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Morfosintassi tedesca, lingua, sintassi e lessico, Appunti di Lingua Tedesca

gli argomenti trattati sono la formazione delle parole, i morfemi ecc.

Tipologia: Appunti

2019/2020

Caricato il 06/04/2020

sara-pizzelli
sara-pizzelli 🇮🇹

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Lingua, morfosintassi e lessico (Tedesco II)
e FLEXION
Flexion = morphologische Veränderung eines Wortes nach seiner Funktion im Satz
flektierbare Wörter → Präpositionen, Adverbien
unflektierbare Wörter:
Substantive, Adjektive, Pronomen und Artikel werden nach Genus, Numerus und Kasus
flektiert
Verben werden nach Person, Numerus, Modus, Tempus, aktive/passive Form flektiert
s MORPHEM
s Morphem = die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache als abstrakte Einheit
→ abstrakte Ebene
s Morph = die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache als lautliche Realisierung eines
Morphems
→ konkrete Ebene
Homonyme Morphe = sie sind die Realisierung von verschiedenen Morphemen (z.B. „en“ ist nicht
nur Plural für Nomina sondern auch 1. und 3. Person Plural für Verben)
s Allomorph = Variante desselben Morphems, dasselbe Morphem kann durch verschiedene Morphe
ausgedrückt werden
z.B. das Morphem „Plural“ hat als Morph:
„-en“ (Frau → Frauen)
die Veränderung des Stamms (Vater → Väter)
die Veränderung des Stamms und ein Morph (Mann → Männer)
kein Morph (Lehrer → Lehrer)
Diese sind Allomorphe des Morphems „Plural“
Morpheme werden durch geschweifte Klammer dargestellt → {}
z.B. Haustüren → {haus} {tür} {-en}
Morpheme sind:
frei (oder lexikalisch) → sie können allein stehen, sie sind wortfähig (= sie können Wörter
sein), sie tragen eine lexikalische Bedeutung
gebunden (oder grammatisch) → sie können allein nicht stehen, sie müssen an etwas
gebunden sein, um ein Wort zu bilden (= sie sind nicht wortfähig), sie kennzeichnen
Beziehungen zwischen verschiedene lexikalische Morpheme, sie tragen eine
grammatikalische Bedeutung
LEXIKALISCHE MORPHEME oder Lexeme:
Kernmorpheme (K) → {haus}
Sie tragen eine lexikalische Bedeutung, sie können sowohl allein als auch in Verbindung mit
anderen Morphemen sein (z.B. Haustür → K + K), man findet sie allein im Wörterbuch
Pronominalmorpheme (PN) → {dies} {e}
Sie sind nur in Pronomen, sie können in Verbindung nur mit Flexionsmorpheme sein, weil
sie flektierbar sind
Partikelmorpheme (PK / PT) → {aber} / {weil} / {denn}
Präpositionen, Konjunktionen, Adverbien..., sie sind nicht flektierbar
Portmanteau-Morpheme (PM) → {zum} / {aufs} / {im}
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Lingua, morfosintassi e lessico (Tedesco II) e FLEXION Flexion = morphologische Veränderung eines Wortes nach seiner Funktion im Satz flektierbare Wörter → Präpositionen, Adverbien unflektierbare Wörter:

  • Substantive, Adjektive, Pronomen und Artikel werden nach Genus, Numerus und Kasus flektiert
  • Verben werden nach Person, Numerus, Modus, Tempus, aktive/passive Form flektiert s MORPHEM s Morphem = die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache als abstrakte Einheit → abstrakte Ebene s Morph = die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache als lautliche Realisierung eines Morphems → konkrete Ebene Homonyme Morphe = sie sind die Realisierung von verschiedenen Morphemen (z.B. „en“ ist nicht nur Plural für Nomina sondern auch 1. und 3. Person Plural für Verben) s Allomorph = Variante desselben Morphems, dasselbe Morphem kann durch verschiedene Morphe ausgedrückt werden z.B. das Morphem „Plural“ hat als Morph:
  • „-en“ (Frau → Frauen)
  • die Veränderung des Stamms (Vater → Väter)
  • die Veränderung des Stamms und ein Morph (Mann → Männer)
  • kein Morph (Lehrer → Lehrer) Diese sind Allomorphe des Morphems „Plural“ Morpheme werden durch geschweifte Klammer dargestellt → {} z.B. Haustüren → {haus} {tür} {-en} Morpheme sind:
  • frei (oder lexikalisch) → sie können allein stehen, sie sind wortfähig (= sie können Wörter sein), sie tragen eine lexikalische Bedeutung
  • gebunden (oder grammatisch) → sie können allein nicht stehen, sie müssen an etwas gebunden sein, um ein Wort zu bilden (= sie sind nicht wortfähig), sie kennzeichnen Beziehungen zwischen verschiedene lexikalische Morpheme, sie tragen eine grammatikalische Bedeutung LEXIKALISCHE MORPHEME oder Lexeme:
  • Kernmorpheme (K) → {haus} Sie tragen eine lexikalische Bedeutung, sie können sowohl allein als auch in Verbindung mit anderen Morphemen sein (z.B. Haustür → K + K), man findet sie allein im Wörterbuch
  • Pronominalmorpheme (PN) → { dies } {e} Sie sind nur in Pronomen, sie können in Verbindung nur mit Flexionsmorpheme sein, weil sie flektierbar sind
  • Partikelmorpheme (PK / PT) → {aber} / {weil} / {denn} Präpositionen, Konjunktionen, Adverbien..., sie sind nicht flektierbar
  • Portmanteau-Morpheme (PM) → {zum} / {aufs} / {im}

