Scarica Morfosintassi Tedesca LT2 e più Appunti in PDF di Lingua Tedesca solo su Docsity!
M O R F O S I N T A S S I
T E D E S C A
Annual Exam
GABRIELE FORTINI
DEUTSCHE MORPHOSYNTAX
EINFÜHRUNG
Es gibt drei Standardvarietäten der deutschen Sprache:
- Deutschland – Bundesdeutsch/Binnendeutsch mit Teutonismen. Die Teutonismen sind Wörter, die in der deutschen Sprache entstanden sind, aber innerhalb des Bundesdeutsch. Teutonismen: so wurden sie von einer SprachwissenschaB genannt, die Wörter, die in der deutschen Sprache sind.
- Osterreich – österreichisch deutsch mit Austriazismen Sie sind die Wörter, die in Österreichisch deutsch sind.
- Schweiz – Schweizerdeutsch mit Helve:smen. Das Schweizerdeutsch ist fast eine andere Sprache. Jedenfalls ist das Schweizerdeutsch auch eine deutsche Sprache. Es gibt aber verschiedene Wörter, die nicht so gleich, wie die Teutonismen und die Austriazismen sind. Wir müssen wissen, dass die deutsche Sprache nicht nur in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz gesprochen wird. Aber die deutsche Sprache ist eine plurizentrische Sprache. Deutsch ist in Deutschland eine Amtssprache und Landessprache. o In Österreich ist egal => als Amts- und Landessprache [dort spricht man Deutsch aber auch als Amtssprache spricht man Deutsch] o Liechtenstein ist auch eine Amtssprache und Landessprache wieder. Aber in der Schweiz gibt es eine Ko-offizielle Amtssprache, weil wir auch Italienisch, Französisch und Rätoromanisch haben. Was bedeutet das? Als Amtssprache hat nicht nur die deutsche Sprache. Sie hat auch Italienisch, Französisch und Rätoromanisch. Luxemburg (Luxemburgisch + Deutsch/Französisch Verwaltung- /Amtssprachen) o Ost-Belgien (deutschsprachige GemeinschaB – comunità germanofona, regionale Amtssprache). Alles wird in drei Sprachen geschrieben oder zwar mindestens Deutsch zuerst und danach Italienisch o Süd:rol (regionale Amtssprache)
- Zentralasien Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan – partnerschaBliche Beziehungen)
- Siebenbürgen ist in Rumänien. Das hat mit der Geschichte der Sprache zu tun, nicht mit der SprachwissenschaB.
- Dann gibt es auch deutsche GemeinschaBen: in Elsass (in Südfrankreich, wie Straßburg, Colmar), in Südafrika und in Amerika (z.B. in Brasilien).
SPRACHVARIETÄTEN
Teutonismen, Austriazismen und Helveasmen sind Varianten. Einsalbest Wort kann 3 oder 2 mindestens verschiedene Varianten haben. Varianten – Wörter mit verschiedener Form aber gleicher bzw. ähnlicher Bedeutung (parole con diversa forma ma simile significato): BRD Der Bundestag, dass es parlamento oder camera dei deputa/ bedeutet.
ÖST
Der Naaonalrat, dass es consiglio nazionale bedeutet. Der Bundesrat, dass es governo federale bedeutet.
CH
Der Naaonalrat, dass es consiglio nazionale bedeutet.
Was wissen wir schon von der deutschen Sprache? – Beobachten wir: aus welchen Elementen stammen diese Wörter?
- die Kenntnis (conoscenza) – proviene dal verbo kennen (conoscere), al quale sono staa aggiuna - t- e il suffisso - nis
- die Prüfung (esame) – proviene dal verbo prüfen (esaminare)
- die Kindheit (infanzia) – proviene dal sostanavo das Kind (bambino), al quale è stato aggiunto il suffisso - heit
- die Schwierigkeit (difficoltà) – proviene dall’aggervo schwierig (difficile), al quale è stato aggiunto il suffisso – keit
- die SprachwissenschaB (linguisaca) – si riconoscono 3 elemena: il sostanavo die Sprache (lingua), il verbo wissen (sapere, conoscere) e il suffisso - schaB Kennen sie änliche Wörter?
