Hausarbeit, Slides von Didaktik

Abschließend erfolgt noch ein kurzer. Einblick in einen Lehrplan für die Grundschule. 2. Die Bedeutung der Kommunikation im Deutschunterricht. „Unterricht ist ...

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2021/2022

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Universität Koblenz-Landau, Abt. Koblenz
Institut für Germanistik
WS 1999/2000
Fachdidaktisches Proseminar:
Probleme des gesteuerten und ungesteuerten Erstspracherwerbs
Leitung: Hans-Joachim Jäger
Hausarbeit:
„Stellen Sie methodische und didaktische
Überlegungen zu einer verbesserten Kommunikation
mit Kindern an. Nehmen Sie dabei Bezug
auf einen Lehrplan Ihrer Wahl.“
(nach den Regeln der alten Rechtschreibung)
Thomas Metten
2. Sem. Magisterstudiengang
Germanistik, Philosophie und Kunstwissenschaft
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Universität Koblenz-Landau, Abt. Koblenz Institut für Germanistik WS 1999/ Fachdidaktisches Proseminar: Probleme des gesteuerten und ungesteuerten Erstspracherwerbs Leitung: Hans-Joachim Jäger

Hausarbeit:

„Stellen Sie methodische und didaktische

Überlegungen zu einer verbesserten Kommunikation

mit Kindern an. Nehmen Sie dabei Bezug

auf einen Lehrplan Ihrer Wahl.“

(nach den Regeln der alten Rechtschreibung) Thomas Metten

  1. Sem. Magisterstudiengang Germanistik, Philosophie und Kunstwissenschaft XXX XXX XXX

Gliederung

  1. Einleitung
  2. Kommunikation als Prinzip des Deutschunterrichts
  3. Kommunikation in fachdidaktischen Theorien 3.1 Lehrtheoretische Didaktik 3.2 Kritisch-kommunikative Didaktik
  4. Überlegungen zu einer verbesserten Kommunikation 4.1 Externe Einflüsse 4.2 Einfluß des Lehrers 4.3 Lehrer-Schüler-Kommunikation
  5. Kommunikation im Lehrplan
  6. Schlußwort
  7. Literaturverzeichnis

petenz nicht ausschließlich auf den Bereich des mündlichen Sprachgebrauchs bezieht, son- dern auch die schriftliche Kommunikation umfaßt. Karl Schuster zitiert Krejci in seiner Einführung in die Fachdidaktik wie folgt: „ Der Deutschunterricht will die Schüler befähi- gen, mittels deutscher Sprache mündlich und schriftlich, produktiv wie rezeptiv bestmög- lich zu kommunizieren. “^5 Kommunikation steht somit inhaltlich und medial im Zentrum des Deutschunterrichts. Die Lernenden sollen kommunizieren und zu kommunizieren lernen und insofern gehört zu den Grundlagen des Deutschunterrichts ein Verständnis davon, daß sich Medium und In- halt wechselseitig bedingen. Eine verbesserte Kommunikation mit Kindern kann also ge- wiß nicht losgelöst von einer verbesserten Kommunikationskompetenz bei Kindern be- trachtet werden.

3. Zwei Positionen der Fachdidaktik Im folgenden Abschnitt werde ich zwei Positionen der fachdidaktischen Theorie kurz auf- greifen und vorstellen. Beide Theorien sind für die Kommunikation im Unterricht von be- sonderer Bedeutung: 3.1 Die lehrtheoretische Didaktik Die lehrtheoretische Didaktik zählt zu den wichtigen Faktoren für den Unterricht die „Ver- ständigungsnotwendigkeit von Lehrern und Schülern “^6. Somit steht hier die Kommunikati- on an einer bedeutenden Stelle im Konzept dieser Didaktik, besonders unter dem Aspekt, daß die „ Ziele auf geeignete Mittel “ angewiesen sind. Zu der größten Leistung dieser Di- daktik zählt jedoch das Aufzeigen des „ Implikationszusammenhangs aller Unterrichtsfak- toren “^7. Daraus leitet sich für das Bemühen um eine verbesserte Kommunikation ab: der Lehrer sollte im Hinblick auf eine verbesserte Kommunikation nicht nur verbale Faktoren berücksichtigen, sondern auch para- und nonverbale Aspekte in seine Überlegungen einbe- ziehen. Auch die den Unterricht oder die daran beteiligten Subjekte tangierende Umwelt nimmt Einfluß auf das Kommunika-tionsverhalten und sollte bei der Reflektion über unter- richtliche Kommunikation nicht unbeachtet bleiben. (^5) Schuster, 1998, S. (^6) Gudjons, Herbert, Erziehungswissenschaft kompakt, 1.Auflage, Hamburg: Bergmann und Helbig, 1993, S.