Sie sind Wortverschmelzungen, sie vereinigen zwei Bedeutungen GRAMMATISCHE MORPHEME

  • Flexionsmorpheme (F) → {-t} / {-en} Man benutzt sie, um die Wörter zu flektieren, sie sind immer in Verbindung und sie haben eine grammatische Funktion
  • Derivationsmorphem (D) → {be-} / {-lich} / {-zu-} / {ge-} + {-e} Sie sind Präfixe (D/P), Suffixe (D/S), Infixe (D/I) und Zirkumfixe (D/Z) und zusammen mit Kernmorphemen oder Stammmorpheme bilden sie Derivata
  • Stammmorpheme (SM) → {les-} in Leser Sie sind die Basis von Wörter, die allein nicht stehen kann und nicht als einzige Wörter existieren. Sie sind wie Kernmorpheme, aber sie stehen nicht allein z.B. Morphemanalyse von „Verbindung“ → {ver} D/P; {bind} SM; {ung} D/S; {en} F e LEXIK – r WORTSCHATZ die Lexeme sind die Bauelemente des Wortschatzes, die lexikalische Bedeutung haben Typen von Lexemen:
  • einfache Lexeme → 1 Morphem, das ist die einfachste morphologische Struktur (z.B. „Buch“)
  • komplexe Lexeme → 2 oder mehr Morpheme, z.B. K+K, K+SM, SM+D..., das ist eine komplexere morphologische Struktur (z.B. „Buchhandlung“) ADJEKTIVE Adjektive sind Eigenschaftswörter → sie stellen Eigenschaften dar Sie können 3 verschiedene syntaktische Funktionen haben:
  1. wie Adverbien → sie sind unflektierbar z.B. „Er läuft schnell
  2. wie Prädikate → nach dem Verb „sein“, sie sind unflektierbar z.B. „Er ist sympathisch
  3. wie Attribute → vor dem Substantiv, sie müssen immer dekliniert werden! z.B. „Er ist ein sympathischer Mann“ e Nominalphrase = Gruppe von Wörter, deren Kern ein Nomen ist (= Substantiv oder Adjektiv), sie besteht normalerweise aus Artikelwort, Adjektiv und Substantiv (z.B. „ein sympathischer Mann“) Es gibt eine Kongruenz zwischen den Teilen der Phrase → der Kasus und der Numerus hängen von dem Substantiv ab und das Genus hängt von der syntaktische Rolle der Nominalphrase ab Flexion → Adjektive haben 2 verschiedene Flexionen: Deklination Der Artikel drückt die grammatische Informationen der Nominalphrase aus und wenn der Artikel bestimmt ist, werden die Informationen im Adjektiv nicht wiederholt (= 1. Deklination des Adjektivs, oder schwache Deklination → Der alte Mann). Aber wenn der Artikel unbestimmt ist oder wenn er nicht verwendet ist, sorgt das Adjektiv dafür (=
  4. und 3. Deklination des Adjektivs oder gemischte und starke Deklination → [Ein] alter Mann) Der Kasus :
  • Nominativ → kennzeichnet das Subjekt (wer/was?) und der Prädikatssubstantiv (= wenn der Satz eine „sein“ Form hat → z.B. Du bist ein kluger Mann)
  • Akkusativ → kennzeichnet das Akkusativobjekt (wen/was?) und adverbiale Zeitformen (Zeitdauer / ohne Präposition)
  • Genitiv → kennzeichnet das Genitivobjekt (wessen?), mit Präpositionen wie dank, anstelle, aufgrund, trotz, wegen...
  • Dativ → kennzeichnet das Dativobjekt (wem?), mit Präpositionen wie entsprechend, entgegen, entlang...