- die Kenntnis – das Erlebnis, die Finsternis [-nis ist das Deriva:onsmorphem .]
- die Prüfung – die Haltung, die Hinzufügung, die Übung, die Erfahrung, die Gründung
- die Kindheit – die Dunkelheit, die Weisheit, die Mehrheit, die Freiheit
DEUTSCH ALS FLEKTIERENDE SPRACHE
Die deutsche Sprache ist eine flek:erende Sprache , die mit der Veränderung der Form zu tun hat. Wörter werden SCHWACH oder STARK flekaert = in ihren grammaaschen Formen dekliniert (Nomen
- Substanave und Adjekave) oder konjugiert (Verben) Beispiele (Wort) Subjekt = Nomina/v (der Mann) Objekt = Akkusa/v (den Mann) (Verb) Geben : ich flekaere das Verb geben mit Gibt oder Gibst (Affixen) Pruefen/ die Pruefung - ich flekaere das Wort (Worterweiterung durch Affixe ) Urwort/ Pruefung (Zusammensetzung ) Wohnzimmer/ EislauNalle
Das erste Problem ist: Was wird in einer flekDerenden Sprache flekDert?
Wortklassen (le classi di parola), die flekaert werden das Verb, pl. Verben, das Substanav, Substanave (alle Substan/ven werden dekliniert je nach einer Deklina/on) das Adjekav, Adjekave, das Pronomen Pronomen ( z.b ich sehe ihn – ich flek/ere das Pronomen er ) der Arakel, Arakel. Aber Adverbien ändern tendenziell nie, auch die Präposiaonen ändern tendenziell nie. Sie werden gesagt, nicht flekaerte Wortklassen.
Das zweite Problem ist: wie flekDert man die flekDerbaren Wörter?
Substan:ve, Adjek:ve und Pronomen: nach dem Genus, Numerus und Kasus Deklina:on : Substan:ve Adjek:ve Pronomen Genus – M, F, N Numerus – Sing., Pl. Kasus – Nom, Akk, Dat die Frau (F, Sing., Nom) der Frau (F, Sing., Dat) den Frauen (F, Pl., Dat) das kleine Kind (N, Sing., Nom) ein kleines Kind (N, Sing., Nom) Ich (Nom) Mich (Akk) Mir (Dat) Die Grammaak des Nomens trit Genus, Numerus und Kasus. Sobald wir die Woerterbildung lern werden, werden wir die Komposita lernen. Ein Kompositum besteht aus 2 Elementen: Wohnzimmer ( es gibt nur eine Elemente von der zwei Wohn / Zimmer, die die grammaasche informaaon inthaelt – Zimmer ). Verben : nach der Person, Numerus, Modus, Tempus und Genus Konjuga:on: Verben Person – 1, 2, 3 Numerus – Sing., Pl Modus – Indikaav, Konjunkav, Imperaav, Parazip Tempus – Präsens, Präteritum, Perfekt, Futur Genus Verbi – Akav, Passiv will – willst – wollen – wollt (Indikaav Präsens) wollte – wolltest – wollten – wolltet (Indikaav Präteritum) habe/hast/hat/haben/habt gewollt (Indikaav Perfekt) werde/wirst/wird/werden/werdet gegessen (Indikaav Futur I) Was ist die Flek:on? Die Flekaon ist die morphologische Veränderung, innere oder aeussere Veränderung, eines Wortes nach seiner Funk:on im Satz_._ (il cambiamento morfologico di una parola secondo la sua funzione nella frase). Dal lat. flectere = beugen – piegare, flekere Beispielen Der Mann liest ein Buch (Welche Funkaon hat der Mann im Satz? Subj.– Nom) Hanna sieht den Mann (Obj. – Akk) Das Schiff ist riesig (das Schiff= die Faehre)
Homonyme Morphe Homonyme Morphe sind Morphe lautlich und graphisch idenasch, aber sie werden für die Realisierung verschiedener Morpheme benutzt. Im Beispiel haben wir - en Morph, aber im ersten Fall
- en ist eine Konjugaaon, im zweiten Fall - en ist eine Deklinaaon.
