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Faust Zusammenfassung, Sintesi del corso di Tedesco

Faust - Zusammenfassung von einzelnen Kapiteln

Tipologia: Sintesi del corso

2019/2020

Caricato il 20/06/2020

In_medio_stat_virtus
In_medio_stat_virtus 🇮🇹

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Goethe beginnt die Arbeit an seinem Faust zwischen 1772 und 1775, angeregt von dem Prozess gegen die
Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt (deren Hinrichtung Goethe wahrscheinlich 1772 miterlebt
hat). In dieser ersten, "Urfaust" genannten Fassung, steht die Liebestragödie um Gretchen im Vordergrund.
Der Urfaust beginnt mit Fausts Monolog im Studierzimmer. Mephisto tritt auf, aber der eigentliche
Teufelspakt fehlt. Nach der Szene in Auerbachs Keller nimmt die Gretchentragödie ihren Lauf; die
Hexenküche und die Walpurgisnacht fehlen.
Aus dem Urfaust entwickelt Goethe die Fassung "Faust, ein Fragment", die 1788 vollendet ist und 1790
gedruckt wird. Gegenüber dem Urfaust ist das Faustfragment um einen Dialog mit Mephisto erweitert, in
dem der Teufelspakt jedoch noch unausgesprochen bleibt. Neu hinzugekommen ist die Szene Hexenküche,
dafür fehlt Gretchens Ende im Kerker. Neben der Liebestragödie um Gretchen wird die Tragödie des
zweifelnden und scheiternden Wissenschaftlers sichtbar.
1797 also 22 Jahre nach dem Urfaust nimmt Goethe die Arbeit am Faust wieder auf, ermuntert durch
Friedrich Schiller. Er fügt dem Fragment die einleitenden Szenen "Zueignung", "Vorspiel auf dem Theater"
und "Prolog im Himmel" hinzu. Die endgültige Fassung der bereits im Urfaust und im Fragment enthaltenen
Szenen sowie die Ausführung der Walpurgisnacht erfolgt bis 1806. Das Werk geht als "Faust. Eine Tragödie"
für die Ostermesse 1808 in Druck. Aus der Geschichte um ein unglücklich gemachtes Mädchen und einen
verzweifelten Wissenschaftler war ein Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle geworden.
Faust ist das wichtigste Werk Goethes (1749 1832). Daran arbeitete er 60 Jahre vom 1772 bis zu seinem
Tod.
Georg Faust existierte wirklich, er wurde um 1480 geboren, studierte Magie, Medizin und Theologie in
Krakau. Er behauptete, in Verbindung mit dem Teufel zu sein und ihm seine Seele verkauft zu haben.
Um diese Figur entwickelte sich eine Sage und viele Bücher wurden geschrieben. 1587 erschien das
Volksbuch vom Doktor Faustus, dann das Werk von Christopher Marlowe, das von Lessing, usw. Während
in den anderen Werken Faust verdammt wurde, wird der Faust von Lessing wegen seines Strebens nach
Wissen gerettet. Auch Goethes Faust wird trotz seiner Schulden gerettet, weil er immer nach Verbesserung
strebt.
Inhaltsangabe/Zusammenfassung
Einleitung
Zueignung
Das Drama „Faust“ beginnt mit der „Zueignung“. In diesem Gedicht spricht der Dichter die Personen des
Dramas direkt an (vgl. V. 1-8). Zudem berichtet der Autor über den Schaffensprozess des Dramas, das
Erwachen erster Liebschaften und erinnert an verlorene Gefährten, die „die folgenden Gesänge [nicht
hören können]“ (V. 17).
Vorspiel auf dem Theater
Der zweite Prolog, das „Vorspiel auf dem Theater“ bietet eine Reflexion über den Sinn und Zweck eines
gelungenen Theaterstücks. Diese wird in Form eines Streitgesprächs, zwischen Theaterdirektor, Dichter und
einer Lustigen Person, dargestellt.
Der Schwerpunkt des Theaterdirektors liegt vor allem auf dem Ökonomischen. Er ist vor allem an
wirtschaftlichem Profit interessiert.
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Goethe beginnt die Arbeit an seinem Faust zwischen 1772 und 1775, angeregt von dem Prozess gegen die Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt (deren Hinrichtung Goethe wahrscheinlich 1772 miterlebt hat). In dieser ersten, "Urfaust" genannten Fassung, steht die Liebestragödie um Gretchen im Vordergrund. Der Urfaust beginnt mit Fausts Monolog im Studierzimmer. Mephisto tritt auf, aber der eigentliche Teufelspakt fehlt. Nach der Szene in Auerbachs Keller nimmt die Gretchentragödie ihren Lauf; die Hexenküche und die Walpurgisnacht fehlen. Aus dem Urfaust entwickelt Goethe die Fassung "Faust, ein Fragment", die 1788 vollendet ist und 1790 gedruckt wird. Gegenüber dem Urfaust ist das Faustfragment um einen Dialog mit Mephisto erweitert, in dem der Teufelspakt jedoch noch unausgesprochen bleibt. Neu hinzugekommen ist die Szene Hexenküche, dafür fehlt Gretchens Ende im Kerker. Neben der Liebestragödie um Gretchen wird die Tragödie des zweifelnden und scheiternden Wissenschaftlers sichtbar. 1797 – also 22 Jahre nach dem Urfaust – nimmt Goethe die Arbeit am Faust wieder auf, ermuntert durch Friedrich Schiller. Er fügt dem Fragment die einleitenden Szenen "Zueignung", "Vorspiel auf dem Theater" und "Prolog im Himmel" hinzu. Die endgültige Fassung der bereits im Urfaust und im Fragment enthaltenen Szenen sowie die Ausführung der Walpurgisnacht erfolgt bis 1806. Das Werk geht als "Faust. Eine Tragödie" für die Ostermesse 1808 in Druck. Aus der Geschichte um ein unglücklich gemachtes Mädchen und einen verzweifelten Wissenschaftler war ein Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle geworden. Faust ist das wichtigste Werk Goethes (1749 – 1832). Daran arbeitete er 60 Jahre vom 1772 bis zu seinem Tod. Georg Faust existierte wirklich, er wurde um 1480 geboren, studierte Magie, Medizin und Theologie in Krakau. Er behauptete, in Verbindung mit dem Teufel zu sein und ihm seine Seele verkauft zu haben. Um diese Figur entwickelte sich eine Sage und viele Bücher wurden geschrieben. 1587 erschien das Volksbuch vom Doktor Faustus, dann das Werk von Christopher Marlowe, das von Lessing, usw. Während in den anderen Werken Faust verdammt wurde, wird der Faust von Lessing wegen seines Strebens nach Wissen gerettet. Auch Goethes Faust wird trotz seiner Schulden gerettet, weil er immer nach Verbesserung strebt. Inhaltsangabe/Zusammenfassung Einleitung Zueignung Das Drama „Faust“ beginnt mit der „Zueignung“. In diesem Gedicht spricht der Dichter die Personen des Dramas direkt an (vgl. V. 1-8). Zudem berichtet der Autor über den Schaffensprozess des Dramas, das Erwachen erster Liebschaften und erinnert an verlorene Gefährten, die „die folgenden Gesänge [nicht hören können]“ (V. 17). Vorspiel auf dem Theater Der zweite Prolog, das „Vorspiel auf dem Theater“ bietet eine Reflexion über den Sinn und Zweck eines gelungenen Theaterstücks. Diese wird in Form eines Streitgesprächs, zwischen Theaterdirektor, Dichter und einer Lustigen Person, dargestellt. Der Schwerpunkt des Theaterdirektors liegt vor allem auf dem Ökonomischen. Er ist vor allem an wirtschaftlichem Profit interessiert.

