Analysenplan, Prüfungen von Analyse

Achtung: Nicht mit eigenem Analysenresultat verwechseln ! Page 10. 1. Analyse. HCl- und Reduktions-Gruppe (Hg(I) ...

Art: Prüfungen

2021/2022

Hochgeladen am 09.08.2022

unbekannter Benutzer
unbekannter Benutzer 🇩🇪

4.4

(29)

1 / 69

Toggle sidebar

Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt

Lass dir nichts Wichtiges entgehen!

bg1
Praktikum Anorganische Chemie, Modul 5, MN-C-AC, SS 2008
Analysenplan
Analysenplan
Analysen
Analysen-
-Nr
Nr.
.Kationen
Kationen Anionen
Anionen
1Reduktions- und HCl- Gruppe s. Anionen
2Cu- und As-Gruppe (H2S-Gruppe) s. Anionen
3(NH3)- und (NH4)2S-Gruppe s. Anionen
4(NH4)2CO3- und „lösliche”-Gruppe s. Anionen
5Kleine Vollanalyse (Analysen 1-4) s.u. ohne I-, SiO44-, BO33-, S2-
6H2S- + NH3-Gruppe inkl. „Seltene Elemente” s.u. ohne I-, SiO44-, BO33-, S2-
7Große Vollanalyse mit allen Elementen s.u. ohne I-, SiO44-, BO33-, S2-
8Anionenanalyse s. Anionen
9 / 10 Abschlußanalyse von 2 technisch orientierten Stoffen alle
Reduktionsgruppe: Se, Te
HCl-Gruppe: Pb, Ag, Hg(I)
Cu-Gruppe: Hg(II), Pb, Cu, Bi, Cd + Tl (ab Analyse 6)
As-Gruppe: As, Sb, Sn + Se, Te, Mo
NH3-Gruppe: Fe, Al, Cr + Ti, W, V, In, Zr, La/Ce
(NH4)2S-Gruppe: Zn, Co, Ni, Mn
(NH4)2CO3-Gruppe: Ca, Sr, Ba
„lösliche”-Gruppe: NH4, Mg, Na, K, Li, Rb/Cs
pf3
pf4
pf5
pf8
pf9
pfa
pfd
pfe
pff
pf12
pf13
pf14
pf15
pf16
pf17
pf18
pf19
pf1a
pf1b
pf1c
pf1d
pf1e
pf1f
pf20
pf21
pf22
pf23
pf24
pf25
pf26
pf27
pf28
pf29
pf2a
pf2b
pf2c
pf2d
pf2e
pf2f
pf30
pf31
pf32
pf33
pf34
pf35
pf36
pf37
pf38
pf39
pf3a
pf3b
pf3c
pf3d
pf3e
pf3f
pf40
pf41
pf42
pf43
pf44
pf45

Unvollständige Textvorschau

Nur auf Docsity: Lade Analysenplan und mehr Prüfungen als PDF für Analyse herunter!

Praktikum Anorganische Chemie, Modul 5, MN-C-AC, SS 2008

Analysenplan

Analysenplan

Analysen Analysen-

-Nr

Nr.

KationenKationen

Anionen Anionen

Reduktions- und HCl- Gruppe

s. Anionen

Cu- und As-Gruppe (H

2

S-Gruppe)

s. Anionen

(NH

3

)- und (NH

4

2

S-Gruppe

s. Anionen

(NH

4

2

CO

3

  • und „lösliche”-Gruppe

s. Anionen

Kleine Vollanalyse (Analysen 1-4)

s.u. ohne I

, SiO

4

4-

, BO

3

3-

, S

2-

H

2

S- + NH

3

-Gruppe inkl. „Seltene Elemente”

s.u. ohne I

, SiO

4

4-

, BO

3

3-

, S

2-

Große Vollanalyse mit allen Elementen

s.u. ohne I

, SiO

4

4-

, BO

3

3-

, S

2-

Anionenanalyse

s. Anionen

Abschlußanalyse von 2 technisch orientierten Stoffen

alle

Reduktionsgruppe:

Se, Te

HCl-Gruppe:

Pb, Ag, Hg(I)

Cu-Gruppe:

Hg(II), Pb, Cu, Bi, Cd

  • Tl

(ab Analyse 6)

As-Gruppe:

As, Sb, Sn

  • Se, Te, Mo

NH

3

-Gruppe:

Fe, Al, Cr

  • Ti, W, V, In, Zr, La/Ce

(NH

4

2

S-Gruppe:

Zn, Co, Ni, Mn

(NH

4

2

CO

3

-Gruppe:

Ca, Sr, Ba

„lösliche”-Gruppe:

NH

4

, Mg, Na, K, Li, Rb/Cs

Anionen der Analysen 1

Anionen der Analysen 1-

SO

4

2-

, CO

3

2-

, NO

3

, BO

3

3-

, SiO

4

4-

, S

2-

, PO

4

3-

, I

, Cl

Anionenanalyse

Anionenanalyse

(Analyse 8)

SO

3

2-

, S

2

O

3

2-

, SCN

, BrO

3

, Br

, IO

3

, ClO

3

, ClO

4

Anionen der 1.Analyse

Abschlußanalyse

Abschlußanalyse

(Analyse 9 und 10)

Teamarbeit zu selbst gesetztem Termin, Ergebnis zählt für alle aus dem Team.Bibliothekbenutzung. “Wesen” der Substanzen muß erkannt und benannt werden.Analyse sollte in zwei Nachmittagen abgeschlossen werden.

Literatur

Literatur Jander, Blasius, „Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischenChemie“, 15. Auflage, Hirzel VerlagRiedel, „Anorganische Chemie“, 5.Auflage, de Gruyter VerlagBiltz, Klemm, Fischer, „Experimentelle Einführung in die Anorganische Chemie“, deGruyter Verlag

Anionen & Abschlußanalyse

Anionen & Abschlußanalyse

Bestehen

Bestehen

Mögliche Punkte

Mögliche Punkte

Punkte

Benötigte Punkte

Benötigte Punkte

Punkte

Fehlende Punkte

Fehlende Punkte

können durch zwei

zwei weitere

weitere Analysen 7 erzielt werden.

Ergibt eine Analysenabgabe mehr Fehler, als Teilchen (=

Anionen + Kationen) in

der Analyse waren, wird diese automatisch mit

Punkten gewertet. Auch wenn die

benötigte Punktzahl erreicht wurde, müssen die noch ausstehenden Analysenbearbeitet werden.

Zeitbegrenzung

Zeitbegrenzung Analysen 1-4 sollten nach 1 Arbeitswoche eingereicht werden.Analyse 5-7 haben keine Zeitbegrenzung außer dem Ende des PraktikumsAnalyse 8 wie Analysen 1-4Analyse 9 und 10 sollte in zwei Arbeitstagen beendet werden.

Bestehen

Bestehen Das Praktikum gilt nur als bestanden, wenn genügend Punkte erzielt und dasPraktikum mit erfolgreicher Abschlußanalyse (Analyse 9 und 10) beendet wurde.Ansonsten gilt das Praktikum als nicht bestanden und muß komplett wiederholtwerden.

zum Bearbeiten einer Analyse

zum Bearbeiten einer Analyse

Vor der Durchführung jedweder Arbeiten informiere man sich Vor der Durchführung jedweder Arbeiten informiere man sich

über den zugehörigen Analysenstoff, inkl. möglicherüber den zugehörigen Analysenstoff, inkl. möglicher

Gefährdungen und der notwendigen Arbeitsweisen! Gefährdungen und der notwendigen Arbeitsweisen!

Analysenbeschaffenheit

Analysenbeschaffenheit Vor Beginn der Analyse ist es sinnvoll, zunächst die Beschaffenheit des zuanalysierenden Substanzgemenges als Feststoff zu untersuchen. Dann sindLöseversuche sowie sich aufgrund der Beobachtungen sinnvolle Vorprobenauszuführen. Dabei ist als Reihenfolge zu beachten:

Aussehen, Farbe(n), Partikelbeschaffenheit, Geruch, hygroskopisch (?)