MORPHEMANALYSE
Dalla flessione all’analisi morfologica ( Flexion – Morphemanalyse ):
Die Flexion ist die morphologische Veränderung eines Wortes nach seiner Funkaon im Satz. Beispile Der Mann liest ein Buch = n, subj Hanna sieht den Mann = akk, obj. Das Schiff ist riesig = n, subj. Der Fluß ist schiwar = suffix - bar, (n), adj.
Analyse der Morpheme (oder SegmenDerung)
Wir idenafizieren Morphe bzw. Morpheme durch die Morphemanalyse oder Segmen:erung. Segmenaerung, weil man das Wort in sein wesentliches Element segmenaert. Die Morphemanalyse ist die Segmenaerung eines Wortes in seine kleinsten bedeutungstragenden Einheiten. Beispiel die Frauen à Frau ist ein basises Morpheme; - en ist ein flexionalisches Morpheme Morphe und Morpheme werden zwischen geschweiYen Klammern { - } signalisiert. Beispiel lusag = {lust} {-ig} beeindruckend = {be-} {ein} {druck} {-en} {-d} meine Kinder = {mein} {-e} {Kind} {-er} deine Taschen = {dein} {-e} {Tasche} {-n} seine Häuser = {sein} {-e} {Haus} {der Umlaut + - er}
DIE KLASSIFIZIERUNG VON MORPHEN/MORPHEMEN
Es gibt zwei Haupkypen von Morphemen:
- Frei/Basis Morpheme die Basis eines Wortes, sie bilden die morphologische Basis einer und sie können alleinstehen. Alle anderen Elemente sind gebunden.
Beispiel Frau nel sost. pl. Frauen / la radice verbale geh- nel verbo infinito o plurale gehen
- Gebundene Morpheme die Besammung eines Wortes aus einem grammaaschen Gesichtspunkt. Sie müssen mit anderen Morphemen stehen. Beispiel - en nel sost. pl. Frauen / - en nel verbo infinito o plurale gehen Zusammenfassung
- Frei oder basis Morpheme – lexikalische Bedeutung, z.B. Haus, Kind
- Gebundene Morpheme – grammaakalische Bedeutung, z.B. H ä us er , Kind er
FREI/BASIS MORPHEME:
Kern (= nucleo, lessema) Morpheme – es. Frau Stamm (= radice, verbo) Morpheme – es. geh Pseudo Morpheme Parakel Morpheme Pronominal Morpheme Portmanteau-Morpheme KERN Morpheme ( K ) mit K gekennzeichnet (der Kern = nucleo ) Die Kern Morphemen haben eine lexikalische Bedeutung, sie sind Lexeme frei und wor{ähig, die alleinstehen können, aber auch in Verbindung mit anderen Morphemen. Beispiel lusag = {lust} {ig} → lust = K Haustür = {Haus} {tür} → Haus und tür = K STAMM Morpheme ( SM ) mit SM gekennzeichnet Die stamm Morphemen haben keine lexikalische Bedeutung, also sie nicht alleinstehen können, aber nur in Verbindung mit gebundenen Morphemen. Beispiel du schreibst = {schreib-} {st} → schreib- = die Wohnung = {wohn-} {ung} → wohn- = SM
Andere Basis Morpheme
PARTIKEL Morpheme: ( PT ) Es sind Präposiaonen, Konjunkaonen, Adverbien, Interjekaonen, wie z.B. aber, denn, weil, und, auf, unter, zu, an, in (paracelle). Sie haben eine lexikalische Bedeutung und sind frei, aber sie sind nicht flekaerbar/nicht veränderlich (hanno un significato lessicale e restano invariaa). PRONOMINAL Morpheme: ( PN ) Flekaerbar, aber sie haben lexikalische Bedeutung nur in Verbindung mit Flekaonsmorphemen, wie z.B. Pronomen. Beispiel Hast du seine Kinder gesehen? (seine Kinder = {sein}{-e} → sein = PN)
- seine Häuser = {sein} PN; {-e} F; {Haus} K; {Umlaut + - er} F
- Prüfung = {Prüf} SM; {-ung} D/S → verbo prüf-en
- Übung = {Üb} SM; {-ung} D/S → verbo üb-en
- Meinungen = {Mein} SM; {-ung} D/S; {-en} F→ verbo mein-en