Der Dichter ist vor allem auf die künstlerische Absicht fixiert. Für ihn geht es weniger um das monetäre, für ihn zählt auch nicht das effektvolle und prunkvolle Theater, das die Menge unterhält. Er legt Wert darauf, dass sein Werk echt ist und „der Nachwelt unverloren [bleibt]“ (V. 74). Die Lustige Person, ein Komödienschauspieler, legt Schwerpunkt auf den Unterhaltungsfaktor eines Theaterstücks. Der Theaterschauspieler nimmt die Rolle des Vermittlers in diesem Streitgespräch ein. Er beschreibt, dass ein Theaterstück die Interesse des Menschen wecken soll. Dies geschieht vor allem durch die Behandlung von realitätsnahen Themen. Durch die Themenwahl würden sich die Zuschauer auf die künstlerische Botschaft des Dichters einlassen. Es kann folglich gesagt werden, dass im zweiten Prolog des Dramas ein Spannungsfeld dargestellt wird, in dem sich jede im Theaterbereich tätige Person befindet. Durch diesen Prolog wird die Botschaft an den Zuschauer von „Faust“ deutlich. Die Absicht Goethes war es, in seinem Werk alle drei Interessen die im Streitgespräch behandelt werden, zu vereinen. Prolog im Himmel Der „Prolog im Himmel“ beginnt zunächst damit, dass die drei Erzengel, Michael, Gabriel und Raphael, die die Schöpfung des Herrn preisen. Diese durchwegs positive Sichtweise wird durch Mephisto, der im Verlauf der Szene hinzukommt, infrage gestellt. Dieser kritisiert die von den Erzengeln als perfekt und vollkommen dargestellte Schöpfung. Mephisto wettet, angelehnt an das Buch Hiob, dass er Faust vom rechten Weg, dem Weg Gottes, abbringen könnte. Gott geht die Wette nicht ein, er lässt Mephisto jedoch gewähren, da er sich seines Sieges bereits bewusst ist. Der Tragödie erster Teil Nacht — Faust. Später Erdgeist & Wagner Heinrich Faust ist ein Gelehrter, der sich mit allen, zur Entstehungszeit prominenten, Universitätsfächern auseinandergesetzt hat. Trotz des daraus resultierendem umfassenden Wissens und seinen umfassenden wissenschaftlichen Bemühungen, ist Faust nicht zu den Erkenntnissen gekommen die er sich erhofft hat. Aus dieser daraus resultierenden Unzufriedenheit hin, „ha[t] [sich Faust nun] der Magie ergeben“ (V. 377). Daraufhin erblickt er das Zeichen des Erdgeistes. Er spricht das Zeichen des Erdgeistes aus und es gelingt ihm diesen Geist zu beschwören. Der Erdgeist erscheint, jedoch ist die Erscheinung des Geistes für Faust kaum auszuhalten, er muss sich abwenden. Wider seiner Erwartungen ist Faust der Magie nicht gewachsen, der Erdgeist verhöhnt ihn und verschwindet daraufhin. Von dieser Resignation und dem aus der misslungenen Geisterbeschwörung resultierenden Gefühl der Ohnmacht heraus, will Faust sich nun sein Leben nehmen. Als er dabei ist das Gift zu nehmen, wird er vom Läuten der Osterglocken gestört. Diese Glocken erinnern ihn an glückliche Kindheitstage. Er trinkt das Gift nicht aus. Faust ist zusammen mit dem Pudel im Studierzimmer. Faust ist gerade dabei das Evangelium nach Johannes in die deutsche Sprache zu übersetzen. Der Pudel wird unruhig, Faust wird ungehalten, er entzaubert den Pudel. Der Pudel entpuppt sich als Mephisto und schlägt ihm einen Pakt vor (der sog. Teufelspakt). Mephisto verpflichtet sich Faust zu dienen, im Gegenzug erklärt sich Faust dazu bereit seine Seele an den Teufel zu geben, gelänge es diesem ihm Erfüllung und Lebensglück zu verschaffen. Als nächstes besuchen Faust und Mephisto eine Hexenküche. Mephisto ermuntert Faust dazu, einen Zaubertrank zu sich zu nehmen, der ihn verjüngt und für alle Frauen attraktiv erscheinen lässt. In einem

