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expressionismus in germania+ autori
Tipologia: Appunti
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Der erste Weltkrieg: Der Konflikt begann in 1914, nachdem serbische Studenten den Thronfolger des österreichisch-ungarischen Franz Ferdinand getötet hatten. Die Welt war in zwei Fraktionen gespalten, auf der einen Seite standen Deutschland und Österreich und auf der anderen Seite Russland, Frankreich, Großbritannien, Japan und später auch Italien, nachdem Deutschland und Österreich sich nicht an die etablierten Regeln gehalten haben. Deutschland und Österreich hatten insbesondere in 1917 einige Rückmeldungen, als Russland sich aufgrund interner Probleme aus dem Krieg zurückzog, aber mit dem Eintritt der USA wurden ein Jahr später Deutschland und Österreich besiegt. Die Folgen des Krieges : Die deutschen Bürger, insbesondere die Jugendlichen, waren motiviert und begrüßten die Ankunft des Krieges. Sondern, am Ende des Krieges waren die Deutsche schockiert: die Opfer waren rund 30 Millionen Tote und Verletzte. Nach dem Frieden von Versailles auferlegt die Alliierten Deutschland harte Bedingungen:
Viele Städte waren jedoch strukturell und organisatorisch nicht auf dieses Wachstum vorbereitet. Das Phänomen der Verstädterung brachte prekäre hygienische Verhältnisse mit sich, die Wohnverhältnisse waren oft unzureichend LITERATUR Die Expressionistische Bewegung : Die Expressionisten lehnten den Fortschrittsglauben ab und hatten eine negative Einstellung zur Technik. Auch das Leben in den Großstädten empfand sie als negativ; in den neuen Städten sahen sie nur Lärm, Hektik, Einsamkeit und Anonymität. Expressionismus in der Literatur: Schriftsteller des Expressionismus waren meist junge Menschen, die in ihren Werken die Unsicherheiten und Ängste des modernen Menschen zum Ausdruck brachten. Mit ihren Gedichten und Theaterstücken provozierten sie die Überzeugungen der Generation ihrer Väter, mit denen sie in Konflikt gerieten, und bekämpften den Glauben an den industriellen Fortschritt und die Technik. Die Merkmale -Die Expressionisten hatten im Allgemeinen eine pessimistische Einstellung zur Welt und zur unmoralischen Gesellschaft. -Typische Themen des Expressionismus waren Trauer und Traurigkeit, Angst, Tod, Krieg und die Großstadt, besonders in der ersten Phase. Sie sahen jedoch in der Kunst ein Mittel zur Verbesserung der Welt. -Im Expressionismus geht es nicht um persönliche Eindrücke, sondern um den Menschen mit seiner Emotionalität und die Suche nach neuen Formen und neuen sprachlichen Mitteln. Sprache : Die Sprache des Expressionismus ist äußerst subjektiv: Sie hält sich nicht an grammatikalische Regeln und verwendet Metaphern und Symbole, chromatische Symbolik, ungewöhnliche Rhythmen und Neologismen. Lyrik: Vor dem Ersten Weltkrieg war die Lyrik die am meisten verbreitete Gattung des Expressionismus. In ihren Gedichten übten die Expressionisten Kritik an der Gesellschaft und kündigten den Beginn des Weltkriegs an. Die expressionistische Lyrik entstand aus einer Mischung von traditionellen und neuen modernen Elementen, in denen auch hässliche und schockierende Elemente ihren Platz fanden. Drama : Nach dem Ersten Weltkrieg ist das Drama die vorherrschende Gattung. Im Drama werden die Protagonisten nicht durch Namen identifiziert, sondern durch ihre soziale Funktion (Kassierer, Matrose...). Dies unterstreicht die Universalität des Werks. In dem Drama wird auf traditionelle Formen verzichtet. Die Handlung läuft nicht nacheinander ab, sondern besteht aus einzelnen, oft unverbundenen Elementen. Kafka-Expressionismus: Franz Kafka, einer der bedeutendsten Schriftsteller der abendländischen Literatur, fühlte sich sein ganzes Leben lang als Einzelgänger. Seine Werke beschäftigen sich mit der Großstadt oder dem Konflikt zwischen dem Individuum und der Gesellschaft. KUNST