Lösungsverhalten in Säuren und Laugen (oxidierend, nicht-oxidierend)

Rückstände

Vorproben, Pickanalyse, Aufschlüsse, Spektroskopie

Anionennachweise

Kationentrennungsgang

Allgemeine Hinweise

Allgemeine Hinweise

PO

4

3-

Ursubstanz stark salpertersäuern, Ammoniummolybdat-Lsg. zugeben,Nachweis durch gelbes (NH

4

3

[P(Mo

3

O

10

4

].

BO

3

3-

Ursubstanz u. konz. H

2

SO

4

u. Methanol. Grüne Flammenfärbung an

Kapillarenspitze

SiO

4

4-

Bleitiegelprobe mit konz. H

2

SO

4

u. CaF

2

. Weißer Fleck von SiO

2

auf

schwarzem Papier.

Nachweise aus dem Sodaauszug Nachweise aus dem Sodaauszug -

SO

4

2-

Ansäuern mit HCl, BaCl

2

-Lsg. zugeben, Nachweis durch weiße BaSO

4

Fällung.

Cl

-

Ansäuern mit HNO

3

, AgNO

3

-Lsg. zutropfen, Nachweis durch weißes

AgCl, auflösbar in NH

3

PO

4

3-

wie oben aber aus dem Sodaauszug

I

-

Analog zu Cl

, Fällung gelblich, nicht auflösbar in NH

3

. Mit Cl

2

-Wasser I

2

Entwicklung.

S

2-

Sodaauszug mit Cd-Acetat-Lsg. im Überschuß versetzen, Nachweisdurch gelbes CdS.

NO

3

-

Ansäuern mit H

2

SO

4

, konz. Fe

2+

-Lsg, unterschichten mit konz. H

2

SO

4

Nachweis: brauner Ring.

BO

3

3-

Eindampfen. Konz. H

2

SO

4

u. Methanol. Grüne Flammenfärbung an

Kapillarenspitze

Nachweise aus dem Rückstand des Sodaauszuges

Nachweise aus dem Rückstand des Sodaauszuges

S

2-

wie oben mit Pb-Acetatpapier

Zn

SiO

4

4-

Trocknen. Bleitiegelprobe mit konz. H

2

SO

4

u. CaF

2

. Weißer Fleck von

SiO

2

auf schwarzem Papier.

Häufige Probleme bei den

Häufige Probleme bei den

Anionennachweisen

Anionennachweisen

Sodaauszug funktioniert nur, wenn er ausreichend lange mit genügend Soda

gekocht wurde! Min. 10 min.!

Störungen durch Verunreinigungen der ausstehenden Substanzen, insbesondere

der HCl und HNO

3

! Blindproben immer zur Sicherheit ausführen!

Störungen bei Nachweisen aus der Ursubstanz. Diese können auch durch

Kationen bedingt werden. Z.B. Borat-Nachweis wird durch Spritzer vonBa-,Cu- und Tl-Salzen gestört (grüne Flammenfärbung). Kapillarenspitzekann selbst B-Oxide enthalten!

1. Analyse

1. Analyse

HCl

HCl-

- und Reduktions

und Reduktions-

-Gruppe (

Gruppe (Hg(I),Pb,Ag,Se,Te

Hg(I),Pb,Ag,Se,Te)

Die Salzsäure

Die Salzsäure-

-Gruppe: Abtrennung und Nachweise

Gruppe: Abtrennung und Nachweise

In verdünnter, kalter Salzsäure (max. 2 mol/l) fallen als unlösliche Chloride:

(Fällung aus neutraler oder schwach HNO

3

-saurer Lösung durch tropfenweise Zugabe von

verd. HCl)

