Motivation in der Gestaltung Interaktiver Systeme, Mitschriften von Motivationspsychologie

Definition des Begriffs Motivation. • Motivationale Themenklassen. • Motivation, Intention, Volition, Handeln. • Grundmodell der klassischen.

Art: Mitschriften

2021/2022

Hochgeladen am 09.08.2022

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Gerhard Plaßmann
Motivation
Hat der Themenkomplex
eine Relevanz für die
Gestaltung interaktiver Systeme?
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Motivation

Hat der Themenkomplex

eine Relevanz für die

Gestaltung interaktiver Systeme?

Inhalt

  • Wie komm‘ ich auf das Thema?
  • Definition des Begriffs Motivation
  • Motivationale Themenklassen
  • Motivation, Intention, Volition, Handeln
  • Grundmodell der klassischen Motivationspsychologie
  • Risiko-Auswahl Modell
  • Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation
  • Zweckrationales Erweitertes Kognitives Modell
  • Wirksamkeits- und Ergebniserwartung
  • Ebenen zur Motivationsanalyse
  • Rubikon-Modell

Definition

  • Unter Motivation versteht man die

aktivierende Ausrichtung des momentanen

Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten

Zielzustand

  • Wichtige Formen:
    • Leistungs-
    • Macht- Motivation
    • Anschluß-

Leistungsmotivation

Leistungsmotiviert im psychologischen Sinn ist ein Verhalten (nur) dann, wenn es auf die Selbstbewertung eigener Tüchtigkeit zielt , und zwar in Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab , den es zu erreichen oder gar zu übertreffen gilt_._ Massgebliche Arbeiten von Murray(1938), McClelland (1953), Atkinson (1958)

Anschlussmotivation

  • „To form friendship and association. To

greet, join and live with others. To co-

operate and converse sociably with others.

To love. To join groups.“ (Murray, 1938)

Grundmodell der klassischen

Motivationspsychologie

Person (Motive) Situation (potentielle Anreize) aktuelle Motivation Verhalten

Risikowahl-Modell (nach

Atkinson, 1957)

subjektive Aufgaben- schwierigkeit hoch niedrig extrem leicht extrem schwierig mittel schwer Leistungsmotivation Wahrscheinlichkeit des Erfolgs Anreiz des Erfolgs Vereinheitlichte subjektive Einschätzungsskala

Erweitertes kognitive Modell in

handlungstheoretischer

Darstellung, Heckhausen&Rheinberg, 1980

Situation Handlung Ergebnis Folgen S → E H → E E → F Valenz Instrumentalität, korreliert mit Handlungs- tendenzen Instrumentalität: Enge der Beziehung zwischen einem Ereignis X und anderen Ereignissen Y_(1-n) Valenz : = Anreiz

Gerhard Plaßmann Erscheint mir das Ergebnis durch die Situation bereits festgelegt?

  1. Frage (^) ja Tue nichts! Kann ich das Ergebnis durch eigenes Handeln hinreichend beeinflussen?
  2. Frage (^) nein Tue nichts! nein ja Sind mir die möglichen Folgen des Ergebnisses wichtig genug?
  3. Frage (^) nein Tue nichts! Zieht das Ergebnis auch die Erwünschten Folgen nach sich?
  4. Frage (^) nein Tue das/was! ja ja Aussagenlogische Fassung des erweiterten Kognitiven Motivationsmodells (Heckhausen & Rheinberg, 1980)

Ebenen zur Motivationsanalyse

einer Handlungsepisode, Rheinberg 1989

  1. Erwartungsebene
  2. Subjektive Epi- sodenstruktur
  3. Anreizebene Situation Handlung Ergebnis Folgen Tätigkeitsspezifische Vollzugsanreize Anreize künftiger Um- welt und Binnenzustände S → E S → H H → E E → F

Kuhl, 1996

  • Atkinson & Birch (1970) dynamic model of action : „Verhaltensflimmern“....-> Handlungskontrolle schirmt Volitionstendenz gegen andere Motivationstendenzen ab.
  • Experimente der Handlungskontrolle: Kuhl identifiziert zwei Typen: - Handlungsorientierter (der Erfolgreiche) - Lageorientierter

Konsequenzen?

  • Methoden erweitern
  • Modellierungsansätze ergänzen
  • Bedeutung volitionaler Prozesse für

interaction cycle

  • Bedeutung für Fragestellungen in der

Medieninformatik

Danke für die Aufmerksamkeit!