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Morfosintassi Tedesca, Appunti di Lingua Tedesca

Appunti Morfosintassi Tedesca

Tipologia: Appunti

2018/2019

Caricato il 06/06/2019

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1
Tommaso Fogliata
Tedesco 2 morfosintassi
Riassunti morfosintassi tedesca
1. Was ist ein Wort? ............................................................................................................................. 2
2. Drei Standardvarietäten der deutschen Sprache ............................................................................ 2
3. Das Modell von Eugenio Coseriu ..................................................................................................... 2
4. Die flektierende Sprache .................................................................................................................. 2
4.1 Basismorpheme ......................................................................................................................... 3
4.2 Gebundene Morpheme ............................................................................................................. 4
5. Morph und Morphem ...................................................................................................................... 5
6. Wie flektiert man flektierbare Wörter? ........................................................................................... 5
7. Wortbildungsverfahren .................................................................................................................... 5
7.1 Derivation/Ableitung.................................................................................................................. 6
7.1.1 Explizite Ableitung ............................................................................................................... 6
7.1.2 Implizite Ableitung .............................................................................................................. 8
7.2 Die Konversion ........................................................................................................................... 9
7.3 Die Konstitution ....................................................................................................................... 10
7.4 Die Komposition/Zusammensetzung ....................................................................................... 10
8. Abkürzungsverfahren ..................................................................................................................... 12
9. Die Lexik ......................................................................................................................................... 12
9.1 Die Lexeme und ihre Formen ................................................................................................... 13
10. Die Flexion .................................................................................................................................... 13
10.1 Die Flexion von Pronomen in der Deklination ....................................................................... 13
10.2 Die Flexion der Verben = Konjugation ................................................................................... 15
10.3 Die Flexion der Substantive die Deklination ....................................................................... 17
10.4 Die Flexion der Adjektive ....................................................................................................... 18
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Tommaso Fogliata

Tedesco 2 morfosintassi

    1. Was ist ein Wort? Riassunti morfosintassi tedesca
    1. Drei Standardvarietäten der deutschen Sprache
    1. Das Modell von Eugenio Coseriu
    1. Die flektierende Sprache
    • 4.1 Basismorpheme
    • 4.2 Gebundene Morpheme
    1. Morph und Morphem
    1. Wie flektiert man flektierbare Wörter?
    1. Wortbildungsverfahren
    • 7.1 Derivation/Ableitung..................................................................................................................
      • 7.1.1 Explizite Ableitung...............................................................................................................
      • 7.1.2 Implizite Ableitung
    • 7.2 Die Konversion
    • 7.3 Die Konstitution
    • 7.4 Die Komposition/Zusammensetzung
    1. Abkürzungsverfahren
    1. Die Lexik
    • 9.1 Die Lexeme und ihre Formen
    1. Die Flexion
    • 10.1 Die Flexion von Pronomen in der Deklination
    • 10.2 Die Flexion der Verben = Konjugation
    • 10.3 Die Flexion der Substantive – die Deklination
    • 10.4 Die Flexion der Adjektive

1. Was ist ein Wort?

➢ Phonologisch: auf phonetisch-phonologischer Ebene/Niveau ist es die kleinste durch Wortakzent und Grenzsignale (wie Pausen) isolierbare Einheit. ➢ Orthographisch: auf orthographisch-graphemischer Ebene ist es eine durch Leerstelle im Schriftbild isolierbare Einheit. ➢ Morphemisch: auf morphemischer Ebene ist es aus einem oder mehreren Morphemen bestehende Einheit. ➢ Syntaktisch: auf syntaktischer Ebene ist es eine Einheit mit syntaktischer Funktion (Bsp: ich gehe, ich geht). ➢ Semantisch: auf semantisch-lexikalischer Ebene ist es die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache.

2. Drei Standardvarietäten der deutschen Sprache

Es gibt also 3 Länder, wo Deutsch die offizielle Sprache ist. Wörter haben je nach Varietät verschiedene Formen aber dieselbe Bedeutung

  • Teutonismen → Bundesdeutsch → Deutschland
  • Austriazismen → Österreich
  • Helvetismen → die Schweiz (Schweizerdeutsch)

3. Das Modell von Eugenio Coseriu

Laut des Modelles von Coseriu kann man 3 Arten von Verschiedenheit in der deutschen Sprache feststellen:

  • Diatopische Varietät = Varietät nach geographischer Verbreitung (Standardsprache, Dialekte/Regiolekte)
  • Diastratische Varietät = Varietät nach Gesellschaftsschicht (unterschiedliche Soziolekte, d.h. sozialer Stil → z.B. gehobene Sprache vs. Sprache der Jungen). Relevante Parameter sind Alter, Geschlecht, Beruf usw.
  • Diaphasische Varietät = Varietät nach dem spezifischen kommunikativen Kontext (Register) *Diamesisch Varietät (varietà aggiunta in seguito non da Coseriu) = Varietät nach dem gewählten physikalischen Medium (gesprochene vs. schriftliche Sprache)