AgCl

, weiß

  • flockiger, “käsiger” Niederschlag- der Niederschlag ist vollständig, solange die Salzsäure nicht

zu konzentriert war

Hg

2

Cl

2

, weiß

  • pulveriger Niederschlag- hier wird nur Hg(I) gefällt (das aber vollständig)- wenn in der HCl-Gruppe Hg(I) nachgewiesen wird tritt fast

immer auch Hg(II) in der H

2

S-Gruppe auf

PbCl

2

, weiß

  • PbCl

2

ist in kalter verd. HCl wenig, beim Erwärmen jedoch

deutlich besser löslich

  • beim Abkühlen fällt PbCl

2

als Kristallnadeln wieder aus

  • die HCl-Fällung ist jedoch immer unvollständig

(siehe auch Pb in H

2

S-Gruppe)

Achtung Achtung

: Bei Verwendung von oxidierenden Säuren zur Lösung der:

Analyse kann Hg(II) entstehen, welches dann nicht in der HCl-Gruppezur Fällung gelangen kann!

ev. „fraktioniertes“ Lösen nötig.

Nachweise für die Elemente der Nachweise für die Elemente der HCl

HCl-

-Gruppe

Gruppe

Pb:

  • PbCl

2

mit heißem Wasser herauslösen

  • Nachweisen als:

PbCrO

4

(gelb)

PbSO

4

(weiß)

PbI

2

(gelb)

Hg(I):

  • verbleibenden Niederschlag mit verd. NH

3

versetzen

(HgNH

2

Cl, weiß + Hg, schwarz )

KALOMEL

= „schön schwarz“

Ag:

  • [Ag(NH

3

2

]

-haltige Lösung ggf. vom schwarzen Niederschlag trennen

  • Nachweisen als:

AgI(gelblich)

AgCl (nach erneutem ansäuern)

♦ ♦

Te:

  • eindampfen und mit wenig SO

2

-Wasser aufnehmen

Te:

elementar, schwarz. (Ausnahme: grau).

  • trocknen, in warmer konz. H

2

SO

4

lösen: Te

4

2+

(rot-violette Lösung)

Die Elemente Se und Te können auch im Rahmen der H

2

S-Gruppe nachgewiesen

werden. Ohne oder bei unzureichender Durchführung der Reduktionsgruppeerscheinen beide in der As-Gruppe.

Achtung Achtung

: Die Schwelfelsäure muß min. 96%ig (Oleum) und die:

Elemente Se oder Te völlig trocken sein! Sonst Weiteroxidation undBildung von SeO

3

2-

und TeO

3

2-

(farblos). Hochkonzentrierte

Schwefelsäure reagiert heftig mit Wasser und bewirkt schwereVerkohlungen der Haut !!

2. Analyse

2. Analyse

Die H

Die H

S-S

-Gruppe (Hg, Pb, Cu, Bi, Cd, As, Sb, Sn)

Gruppe (Hg, Pb, Cu, Bi, Cd, As, Sb, Sn)

Die Abtrennung der H

Die Abtrennung der H

S

S-

-Gruppe

Gruppe

Theorie:

Bei pH 0 bis 3,5 fallen in H

2

S-haltiger Lösung die Sulfide von As(III,V),

Sb(III,V), Sn(II,IV), Hg(II), Cu(II), Pb(II), Bi(III,V) und Cd(II) aus.

Vorbereitung für die Gruppenfällung:

Die Lösung muß zu Beginn der Fällung schwach salzsauer sein.Nicht mehr als max 1-2 mol/l !! Eher weniger !!

Achtung

Achtung

Beim Lösen in konz. oxidierenden Säuren, Oxidations-

mittel komplett vertreiben, sonst S

8

-Bildung bei Zugabe von H

2

S-

Lösung !Reihenfolge der Fällung

bei gleichen Mengen

As

2

S

3

(gelb), SnS

2

(hellgelb), Sb

2

S

3

(orange), HgS, PbS, CuS, SnS und

Bi

2

S

3

(schwarz bis braun), zuletzt CdS (eigelb).

