verbrennen, weil er in seinen Werken, immer die Wahrheit gesagt hatte. ,,Bücher mit schädlichem Wissen” bedeutet Bücher die gegen die Nazi-ideologie sind. Brecht mit ,,Ochsen” meint das Volk, wer gezwungen wurden, Karren voller Bücher zu tragen. Der Dichter will verbrannt werden denn er hat das Regime kritisiert Im Gegensatz zu anderen Gedichten von Brecht ist das lyrische Ich ein beschreibender Zuschauer. Am Anfang wird die Realität der Bücherverbrennung im Jahr 1933 beschrieben (als man die ideologische Kunst unterdrückte). Als das Regime befahl, Bücher mit schädlichem Wissen Öffentlich zu verbrennen, und allenthalben Ochsen gezwungen wurden, Karren mit Büchern Zu den Scheiterhaufen zu ziehen, entdeckte Ein verjagter Dichter, einer der Besten, die Liste der Verbrannten studierend, entsetzt, daß seine Bücher vergessen waren. Er eilte zum Schreibtisch, Zornbeflügelt, und schrieb einen Brief an die Machthaber. Verbrennt mich, schrieb er mit fliegender Feder, Verbrennt mich! Tut mir das nicht an! Laßt mich nicht übrig! Hab ich nicht Immer die Wahrheit berichtet in meinen Büchern? Und jetzt Werd ich von euch wie ein Lügner behandelt! Ich befehle euch: Verbrennt mich! Quando il regime ordinò che in pubblico fossero arsi i libri di contenuto malefico e per ogni dove furono i buoi costretti a trascinare ai roghi carri di libri, un poeta scoprì