4. Die flektierende Sprache

Die deutsche Sprache ist eine flektierende Sprache, weil sie aus Morphe und Morpheme besteht, die durch die Morphemanalyse identifiziert werden (d.h. eine Segmentierung/Zergliederung der Worte); man signalisiert die Morpheme zwischen geschweiften Klammern {}. Die Morphemanalyse ist eine Binäranalyse und unterscheidet: Basismorpheme (frei) gebundene Morpheme

  • Lexikalisch (sie tragen semantische Bedeutung) - Grammatikalisch (sie stellen Beziehungen im Satz) - Nicht selbständig (sie brauchen andere Elemente, um zu existieren) - Nicht wortfähig (sie bilden allein kein Wort) freie Morpheme → Kernmorpheme Bsp.: Bild, Kind, Haus, Mann
  • Selbständig
  • Wortfähig (sie bilden allein ein Wort) nicht frei → Stammmorpheme Bsp.: geh-, Pruf- - Nicht selbständig - Nicht wortfähig - Sie sind vor allem Verbalstamm Flexionsmorpheme Bsp.: Bild- er; geh - t bestimmen das Wort GRAMMATISCH Wortbildungsmorpheme (oder Derivationsmorpheme) Bsp.: Bild- ung; Pruf – ung; das Urwort; das Gebirge Bestimmen das Wort SEMANTISCH

4 .2 Gebundene Morpheme

Flexionsmorpheme (F): sie bestimmen das Wort grammatikalisch, sie sind Deklination (für Substantive) und Konjugation (für Verben)

  • gebunden
  • nicht wortfähig und nicht frei
  • nur in Verbindung mit Basismorphemen Bsp: geht → {geh} {t} Konjugation ; des Holzes → {holz} {es} Deklination Wortbildungsmorpheme: sie haben mit der Bildung eines neuen Worts zu tun (sie sind vor

allem Derivationsmorpheme * )

  • gebunden
  • nicht wortfähig und nicht frei
  • nur in Verbindung mit Basismorphemen Bsp: Prüfungen → {Pruf} {ung} {en} ; Umgebung → {um} {geb} {ung} ; Urwort → {ur} {Wort} Relationsmorpheme: Flexionselemente, die die Formen von Wörtern bilden (Genitiv), z.B. (des) Traditionsregiments → {Tradition} {s} {Regiment} {s} Fugungsmorpheme (FU): Flexionsmorpheme, die zwei Wörter binden, z.B. Geburtstag → {Geburt} {s} {tag}

* D/P = Derivationsmorphem als Präfix

D/S = Derivationsmorphem als Suffix D/Z = Derivationsmorphem als Zirkunfix D/I = Derivationsmorphem als Infix Übungen

  1. Kulturdenkmäler → {Kultur} K, {denk-} S, {mal} K, {er} F
  2. kulturelle → {Kultur} K, {ell} D/S, {e} F
  3. Vielgötterei → {viel} K oppure PM, {Gott} K, {ö + er} F, {ei} D/S
  4. Zerstörung → {zer} D/P, {stör} SM, {ung} D/S
  5. zerschlagen → {zer} D/P, {schlag} SM, {en} F
  6. Vereinheitlichungen → {ver} D/P, {ein} PM, {heit} D/S, {lich} D/S, {ung} D/S, {en} F
  7. Donnerstag → {Donner} K, {s} FU (Fugenelement), {tag} K
  8. unwiederbringlichen → {un} D/P, {wieder} PM, {bring} SM, {lich} D/S, {en} F
  9. Lebenswert → {Leben} K, {s} FU (Fugenelement), {wert} K
  10. Vertrauen → {Ver} D/P, {trau} K, {en} D/S
  11. Globalisierungen → {Global} K, {isier} D oder F, {ung} D/S, {en} F
  12. Geburtstagsfeier → {Geburt} K, {s} Fu, {tag} K; {s} FU, {feier} K
  13. Gemeinschaft → {Gemein} K, {schaft} D/S.
  14. Unglücklich → {Un} D/P, {glück} K, {lich} D/S
  15. Vereinheitlichungen → {Ver} D/P, {ein} K, {heit} D/S, {lich} D/S, {ung} D/S, {en} F (→ für das Plural)
  16. Auferstehung → {Auf} D/P, {er} D/P, {steh} K, {ung} D/S
  17. Menschheit → {Mensch} K, {heit} D/S
  18. Einzusetzen → {Ein} D/P, {zu} D/I = Derivationsmorpheme als Infix, weil das Morph zwischen dem Präfix und dem Kern ist, {setz} K, {en} F (→ für den Infinitiv)
  19. Vorzubringen → {Vor} D/P, {zu} D/I, {bring} K, {en} F
  20. Außerordentliche → {Auß} D/P, {er} D/P, {orden} K, {t} FU, {lich} D/S, {e} F (→ Adjektivsdeklination)
  21. Reinigung → {Rein} K, {ig} D/S, {ung} D/S
  22. Verunstalten → {Ver} D/P, {un} D/I, {stalt} K, {en} F (→ die Flexion des Verbs in Infinitivform)
  23. Verunsichern → {Ver} D/P, {un} D/I (zwischen D/P und K) oder D/P ('unsicher' existiert allein), {sicher} K, {n} F
  24. Gefragt → {Ge} D/P, {frag} K, {t} D/S [D/P + D/S = D/Z = Derivationsmorpheme als Zirkumfix]
  25. Merklich → {Merk} K, {lich} D/S
  26. Einbeziehen → {Ein} D/P, {be} D/P, {zieh} K, {en} F

5. Morph und Morphem

Das Morphem ist die kleinste bedeutungstragende abstrakte Einheit der Sprache, die in kleinere Elemente nicht zerlegt werden kann (ex. Plural) Das Morph ist die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache als lautliche (/konkrete/graphische) Realisierung eines Morphems.