Die Wirtschaftskrise in Deutschland : Die Weimarer Republik hatte mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gab 6 Millionen Arbeitslose und Armut und Verzweiflung machte sich breit. Dies war der Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Die Gegner der Weimarer Republik wurden immer stärker. Die NSDAP : Die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), der der junge Adolf Hitler angehörte, war eine rechtsgerichtete Partei. Ihr Ziel ist es, Arbeiter und kleine Angestellte, die die Arbeitslosigkeit fürchten, sowie das Kleinbürgertum und die Großindustriellen, die sich von der Linken bedroht fühlen, für sich zu gewinnen. Obwohl immer deutlicher wurde, dass Hitler die absolute Macht im Staat behalten konnte, verbündeten sich die anderen Parteien nicht gegen ihn, da sie glaubten, er würde nicht lange an der Macht bleiben. Am 30. Januar 1933 übernahm Hitler tatsächlich die Macht, als Reichspräsident Paul von Hindenburg ihn zum Reichskanzler ernannte. I Von da an regierten die Nationalsozialisten das Land. Hitler an der Macht : Die Nationalsozialisten betrachteten die organisierte Arbeiterbewegung als ihren Hauptgegner. Die NS-Regierung nahm den Reichstagsbrand daher zum Anlass, zwei Notverordnungen zu erlassen, die die Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit aufhoben. In den folgenden Wochen wurde die Bevölkerung überwacht (Polizei, Spitzel, SS) und viele Mitglieder der Oppositionsparteien wurden verhaftet. Ende März verabschiedete der Reichstag das Ermächtigungsgesetz: Die Regierung war nun befugt, Gesetze ohne die Zustimmung von Reichstag und Reichsrat zu erlassen. Außerdem gab es keine Gegner der Hitler-Partei mehr. Im März 1933 wurden die ersten Konzentrationslager für politische Gefangene eingerichtet. In Deutschland wurden Bücher von als "entartet" bezeichneten Autoren verbrannt: Bücher mit pazifistischem und marxistischem Inhalt, aber auch Bücher von Sigmund Freud, Thomas und Heinrich Mann und anderen berühmten Schriftstellern. Nach Hindenburgs Tod im Jahr 1934 übernahm Hitler auch das Amt des Reichspräsidenten und nannte sich "Führer". Die Verfolgung der Juden : Das erste Gesetz gegen Juden wird erlassen: Sie dürfen nicht mehr als Beamte arbeiten, nicht wählen und nicht heiraten. Ihr Eigentum wurde beschlagnahmt und billig verkauft oder an Freunde des Regimes verschenkt. Außerdem wurden für alle Juden neue Pässe ausgestellt, die mit einem großen "J" gestempelt waren. In der Reichskristallnacht zerstörten die Nazis jüdische Geschäfte, setzten Synagogen in Brand, schlugen und töteten jüdische Bürger und brachten über 20 000 Juden in Konzentrationslager, wo sie in Ghettos untergebracht, als Arbeitskräfte ausgebeutet und schließlich in Vernichtungslagern umgebracht wurden. Hitlers Außenpolitik : Hitler verfolgte eine expansive Außenpolitik und verstieß gegen die Vereinbarungen des Versailler Vertrags. Intensive Beziehungen zum faschistischen Italien begannen 1933. Nach der gemeinsamen Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg wurde 1936 die Achse Berlin-Rom proklamiert. Im selben Monat jubelten rund 200.000 Menschen dem gebürtigen Österreicher Hitler in Wien zu, während Deutschland das Rheinland (1935), das Sudetenland (Anfang 1939) und die Tschechoslowakei (1939) besetzte. Der Zweite Weltkrieg : Am 1. September 1939, nach Abschluss eines Teilungs-Pakts zwischen Hitler und Stalin, griff das Deutsche Reich Polen an. Zwei Tage später erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. 1940 begann der deutsche Angriff auf Westeuropa: Deutsche Truppen marschierten durch die Niederlande und Belgien (das im Mai kapitulierte), nach Dänemark, Norwegen, Luxemburg und Frankreich. Anschließend schloss Deutschland ein Abkommen mit Italien und Japan. Italien trat am 10. Juni in den Krieg ein. Italien trat am 10. Juni 1940 in den Krieg ein und griff Griechenland im Oktober 1940 an. Im Jahr 1940 dehnte sich der Krieg auf Nordafrika aus. Am