Trennung und Nachweise der

Trennung und Nachweise der

H

H

S

S-

-Gruppe

Gruppe

Trennung der Arsen

Trennung der Arsen-

- von der Kupfergruppe

von der Kupfergruppe

Die Sulfide von As, Sb und Sn bilden mit NH

4

S

x

  • bzw. LiOH/KNO

3

-Lösung

lösliche Thiometallat- bzw. Oxothiometallat-Komplexe

(As-Gruppe),

während die Sulfide von Hg, Pb, Bi, Cu und Cd zurückbleiben. (Cu-Gruppe)

Zuvor Sulfidfällung mit ausreichend H

2

S-Wasser waschen!

Ausreichend: Kein Cl

mehr im Waschwasser. Wichtig für Abtrennung der H

2

S-

Gruppe in der Vollanalyse!

Achtung:

Achtung:

H

2

S-Fällung muß vollständig sein!

Ev. Schwefel-

bildung verringert die Konz. an S

2-

für die Fällung!

Trennung und Nachweise der

Trennung und Nachweise der

Elemente der Kupfer

Elemente der Kupfer-

-Gruppe

Gruppe

Rückstand der Untertrennung mit warmer halbkonz. HNO

3

behandeln

Pb, Bi, Cu und Cd gehen in Lösung HgS (schwarz oder rot) bleibt

zurück (

es entsteht auch elementarer Schwefel

Hg:

  • Zur Sicherheit HgS in wenig konz. HCl/konz. HNO

3

lösen, HNO

3

abrauchen und weitere Hg-Nachweise durchführen.

Pfennigprobe, Reduktion mit SnCl

2

, HgI

2

(rot, löslich in I

Überschuß)

Pb:

  • Lösung (Pb, Bi, Cu, Cd) mit wenig konz. H

2

SO

4

abrauchen, abkühlen

lassen, dann mit wenig Wasser verdünnen (

VORSICHT

PbSO

4

fällt aus

  • zentrifugieren, PbSO

4

mit warmer, konz. Ammoniumtartratlsg. auflösen

Pb-Nachweise (s. 1.Analyse)

Achtung

Achtung

Bei zu starker Verdünnung kann Bi

2

O(SO

4

2

(weiß)

ausfallen! Bi kann später übersehen werden und PbSO

4

vortäuschen

Trennug

Trennug und Nachweise der

und Nachweise der

Elemente der Arsengruppe

Elemente der Arsengruppe

Lösung (Thiometallat- bzw. Oxothiometallat-Komplexe von As, Sb, Sn) mit HCl

ansäuern ⇒

Die Sulfide von As, Sb und Sn fallen erneut aus (Farben beachten!)

As:

  • Sulfide abtrennen und mit wenig konz. HCl erwärmen

As

2

S

5

bleibt als gelbes Sulfid zurück, Sb und Sn gehen in

Lösung

  • As

2

S

5

mit konz. (NH

4

2

CO

3

, KClO

4

/HCl oder NH

3

/H

2

O

2

in Lösung bringen

Nachweis als Mg(NH

4

)AsO

4

.

6 H

2

O

mit Ammoniummolybdat-Lsg. (vgl. PO

4

3-

-Nachweis)

Marshsche Probe

Achtung

Achtung

Bei der Marshschen Probe entstehen AsH

3

(und falls

nicht abgetrennt: SbH

3

), die beide hochgiftig sind. Knoblauchgeruch

zeigt AsH

3

an!

Lösung einengen und Sb und Sn nebeneinander nachweisen:

Sb:

  • Eisennagelprobe auf Sb (elementar)- erneut im Sauren oranges Sulfid fällen.

Sn:

  • Leuchtprobe !! Mit Zn-Zusatz auch aus der Ursubstanz auf SnO

2

geeignet

Mit 20%-HCl ausführen, im Dunklen nach Benetzung inBrennerflamme halten.

Blaue Fluoreszens von SnCl

2

herrührend

  • Sn-Probe mit FeCl

3

/K

3

[Fe(CN)

6

] (Sn(IV) vorher reduzieren)

  • mikrochemisch als Rb

2

SnCl

6

Achtung Achtung

:

Leuchtprobe kann in Anwesenheit von viel As versagen!

Bei Vorprobe beachten

). Behandeln der Sn-haltigen Ursubstanz mit

Königswasser erzeugt SnO

2

-Rückstand!