Bsp: das Morphem ‘Plural’ wird durch verschiedene Morphe ausgedrückt → ä, er, es, en, usw.

Allomorphe: dasselbe Morphem wird durch verschiedene Morphe ausgedrückt

Bsp: e, er, en, s → sind Allomorphe des Plurals

Homonyme Morphe: das gleiche Morph drückt verschiedene Morpheme aus

Bsp: lieb en , Frau en → „en“ bedeutet/signalisiert die Konjugation (Infinitiv) und das Plural

NB:

Das Wort, Wörter Das Morphem, Morpheme Das Morph, Morphe Das Allomorph, Allomorphe Das Lexem, Lexeme

6. Wie flektiert man flektierbare Wörter?

Die Wortklassen in Deutsch sind: Flektierbar Unflektierbar (das) Substantiv, - e (die) Präposition, - en (der) Artikel, - n (die) Konjunktion, - en (das) Adjektiv - e (das) Adverb, - ein (einige Adverbien sind flektierbar) (das) Pronomen, Pronomina (das) Verb, - en Die Flexion = die morphologische Veränderung eines Wortes nach seiner Funktion im Satz. Sie ist unterschiedlich bei Verben und Nomen NOMEN (Adjektive, Substantive, Pronomen, einige Adverbien)

  • Genus (Maskulinum, Femininum oder Neutrum)
  • Numerus (Singular oder Plural)
  • Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ) VERBEN
  • Person (erste, zweite oder dritte)
  • Numerus (Singular oder Plural)
  • Modus (Indikativ, Konjunktiv, Imperativ, usw.)
  • Tempus (Präsens, Futur, Perfekt, usw.)
  • Aktiv/Passiv

7. Wortbildungsverfahren

➢ Derivation/Ableitung ➢ Konstitution (nur Weinrich spricht von Konstitution) ➢ Komposition/Zusammensetzung ➢ Konversion

2. Suffigierung (D/S): ein Affix wird am Ende des Basismorphs gesetzt Einheimische Suffixe Fremdsuffixe Bedeutungsgruppen SUBSTANTIVE ➢ Deverbale (die Basis ist ein Verb)

  • - er → lesen = Leser
    • ei/erei → rennen = Rennerei
    • ung → bedeuten = Bedeutung
    • e → suchen = Suche ➢ Deadjektivische (die Basis ist ein Adjektiv)
        • heit → wahr = Wahrheit
        • keit
        • igkeit → klein = Kleinigkeit ➢ Desubstantivische (die Basis ist ein Substantiv)
        • lein → Frau = Fräulein
        • chen → Mädl = Mädchen
        • ler → Wissenschaft = Wissenschaftler
        • ell
        • nis
        • tum → Alter = Altertum
            • ion → Produktion, Derivation
            • ität → Universität
            • eur → Friseur, Ingenieur
            • ismus → Latinismus
              • er → Nomen agentis (der Sportler, der Lehrer = einer der lehrt oder der Sport treibt)
              • ling → Nomen objecti/pactientis (der Prüfling = wer eine Prüfung macht)
              • rei → Nomen loci (die Konditorei)
              • schaft → Kollektiva (Mannschaft)
              • chen / - lein → Diminutivbildungen (das Büchlein, das Städtchen)
              • ung / - tion → Nomen actionis (die Beantwortung)
              • r →-in → Kennzeichnung weiblicher Geschlechtsrollen (Lehrer → Lehrerin = von Maskulin bis Feminin)
              • bar → passivische Bedeutung (der Text ist lesbar = wir können den lesen); Möglichkeit (der Text ist lesbar = wir haben die Möglichkeit zu lesen)
              • haft → in der Art von
              • ig → Eigenschaft ADJEKTIVE • - ig → windig, lustig, jetztig
        • isch → kindisch (significato negativo)
        • lich → kindlich (significato positivo)
        • bar → schiffbar, heilbar
        • sam → heilsam
        • haft
          • abel → variabel, respektabel
          • ell → konventionell, aktuell, kulturell
          • är → familiär ADVERBIEN • - s → links
    • falls
    • mäßig
    • artig, weise
    • maßen

VERBEN • - er(n) → kellnern • - el(n) → sammeln

    • ier(en) → telefonieren
    • isier(en) → verbalisieren ***** chen, lein, lich haben eine Wirkung über den Stamm → Umlaut

Bsp: - lein → Buch = Büchlein ; - lich → Raum = räumlich ; - chen → Stadt = Städtchen

3. Die Zirkumfigierung: ein diskontinuierliches Affix, das um einen Stamm gelegt wird. Es besteht aus ein Präfix und ein Suffix. SUBSTANTIVE (meiste Zirkunfixe) Zirkunfixe mit Substantiven werden in zwei Situationen benutzt:

➢ Kollektiva → das Ge bir ge , das Ge re de , das

Ge mäu er (muraglia) ➢ negative Bedeutung → das Ge fra ge (interrogatorio), das Ge lau fe (viavai)

ADJEKTIVE (einheimisch) • ge…ig → gelehrig (=abile, che impara

facilmente)

  • be…t → bebrillt (= mit Brillen) VERBEN (einheimisch) be...ig ( be absicht ig en, be rein ig en) 4. Die Infigierung: ein Infix ist ein Morphem, das zwischen Präfix und Wortstamm eingeschoben wird (questi morfemi vengono sempre presi dal gruppo dei prefissi) VERBEN - an- → ver an stalten
  • un- → ver un staltet
  • zu- → weg zu laufen → in questo caso lo zu non viene sempre considerato come Infigierung perchè in realtà si tratta di un Flektionsmorphem 7 .1.2 Implizite Ableitung Sie ist nicht ausdrücklich, es gibt keine Ableitungsaffixe. Die meisten impliziten Ableitungen sind postverbale Substantive. Das ist ein Übertritt in einer anderen Wortklasse (ex. Verb → Substantive). Die implizite Ableitung kann von Perfekt oder von Präteritum herkommen: Das Verbot (verbieten – verbot – verboten) Die Annahme (annehmen – nahm an – angenommen) Das Wesen (sein – war – gewesen )

Der Band * (binden – band – gebunden)

Der Ursprung (springen – sprang – gesprungen ) Der Bund (binden – band – gebunden ) Der Trank (trinken – trank – getrunken) Die Rücknahme (zurücknehmen, nahm zurück , zurückgenommen)

* Der Band, Bände = volume (ex. dizionario); die Band, Bands = band, gruppo; das Band, Bänder = nastro

7 .3 Die Konstitution

Das Wortbildungsverfahren durch das man von einem einteiligen Verb ein zweiteiliges Verb, das aus einem

Vorverb und einem Nachverb besteht, bilden kann. Stehen → aufstehen = neues Wort und neue

Bedeutung! Durch dieses Verfahren wird eine Verbalklammer gebildet. (Verbalklammer = Vorverb + Nachverb) Die Verbalklammer ist ein Gedächtnisphänomen, weil sie (besonders das Vorverb) eine semantische Spannung bildet → der Hörer muss das Vorverb im Gedächtnis speichern und auf das Nachverb warten, um die genaue Bedeutung zu verstehen.

Bsp: schlafen → einschlafen, ausschlafen, durschschlafen … ; stehen → aufstehen ; gehen → ausgehen ;

fahren → abfahren

Notiamo le differenze di significato in queste frasi, così da capire quanto può essere importante il Nachverb nella veicolazione del significato: Ich bringe dich heute Nachmittag ins Kino vs. Ich bringe dich heute Nachmittag um. Ich schlafe ein (mi addormento) vs. Ich schlafe durch (mi alzo la notte) vs. Ich schlafe aus (mi alzo tardissimo) Typologien von Verbalklammern je nach Nachverb-Form Häufigste Formen

➢ Präpositionen (Präposition als Nachverb) → an, bei, auf, durch, aus, …

Veränderung der Bedeutung des Verbs → gehen vs. ausgehen; stehen vs. aufstehen, usw.

Bsp: Ich gehe aus; er steht aufAdverbien (Adverb als Nachverb) Positions-Adverbien → da, hier, dort, usw. Bsp: Ich liege da (daliegen); ich sitze da (dasitzen); er brachte die Gruppe zusammen (zusammenbringen). Direktions-Adverbien → Bewegung zum Hörer/Sprecher → weg. Bsp: Er geht weg (weggehen). Seltene Formen

➢ Nomen (Substantiv als Nachverb) → Bsp: nehmen sie bitte Platz!; Ich spiele den ganzen Tag Klavier.

➢ Adjektive (Adjektiv als Nachverb) → das Adjektiv bleibt unflektiert und in der Positiv-Form

Bsp: sie macht mir die Sache leer; Ich lache mich tot.

➢ Verben (Verb als Nachverb) → sie bestehen aus einem finiten Verb (coniugato) und einem Infinitiv

Bsp: Ich gehe heute Nachmittag einkaufen.

7 .4 Die Komposition/Zusammensetzung

Das ist das produktivste Verfahren in Deutsch. Der Hauptakzent fällt auf das erste Element ( Nachmittag ), nur das zweite wird flektiert ( nachmittag s ). Sehr oft gibt es Fugenelemente zwischen den Gliedern ( Frau en arzt, Arbeit s jacke ). Die binäre Struktur der Konstituenten Die Basis der Komposita ist das binäre Struktur Bsp: Dampschiffartsgesellschaftkapitän