3.2 Die kritisch-kommunikative Didaktik In der kritisch-kommunikativen Didatik seit den späten 60er Jahren wird der Kommunika- tionsbegriff zum „ zentralen Leitbegriff “^8. Watzlawicks Kommunikationstheorie wird zum Mittelpunkt der theoretischen Überlegungen und von dort aus entwickelt sich Interaktion zum wichtigsten Moment dieser fachdidaktischen Theorie. Unterrichtsthemen sollen „nicht nur sachadäquat, sondern vor allem auch interaktionsadäquat vermittelt werden “^9. Die kritisch-kommunikative Didaktik expliziert direkt die methodische Bedeutung der Kommunikation für das unterrichtliche Geschehen und ist darin auch um die Verbesserung der Kommunikationsabläufe mit Kindern bemüht. Auf der inhaltlichen Seite gehört die Begründung des Teilbereiches „mündlicher Sprachgebrauch“ zu den „ erfreulichsten Er- rungenschaften der ‚kommunikativen Wende‘ “^10 und im Verständnis des Implikationszu- sammenhangs trägt dieser Bereich gewiß zu einer verbesserten Kommunikation bei.

4. Überlegungen zu einer verbesserten Kommunikation mit Kindern Die folgenden Überlegungen zu einer verbesserten Kommunikation gliedere ich in drei Bereiche: indirekte Einflüsse auf die Kommunikation von Lehrern und Schülern, zweitens Annahmen auf der Seite des Lehrers für eine verbesserte Kommunikation und drittens Überlegungen innerhalb der Lehrer-Schüler-Kommunikation. Selbstverständlich geschieht diese Unterteilung in dem Bewußtsein, daß eine klare Abgrenzung in drei Bereiche eigent- lich nicht durchführbar ist, da die einzelnen Bedingungen in einem engen Beziehungsge- flecht existieren und die Übergänge fließend sind. 4 .1 Indirekte Einflüsse Zu den indirekten Einflüssen zähle ich institutionelle Rahmenbedingungen, organisatori- sche Maßnahmen, die Verständigung des Lehrers mit anderen Lehrern, sowie die Verstän- digung der Lehrer mit den Fachdidaktikern der Hochschule. Wolfgang Boettcher nennt einige institutionelle Rahmenbedingungen, die den Unterricht häufig erschweren.^11 Neben den Vorgaben des Lehrplans erwähnt er Vorgaben für die Ar- (^7) Gudjons, 1993, S. (^8) Eichler, Wolfgang/Henze, Walter, Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik, IN: Lange, G.; Neumann, K.; Ziesenis, W.(Hrsg.), Taschenbuch des Deutschunterrichts, Band 1, 5., vollständig überarbeitete Auflage, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren, 1994 S.129 – 152, S. (^9) Gudjons, 1993, S. (^10) Eichler/Henze, 1994, S. (^11) Boettcher, Wolfgang, Kommunikation und Sprache in der Schule, IN: Sowinski, B. (Hrsg.), Fachdidaktik Deutsch, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln, Wien: Böhlau, 1980, S.64 – 78, S.