- Bildung = {Bild} SM; {-ung} D/S → verbo bild-en
- Bestrebungen = {Be-} D/P; {streb-} SM; {-ung} D/S; {-en} F → verbo streb-en
- GesellschaB = {Gesell(e)-} K; {-schaB} D/S
- SprachwissenschaB = {Sprach(e)} K; {wiss-} SM; {-en} F; {-schaB} D/S → verbo wiss-en
- Grundordnung = {Grund-} K; {ordn-} SM; {-ung} D/S → verbo ordn-en
- Eine kulturelle Akavität = {Ein} K; {e} F; {kultur} K; {-ell} D/S; {-e} F; {akav} K; {-ität} D/S
- Wörterbuch = {Wort} K; {Umlaut + er} F; {buch} K
- Sensibilität = {Sensib(i)l-} K; {-ität} D/S
- Anonymität = {Anonym} K; {-ität} D/S
WORTBILDUNGERFAHREN
In der deutschen Sprache gibt es Prozesse, um ein Wort zu bilden. Die so gennant sind:
- Deriva:on oder Ableitung – derivazione
- Konversion – conversione
- Komposi:on oder Zusammensetzung, Abkürzung und Lexik – composizione, abbreviazione e lessico
- Konsitu:on und Verbalklammer – cosatuzione del perbo e parentesi verbale, wie z.B. iche stehe jeden Tage um 7 Uhr auf.
DerivaDon und Ableitung
Wir können zwei Typen der Derivaaon haben:
- Explizite Ableitung – heißt ausdrücklich, deutlich und erkennbar von den Affixen. Ist die klare deutliche Ableitung: es ist erkennbar, weil wir Affixen haben ( vor allen Suffixe und Präfixe) Es. Formbarkeit; Rückverfolgbarkeit; Vorankündigung: Form bar keit → solo suffissi Rück ver folg bar keit → sia prefissi che suffissi Vor an künd ig ung → sia prefissi che suffissi D/P D/P K; SM; SM D/S D/S
- Implizite Ableitung – nicht ausdrücklich und nicht deutlich erkennbar, denn es gibt keine Affixe Beispiel s Verbot; e Annahme; r Trank
Was ist die DerivaDon? Die Derivaaon ist ein Wortbildungsverfahren und sein Ergebnis ist ein
Derivat (s Derivat, pl. Derivata/e). Ein Derivat ist ein Wort, das aus einem anderen Wort stammt und
zu seiner Basis kann man Affixe hinzufügen. Beispiel Kind heit = - heit Suffix Vor wort = vor- Präfix Ge red e = Zirkumfix Casus In eine Derivat si ha die Verbindung (unione) einer Basis mit einem(/mehr) gebundenen Morphem(en)
EXPLIZITE ABLEITUNG
Typen von expliziten Derivaten
Je nach der Basis werden folgende Derivata unterschieden.
- Desubstan:visch Derivat Beispiel Kind heit – base = Substanavdas Kind (K) + Suffix heit
- Deadjek:visch Derivat Beispiel Er ist über reich – base = Adjekaven. reich + Präfix - über
- Deverbal Derivat Beispiel Es ist dehn bar – base = Verb. dehnen (SM) + Suffix - bar
- Affigierung – die Hinzufügung eines Derivaaonsmorphs zum Basismorph. Es gibt vier Klassen: Präfixe, Suffixe, Zirkumfixe und Infixe.
- Suffigierung – ein Suffix ist ein Affix, das am Ende des Basismorphs gesetzt wird. Beispiel Ableit ung - {Ab} D/P; {leit} SM; {ung} D/S – deverbal Derivat Kind heit - {Kind} K; {heit} D/S – desubstanavisch Derivat
- Präfigierung – ein Präfix ist ein Affix, das am Anfang des Basismorphs gesetzt wird. Beispiel Vor wort - {Vor} D/P; {wort} K Ab leitung - {Ab} D/P; {leit} SM; {ung} D/S
- Zirkumfigierung – ein Zirkumfix ist ein Affix, das umrahmt das Basismorph, und es besteht aus zwei Teilen: am Anfang und am Ende. Beispiel das Ge re de - {Ge-} D/Z; {red} SM {-e} D/Z Das Ge birg e - {Ge-} D/Z; {birg} K; {-e} D/Z ACHTUNG Zirkumfigierung ist nicht ein Flexions Morpheme, weil sie eine Konjugaaon sind! Ge hab t – ge- und - t sind Konjugaaon und Flexions Morpheme.