  • Dampfschiffart + - sDampf + Schiffart + sSchiff + Fahrt
  • GesellschaftskapitänGesellschaft + s + KapitänGesell + Schaft + s + KapitänLinksverzweigung: mehr Elemente auf der linken Seite → (A + B) + C Bsp: Eislaufhalle = Eislauf (Eis + Lauf) + HalleRechtverzweigung: mehr Elemente auf der rechten Seite → A + (B + C) Bsp: Eiskunstlauf = Eis + Kunstlauf (Kunst + Lauf)Die parataktische Struktur: gleichrangig Bsp: Eltern-Kind Beziehung Kompositum: ein Lexem/ein Wort, das aus mindestens 2 sprachlichen Elementen besteht. Es besteht aus ➢ Ein Bestimmungswort (Determinans): es bestimmt inhaltlich die Basis

Bsp: Groß stadt, Vater land, Buch regalGrundwort/Basis (Determinatum): wird inhaltlich von determinans bestimmt und bestimmt grammatikalisch das ganze Kompositum. Wenn die Bestimmung betrifft Substantive bestimmt es Genus, Numerus, Kasus Bsp: Groß stadt, Vater land, Buch regal Haupt- und Nebenakzent In Komposita gibt es nicht nur Hauptakzent, sondern auch Nebenakzent L e bensmittelgr ó ßhandlung → e = Hauptakzent, ó = Nebenakzent Grammatische Typologien von KompositaSubstantiv/Nominalkomposita: das rechte Glied ist ein Substantiv und auch die gesamte Bildung (weil die Basis grammatisch das ganze Kompositum bestimmt)

  • S + S = S (Vaterland)
  • A + S = S (Rotstift, Großstadt)
  • V + S = S (Wohnzimmer, Schlafzimmer) ➢ Adjektivkomposita: das rechte Glied ist ein Adjektiv und auch die gesamte Bildung
  • A + A = A (hellblau)
  • S + A = A (krebsrot, taghell)
  • V + A = A (denkfaul) Inhaltliche Typologien von KompositaDeterminativkomposita
  • Das Bestimmungswort determiniert semantisch das Grundwort ( Kühlschrank, Wandschrank, Küchenschrank, Bücherregal, Rotstift, Großstadt ) und die Konstituenten sind nicht vertauschbar.
  • Weitere Bestimmungswörter außer Substantiven: Pronomen ( Wirbewusstsein ), Adverbien ( Außenpolitik, Innenpolitik ), Numeralzahl ( das Dreieck, das Zweieck ), Präpositionen ( der Mitmensch, die Auferstehung )
  • Bedeutung wird durch Paraphrasen zum Ausdruck gebracht; nach: o syntaktischen Kriterien → Substantiv + Relativsatz. Bsp: das Wahlfach = ein Fach, das man wählen kann; das Eßmesser = ein Messer, mit dem man essen kann.

o semantischen (inhaltlichen) Kriterien → Material. Bsp: Lederhandschuh → ein Handschuh

aus LederKopulativkomposita

  • Mit Gleichgeordnete Konstituenten
  • Nur Elemente derselben Wortklasse
  • Die Stelle der Konstituenten ist theoretisch vertauschbar
  • Ihre Abfolge ist konventionalisiert, aber bei vielen Komposita sind fest geworden Konstituenten
  • Die Bedeutung wird durch die Addition der Bedeutung der einzelnen Glieder zum Ausdruck gebracht Bsp: Malerkomponist, Dichterkomponist, nasskaltPossessivkomposita:
  • Sie zeigen einen metaphorischen Besitz: das Kompositum bezeichnet nicht das Denotat des Lexems, sondern etwas Anderes; das Kompositum ist nicht nur wörtlich zu verstehen, sondern auch metaphorisch gesehen.
  • Semantische Bedeutung: exozentrisches Bedeutungsverhältnis Bsp: Rotkäppchen, Taxifahrer, Hasenfuß

2) AusleiheLehnwort (calco semantico): das Fremdwort bleibt nur ein Vorbild/ein Modell und wird durch die Regeln der neuen Sprache angepasst/modifiziert (und am Ende kann man seine Herkunft oft nicht mehr identifizieren).

Bsp: monasterium (lat.) → Münster; caseus (lat.) → der Käse

Die Lehnwörter unterscheiden sich in: ➢ Lehnbedeutung: Wörter die eine neue zweite Bedeutung bilden, unter fremden Einfluss Bsp: Maus (in Englisch topo, in Italienisch mouse del PC), manipulieren, FlaschenhalsLehnschöpfung: Fremdsprache gilt als Anregung (stimolo) = ich bilde ein neues Wort durch die Idee eine andere Sprache. Bsp: acqua vite di vino = Weinbrand (das kommt aus französisch Cognac Brandy)Lehnübersetzung: Glied für Glied Übersetzung

Bsp: cum + passio → Mitleid (compassione); guerra fredda → Kaltkrieg

Lehnübertragung: freie Übertragung eines Wortes in eine andere Sprache

Bsp: skyscraper → Himmelkratzer → der Wolkenkratzer (grattacielo)

9 .1 Die Lexeme und ihre Formen

Das Lexem ist das lexikalische Einheit des Wortschatzes. Sie können drei Formen haben:

  1. Simplizia → einfache morphologische Struktur, z.B. Ball, Morgen, wir, dort, usw. 2. Komplexe Wörter (ein Kompositum) → Resultat von Wortbildungprozessen, z.B. Wörterbuch, buchstäblich, usw.
  2. Wortverbindungen → feste syntaktische Wortbindungen (Wendungen und Phraseologismen), z.B. Erfolg haben, in Wut geraten, ein Thema anschneiden, usw.