den Leistungsdruck ihrer Kolleginnen und Kollegen “^17 ausbaden und sich dadurch Störfak- toren für den Unterricht ergeben, die die Kommunikation erheblich behindern. Eine Ab- sprache innerhalb des Kollegiums ist also sinnvoll und trägt innerschulisch bestimmt zu einer verbesserten Kommunikationsatmosphäre bei. 4.2 Einfluß des Lehrers Auch die persönlichen Voraussetzungen des Lehrers sind von besonderer Bedeutung für eine verbesserte Kommunikation. Der Lehrer ist während des Unterrichts in seinem gesam- ten Verhalten Vorbild für die Schüler. Er kann nicht mehr von seinen Schülern erwarten, als er selbst zu geben und zu leisten bereit oder in der Lage ist. Nur ein Lehrer, der selbst über die Möglichkeiten der Kommunikation bestens verfügt, kann auch einen interaktiven Unterricht führen. Hierzu sollten die Arbeitsformen des zukünftigen Deutschlehrers be- reits während des Studiums „ kommunikationsintensiv “ sein, so daß der Lehrer „die im Hinblick auf den Schüler für wichtig gehaltenen kommunikativen Fähigkeiten “^18 selbst beherrscht. Der Lehrer muß auch „ein grundlegendes Wissen von den Gesetzmäßigkeiten der unterrichtlichen Kommunikation “^19 haben. Charakteristisch für die Unterrichtskommu- nikation sind „ die relative Größe der sozialen Gruppe, zweitens ihre relative starke Institu- tionalisierung und drittens ihre asymmetrische Struktur “.^20 Grundsätzlich kann auch ein Wissen von den Axiomen Watzlawicks, sowie den Griceschen Maximen dazu beitragen „ das Kommunikationsgeschehen in der Klasse besser zu durchschauen und implizite Be- dingungen zu schaffen, die sich auf das Interaktionsverhalten positiv auswirken. “^21 Eine kommunikative und eine linguistische Kompetenz sollten also Voraussetzungen des Leh- rers sein.^22 Die vorbildhafte Funktion des Lehrers schließt selbstverständlich auch Zuhör- fähigkeiten ein.^23 Neben der Vorbildlichkeit sollte ein weiteres Prinzip des Lehrers die Eindeutigkeit im Verhalten sein. Er soll in seiner ganzen Person ausdrücken, was für den Schüler zu errei- chen ist. Gibt sich die Lehrperson gegenüber den Aussagen durch ihr übriges Verhalten gegenteilig, geht die Eindeutigkeit verloren und der Schüler bleibt verwirrt zurück. Solche Irritationen führen schnell zur Resignation bei Schülern, da das Lernziel zweifelhaft er- (^16) Winkel, 1996, S. (^17) Winkel, 1996, S. (^18) Boettcher, 1980, S. (^19) Neumann, 1994, S. (^20) Vogt, Rüdiger, Was heißt Gesprächserziehung? Institutionelle Bedingungen von mündlicher Kommunika- tion (nicht nur) in der Sekundarstufe I, IN: Der Deutschunterricht, I, 1995, S43 – 53, S. (^21) Schuster, 1998, S. (^22) ebd., S. (^23) ebd., S.

