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Wichtigste Begriffe des Theatermanagements definiert, Theatermanagement -> wie ein Theaterbetrieb betriebswirtschaftlich funktioniert
Art: Mitschriften
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M2 Kultur und Ökonomie Begrifflichkeiten Theatermanagement 22.11. Literatur: Schmidt, Thomas (…): Theatermanagement. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer S.26-32, S.69- Kanon Zeitlos, wichtige Stücke,-> Wertsetzung hat stattgefunden Aber sind vielleicht auch wichtige Stücke übersehen worden? Wer hat die „wichtigsten“ Werke ausgesucht? Repertoire Summe aller spielbaren und gespielten Stücke/Konzerte etc. die literarisch wertvoll Repertoire-Betrieb Eine Betriebsform, die sich durch regelmäßig wechselnden Spielplan auszeichnet (Repertoir), kennzeichnend sind festes Ensemble, Werkstätten, geeignete Spielstätten Spielplan Ausgangspunkt für sämtliche Planung Theaterbetrieb, konzeptionelle und ästhetische Gerüst des Theaters Disposition Aufgabe Betriebsabläufen zu planen: z.B. Spielplan und Dienstplan zusammenstellen Komplementarität Optimales Gleichgewicht von künstlerischen und wirtschaftlichen Ansprüchen Ensemble eine der wichtigsten Planungsgrößen des Theaters, mittelfristige Bestandsdauer auf Zeit der Intendanz (meist auf Zeit einer Intendanz) Mehrspartigkeit Sparten Begriff: siehe Triest PP Sparten werden nach Produkten, Kunden oder Märkten ausgerichtet (Bsp. Kinder. Musiktheater) -> ist betriebswirtschaftlich betrachtet, Sparten orientieren sich nach angeboten und Besucher*innen Zuwendung Institution erhält Geld dafür liefert man eine Leistung, Kulturinstitutionen sind angewiesen auf Förderung, Staat hat erhebliches Interesse an der Förderung von Kultur, da er kulturelle Bildung erzielen kann und den Optionswert, Existenzwert, Prestigewert und Vermächtniswert von Kunst erhalten kann. (s. Kulturökonomik Gottschalk Exzerpt Glesner) Subvention Einseitig gerichtete Leistung die vom Staat an Unternehmen gezahlt wird, erwartet keine Gegenleistung
Theater betrieb Ist kein Unternehmen, sondern ein Betreib eine Organisation, hat keinen erwerbswirtschaftlicher Moment, ihm werden keine Subventionen gezahlt (Begriff falsch verwendet im Schmidt Theatermanagement Text) Manufakturcharakter des Theaters : nicht Fabrik Gesamte Produktion wird im eigenen Haus gemacht manus lat. Hand, handgemacht, Theaterproduktionen sind handgemacht, kein Serienprodukt z.B. Werkstätten stellen Bühnenbild angepasst für jede Produktion her, Bühnenbild kann man nirgendwo kaufen. Ebenso die Kostüme: schnelles umziehen erfordert andere Art des Schneiderns Komplexität und Mehrdimensionalität der Abläufe typisch für dt. Theater, aber auch in anderen Branchen geläufige Arbeitsweise, Gelichzeitig Produktion und Spielen der Stücke (aber nur bei Repertoire Betrieb mit festem Ensemble) Baumols Diseas Baumol`s Kostenkrankheit: das Theater hat Produktivitätsgrenzen, mehr Personal ergibt keine schnellere Vorstellung, Beethoven dauert einfach 90min, mit einem 50 Peronen Orchester genauso lange wie mit 100 Musiker*innen