10. Die Flexion

10 .1 Die Flexion von Pronomen in der Deklination

Jeder Pronom wird dekliniert Bsp: Ich schäme mich für dich Ich = Personalpronom, Nominativ, I Person Singular Mich = Reflexivpronom (allein ist ein personaler Pronom, aber hier ist ein reflexiver Pronom) Dich = Personalpronom im Akk. Form wegen der Präposition Er ruft sich an Er = Personalpronom, Nominativ, III Person Singular Maskulin Sich = Personalpronom, Akk. Form wegen des Verbes, III Person Singular NB → Se un verbo che regge l’accusativo (ex. fragen ) incontra una preposizione che regge il dativo (ex. nach ), vince la preposizione.

  • Personalpronomen Numerus Person Genus Nominativ (= 1. Fall) Genitiv (= 2. Fall) Dativ (= 3. Fall) Akkusativ (= 4. Fall) Singular 1. ich meiner mir mich 2. du deiner dir dich 3. Maskulinum er seiner ihm ihn Femininum sie ihrer ihr sie Neutrum es seiner ihm es Plural 1. wir unser uns uns 2. ihr euer euch euch

3. sie ihrer ihnen sie Höflichkeitsform 2. Sie Ihrer Ihnen Sie

  • Reflexivpronomen
  • Possessivpronomen Possessive Ausdrücke können sowohl als Attribut (= Possessivum, oder auch Possessivartikel), z.B. Das ist sein Haus , oder anstelle eines Substantivs (= Possessivpronomen = absubstantivisch), z.B. Wem gehört das Haus? - Das ist seins , gebraucht werden. Possessiva werden nach Zahl (Numerus) und Geschlecht (Genus) dekliniert (gebeugt). Mein, dein, sein/ihr, unser, euer, ihr/Ihr I Possessivpronomen come attributi (aggettivi possessivi) Maskulin Feminin Neutrum Plural Nominativ mein meine mein meine Genitiv meines meiner meines meiner Dativ meinem meiner meinem meinen Akkusativ meinen meine mein meine I Possessivpronomen come sostituti die nomi (pronomi possessivi) Maskulin Feminin Neutrum Plural Nominativ meiner meine meines/meins meine Genitiv meines meiner meines meiner Dativ meinem meiner meinem meinen Akkusativ meinen meine meines/meins meine
  • Relativpronomen Maskulin Feminin Neutrum Plural N der die das die

G dessen deren * dessen deren/derer

D dem der dem deren A den die das die

* Bsp: Die Frau, deren Mann ich gesehen habe.

  • Frage und Relativfrage Pronomen (nur Singular) M/F N N wer was G wessen wessen D wem was/wem A wen was/was

für *

* Was für + caso richiesto

Bsp: Di chi è questo libro? = Wessen Buch ist das? Quale auto prendi? = Welches Auto kaufst du? Che tipo di signora hai visto? = Was für eine Frau hast du gesehen? A chi appartiene questa borsa? = Wem gehört diese Tasche?

Futur → ich werde eingeladen werden. Konjunktiv II → ich würde eingeladen. Konjunktiv I → sie sagt, er werde eingeladen. o Zustandspassiv (sein-Passiv) → ich beschreibe ein Ergebnis einer Handlung (das Ende des Vorgangspassivs) oder einen Zustand. Bsp: Das Fenster ist geöffnet; das Fenster war geöffnet; das Fenster ist geöffnet worden. Es gibt dann auch einige Passiv-Ersatzformen:

▪ Sich lassen + Infinitiv → dieses Buch lasst sich gut verkaufen.

▪ Sein + zu + Infinitiv → diese Uhr ist zu reparieren.

▪ Adjektive mit Suffix – lich/-bar → dieses Wasser ist trinkbar.

▪ Gerundiv → das zu lesende Buch.

▪ Mittelkonstruktion (verbo coniugato + pronome sich → verbo usato in forma riflessiva)

→ diese Limousine fahrt sich sehr angenehm.

  1. Person
  2. Numerus
  3. Tempus: 6 Tempora (Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I, Futur II) + 3 Typologien nach der Beugung schwache Konjugation (regelmäßige Verben) starke Konjugation (unregelmäßige Verben) gemischte Konjugation (unregelmäßige Verben) - Präteritum: die morphologische Veränderung ist ein – t (-t + e, est, e, en, et, en) , das den Präsensstamm erweitert ( rauchte, wohnte ) - Partizip II: Vorsilbe ge + Präteritalstamm + (-e) t ( geraucht ) - Präteritum: Stammvokalwechsel

( sehen → sah, gehen → ging )