scheint. Sie führen mit Sicherheit nicht zu einer erhöhten Kommunikationsbereitschaft. Das para- und nonverbale Ausdrucksverhalten sollte daher vom Lehrer die verbale Aussa- ge stützend gebraucht werden.^24 Sowohl sein Körper in Haltung und Ausdruck, als auch sein mimisches Verhalten haben starken Einfluß auf die Kommunikationsbereitschaft der Schüler. Da Kommunikation immer vor dem persönlichen Lebensbild eines Individuums zustande kommt, sollte sich der Lehrer auch über „ die biographischen Bedingungen der beteiligten Individuen “^25 bewußt sein. Inhalte und Formen der Kommunikation werden sich sicherlich bei einer Dorfschule von denen einer Großstadtschule unterscheiden. So sollte der Lehrer auch in seiner Ausdrucksweise keinen zu großen „Abstand zur Schülersprache “ aufkom- men lassen, sondern formal und inhaltlich „an die Haussprache des Kindes anknüpfen, um sie zu entwickeln “.^26 Besondere Erwähnung bedarf die in jüngster Zeit verstärkte Medien- nutzung der Schüler im privaten Bereich. Der Lehrer sollte sich auch „ über Medieninhalte informieren, ... damit sich überhaupt Gespräche entwickeln können “.^27 Weitere grundlegende Eigenschaften die der Lehrer unbedingt den Schülern im Unterricht gegenüber anwenden sollte, sind: positive Wertschätzung und emotionale Wärme, einfüh- lendes Verständnis und Echtheit, das verständnisvolle Zuhören, das Paraphrasieren der Aussage des Kommunikationspartners, und das verbalisieren emotionaler Erlebnisinhal- te.^28 Diese psychologischen Dimensionen sind von entscheidender Bedeutung für eine po- sitive und freundliche Atmosphäre im Unterricht. Der Lehrer sollte Interesse zeigen und um eine freundliches Klima bemüht sein. Abschließend möchte ich für einen besonders effektiven und kommunikationsintensiven Unterricht noch fünf Punkte nach Rainer Winkel zitieren, die dem Lehrer als Leitsatz die- nen sollen. Der Unterricht des Lehrers soll gekennzeichnet sein von: Souveränität, Elan, Mobilität, Spannung und Abwechslung.^29 Ziel dieser fünf Aspekte ist die Motivation und Aufmerksamkeit des Schülers, welche für eine verbesserte Kommunikation gewiß als Grundbedingung gelten können. (^24) Schuster,1998, S. (^25) Boettcher, 1980, S. (^26) Fritzsche, 1994, S. (^27) Böhme-Dürr, Karin, Verlust der Gesprächsfähigkeit durch Medien? Ein Forschungsüberblick, IN: Der Deutschunterricht, I, 1995, S.70 – 77, S. (^28) Schuster,1998, S. (^29) Winkel, 1996, S.

lich zurück[halten] “^35. Auch Verallgemeinerungen sollte der Lehrer vermeiden. Durch die Beachtung dieser Regeln ergibt sich sicherlich ein positiver Effekt für die unterrichtliche Kommunikation. Zusätzlich sollte der Lehrer Feed-back geben, ohne darin aber normativ und bewertend zu sprechen. Er soll lediglich seine Gefühle zum Ausdruck bringen und in dieser subjektiven Ausdrucksweise Vertrauen erzielen. Auch die Gestaltpädagogik nach Fritz Perls^36 weißt ähnliche Maximen wie das TZI auf und dient der Verbesserung der unterrichtlichen Kommunikation. Wichtige Aspekte sind hier die „Konzentration auf den Kontakt “, „ Eigenständigkei t“, „ Verantwortung “ und „ Ler- nen durch Erfahrung “. Als weitere Prinzipien sollte der Lehrer beachten, daß keine offe- nen Probleme bestehen bleiben, da es dann schwierig wird , „sich für etwas neues zu enga- gieren “. Auch das „ Prinzip der Freiwilligkeit “ sollte Berücksichtigung finden, um eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Neben den bis hier vorgestellten Konzepten sollten auch die Überlegungen von Rainer Winkel im Unterricht Beachtung finden. Er thematisiert, daß Unterricht in den meisten Fällen immer auch gestörter Unterricht ist. Unterrichtsstörungen sind aber immer auch Mitteilungen, die ihre Ursache im Unterricht haben und mit einer Vielzahl von Gründen zu belegen sind. Die Lehrperson soll diese Störungen nicht ignorieren oder gar aggressiv da- rauf reagieren, sondern soll Handlungsmöglichkeiten entwickeln, mit denen sie solchen Störungen sinnvoll begegnen kann.^37 Angemessen wäre zum Beispiel das Aufgreifen der Störung im Unterricht, wobei der Lehrer sie zum Thema einer Metakommunikation macht und die Schüler im Gespräch in die Problemstellung einbezogen werden.^38 Eine der Ursachen für Störungen ist ein monologisierender Lehrer, weshalb der Monolog aus dem Unterricht weitgehend verbannt werden sollte. Wenn die Schüler nicht zu Wort kommen, findet ihr überschüssiger Mitteilungsdrang in Nebengesprächen ein Ventil. Au- ßerdem kann man davon ausgehen, daß die Sprachkompetenz des Schülers in einem Mo- nolog des Lehrers nicht gerade gefördert wird.^39 Wichtig ist auch, daß der Lehrer den Schülern, besonders in den ersten Schuljahren, Zeit zur Besinnung und zum Antworten läßt.^40 Der Lehrer hat auch die Möglichkeit im Unterricht zusammen mit den Schülern Kommu- nikationsmaxime zu erarbeiten, wobei die Schüler im Gespräch direkt mit deren jeweiliger Bedeutung vertraut werden. Rüdiger Vogt hat vier einfache Regeln vorgeschlagen. Sie (^35) Schuster, 1998, S. (^36) ebd., S.51- 53 (^37) Winkel, 1996, S. (^38) ebd. (^39) ebd., S.