Vergangenheit ist

  • Erinnerungen / Tagebücher → etwas Reales, eine vergangene Situation, die geschehen ist
  • Perfekt → es kennzeichnet vergangene vollendeten Sachverhalten Unterschiede mit dem Präteritum:
  • es besteht aus 2 Teilen → Vorverb (1. Teil): Präsensform des Hilfsverbs (haben/sein) und Nachverb (2. Teil): Rück-Partizip (= Partizip II) des lexikalischen Verbs
  • es wird benutzt, wenn man keine erzählende Atmosphäre wiedergeben will
  • es gibt keine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart Andere Funktionen:
  • Ersatzform für Futur II (z.B. „Er wird hart trainieren, dann wird er genug gearbeitet haben, um...“ → „Er trainiert hart, dann hat er genug gearbeitet, um...“)
  • Futur
  • es ist eine zweiteilige Verbform → Vorverb: Präsensform des Hilfsverbs (haben/sein) und Nachverb: Infinitiv des lexikalischen Verbs Funktionen:
  • Vorschauen (= anticipazioni)
  • Prophezeiungen
  • Planungen
  • Vermutungen (= ipotesi) → ohne Funktion in der Zukunft
  • Versprechen (= promesse)
  • Behauptungen (= affermazioni)
  • in fernem Zukunft → in nächstem Zukunft benutzt man den Präsens
  • Futur II → es kennzeichnet zukünftige Sachverhalten, die schon abgeschlossen sein werden Modus
  • Indikativ → bekannt machen, anzeigen Modus der Wirklichkeit, es stellt etwas als tatsächlich und gegeben dar
  • Imperativ → befehlen, starke Einladungen, Aufforderungen oder Bitte Es gibt mehrere Forme: 2PS → geh 1PP → gehen wir 2PP → geht 3PP → gehen Sie / Bitte alle aussteigen (→ nicht direkt einer spezifischen Person, sondern im allgemeinen, z.B. große Gruppen)
  • Konjunktiv → verbinden Modus der Möglichkeit/Unmöglichkeit, es gibt keine Wirklichkeit, man verbindet den Inhalt von 2 Sätzen (z.B. Wir können nicht fahren + Du bist nicht fertig → wenn du fertig wärst, könnten wir abfahren) Konjunktiv I : Es wird für die indirekte Rede benutzt → wenn man die Meinung anderer Leuten sagen will Die Form ist von dem Wortstamm der Grundform abgeleitet mit der Endungen der Konjunktiv (z.B. gehen → er gehe) Konjunktiv II : Es wird für unmögliche oder unwahrscheinliche Situationen benutzt Die Form ist von Präteritum abgeleitet:
  • schwache Verben → keine Unterschied zwischen Präteritum und Konjunktiv II (z.B. es regnete gestern → wenn es regnete...)
  • starke Verben → die Endung des schwachen Verbs mit Umlaut, Veränderung des Stammvokal (z.B. kommen → kam → käme), aber wenn es unmöglich ist, gibt es andere Forme (z.B. gehen → ging → ginge)

Paradigma Die Verben im Paradigma sind: 1. Infinitiv, 2. Präteritum; 3. Partizip II Am 3. Platz gibt es das Partizip II (= gedacht), nicht das Partizip I (= denkend)

