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Deklination der bestimmten Artikel.
Der bestimmte Artikel zeigt den Kasus des
Nomens an.
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ der die das die
Akkusativ den die das die
Dativ dem der dem den
Genitiv des der des der
Präpositionen + bestimmter Artikel
In einigen Fällen verschmilzt der bestimmte Artikel mit einer
Präposition.
Akkusativ + Neutrum an + das = ans
Akkusativ + Neutrum in + das = ins
Dativ + Neutrum / Maskulinum an + dem = am
Dativ + Neutrum / Maskulinum bei + dem = beim
Dativ + Neutrum / Maskulinum in + dem = im
Dativ + Neutrum / Maskulinum von + dem = vom
Dativ + Neutrum / Maskulinum zu + dem = zum
Dativ + Femininum zu + der = zur
Deklination der unbestimmten Artikel.
Die unbestimmten Artikel werden wie die Negativartikel und
die Possessivartikel dekliniert (kein/ sein, keine/ meine, ...).
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ ein eine ein
Akkusativ einen eine ein
Dativ einem einer einem
Genitiv eines einer eines
Die Konjugation der Modalverben.
Alle Modalverben werden in der 1. und 3. Person, Singular wie
Plural, gleich konjugiert:
Folgende Tabelle zeigt die Konjugation der Modalverben:
dürfen können mögen müssen sollen wollen möchten
ich darf kann mag muss soll will möchte
du darfst kannst magst musst sollst willst möchtest
er/sie/es darf kann mag muss soll will möchte
wir dürfen können mögen müssen sollen wollen möchten
ihr dürft könnt mögt müsst sollt wollt möchtet
Sie/sie dürfen können mögen müssen sollen wollen möchten
der Ball - die
Bälle
das Boot - die
Boote
die Kuh - die
Kühe
der Tag - die
Tage
das Gedicht - die
Gedichte
die Laus - die
Läuse
der Tisch - die
Tische
das Telefon - die
Telefone
die Nacht - die
Nächte
- Alle maskulinen Nomen der n-Deklination, die meisten
femininen Nomen, viele Fremdwörter sowie einige neutrale
Nomen bilden ihre Pluralform mit -(e)n. Die Pluralform wird in
dieser Gruppe fast immer ohne Umlaut gebildet.
der Junge - die
Jungen
das Auge - die
Augen
die Frage - die
Fragen
der Löwe - die
Löwen
das Bett - die
Betten
die Idee - die
Ideen
der Student - die
Studenten
das Ohr - die
Ohren
die Straße - die
Straßen
- Die meisten neutralen Nomen sowie einige maskuline
Nomen bilden ihre Pluralform mit der Endung -er. In dieser
Gruppe bilden die meisten Nomen mit den Selbstlauten a, o
oder u einen Umlaut.
das Buch - die
Bücher
das Land - die
Länder
das Wort - die
Wörter
das Haus - die
Häuser
der Mann - die
Männer
der Wald - die
Wälder
das Bild - die
Bilder
das Kind - die
Kinder
das Licht - die
Lichter
- Nomen mit den Endungen a, i, o oder u, Abkürzungen
sowie Fremdwörter aus dem Englischen bilden ihre Pluralform
mit -s.
das Foto - die das Kino - die das Taxi - die
Fotos Kinos Taxis
das Sofa - die
Sofas
die Oma - die
Omas
der Opa - die Opas
der Lkw - die
Lkws
der Pkw - die
Pkws
das Team - die
Teams
- Nomen mit den Endungen -nis und -in verdoppeln ihren
Konsonanten.
das Ereignis - die
Ereignisse
das Ergebnis - die
Ergebnisse
die Ärztin - die Ärztinnen
die Lehrerin - die
Lehrerinnen
Seitenanfang
Die Pluralformen bei Fremdwörtern
Fremdwörter behalten teilweise ihre ursprüngliche Pluralendung,
andere übernehmen die deutsche Pluralendung -en. Einige
ausgewählte Fremdwörter bilden ihre Pluralendung wie folgt:
das Album - die
Alben
der Atlas - die
Atlanten
das Datum - die
Daten
die Firma - die
Firmen
der Globus - die
Globen
das Konto - die
Konten
das Museum - die
Museen
das Risiko - die
Risiken
das Thema - die
Themen
- Mach (st du) die Tür zu!
- Macht (ihr) die Tür zu! Für Personen, die man siezt (Sie, verwendet man den formellen Imperativ). Das Personalpronomen bleibt beim formellen Imperativ erhalten. Präfixe trennbarer Verben sowie Reflexivpronomen werden hinter dem Imperativ gestellt. Ein Imperativ kann sowohl mit einem Punkt "." als auch mit einem Ausrufezeichen "!" enden. Ein "!" gibt Aufforderungssätzen Nachdruck, verstärkt also einen Befehl. Mit einem "." wird ohne Nachdruck gesprochen. Die Wörter "bitte" und "bitte mal" machen den Imperativ freundlicher und höflicher.
- Mach das Fenster zu!
- Mach das Fenster zu.
- Mach bitte das Fenster zu.
- Mach bitte mal das Fenster zu.
