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Die Epoche des Expressionismus ist eine Bewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Er estand in Deutschland und wurde bald eine europäische Kunstrichtung, die alle Bereiche der Kunst: Malerei, Bildhauerei, Literatur, Musik, Film und Tanz umfasste. Der Zeitraum des Expressionismus dauert von etwa 1905 bis 1925. Der Begriff “E xpressionismus “ wird aus den beiden lateinischen Wörtern „ex“ und „premere“ zusammengesetzt, die zunächst „ausdrücken“ bedeuten. Der Expressionismus enstand in der Malerei. Den Künstlern dieser Epoche war nicht die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe von Eindrücken und schöne Formen wichtig; die Expressionisten drückten nur ihre subjektiven Regungen aus. Sie versuchte, durch darstellerische ausdrucksstarke Aspekte in seinen Werken, Erlebnisse darzustellen. Die Themen Krieg und Verfall, Angst und Weltuntergang waren die tonangebenden Motive der Epoche. Man unterscheidet zwei Phasen im Expressionismus: die erste (1905-1918) liegt in der Vorkriegs und in der Kriegszeit und ist metaphysisch- visionär und abstrakt. Die Dichter der zweiten Phase (1918-1925) sind nach dem Krieg tätig; sie hoffen auf eine geistige und soziale Erneuerung, sind optimistischer, realistischer und oft politisch engagiert. THEMEN Die Werke des Expressionismus sind geprägt von Gefühlen wie Isolation, Tod, Zerrissenheit und Überreizung In der Epoche ging es um Themen wie , Großstadt, Zerfall und die Angst vor dem Ich- Verlust. Aber auch emotionale Themen, wie Wahnsinn und Liebe, waren Leitmotive. Die Gedichte und literarischen Werke des Expressionismus, lebten durch starke Übertreibung und ausladende Beschreibungen, durch düstere Wörter und Ausdrücke. Der Zerfall, der Krieg, Tod und das Leiden wurde ausdrucksstark wiedergegeben. Das größte Problem der Epoche des Expressionismus war das ständig wachsende Leid der Bevölkerung. Die Autoren des Expressionismus stammen häufig aus der bürgerlich- gebildeten Schicht und äußern sich kritisch über die gesellschaftlichen und politischen Zustände. Die explosionsartige Vergrößerung der Großstädte und daraus resultierende Urbanisierung waren einer der Katalysatoren dieser Epoche. Die Menschen fühlten sich oft in der Anonymität der Großstadt verloren und waren von der fortschreitenden Industrialisierung überfordert. Auch politische Konflikte beeinflussten die Autoren dieser Zeit in ihrem Wirken. All diese neuen Entwicklungen führten zu einem Gefühl der Verlorenheit, der Ohnmacht, Isolation und Entfremdung, das viele expressionistische Werke thematisch dominiert.
Darüber hinaus wird das tägliche Leben in der bürgerlich-konservativen Gesellschaft als unterdrückend und restriktiv empfunden MERKMALE Die neuen Wahrnehmungsweisen der Menschheit sind ein wichtiges Merkmal in der Epoche des Expressionismus. Das moralische Chaos, ausgelöst durch Industrialisierung und Revolution, spielte eine große Rolle. Dieses Bild der Großstadt löst in den Menschen ein Gefühl der Unordnung aus. Die gesellschaftlichen Veränderungen und Angstgefühle sind ebenfalls ein Motiv der Epoche des Expressionismus. Der Expressionismus war auch ein Ausdruck des Ich-Zerfalls durch das Leben in den Großstädten und der Verlust des Individuums in der Umwelt. (Die Vorliebe für das negative Extrem mit den Themen Tod, Verfall, Zerstörung, Hinrichtung, Untergang und Wahnsinn ist ein weiteres Merkmal der Epoche des Expressionismus.) LITERATUR Der Expressionismus hat mannigfaltige literarische Kunstformen hervorgebracht. Viele dieser Werke zeichnen sich durch die Anwendung neuer sprachlicher Techniken und Formen aus. Sprachliche Merkmal sind: ein hoher Metapherngebrauch, häufige Wortneuschöpfungen (Neologismen) und ein Bruch mit traditionellen Formen. Die Sprache in expressionistischen Werken sich deutlich von anderen Epochen, kann teilweise sehr rudimentär sein. Die Syntax wurde von manchen Autoren missachtet oder sie nutzen nur bestimmte Wortarten wie Substantive und Verben. Satzzeichen wurden weggelassen und Texte stattdessen im Telegrammstil geschrieben. Dies sollte sinnbildlich für eine Abwesenheit von Ordnung und eine Beschleunigung des Sprechens stehen. Die wichtigsten Autoren des Expressionismus sind Georg Trakl, Georg Heym, Franz Kafka, Alfred Döblin, Frank Wedekind usw. Die Expressionisten werfen der Generation ihrer Väter überkommene Moralvorstellungen und Erstarrung vor. Ihr Ziel ist die radikale Erneuerung der Gesellschaft. Dafür entwickeln sie ein neues Menschenbild. Der Expressionismus hatte, ähnlich dem Sturm und Drang, den festen Willen zur Erneuerung und kämpfte für geistige und schöpferische Freiheit. Die jungen Expressionisten hingegen versuchten neben diesen Zielen vor allem die Welt vor einem bevorstehenden Chaos zu retten.