- Infigierung – ein Inffix ist ein Affix, das zwischen Präfix und Basismorph eingeschoben wird. Beispiel ver un stalten {ver} {un} D/I; {stalt} {en} (= deturpare) Ein zu setzen {ein} {zu} D/I; {setz} {en}
Jetzt müssen wir über Suffigierung konzentrieren. Die Analyse der Suffixe von Wörtern. In der
Tabelle kann man die Einheimische Suffixe und die Fremdsuffixe sehen. Die Einheimische Suffixe stammen aus deutschen Wörtern, aber die Fremdsuffixe stammen aus fremden Wörter. Substan:ve Adjek:ve Adverbien Sie haben nur einheimische Suffixe:
Verben Weitere
Verben
Jetzt müssen wir über Zirkumfigierung und Infigierung konzentrieren.
Ein Zirkumfix ist ein diskonanuierliches Affix, das um einen Stamm gelegt wird. Es besteht aus einem präfigierenden und einem suffigierenden Teil. Aus Zirkumfix gibt es drei Typen:
- Kollek:va – die Meisten sind Neutrum. Beispiel der Berg > das Gebirge (kollekava) à andare in montagna, ins Gebirge fahren. Reden > das Gerede à il chiaccherare Die Mauer > das Gemäuer à la muraglia
- Adjek:ve – einheimische Affixe Beispiel lernen > ge lehr ig à abile Brillen > be brill t
- Verben – einheimische Affixe Beispiel be absicht ig en à avere l’intenzione di Be reini ge n à rendere puro Mit Infigierungen ein Affix steht zwischen ein Präfix und den Stamm. Beispiel weg zu laufen, ein zu gehen, ein zu treten.
KONVERSION
Die Konversion ist die Überführung eines Wortes in eine andere Wortart, aber das neue Wort behält seine originale Form. Es gibt zwei Typologien von Konversion:
- Deverbale Konversion – die Konversion aus Verben. Wörter, die aus Verben gebildet werden.
- Denominale Konversion – unterteilt in: § Die desubstan:vische Konversion – die Konversion aus Substanaven, Wörter die aus Substanaven gebildet werden. § Die deajek:vische Konversion – die Konversion aus Adjekaven, Wörter die aus Adjekaven gebildet werden. Beispilen Verb > Substanav à lesen > das Lesen Adj > Substanav à deutsch > das Deutsch (meinen die deutsche Sprache) Substanav > Verb à der Traum > träumen
Deverbale Konversion
Die deverbale Konversion ist die Konversion aus Verben: Von einem Verb kann ich ein Substanav habe. Beispiel essen > das Essen Leben > das Leben Rauchen > das Rauchen Lesen > der Lesende à colui che legge Fangen > der Gefangener à il prigioniero Anstellen > der Angestellter à impiegato
Denominale Konversion
Die denominale Konversion ist die Konversion aus Substanaven oder Adjekaven. Von einem Substanav/Adjekav kann ich ein anderes Substanav oder ein Verb haben. Beispiel Adjekav > Substanav Deutsch > das Deutsch Rot > das Rot Dunkel > das Dunkel Alt > der Alte (meinen der alte Mann) Dick > der Dicke (meinen die dicke Frau) Beispiel Adjekav > Verb Kühler Wein > den Wein kühlen à raffreddare il vino Trockene Wäsche > die Wäsche trocknen à biancheria asciuka Beispiel Substanav > Verb Der Traum > träumen à sognare Der Ärger > sich ärgern à arrabbiarsi
Man flekaert die Elemente der Sprache nach Genus (Femininum und Maskulinum), Numerus (Singular, Plural) und Kasus (Nominaav, Akkusaav, Daav und Geniav). Im Fall der Verben gibt es Person (1., 2., 3. Person), Numerus, Modus, Tempus und Genus (Akav oder Passiv). Alle Flexionen werden durch Flexionsmorpheme realisiert.