- Mach doch bitte mal das Fenster zu. Die Funktionen des Imperativs Den Imperativ benutzt man für: Funktion Beispiele Anleitungen und Gebrauchsanweisungen Geben Sie zuerst Öl in die Pfanne. Schneiden Sie drei Zwiebeln klein. Servieren Sie dazu einen Rotwein. Apell Stoppt den Krieg! Sofort! Verbietet die Todesstrafe! Rettet die Wale! Anweisungen Seid ruhig! Papa schläft. Folgen Sie den Anweisungen des Personals! Treten Sie ein.
Funktion Beispiele Bitte Gib mir bitte sofort meinen Ball zurück! Geben Sie mir bitte 2 kg Bananen. Schließen Sie alle Türen ab, wenn Sie gehen. Ratschläge Rauch nicht so viel! Iss nicht jedes Mal so viel und denk an deine Figur! Fahr vorsichtig! Es friert heute Nacht und die Straßen sind nass. Verbot Rauchen Sie hier nicht! Betreten verboten! Schalten Sie im Unterricht Ihr Handy aus! Warnung / Ermahnung Stopp! Bleib stehen! Da kommt ein Auto! Lass das! Geht ins Bett, Kinder. Sonst wird Papa böse, es ist schon fast 22:00 Uhr. Seitenanfang Der Imperativ der regelmäßigen Verben Folgende Tabelle zeigt einige Beispiele mit regelmäßigen, trennbaren sowie reflexiven Verben auf: Infinitiv du ihr Sie s. aus|ruhen Ruh dich aus. Ruht euch aus. Ruhen Sie sich aus. gehen Geh nach Haus! Geht nach Haus. Gehen Sie nach Hause!
Imperativ mit Stammauslaut -t; -d; sowie -m; -n Bei den Verben mit dem Stammauslaut -t; -d; sowie -m; -n; (Verben wie arbeiten, reden, atmen, öffnen) wird auch im Imperativ ein "e" beigefügt: Infinitiv du ihr Sie ...|arbeiten Arbeite weiter. Arbeitet schneller. Arbeiten Sie nicht so viel! ...|atmen Atme ruhiger! Atmet tief ein. Atmen Sie langsam wieder aus. ...|finden Finde den Schlüssel wieder! Findet Nemo. Finden Sie ihren Namen heraus! heiraten Heirate ihn nicht. Heiratet! Heiraten Sie bloß nicht! Seitenanfang Ausnahmen Folgende Verben sind irregulär: Infinitiv du ihr Sie sein Sei lieb! Seid auf der Hut! Seien Sie vorsichtig! haben Hab keine Angst. Habt Mitleid. Haben Sie Erbarmen. werden Werde Mitglied. Werdet glücklich. Werden Sie reich.
Ersatzformen Es gibt auch zahlreiche Alternativen zum Imperativ, wie folgende Tabelle aufzeigt: Ersatzformen Beispiele Infinitiv Zimmer aufräumen! Haare schneiden! Zähne putzen! Nomen Hilfe! Ruhe dahinten! Geld oder Leben! Partizip II Rauchen verboten! Füttern verboten! Spenden gern gesehen! Passiv Jetzt wird gegessen! Vor dem Spielen werden die Hausaufgaben gemacht! Jetzt wird ins Bett gegangen Der Imperativ der regelmäßigen Verben Folgende Tabelle zeigt einige Beispiele mit regelmäßigen, trennbaren sowie reflexiven Verben auf: Infinitiv du ihr Sie s. aus|ruhen Ruh dich aus. Ruht euch aus. Ruhen Sie sich aus. gehen Geh nach Haus! Geht nach Haus. Gehen Sie nach Hause! herein|kommen Komm herein. Kommt herein. Kommen Sie herein. lernen Lern Deutsch. Lernt Deutsch. Lernen Sie Deutsch. s. setzen Setz dich. Setzt euch. Setzen Sie sich. trinken Trink deine Milch! Trinkt eure Milch! Trinken Sie Ihr Bier. zu|hören Hör mir zu! Hört mir zu! Hören Sie mir
Imperativ mit Stammauslaut -t; -d; sowie -m; -n Bei den Verben mit dem Stammauslaut -t; -d; sowie -m; -n; (Verben wie arbeiten, reden, atmen, öffnen) wird auch im Imperativ ein "e" beigefügt: Infinitiv du ihr Sie ...|arbeiten Arbeite weiter. Arbeitet schneller. Arbeiten Sie nicht so viel! ...|atmen Atme ruhiger! Atmet tief ein. Atmen Sie langsam wieder aus. ...|finden Finde den Schlüssel wieder! Findet Nemo. Finden Sie ihren Namen heraus! heiraten Heirate ihn nicht. Heiratet! Heiraten Sie bloß nicht! Seitenanfang Ausnahmen Folgende Verben sind irregulär: Infinitiv du ihr Sie sein Sei lieb! Seid auf der Hut! Seien Sie vorsichtig! haben Hab keine Angst. Habt Mitleid. Haben Sie Erbarmen. werden Werde Mitglied. Werdet glücklich. Werden Sie reich. Kausalsätze Kausalsätze geben einen Grund oder eine Ursache an. Die entsprechenden Fragewörter lauten: Warum; Weshalb; Weswegen; Wieso; Aus welchem Grund.