klar, dass die Deutschen gegen die Sowjetunion verlieren würden. Im Jahr 1943 wurden die deutschen Truppen in Stalingrad vernichtend geschlagen. In der Zwischenzeit, im Dezember 1941, erklärte Deutschland den Vereinigten Staaten den Krieg. Im Jahr 1943 kapitulierte die deutsche Armee in Nordafrika. Im Juli 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien. Der 6. Juni 1944 ist das berühmteste Datum des Krieges: An diesem Tag landeten die Alliierten in der Normandie. Das Deutsche Reich kapitulierte am 8. Mai 1945. GESELLSCHAFT Die Ideologie des Nationalsozialismus: Sie war durch antidemokratische und antisemitische Ideen gekennzeichnet. Hitler legte seine politischen Vorstellungen in dem Buch "Mein Kampf" dar, in dem er das Judentum und den Bolschewismus als die Hauptfeinde des Deutschtums bezeichnete. Sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik ging es darum, den jüdischen "Todfeind" der "arischen Rasse" zu vernichten. Nach Hitlers vom Sozialdarwinismus abgeleiteter Rassenlehre wurden die Menschen in drei "Rassen" eingeteilt:
mit der aristotelisch-ptolemäischen Lehre, die von der Kirche als gültig angesehen wurde, dem geozentrischen Weltbild, demzufolge die Erde im Zentrum stand. Nachdem er die kopernikanische Theorie bewiesen hatte, beharrte Galilei auf deren Richtigkeit. Als er jedoch von der Kirche nach Rom vorgeladen wurde, rief er seine Lehre vor den Folterinstrumenten der Heiligen Inquisition. Die Hauptfigur Brecht hat viel aus dem realen Leben von Galilei übernommen. Nur sein Gefolgsmann Andrea Sarti und einige andere Figuren wurden von Brecht erfunden. Galileo Galilei wird als ein von Forscherdrang und Neugier getriebener Mensch dargestellt, der an die Vernunft glaubt und dem Wissen große Bedeutung beimisst. Andererseits ist er aber auch ein Mann, der gerne gut lebt und nach dem Widerruf zynisch und verbittert wird. Das Leben des Galilei und das epische Theater Das Leben des Galilei kann als ein Stück episches Theater betrachtet werden. Darin wird das Publikum mit einer sich verändernden Welt konfrontiert, es wird aufgefordert, eine kritische Haltung gegenüber dem Werk einzunehmen und die Konsequenzen für seine eigenen politischen Entscheidungen zu ziehen. Gemäß den Prinzipien des epischen Theaters verzichtet Brecht auf einen dramatischen Höhepunkt der Handlung und auf die strenge Form des klassischen Dramas mit seinen drei bis fünf Akten: Das Leben des Galilei besteht aus einer Reihe von einzelnen, unabhängigen Szenen. Auf diese Weise distanziert sich das Publikum kritisch vom Geschehen und fühlt sich nicht in die Figuren auf der Bühne ein. Leben des Galilei: Erstes Bild (Auszug) Handlung: Der sechsundvierzigjährige Galilei lebt in einer armen Familie. Er lehrt an der Universität von Padua, wird aber schlecht für seinen Unterricht bezahlt. In seinem Zimmer gibt er dem Jungen Andrea Sarti eine Lektion in Astronomie. In dem folgenden Ausschnitt erklärt er ihm das ptolemäische Modell mit der Erde im Zentrum und den acht Kristallschalen um sie herum. Auf die Erklärung folgt die Beurteilung des jungen Schülers: "Es ist schön." Galilei nimmt diese Beobachtung von Andrea zum Anlass, den Anbruch einer neuen Ära zu verkünden, eine Veränderung, auf die die Menschen "seit hundert Jahren* gewartet haben, der Papst, die Kardinäle und Fürsten, aber auch die Kaufleute und das ganze Bürgertum bis hin zu den Schulkindern, also die Vertreter der Gesellschaft und des Alters. Das Ziel: Mit der Schilderung des Monologs von Galilei will Brecht das Publikum dazu bringen, über etablierte Strukturen und Lebensweisen nachzudenken und sie nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern sie als veränderlich zu betrachten.