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Achtung: Nicht mit eigenem Analysenresultat verwechseln ! Page 10. 1. Analyse. HCl- und Reduktions-Gruppe (Hg(I) ...
Art: Prüfungen
Hochgeladen am 09.08.2022
4.4
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Lass dir nichts Wichtiges entgehen!






























































Analysen Analysen-
-Nr
Nr.
KationenKationen
Anionen Anionen
Reduktions- und HCl- Gruppe
s. Anionen
Cu- und As-Gruppe (H
2
S-Gruppe)
s. Anionen
3
)- und (NH
4
2
S-Gruppe
s. Anionen
4
2
3
s. Anionen
Kleine Vollanalyse (Analysen 1-4)
s.u. ohne I
, SiO
4
4-
3
3-
2-
2
3
-Gruppe inkl. „Seltene Elemente”
s.u. ohne I
, SiO
4
4-
3
3-
2-
Große Vollanalyse mit allen Elementen
s.u. ohne I
, SiO
4
4-
3
3-
2-
Anionenanalyse
s. Anionen
Abschlußanalyse von 2 technisch orientierten Stoffen
alle
Reduktionsgruppe:
Se, Te
HCl-Gruppe:
Pb, Ag, Hg(I)
Cu-Gruppe:
Hg(II), Pb, Cu, Bi, Cd
(ab Analyse 6)
As-Gruppe:
As, Sb, Sn
3
-Gruppe:
Fe, Al, Cr
4
2
S-Gruppe:
Zn, Co, Ni, Mn
4
2
3
-Gruppe:
Ca, Sr, Ba
„lösliche”-Gruppe:
4
, Mg, Na, K, Li, Rb/Cs
4
2-
3
2-
3
3
3-
, SiO
4
4-
2-
4
3-
, Cl
3
2-
2
3
2-
, BrO
3
, Br
3
, ClO
3
, ClO
4
Anionen der 1.Analyse
Teamarbeit zu selbst gesetztem Termin, Ergebnis zählt für alle aus dem Team.Bibliothekbenutzung. “Wesen” der Substanzen muß erkannt und benannt werden.Analyse sollte in zwei Nachmittagen abgeschlossen werden.
können durch zwei
zwei weitere
weitere Analysen 7 erzielt werden.
Ergibt eine Analysenabgabe mehr Fehler, als Teilchen (=
Anionen + Kationen) in
der Analyse waren, wird diese automatisch mit
Punkten gewertet. Auch wenn die
benötigte Punktzahl erreicht wurde, müssen die noch ausstehenden Analysenbearbeitet werden.
Vor der Durchführung jedweder Arbeiten informiere man sich Vor der Durchführung jedweder Arbeiten informiere man sich
über den zugehörigen Analysenstoff, inkl. möglicherüber den zugehörigen Analysenstoff, inkl. möglicher
Gefährdungen und der notwendigen Arbeitsweisen! Gefährdungen und der notwendigen Arbeitsweisen!
Aussehen, Farbe(n), Partikelbeschaffenheit, Geruch, hygroskopisch (?)
Lösungsverhalten in Säuren und Laugen (oxidierend, nicht-oxidierend)
Rückstände
Vorproben, Pickanalyse, Aufschlüsse, Spektroskopie
Anionennachweise
Kationentrennungsgang
4
3-
Ursubstanz stark salpertersäuern, Ammoniummolybdat-Lsg. zugeben,Nachweis durch gelbes (NH
4
3
[P(Mo
3
10
4
3
3-
Ursubstanz u. konz. H
2
4
u. Methanol. Grüne Flammenfärbung an
Kapillarenspitze
SiO
4
4-
Bleitiegelprobe mit konz. H
2
4
u. CaF
2
. Weißer Fleck von SiO
2
auf
schwarzem Papier.
Nachweise aus dem Sodaauszug Nachweise aus dem Sodaauszug -
4
2-
Ansäuern mit HCl, BaCl
2
-Lsg. zugeben, Nachweis durch weiße BaSO
4
Fällung.
Cl
-
Ansäuern mit HNO
3
, AgNO
3
-Lsg. zutropfen, Nachweis durch weißes
AgCl, auflösbar in NH
3
4
3-
wie oben aber aus dem Sodaauszug
-
Analog zu Cl
, Fällung gelblich, nicht auflösbar in NH
3
. Mit Cl
2
-Wasser I
2
Entwicklung.
2-
Sodaauszug mit Cd-Acetat-Lsg. im Überschuß versetzen, Nachweisdurch gelbes CdS.
3
-
Ansäuern mit H
2
4
, konz. Fe
2+
-Lsg, unterschichten mit konz. H
2
4
Nachweis: brauner Ring.
3
3-
Eindampfen. Konz. H
2
4
u. Methanol. Grüne Flammenfärbung an
Kapillarenspitze
2-
wie oben mit Pb-Acetatpapier
Zn
SiO
4
4-
Trocknen. Bleitiegelprobe mit konz. H
2
4
u. CaF
2
. Weißer Fleck von
SiO
2
auf schwarzem Papier.
Sodaauszug funktioniert nur, wenn er ausreichend lange mit genügend Soda
gekocht wurde! Min. 10 min.!