lauten: „ Sprich nicht, solange du das Wort nicht hast! “, „ Laß den anderen aussprechen! “, „ Sprich zur Sache! “ und „ Sag inhaltlich etwas neues! “^41. Ergänzen könnte man diese vier Regeln noch um zwei weitere: „Geh auf die anderen ein!“ und „Werte die Äußerungen deiner Mitschüler nicht ab!“.^42 In der Grundschule ist gewiß auch die Einführung von Meldezeichen sinnvoll,^43 um einen geregelten Kommunikationsablauf zu gewährleisten. Mit fortschreitendem Alter sollte man jedoch versuchen solche Strukturen aufzulösen oder den Schülern selbst einmal die Kon- trolle zu übergeben. Wie bereits erwähnt, gehört Abwechslung auch zu den Faktoren, die die Motivation der Schüler stärken. Abwechslung kann durch unterschiedliche Sozialformen im Unterricht erreicht werden. Solche Formen sind zum Beispiel das Rundgespräch, das Kreisgespräch, Gruppenarbeit in großen und kleinen Gruppen, Partnerarbeit und Einzelarbeit. Häufig sind die kleinen Gruppen nicht nur kommunikationsintensiver, die Schüler lernen so auch un- terschiedliche Formen von Redebeiträgen kennen, besonders, wenn der Lehrer später auch Formen des Referats, Podiumsdiskussion, Forum und Plenumsdiskussion einbringt. Der Schüler lernt so auf vielfältige Weise große und kleine Redebeiträge einzubringen und sei- ne kommunikativen Fähigkeiten zu stärken.^44 Auch andere Formen des Unterrichts, wie der projektorientierte Unterricht, die Freiarbeit, das Rollenspiel und Interaktionspiele können sicherlich dazu beitragen, das Vertrauen der Schüler zu festigen, ihr Selbstbewußtsein zu stärken und Motivation zu fördern, so daß letztlich auch die Interaktion zwischen den beteiligten Subjekten des Unterrichts zunimmt.

5. Kommunikation im Lehrplan Diese nachgestellte Kapitel soll nun noch einen kurzen Einblick in den rheinland- pfälzischen Lehrplan für das Fach Deutsch in der Grundschule gewähren. Der Lehrplan spricht nur grundsätzlich einige der bisher erwähnten Punkte an. Die mediale Dimension der Kommunikation wird zwar erwähnt^45 , doch folgen keine Anmerkungen dazu, über welche Fähigkeiten der Lehrer verfügen sollte, lediglich, wozu der Schüler zu befähigen (^40) Winkel, 1996, S. (^41) Vogt, 1995, S. (^42) Noelle, Karin/Schlotthaus, Werner, Kommunikationsprobleme mit der Kommunikation, IN: Baurmann, J.; Hoppe, O. (Hrsg.), Handbuch für Deutschlehrer, Stuttgart; Berlin; Köln; Mainz: Kohlhammer, 1984, S.19 – 40, S. (^43) Baurmann, Jürgen, Mündlicher Sprachgebrauch, IN: Baurmann, J.; Hoppe, O. (Hrsg.), Handbuch für Deutschlehrer, Stuttgart; Berlin; Köln; Mainz: Kohlhammer, 1984, S.258 – 280, S. (^44) Schuster, 1998, S. (^45) Lehrplan, Hrsg. Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Deutsch – Grundschule, April 1984, Grünstadt: Emil Sommer – Verlag für Schulwesen, S.