Gretchen am Ende des Gesprächs sagt, dass sie fort muss, ist Faust traurig und sehnt sich nach ein paar gemeinsamen Stunden mit Gretchen und schlägt ihr vor, ihrer Mutter ein Schlafmittel zu verabreichen. Am Brunnen Gretchen holt Wasser am Brunnen, dort trifft sie auf Lieschen. Diese erzählt ihr, das Bärbelchen unverheiratet schwanger geworden sei. Gretchen hat Mitleid mit ihr, Lieschen teilt dieses Mitleid nicht und ist der Meinung, dass Bärbelchen ihr diesen Frevel selbst zuzuschreiben habe. Als Gretchen wieder allein ist, bereut sie über das Mädchen gerichtet zu haben, ist sie doch selber durch ihre Beziehung zu Faust zur Sünderin geworden. Nacht – vor Gretchens Türe In der Szene „Nacht 2“ geht es um Valentin, der erfahren hat, dass seine Schwester Gretchen unehelich schwanger geworden ist und sich für sie schämt. Später treten Faust und Mephisto auf. Als sie Valentin auf der Straße begegnen, beleidigt dieser Mephisto, da er die Zither spielt. Nach einem kurzen Wortduell ersticht Faust Valentin. Daraufhin eilen Menschen herbei, darunter auch Gretchen, die von ihrem sterbenden Bruder, unter anderem als Hure, beschimpft wird. Valentin stirbt und Gretchen trauert um ihn. Kerker Faust hat zu Beginn der Szene bereits dem Wächter seinen Schlüssel entwendet und steht bereits vor der Kerkertür. Er schließt diese auf und tritt ein. Gretchen erschrickt und denkt, dass es sich bei ihm um einen Henker handle. Nach einiger Zeit erkennt sie ihn und liebkost diesen. Faust mahnt zum Aufbruch und möchte mit Gretchen fliehen, Gretchen besteht darauf im Gefängnis zu bleiben, um nicht noch tiefer ins Verderben gestürzt zu werden. Mephisto tritt auf und versucht die beiden zu überzeugen, Gretchen erschaudert vor seiner Erscheinung und gibt sich mit den Worten „Gericht Gottes! Dir hab’ ich mich übergeben“, in die Hände Gottes. Mephisto prophezeit, dass Gretchen gerichtet sei, eine Stimme von oben, vermutlich Gott, erwidert jedoch das sie gerettet sei. Daraufhin entflieht Mephisto mit Faust.