- Partizip II: Vorsilbe ge + meisten Stammvokalwechsel + en ( gesehen ) - Präteritum: es kann stark oder schwach sein - Partizip II: normalerweise schwache (regelmäßige) Form (stecken – stak – gesteckt senden – sandte – gesendet) , manchmal starke Form (backen - backte – gebacken) Das Paradigma des Verbes = Infinitiv + Präteritum + Perfekt ➢ Das Präsens : normalerweise verwenden wir das Präsens für gegenwärtige Sachverhalte. Es gibt aber drei andere Bezeichnungen des Präsens: A. Ein künftiges Geschehen → statt des Futurs I wird das Präsens verwendet. Bsp: Montag gehe ich ins Schwimmbad. B. Das historische Präsens C. Das absolute Präsens: ohne spezielle Zeitbezug, d.h. allgemeine Sachverhalte. Bsp: Kalkutta liegt am Ganges.Das Präteritum: wir verwenden das Präteritum für vergangene Sachverhalte. Es ist das Tempus der erzählten Welt. Es wird auch benutzt in historischen Geschichten, Tagebücher und Erinnerungen. Prototypische Funktion des Präteritums = Geschichten zu erzählen. ➢ Das Perfekt: für abgeschlossene Sachverhalte (perfectum = vollendet) Form: es wird in einer zweiteiligen Verbform realisiert (Verbalklammer) ➢ Das Plusquamperfekt : es bezeichnet vergangene Sachverhalte, die zeitlich vor einem in der Vergangenheit vorgestellt Zeitpunkt liegen. Form: es wird in einer zweiteiligen Verbform realisiert (Verbalklammer). Bsp: ich hatte gemacht.Futur I : für künftige Sachverhalte Form: es wird in einer zweiteiligen Verbform realisiert (Verbalklammer). Bsp: ich werde laufen. In mündlichen Gesprächen des Alltags wird es oft Präsens. Es gibt andere Bezeichnungen des Futurs I: A. Zeit des Versprechens → Bsp: ich werde pünktlich um 18 Uhr ankommen.

B. Zeit der Vermutung → Bsp: Willi wird wohl bei seiner Freundin sein. C. Zeit der Behauptung → Bsp: es wird nicht so ernst. D. Zeit der Prophezeiung → Bsp: Konflikte zwischen Nord und Süd werden so schnell nicht der Vergangenheit gehören. ➢ Futur II : es bezeichnet einen künftigen Sachverhalt, den man sich in Beziehung zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft schon als abgeschlossen vorstellt. Bsp: sobald ich die Prüfung bestand haben werde, wird ich feiert haben.

  1. ModusIndikativ: Wirklichkeitsform ➢ Imperativ: Befehl, Aufforderung, Bitte Bsp: Geht aus! Geh aus! Gehen Sie bitte aus!Konjunktiv: Möglichkeitsform. o Konjunktiv I: Grundform (Infinitiv) → minus – en → plus Konjunktivendungen - e, - est, - e, - en, - et, - en. ( Bsp: du gehest, er gehe ). Verwendung: indirekte Rede (Schriftsprache). o Konjunktiv II: synthetische Form (für Modalverben, Hilfsverben, und starke Verbe → erste Person Plural von Präteritum, minus – en, plus Konjunktivendungen - e, - est, e-, - en, - et, - en ) oder analytische Form (für schwache Verben → würden + Infinitiv) Verwendung: Irrealsätze, Ratschläge, Hypothese, formale Anforderungen, usw. ➢ Partizip

10 .3 Die Flexion der Substantive – die Deklination

  1. Schwache Deklination (die sogenannte N-Deklination → betrifft die Endungen und das Kriterium liegt im Suffix)
  2. Starke Deklination
  3. Gemischte Deklination
  4. S-Deklination
  5. Schwache Deklination (die sogenannte N-Deklination → betrifft die Endungen und das Kriterium liegt im Suffix) Das wird vor allem mit mehrsilbigen Substantiven verwendet.

✓ Maskulinum → Nomina agentis. Gen. Sing. → EN; Gen. Plur. → EN

Substantive, die mit and/ant/at/et/ent/ist/soph enden.

✓ Femininum → Gen. Sing. → - ; Gen. Plur. → EN

▪ Einheimische Endungen: ei/heit/keit/igkeit/schaft ▪ Lehnsuffixe: ade/age/anz/ät/ik/ion

2. Starke Deklination - Maskulinum/Neutrum, die mit el/er/en enden.

→ Gen. Sing. → S; Plural → - (nur Umlaut wenn möglich)

Bsp: der Vater → des Vaters; die Väter.

Dort gibt es nur zwei Feminina: die Mutter → die Mütter, die Tochter → die Töchter

  • Maskulinum/Femininum → für einsilbige Substantive

Maskulinum: Gen. Sing. → S; Plural → E (Umlaut wenn moglich). Bsp: der Punkt → des Punktes; die

Punkte.

Femininum: Gen. Sing. → - ; Plural → E. Bsp: die Nacht → der Nacht; die Nächte.

  • Maskulinum/Neutrum

Gen. Sing. → S; Plural → ER (Umlaut wenn moglich). Bsp: das Gesicht → des Gesichts; die Gesichter.

