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Sammlung der wichtigste Intelligenzmodelle
Art: Grafiken und Mindmaps
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Intelligenzfaktoren unterschieden: der Generalfaktor g, der allen kognitiven Leistungen zugrunde liegt und ein anforderungsspezifischer Intelligenzfaktor S, der sich je nach Aufgabe unterscheidet Weder Generalfaktor g + spezifischer Faktor S noch die verschieden Faktoren s korrelieren miteinander Kognitive Leistungen sind multideterminiert, d.h. mehrere Faktoren bestimmen die Leistung in einem Test
die verschiedenen Faktoren von unterschiedlicher Relevanz
Faktoren korrelieren miteinander, es lässt sich annehmen, dass sie alle auf einen Sekundärfaktor g zurückzuführen sind Es wird zwischen fluider (angeboren, nimmt normalerweise im Laufe des Lebens ab) und kristalliner Intelligenz (erworben, nimmt normalerweise während des Lebens zu) unterschieden
fluiden Intelligenz bei gleichzeitiger Zunahme der kristallinen Intelligenz bleibt die Problemlösefähigkeit eines Individuums über die Lebensspanne recht konstant Modell zur Informationsverarbeitung kognitiver Prozesse Unterteilung in Input-, Operations- und Outputvariablen: Material wird dargeboten („Inhalt“) und durch einen bestimmten Vermittlungsprozess („Vorgang“) in eine Output („Produkt“) überführt Versuch der Fusionierung von Spearmans, Thurstones und Guilfords Ansätzen zu einem gemeinsamen Modell
Spezifischer Faktor S Primärfaktoren („primary mental abilities“): perceptual speed (p), reasoning (r), word fluency (w), memory (m), verbal comprehension (v), number (n), space (s) (Merkspruch: “ M ein s chlauer V etter r ingt n ach p assenden W orten”.) Sekundärfaktor g Primärfaktoren : fluide Leistungsfähigkeit (gf), reasoning (r), ideational fluency (f), memory (m), verbal comprehension (v), number (n), space (s) Aus der Gesamtheit der Primärfaktoren wird auf einen übergeordneten g-Faktor geschlossen Übergeordnete generelle Faktoren: Fluide Intelligenz (Potenzial) Kristalline Intelligenz (Wissen) Operationen: Evaluation, Konvergente Produktion, Divergente Produktion, Gedächtnis, Kognition Produkte: Einheiten, Klassen, Beziehungen, Systeme, Transformationen, Implikationen Inhalte: figural, symbolisch, semantisch, verhaltensmäßig 120 Faktoren insgesamt Operationen: Einfallsreichtum, Verarbeitungskapazität, Gedächtnis, Bearbeitungsgeschwindigkeit Inhalte : figural-bildhaft, verbal, numerisch = g-Faktor für allgemeine Intelligenz Cattell war der Meinung, dass speed bei allen Faktoren mitwirke Cattell wählte statt word fluency den breiter gefassten Begriff ideational fluency
Durch Tests mit mehreren Aufgaben eines spezifischen Aufgabentyps Messfehler und Störeinflüsse werden berücksichtigt und durch die Variable e (error) beschrieben Messfehler e und spezifischer Faktor S bilden zusammen den Teil eines Testergebnisses, der nicht durch den Faktor g erklärt werden kann („uniqueness“) WAIS (Wechlser Adult Intelligence Scale) und WISC (W.I.S.for Children): standardisierte Erfassung des g-Faktors Ravens Matrizentest: Sprach- und kulturfreie Erfassung des g-Faktors BIS-IV-Test
IST- 2000 - R (von Amthauer) Zur Erfassung der beiden Intelligenzfaktoren werden unterschiedliche Test verwendet: fluide Intelligenz wird meist mit sogn. „kulturfairen“ (sprach- und bildungsunabhängigen) Intelligenztests gemessen. Bei der kristallinen Intelligenz hingegen, werden meist sprachgebundene Tests genutzt Cultural Fair Test von Cattell (kulturfreie Items messen gf) IST 2000 R (Matrizentest für fuidel und Wissenstest für kristallisierte Intelligenz) Es gibt keinen Test, der alle 120 Faktoren erfasst BIS 4 – Test (von Jäger entwickelt)
erlangte große Bekanntheit und Bedeutsamkeit in der Psychologie Thurstone begriff seine eigeneTheorie als einen Gegenpol zu Spearmans Zwei-Faktoren-Ansatz Kritisiert wurde die Wahl einer sehr homogenen Eichstichprobe (ausschließlich Collegestudenten) Die Primärfaktoren korrelieren positiv miteinander (r = 0,35) Die Primärfaktoren „figural relations“, „memory span“ und “Induction”gelten als kulturfrei (“culture fair”)
korrelieren positiv miteinander (r = 0,5) Da sich der Theorie nach alle Informationsverarbeitungsproz esse aus den drei Qualitäten (Inhalt, Operation, Produkt) zusammensetzt, wird das Intelligenzstrukturmodell meist durch die Darstellung als Kubus veranschaulicht Diese Anordnung förderte die Entdeckung weiterer Faktoren Es wird kritisiert, dass ein Großteil der Faktoren positiv miteinander korreliert Gilt heute als International bekanntes Modell, das für sein hypothesengeleitetes und zugleich methodenkritisches Vorgehen bei der Modellentwicklung geschätzt wird