  1. Infinitiv Es ist die Form, aus der die anderen Formen gebildet werden → Basisform für alle Tempora Der Infinitiv ist der Modus der Wirklichkeit
  2. Präteritum Die schwachen Verben erweitern die Präsensform um ein „-(e)t“ und die Endungen (z.B. leb+t+e) Die starken Verben ändern die Stammvokal
  3. Partizip II Die schwachen Verben, die kein Präfix haben, fügen die Vorsilbe „ge-“ am Anfang des Stamms und die Buchstabe „-(e)t“ hinzu (z.B. leben → ge+leb+t). Wenn der Stamm schon ein „t“ hat, fügt man „-et“ hinzu (z.B. arbeiten → ge+arbeit+et) Die starken Verben fügen die Vorsilbe „ge-“ am Anfang des Stamms und die Infinitivendung „-en“ hinzu und die meisten ändern die Stammvokal (z.B. werfen → ge+worf+en) Genus verbi Das Genus verbi ist der Unterschied zwischen aktiv und passiv Um einen Satz von aktiv zu passiv zu verändern, muss man in dem aktiven Satz ein Akkusativobjekt haben → Das Verb muss transitiv sein Das Akkusativobjekt des aktiven Satzes wird das Subjekt des passiven Satzes und das Subjekt wird das Präpositionalobjekt (mit dem Präposition „durch“ oder „von“)
    • Vorgangspassiv → es wird benutzt, wenn eine Handlung noch im Lauf ist Aktivform = der Gesichtspunkt von dem Subjekt (= jemand, der die Handlung macht) Passivform = der Gesichtspunkt von dem Objekt Form: Präsens → „werden“ im Präsens + Partizip II des lexikalischen Verbs z.B. „Der Apfel wird gegessen“ Präteritum → „werden“ im Präteritum + Partizip II des lexikalischen Verbs z.B. „Der Apfel wurde gegessen“ Perfekt → „sein“ im Präsens + Partizip II des lexikalischen Verbs + „worden“ z.B. „Der Apfel ist gegessen worden“
    • Zustandspassiv → es erklärt die Ergebnis einer abgeschlossenen Handlung Form: „sein“ im Präsens + Partizip II des lexikalischen Verbs z.B. „Rauchen ist verboten“
    • Modalpassiv → es hat dieselbe Bedeutung des Modalverbs „sollen“ Form: „sein“ im Präsens + zu + Infinitivform des lexikalischen Verbs z.B. Man soll die Prüfung machen → Die Prüfung ist zu machen
    • Rezipientenpassiv → der Gesichtspunkt ist der Empfänger einer Handlung Form: der Subjekt ist im Kasus des indirekten Objekt z.B. Der Studentin wird von dem Professor eine Chance gegeben
    • Mittelkonstruktion Das Auto fährt sich sehr angenehm
    • Mit „lassen“ → es hat dieselbe Bedeutung des Modalverbs „können“ Das Auto lässt sich angenehm fahren
    • Mit Adjektiven → es hat dieselbe Bedeutung des Modalverbs „können“ Der Fluss ist schiff bar

auf dem Stamm ist, ist es untrennbar (= Derivation) Für untrennbare Verben:

  • einheimisch → be, emp, ent, zer, er, ge, miß, ver... Für Substantive:
  • einheimisch → un, ur, haupt, spitzen, fehl...
  • fremd → super, in, ex... Für Adjektive:
  • einheimisch → ab, auf, ge, grund, noch, miß, schein, un...
  • fremd → a, dis, pseudo...
  • Suffigierung → ein Suffix wird am Ende des Wortes hinzugefügt (z.B. Kind heit ) Mit einem Suffix kann man die Wortklasse eines Wort wechseln Mit -chen, -lein, -lich kommt ein Umlaut (z.B. r ä um lich ) Für Substantive:
  • einheimisch → chen, er, heit, keit, schaft, ung, tum...
  • fremd → erie, ion, ation, ität, ismus... Für Adjektiven:
  • einheimisch → bar, lich, haft, isch...
  • fremd → ell... Für Adverbien:
  • einheimisch → s, falls, maßen, mäßig, weise... Für Verben:
  • ieren, isieren, ern, eln...
  • Infigierung → ein Infix wird zwischen das Präfix und den Stamm hinzugefügt, es ist sehr selten (z.B. trennbare Verben in Infinitivsätze, ab zu fahren) Man kann sie in der Morphemanalyse dank der Geschichte der Worten erkennen → z.B. Veranstaltung = {ver} {an} {stalt} {ung}, und nicht {ver} {anstalt} {ung}, weil {anstalt} nicht existiert Einheimische Infixe:
  • an, ge, un, zu...
  • Zirkumfigierung → das Zirkumfix umrahmt den Wortstamm, es besteht aus einem präfigierenden und einem suffigierenden Teil Fast für alle Substantive
  • {ge} … {e} Für Adjektive:
  • {be} … {t}, {ge}... {ig} Die Partizipformen der Verben {ge} … {t} und {ge} … {en} sind keine Zirkumfixe, weil sie eine Flexion des Verbs sind Derivat = ein Wort, das abgeleitet wird → es besteht mindestens aus 2 Gliedern: 1 Lexem (= die Basis) und 1 Affix Die Basis kann aus verschiedenen Wortklassen sein:
  • Substantiv → desubstantivische Derivaten Sie können verschiedene Funktionen haben, z.B. Nomen agentis (Lehr er , Fris eur ), Nomen loci (Bäcker ei ), Nomen qualitatis (Kind heit , Sozial ismus )...
  • Adjektiv → deadjektivische Derivaten
  • Adverbien → deadverbiale Derivaten
  • Verben → deverbale Derivaten Implizite Ableitung → man kann die Ableitung nicht direkt erkennen Die meisten sind deverbale Substantive aus dem Präteritum ohne Veränderungen (z.B. s Verbot → verbieten, verbot , verboten) oder aus dem Partizip II mit Veränderungen (z.B. r Bund → binden, band, ge bund en)