Flexion des Verbs
Jedes Verb zeigt eine Handlung. Um diese Handlung zu kennzeichnen benutz man die Flexion. Die Flexion ist die morphologische Veränderung eines Wortes nach seiner Funkaon im Satz. Die Flexion von Verben nennt man Konjugaaon, d.h. die Beugung eines Verbs je nach seinen grammaaschen Formen. Verben werden nach Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi flekaert:
- Person – erste, zweite oder drike.
- Numerus – Singular oder Plural.
- Tempus – sechs Möglichkeiten für Indikaav: § Präsens – es kann für Sprechzeit, Betrachtzeit, aber auch für ZukunB und Vergangenheit stehen Beispielen wohin gehst du? Ich gehe ins Schwimmbad Morgen gehe Ich Schwimmbad Sie besuchen diesen Kurs seit Wochen 1939 bricht der Krieg aus Das Wasser ist nass § Präteritum – es ist das Leikempus der erzählten Welt. Beispiel ich ging ins Schwimmbad § Perfekt Beispiel ich habe den Apfel gegessen § Plusquamperfekt Beispiel ich hake den Apfel gegessen § Futur I Beispiel ich werde den Apfel essen § Futur II Beispiel ich werde den Apfel gegessen haben.
- Modus § Indika:v – das ist die Wirklichkeitsform, deren Ziel anzeigen ist. § Impera:v – für einen Befehl oder eine Aufforderung. § Konjunk:v – das ist die Möglichkeitsform oder Irrealitätsform. Wir haben zwei Formen von Konjunkav: - Konj. I – für die Indirekte Rede, für Wunsche und Will. Es wird vom Infiniav genommen. - Konj. II - für Hypothese und es wird vom Präteritum genommen. Beispielen Wenn es regnet, gehe ich nicht aus à Indikaav Wenn es regnete, ginge ich nicht aus à Konj. II Wenn es geregnet häke, wäre ich nicht ausgegangen à Konj. II
- Genus Verbi – unterscheidet zwischen Akav und Passiv. In den akaven Sätzen ist der Schwerpunkt das Subjekt, aber in den passiven Sätzen ist der Schwerpunkt das Objekt. Es gibt zwei Formen von Passiv: § Zustandspassiv – gibt es ein Ergebnis. Z.B. die Tür ist geschlossen. § Vorgangspassiv – es gibt einen Prozess. Z.B. die Tür wird geschlossen.
Drei Typologien von KonjugaDon
- Schwache Konjuga:on § Um das Präteritum zu bilden, erweitern schwache Verben den Präsensstamm um ein „-t“. Beispiel Ich rauche > Ich rauchte. Ich mache > Ich machte. § Um das Par:zip II zu bilden benutzen Verben die Vorsilbe „ge-„, wenn es kein anderes Präfix schon in der Grundform gibt, und ein „-t“. Beispiel rauchen > geraucht
- Starke Konjuga:on § Starke Verben bilden das Präteritum dank einem Stammvokalwechsel. Beispiel gingen > ging § Um das Par:zip II zu bilden, benutzen starke Verben die Vorsilbe „ge-„, wenn es kein anderes Präfix schon in der Grundform gibt, und die Endung ist oB „-en“. Beispiel gehen > gegangen
- Gemischte Konjuga:on Bei gemischten Verben hat das Präteritum sowohl eine schwache Form als auch eine starke Form. Beispiel backen > backte/buk > gebacken Wenden > wendete/wandte > gewandt
Flexion des Pronomens
Die Flexion des Pronomens ist die Deklinaaon. Die Pronomina werden nach Genus, Numerus und Kasus flekaert.
- Personalpronomen – ich, mich, mir; du, dich, dir; er, ihn, ihm; sie, sie, ihr; es, es, ihm; wir, uns, uns; ihr, euch, euch; sie, sie ihnen/Ihnen.
- Possessivpronomen – mein, meiner, meinen, meinem, meines. Als Arakelwort tragen sie die grammaaschen Informaaonen.
- Fragenpronomen – wer? wen? Wem? Wessen? Was für ein? Welche
- Rela:vpronomen – sind die Arakel Beispiel der Mann, der einen Hut trägt, ist mein Vater Das Mädchen, von der ich dir gesprochen habe
- Demonstra:vpronomen – sie zeigen etwas Präzises.