Ein kausaler Nebensatz wird mit der Konjunktion " weil " oder " da " eingeleitet. Hauptsatz + Nebensatz Hauptsatz Nebensatz Warum hast du den Rasen nicht gemäht? Ich konnte den Rasen nicht mähen, weil der Rasenmäher kaputt gegangen ist. Weshalb bist du nicht in die Schule gegangen? denn ich hatte starke Kopfschmerzen Ich bin heute nicht in die Schule gegangen, weil ich starke Kopfschmerzen hatte. Weswegen weint das kleine Mädchen? Es weint, weil es vor dem großen Hund Angst hat. Wieso freut sie sich so? Sie freut sich so, weil sie eine wichtige Prüfung bestanden hat. Aus welchem Grund hat er das Feuer angezündet? Er hat das Feuer angezündet, weil er neugierig gewesen ist.
Konditionalsätze Konditionalsätze geben eine Bedingung an. Die entsprechenden Fragewörter lauten: "Wann" und "Unter welcher Bedingung":
- Unter welcher Bedingung heiratest du mich? - Wenn du Millionär wirst.
- Wann hilft uns Peter? - Wenn er Zeit hat. Ein Bedingungssatz (= Konditionalsatz) ist ein Nebensatz, der mit "falls", "sofern", oder "wenn" eingeleitet wird (Fragewort = "wann", Konjunktion = "wenn" / Vokalwechsel a - e beachten!). Der Nebensatz formuliert die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Folge, die im Hauptsatz angegeben wird, realisiert werden kann. Bedingungssätze können nicht in der Vergangenheit stehen!
Hauptsatz + Nebensatz
Hauptsatz Nebensatz
Wann ärgern Sie
sich?
Ich ärgere mich, wenn sich meine
Mitarbeiter verspäten.
Wann kommst du?
Ich komme, wenn ich mit meiner
Arbeit fertig bin.
Wann gehst du ins
Gasthaus?
wenn ich etwas zu
feiern habe.
Nebensatz + Hauptsatz
Nebensatz Hauptsatz
Wenn sich meine
Mitarbeiter verspäten,
ärgere ich mich.
Wenn ich mit meiner
Arbeit fertig bin,
komme ich.
Wenn ich etwas zu feiern
habe,
gehe ich ins
Gasthaus
Konjugation der Verben:
Singular l e r n e n Plural
Person
ich lern e wir lern en
Person
Person
du lern st ihr lern t
Person
Person
er / sie
/ es
lern t
sie /
Sie
lern en
Person
Höflichkeitsform:
Sie lern en
PERFEKT
Die Hilfsverben "haben" und "sein". Die Hilfsverben "haben" und "sein" werden wie die Vollverben haben und sein konjugiert. Das Perfekt mit dem Hilfsverb "haben" bilden:
- alle Verben mit Akkusativ-Ergänzung: o Er liebt mich noch heute. - Damals habe ich ihn auch geliebt. o Thomas liest ein Buch. - Thomas hat ein Buch gelesen. o Hein gibt täglich sehr viel Geld aus. - Hein hat täglich sehr viel Geld ausgegeben.
- alle reflexive Verben: o Er wäscht sich selten. Heute hat er sich auch noch nicht gewaschen.
Infinitiv Position 1 Verb 1 Mittelfeld Verb 2 nach Ulm
- alle Verben der Zustandsänderung: Infinitiv Position 1 Verb 1 Mittelfeld Verb 2 auf|stehen Ich bin heute Morgen sehr früh aufgestanden. auf|wachsen Meine Frau ist in einem kleinen Dorf bei Ulm aufgewachsen. einschlafen Endlich ist das kranke Kind wieder eingeschlafen. sterben Ihr Mann ist schon mit 43 Jahren gestorben. wachsen Was sind deine Kinder schon gewachsen.
- folgende Verben: Infinitiv Position 1 Verb 1 Mittelfeld Verb 2 bleiben Mein Freund ist gestern sehr lang bei uns geblieben. gelingen Mir ist endlich mein Experiment gelungen. geschehen Was ist gestern eigentlich auf der Party geschehen? passieren Gestern ist etwas Schreckliches passiert. sein Seid ihr auch schon mal in gewesen?
Infinitiv Position 1 Verb 1 Mittelfeld Verb 2 der Schweiz werden Das Kind ist heute 8 Jahre alt geworden. Das Partizip II. Das Partizip II, auch " Mittelwort " genannt, benutzt man für die Bildung folgender Zeitformen:
- Perfekt: Position 1 Hilfsverb Mittelfeld Partizip II Gestern haben wir einen Deutschtest geschrieben. Der Bus ist bereits vor zwei Stunden abgefahren. Im Urlaub habe ich täglich stundenlang mit meiner Freundin telefoniert. Passiv: Position 1 Hilfsverb Mittelfeld Partizip II Das Auto wird erst morgen Nachmittag repariert. Das Haus wird bald abgerissen. Zuerst werden die geschält.