3. KOMPOSITION (oder Zusammensetzung) Es ist das häufigste und produktivste Wortbildungsverfahren auf Deutsch Es gibt Nominalkomposita → sie können Substantiv und Adjektiv sein Ein neues komplexes Wort wird durch Morphemverbindung geschafft → ein Kompositum besteht aus mindestens zwei Gliedern, das Bestimmungswort und das Grundwort Bestimmungswort = es bestimmt inhaltlich, semantisch das Wort Grundwort = es ist die Basis des Kompositums, es wird von dem Bestimmungswort determiniert. Es bestimmt grammatisch das ganze Kompositum (= Wortklasse, Genus und Numerus) Es ist das einzige Element, das flektiert wird Fugenelement = es steht zwischen den Gliedern, um sie zu verbinden (z.B. s, en) Der Hauptakzent ist immer auf dem Bestimmungswort, wenn das Kompositum mehr als 2 Gliedern hat, gibt es mehrere Akzente. Die Analyse der Komposita, die mehr als zwei Gliedern haben, zeigt 2 verschiedene Typen: - Linksverzweigung → die Struktur des Kompositums ist (A+B) + C, in dem man links ein anderes Kompositum erkennen kann (z.B. Eislaufhalle) - Rechtsverzweigung → die Struktur des Kompositums ist A + (B+C), in dem man rechts ein anderes Kompositum erkennen kann (z.B. Eiskunstlauf) Suvbstantivkompositum = wenn das Grundwort ein Substantiv ist Das Bestimmungswort ist ein Substantiv (Haustür), Adjektiv/Adverb (Rechtschreibung), unflektiertes Verb (Schlafzimmer) Adjektivkompositum = wenn das Grundwort ein Adjektiv ist Das Bestimmungswort ist ein Substantiv (krebsrot), Adjektiv (hellblau), unflektiertes Verb (denkfaul) Es gibt 3 verschiedene Komposita: 1. Determinativkomposita → der häufigste Typ 2. Kopulativkomposita → man könnte sie auch umgekehrt bilden, weil es kein wichtigstes Glied gibt, aber wegen der Konventionen spricht man sie so Beide Gliedern gehören zu derselben Wortklasse und die Bedeutung ist die Ergebnis der Addition beider Gliedern z.B. nasskalt → es ist beide nass und kalt 3. Possessivkomposita → es kennzeichnet ein metaphorisches Besitz, es ist nicht innerhalb sondern außerhalb des Kompositums z.B. Rotkäppchen → nicht ein rotes Käppchen, sondern ein Mädchen, das ein rotes Käppchen hat Abkürzungsverfahren → Der Inhalt wird durch ein kürzeres Form ausgedrückt Veränderung der Ausdrückseite, nicht des Inhalts → es gibt keine Veränderung der Wortklasse, kein neues Sprachzeichen und keine semantische Modifikation aber das Genus könnte sich verändern Ein Teil des Wortes wird nicht ausgedrückt und nur ein Teil bleibt: - Kopfwörter → Nur der Kopf des Wortes bleibt, das Endstück wird nicht ausgedrückt z.B. das Foto → die Photographie, die Oper → das Opernhaus, die Uni → die Universität - Codawörter (oder Schwanzwörter) das Endteil bleibt, es gibt keine Modifikation in Genus, weil das Genus in Komposita von dem Grundwort bestimmt wird z.B. das Rad → das Fahrrad, das Cello → das Violoncello - Klammerformen → wenn das Kompositum die Struktur (A+B)+C hat, das Grundwort des ersten Kompositum wird eliminiert und die erste Bestimmungswort bleibt mit dem zweiten Grundwort z.B. die Damenuhr → die Damenarmbanduhr, die Laubsäge → die Laubholzsäge