Störungen durch Verunreinigungen der ausstehenden Substanzen, insbesondere
der HCl und HNO
3
! Blindproben immer zur Sicherheit ausführen!
Störungen bei Nachweisen aus der Ursubstanz. Diese können auch durch
Kationen bedingt werden. Z.B. Borat-Nachweis wird durch Spritzer vonBa-,Cu- und Tl-Salzen gestört (grüne Flammenfärbung). Kapillarenspitzekann selbst B-Oxide enthalten!
In verdünnter, kalter Salzsäure (max. 2 mol/l) fallen als unlösliche Chloride:
(Fällung aus neutraler oder schwach HNO
3
-saurer Lösung durch tropfenweise Zugabe von
verd. HCl)
AgCl
, weiß
zu konzentriert war
Hg
2
Cl
2
, weiß
immer auch Hg(II) in der H
2
S-Gruppe auf
PbCl
2
, weiß
2
ist in kalter verd. HCl wenig, beim Erwärmen jedoch
deutlich besser löslich
2
als Kristallnadeln wieder aus
(siehe auch Pb in H
2
S-Gruppe)
Achtung Achtung
ev. „fraktioniertes“ Lösen nötig.
Nachweise für die Elemente der Nachweise für die Elemente der HCl
HCl-
-Gruppe
Gruppe
2
mit heißem Wasser herauslösen
PbCrO
4
(gelb)
PbSO
4
(weiß)
PbI
2
(gelb)
3
versetzen
(HgNH
2
Cl, weiß + Hg, schwarz )
= „schön schwarz“
3
2
-haltige Lösung ggf. vom schwarzen Niederschlag trennen
AgI(gelblich)
AgCl (nach erneutem ansäuern)
♦ ♦
2
-Wasser aufnehmen
Te:
elementar, schwarz. (Ausnahme: grau).
2
4
lösen: Te
4
2+
(rot-violette Lösung)
Die Elemente Se und Te können auch im Rahmen der H
2
S-Gruppe nachgewiesen
werden. Ohne oder bei unzureichender Durchführung der Reduktionsgruppeerscheinen beide in der As-Gruppe.
Achtung Achtung
3
2-
3
2-
Theorie:
Bei pH 0 bis 3,5 fallen in H
2
S-haltiger Lösung die Sulfide von As(III,V),
Sb(III,V), Sn(II,IV), Hg(II), Cu(II), Pb(II), Bi(III,V) und Cd(II) aus.
Vorbereitung für die Gruppenfällung:
Die Lösung muß zu Beginn der Fällung schwach salzsauer sein.Nicht mehr als max 1-2 mol/l !! Eher weniger !!
8
2
bei gleichen Mengen
As
2
3
(gelb), SnS
2
(hellgelb), Sb
2
3
(orange), HgS, PbS, CuS, SnS und
Bi
2
3
(schwarz bis braun), zuletzt CdS (eigelb).
Die Sulfide von As, Sb und Sn bilden mit NH
4
x
3
-Lösung
lösliche Thiometallat- bzw. Oxothiometallat-Komplexe
(As-Gruppe),
während die Sulfide von Hg, Pb, Bi, Cu und Cd zurückbleiben. (Cu-Gruppe)
Zuvor Sulfidfällung mit ausreichend H
2
S-Wasser waschen!
Ausreichend: Kein Cl
mehr im Waschwasser. Wichtig für Abtrennung der H
2
Gruppe in der Vollanalyse!
2
2-
Rückstand der Untertrennung mit warmer halbkonz. HNO
3
behandeln
Pb, Bi, Cu und Cd gehen in Lösung HgS (schwarz oder rot) bleibt
zurück (
es entsteht auch elementarer Schwefel
3
lösen, HNO
3
abrauchen und weitere Hg-Nachweise durchführen.
Pfennigprobe, Reduktion mit SnCl
2
, HgI
2
(rot, löslich in I
Überschuß)
2
4
abrauchen, abkühlen
lassen, dann mit wenig Wasser verdünnen (
PbSO
4
fällt aus
4
mit warmer, konz. Ammoniumtartratlsg. auflösen
Pb-Nachweise (s. 1.Analyse)
2
4
2
4
Lösung (Thiometallat- bzw. Oxothiometallat-Komplexe von As, Sb, Sn) mit HCl
ansäuern ⇒
Die Sulfide von As, Sb und Sn fallen erneut aus (Farben beachten!)
As
2
5
bleibt als gelbes Sulfid zurück, Sb und Sn gehen in
Lösung
2
5
mit konz. (NH
4
2
3
, KClO
4
/HCl oder NH
3
2
2
in Lösung bringen
Nachweis als Mg(NH
4
)AsO
4
.
2
mit Ammoniummolybdat-Lsg. (vgl. PO
4
3-
-Nachweis)
Marshsche Probe
3
3
3
Lösung einengen und Sb und Sn nebeneinander nachweisen:
2
geeignet
Mit 20%-HCl ausführen, im Dunklen nach Benetzung inBrennerflamme halten.
Blaue Fluoreszens von SnCl
2
herrührend
3
3
[Fe(CN)
6
] (Sn(IV) vorher reduzieren)
2
SnCl
6
Achtung Achtung
:
Bei Vorprobe beachten
2