

Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Prüfungen vorbereiten
Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Download-Punkte bekommen.
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Erklärung (Compton): Energie-. Impulserhaltung für Photon-Elektron Streuung liefert: ∆λ = 2λc sin2 θ. 2. , wobei λc ≡ h mec die Compton-Wellenlänge ist.
Art: Übungen
1 / 2
Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt
Lass dir nichts Wichtiges entgehen!


I. WELLENFUNKTION UND DIE SCHR ¨ODINGER GLEICHUNG
Physik um 1900: klassische Mechanik, Elektrodynamik, Thermodynamik. Anfang des 20-ten Jahrhunderts: zahlreiche experimentelle Daten, die mit der klassischen Theorie nicht erkl¨art werden k¨onnen...
Hohlraumstrahlung Experimente ergeben f¨ur die spektrale Energiedichte ρT (ω): ω → 0 : ρT ∝ ω^2 , ω → ∞ : ρT ∝ ω^3 e−^ kαωB T , wobei α eine Konstante ist. Klassische Berechnung (Anzahl der e.m. Mode × die mittlere Energie kB T pro Mode): ρT (ω) = kπB (^2) c^ T 3 ω^2 (Rayleigh-Jeans-Gesetz) – korrekte Beschreibung im IR Bereich, aber eine UV Katastrophe... Die Annahme, dass die Energie nur in diskreten Quanten von ℏω = hν an die Strahlung abgegeben werden kann (Planck) liefert
ρT (ω) =
ℏω^3 π^2 c^3
e kℏω B T^ − 1 in ¨Ubereinstimmung mit experimentellen Daten. Fit an die Daten ergibt den Wert f¨ur die Planck Konstante ℏ '
Photoeffekt Erkl¨arung durch Einstein: Licht besteht aus Teilchen (Pho- tonen) mit der Energie E = ℏω. Energieerhaltung: Ee = ℏω − ℏωA, wobei ℏωA die Austrittsarbeit ist.
Compton-Effekt Streuung von R¨ontgenstrahlung an Elektronen f¨uhrt zur Verschiebung der Wel- lenl¨ange, die vom Streuwinkel θ abhaengt. Erkl¨arung (Compton): Energie- Impulserhaltung f¨ur Photon-Elektron Streuung liefert:
∆λ = 2λc sin^2
θ 2
wobei λc ≡ (^) mhec die Compton-Wellenl¨ange ist. Diese gibt die L¨angsskala an, unterhalb der relativistische Effekte (Teilchenerzeugung) wichtig werden.
Emissionsspektrum des H-Atoms: Die Balmer-Serie Empirische Beobachtung: ℏω ' 13 .6 eV
1 n^21 −^
1 n^22
, n 1 , 2 ∈ N. Versuch einer Erkl¨arung von Bohr (Bohrsches Atom- modell): man nimmt an, dass (i) sich e−^ auf Kreisbahnen bewegen und (ii) der Drehimpuls quantisiert ist: L = nℏ. De Broglie erkennt 1924 in der Quantisierungsbedingung f¨ur L Ahnlichkeiten zu stehenden Wellen und stellt eine¨ Hypothese auf, dass einem freien Teilchen mit dem Impuls ~p und der Energie E eine Welle mit dem Wellenwektor ~k = ~p ℏ bzw. mit der Wellenl¨ange λ = hp und der Frequenz ω = E ℏ entspricht. Die de-Broglie-Wellenl¨ange λ gibt eine
L¨angsskala an, unterhalb der quantenmechanische Effekte wichtig werden.
Elektronen-Streuexperimente von Davisson, Germer, 1927 Die de-Broglie Hypothese wird in Elektronen-Streuexperimenten an Kristallen best¨atigt, bei denen man ein ¨ahnliches Interferenzbild wie bei R¨ontgenstrahlen beobachtet (typische kinetische Energie der Elektronen Ekin ∼ 50 eV) mit Beu- gungsmaxima bei nλ = d sin θ, n = 1, 2 , 3 ,.. ..
Originalexperiment mit Elektronen: J¨onsson, Zeitschrift f. Physik 161 (1961) 454; Doppelspaltexperiment mit Atomen: Carnal, Llynek, Phys. Rev. Lett. 66 (1991)
Wird das bekannte Doppelspaltexperiment nicht mit elektromagnetischen Wellen sondern mit Teilchenstrahlen (z.B. Elektronen) durchgef¨uhrt, so stellt man fest:
In Analogie zu elektromagnetischen Wellen k¨onnen diese Befunde beschrieben werden, wenn man Elektronen eine komplexe Wahrscheinlichkeitsamplitude zuweist und die G¨ultigkeit des Superpositionsprinzips f¨ur die Amplitude for- dert. Sei x die Position des Detektors und Pi(x), i = 1, 2, die Wahrscheinlichkeit, dass e−^ durch die ¨Offnung i passiert und anschließend am Ort x auftrift. F¨ur klassische Teilchen gilt: P (x) =
i Pi(x) – keine Interferenz. Stattdessen: Pi(x) = |Φi(x)|^2 mit Φi(x) ∈ C – die Wahrscheinlichkeitsamplitude. P (x) = |Φ(x)|^2 = |
i Φi(x)|
(^2) (Superpositi-
onsprinzip). Damit ergibt sich f¨ur das Doppelspaltexperiment P (x) = P 1 (x) + P 2 (x) + 2Re
Φ? 1 (x) Φ 2 (x)
. Der letzte (Interferent-)Term erkl¨art das Verhalten bei (d).
Zusammenfassend l¨aßt sich also feststellen:
i Φi^ (Superpositionsprinzip).