  • Mit bestimmten Artikel werden die grammatikalische Informationen nicht im Adjektiv wiederholt (sie sind nur im Artikel). Bsp: Der sympatische Freund
  • Mit unbestimmten / ohne Artikel werden die grammatische Informationen auch im Adjektiv gefunden. Bsp: Ein sympatischer Freund; Sympatische Freunde Die deutschen Kasus
  • Der Nominativ ✓ Er kennzeichnet das Subjekt und antwortet auf die Frage (/beantwortet die Frage): Wer? Was? Bsp: Wir haben gewonnen = Wer hat gewonnen? Das ist ein Ball = Was ist das? ✓ Er kennzeichnet auch das Prädikatsubstantiv, d.h. das Kopulaverb sein + Prädikat. Bsp: Du bist ein kluger Mann
  • Der Genitiv ✓ Er kennzeichnet das Genitivobjekt und antwortet auf die Frage (/beantwortet die Frage): Wessen? Bsp: Dank wessen entdecken wir die Grundlage der Sprache? Dank der Sprachwissenschaft. ✓ Er kennzeichnet auch das Genitivattribute. Bsp: Die Gemäldeausstellung des berühmten Malers Picasso ist sehenswert. ✓ Es gibt auch Präpositionen mit Genitiv: anstelle, aufgrund, bezüglich, dank (/Dat.), hinsichtlich, seitens, trotz, wegen (/Dat.).
  • Der Dativ ✓ Er kennzeichnet das Dativobjekt und antwortet auf die Frage (/beantwortet die Frage): Wem? Bsp: Mir schmeckt die Sachertorte. Wem schmeckt die Sachertorte? ✓ Es gibt auch Präpositionen mit Dativ: aus, bei, mit, nach, von, seit, zu, außer, entgegen, entlang, entsprechend, gegenüber, zugunsten.
  • Der Akkusativ ✓ Er kennzeichnet das Akkusativobjekt und antwortet auf die Frage (/beantwortet die Frage): Wen? Was? Bsp: Frag bitte deinen Vater! Wen soll ich fragen? ✓ Adverbialer Akkusativ → nächsten Monat. ✓ Zeitdauer → sie besucht ihn jeden Monat. ✓ Strecke → er hat den Hund den ganzen Weg getragen. ✓ Es gibt auch Präpositionen mit Akkusativ: um, gegen, durch, ohne, für, wider. **Die drei Deklinationen – die erste Flexion von Adjektiven
  1. Schwacher Deklination** Man benutzt diese Deklination mit: der/die/das (bestimmte Artikel); welcher/welche/welches; jener/jene/jenes; jeder/jede/jedes; dieser/diese/dieses; beider/beide/beides; sämtlicher/sämtliche/sämtliches; aller/alle/alles; folgender/folgende/folgendes; solcher/solche/solches. Maskulin Feminin Neutrum Plural Nominativ der große Hund die große Flasche das große Auto die großen Kirchen Genitiv des großen Hundes der großen Flasche des großen Autos der großen Kirchen Dativ dem großen Hund der großen Flasche dem großen Auto den großen Kirchen Akkusativ den großen Hund die große Flasche das große Auto die großen Kirchen

Esempi degli usi più difficili: ✓ Alles verfügbare GeldBeide jungen DamenNach folgendem unerwarteten GeräuschBei sämtlichem wohldosierten SarkasmusSolcher galoppierende WahnsinnWelches fröhliche Kind!

2. Gemischter Deklination Man benutzt diese Deklination mit: ein/eine/ein (unbestimmte Artikel); kein/keine/kein; mein/meine/mein e tutti gli aggettivi possessivi. Maskulin Feminin Neutrum Plural Nominativ ein großer Hund eine große Flasche ein großes Auto / großen Kirchen Genitiv eines großen Hunds einer großen Flasche eines großen Autos / großen Kirchen Dativ einem großen Hund einer großen Flasche einem großen Auto / großen Kirchen Akkusativ einen großen Hund eine große Flasche ein großes Auto / großen Kirchen 3. Starker Deklination Man benutzt diese Deklination mit: ohne Artikelwort; mit Zahlen (1, 2, 3, …); Indefinitformen (einzige, manche, mehrere, viele, wenige, …). Maskulin Feminin Neutrum Plural Nominativ / großer Hund / große Flasche / großes Auto / große Kirchen Genitiv / großen Hund / großer Flasche / großen Auto / großer Kirchen Dativ / großem Hund / großer Flasche / großem Auto / großen Kirchen Akkusativ / großen Hund / große Flasche / großes Auto / große Kirchen Esempi degli usi più difficili: ➢ Indefinitformen o Einzige junge Damen o Manche junge Damen o Mehrere junge Damen o Viele junge Damen o Wenige junge Damen o Zwei junge Damen ➢ Ohne Artikelwort o Kalter Krieg o Europäische Union o Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation o Ein Teil des Samens fiel auf gute Erde o Alle Menschen guten Willens wollen den Frieden Die Komparation – die zweite Flexion von Adjektiven A. Positiv-Stufe (Grundstufe) In der positiven Stufe gibt es keine morphologische Veränderung → Bsp: Er ist klug; er ist nicht müde.

  • Mit Adverbien → Bsp: Ich bin sehr müde; ich bin so glücklich.
  • Durch explizite Vergleiche → Bsp: Ich bin nicht so gesund, wie du denkst. B. Komparativ-Stufe Bei dieser Stufe wird das Morphem – e oder – er hinzugefugt (+ eventuell Umlaut)