dessen Kommunikation bei – also zu einer verbesserten Kommunikation mit Kindern. Zu- sätzlich bieten die in Abschnitt 4.3 angeführten Konzepte bei näherer Betrachtung noch viele nützliche Hinweise für den Unterricht. (^47) Lehrplan, 1984, S.

7. Literaturverzeichnis

  1. Baurmann, Jürgen, Mündlicher Sprachgebrauch, IN: Baurmann, J.; Hoppe, O. (Hrsg.), Handbuch für Deutschlehrer, Stuttgart; Berlin; Köln; Mainz: Kohlhammer, 1984, S.
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  2. Böhme-Dürr, Karin, Verlust der Gesprächsfähigkeit durch Medien? Ein Forschungs- überblick, IN: Der Deutschunterricht, I, 1995, S.70 – 77
  3. Boettcher, Wolfgang, Kommunikation und Sprache in der Schule, IN: Sowinski, B. (Hrsg.), Fachdidaktik Deutsch, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln, Wien: Böhlau, 1980, S.64 – 78
  4. Bußmann, Hadumod, Lexikon der Sprachwissenschaft, 2., völlig neu bearbeitete Auf- lage, Stuttgart: Kröner 1990
  5. Eichler, Wolfgang/Henze, Walter, Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik, IN: Lange, G.; Neumann, K.; Ziesenis, W.(Hrsg.), Taschenbuch des Deutschunterrichts, Band 1, 5., vollständig überarbeitete Auflage, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengeh- ren, 1994 S.129 – 152
  6. Fritzsche, Joachim, Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts, Band 1: Grundlagen, 1.Auflage, Stuttgart: Klett, 1994
  7. Gudjons, Herbert, Erziehungswissenschaft kompakt, 1.Auflage, Hamburg: Bergmann und Helbig, 1993
  8. Jank, Werner/Meyer, Hilbert, Didaktische Modelle, 3. Auflage 1994, Frankfurt am Main: Cornelson Scriptor
  9. Jung, Joachim, Didaktik, Methodik und Deutschunterricht, IN: Lange, G.; Neumann, K.; Ziesenis, W.(Hrsg.), Taschenbuch des Deutschunterrichts, Band 1, 5., vollständig überarbeitete Auflage, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren, 1994, S.40 – 65
  10. Lehrplan, Hrsg. Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Deutsch – Grundschule, April 1984, Grünstadt: Emil Sommer – Verlag für Schulwesen
  11. Neumann, Karl, Sprachliche Interaktion im Unterricht – Lehrersprache, Schülersprache und die unterrichtliche Kommunikationsrealität, IN: Lange, G.; Neumann, K.; Ziesenis, W.(Hrsg.), Taschenbuch des Deutschunterrichts, Band 1, 5., vollständig überarbeitete Auflage, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren, 1994, S.108 – 125
  12. Noelle, Karin/Schlotthaus, Werner, Kommunikationsprobleme mit der Kommunikati- on, IN: Baurmann, J.; Hoppe, O. (Hrsg.), Handbuch für Deutschlehrer, Stuttgart; Ber- lin; Köln; Mainz: Kohlhammer, 1984, S.19 – 40
  13. Schuster, Karl, Einführung in die Fachdidaktik, vollständig überarbeitete und erweiter- te 7.Aufllage, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren, 1998