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Brecht Appunti in Tedesco, Appunti di Tedesco

Appunti di letteratura tedesca su Brecht Appunti per superiori

Tipologia: Appunti

2020/2021

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Bertolt Brecht war ein lyriker und ein großer Dramatiker. Brecht studierte in Manchen
Medizin und während des Ersten Weltkrieges arbeitete er in einem Lazarett, Am 28. Februar
1933, am Morgen nach dem Reichstagsbrand, verließ Brecht Deutschland. So begann seine
Exilzeit, die bis 1949 dauerte. Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten Brechts
Bacher und setzen sie auf die Liste der in Deutschland verbotenen Literatur. Er emigrierte
nach Kalifornien. Die Zeit des Exils war für Brecht die Phase der höchsten literarischen
Schaffenskraft. 1948 nach Ostberlin zurück. Hier gründete er das Berliner Ensemble.
Zusammen mit seiner Frau Helene Weigel leitete er diese Theatergruppe, die die
Brechtschen Thesen des epischen Theaters zu verwirklichen versuchte. Brecht starb 1956
in Berlin.
Themen:
- Brechts Lieblingsthema war das Schicksal der Unterdrückten und Ausgebeuteten;
- Da Brecht Marxist war, ist das Hauptthema seines Werks die Entfremdung des Menschen
von einer Welt, wo Gewalt und Ausbeutung herrschen;
- Brechts erste Gedichte enthalten die Absage an den Krieg und die Völkerfreundschaft.
Mein Bruder war ein Flieger
Der Bruder ist von den Machthabern gezwungen, als Soldat mitzuhelfen, das Reich der
Deutschen zu vergrößern. Der einzige Raum, den der Bruder eroberte, war aber sein
eigenes Grab im Guadarramamassiv. Dieses Gedicht bezieht sich auf die Truppentransporte
spanischer Faschisten durch die deutsche Legion Condor sowie auf den Luftangriff auf
Guernica.
Brecht und Picasso: ein Vergleich
Sowohl Brecht als auch Picasso behandelten in ihren jeweiligen Werken die Aktionen der
Legion Condor. Verschieden ist aber der Gesichtspunkt: Während Picasso sich an die
Weltöffentlichkeit wendet, um die enorme Tragödie dieses ersten Bombenangriffs gegen die
Zivilbevölkerung zu beklagen, versucht Brecht, durch die Darstellung eines sinnlosen Todes
die Deutschen von der Nazideologie zu entfernen.
Die Bücherverbrennung
Im Gegensatz zu anderen Gedichten Brechts tritt das lyrische Ich in Die Bücherverbrennung
(1933) als beschreibender Zuschauer auf. Das Gedicht beschreibt den Umstand der
Bücherverbrennung in der Zeit des Nationalsozialismus im Jahr 1933. Das Kriterium für die
Verbrennung der Bücher ist, dass sie mit „schädlichem Wissen“ versehen sein müssen. Das
bedeutet, dass sie der Ideologie des Regimes nicht entsprechen. In der fünften Zeile
erwähnt das lyrische Ich einen Exildichter, einen der besten Dichter und beschreibt die
scheinbar sonderbare Reaktion des Dichters: Er, dessen Werke nicht verbrannt wurden,
protestiert dagegen. Er schreibt einen Brief an das Regime, in dem er es auffordert, seine
Werke und damit ihn zu verbrennen. Der Dichter ist für das Regime gar kein Gegner ist und
seine Werke deswegen nicht verbrannt werden. Damit hat dieser Dichter zwei Gründe für
seinen Protest: einerseits seine allgemeine Abneigung gegen das Regime, andererseits die
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Bertolt Brecht war ein lyriker und ein großer Dramatiker. Brecht studierte in Manchen Medizin und während des Ersten Weltkrieges arbeitete er in einem Lazarett, Am 28. Februar 1933, am Morgen nach dem Reichstagsbrand, verließ Brecht Deutschland. So begann seine Exilzeit, die bis 1949 dauerte. Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten Brechts Bacher und setzen sie auf die Liste der in Deutschland verbotenen Literatur. Er emigrierte nach Kalifornien. Die Zeit des Exils war für Brecht die Phase der höchsten literarischen Schaffenskraft. 1948 nach Ostberlin zurück. Hier gründete er das Berliner Ensemble. Zusammen mit seiner Frau Helene Weigel leitete er diese Theatergruppe, die die Brechtschen Thesen des epischen Theaters zu verwirklichen versuchte. Brecht starb 1956 in Berlin. Themen:

  • Brechts Lieblingsthema war das Schicksal der Unterdrückten und Ausgebeuteten;
  • Da Brecht Marxist war, ist das Hauptthema seines Werks die Entfremdung des Menschen von einer Welt, wo Gewalt und Ausbeutung herrschen;
  • Brechts erste Gedichte enthalten die Absage an den Krieg und die Völkerfreundschaft.

Mein Bruder war ein Flieger

Der Bruder ist von den Machthabern gezwungen, als Soldat mitzuhelfen, das Reich der Deutschen zu vergrößern. Der einzige Raum, den der Bruder eroberte, war aber sein eigenes Grab im Guadarramamassiv. Dieses Gedicht bezieht sich auf die Truppentransporte spanischer Faschisten durch die deutsche Legion Condor sowie auf den Luftangriff auf Guernica. Brecht und Picasso: ein Vergleich Sowohl Brecht als auch Picasso behandelten in ihren jeweiligen Werken die Aktionen der Legion Condor. Verschieden ist aber der Gesichtspunkt: Während Picasso sich an die Weltöffentlichkeit wendet, um die enorme Tragödie dieses ersten Bombenangriffs gegen die Zivilbevölkerung zu beklagen, versucht Brecht, durch die Darstellung eines sinnlosen Todes die Deutschen von der Nazideologie zu entfernen.

Die Bücherverbrennung

Im Gegensatz zu anderen Gedichten Brechts tritt das lyrische Ich in Die Bücherverbrennung (1933) als beschreibender Zuschauer auf. Das Gedicht beschreibt den Umstand der Bücherverbrennung in der Zeit des Nationalsozialismus im Jahr 1933. Das Kriterium für die Verbrennung der Bücher ist, dass sie mit „schädlichem Wissen“ versehen sein müssen. Das bedeutet, dass sie der Ideologie des Regimes nicht entsprechen. In der fünften Zeile erwähnt das lyrische Ich einen Exildichter, einen der besten Dichter und beschreibt die scheinbar sonderbare Reaktion des Dichters: Er, dessen Werke nicht verbrannt wurden, protestiert dagegen. Er schreibt einen Brief an das Regime, in dem er es auffordert, seine Werke und damit ihn zu verbrennen. Der Dichter ist für das Regime gar kein Gegner ist und seine Werke deswegen nicht verbrannt werden. Damit hat dieser Dichter zwei Gründe für seinen Protest: einerseits seine allgemeine Abneigung gegen das Regime, andererseits die

Tatsache, dass das von ihm so gehasste Regime in ihm einen Verbündeten sieht. Das „Regime" lässt die Verbrennung der Bücher von „Ochsen" ausfahren. Die Ochsen stellen eine Metapher für das Volk als Mitläufer, aber auch für den Staatsapparat der Beamten dar.

Brechts episches Theater

Als Dramatiker gilt Brecht als Schöpfer eines revolutionāren, antiaristotelischen Theaters, des sogenannten epischen Theaters. Das traditionelle, dramatische Theater appellierte an die Gefühle und die Emotionen des Zuschauers und verursachte so eine gemeinsame Hypnose, die die Wahrnehmung der Wirklichkeit verfälschte. Im Theater von Brecht dagegen soll der Zuschauer nicht mitfühlen und mitleiden, sondern betrachten, denken und verstehen. Brecht will die Wirklichkeit wissenschaftlich darstellen, um sie zu verändern. Aus diesem Grund darf sein Theater nicht mehr an die Emotionen appellieren. Das moderne Theater muss den Zuschauer hingegen aktivieren. An die Stelle der Einfühlung setzt Brecht die Verfremdung. Durch die Verfremdung wird der Zuschauer zu einem kritischen Betrachter und Richter. Das epische Theater und die Technik der Verfremdung sind streng genommen keine Erfindung von Brecht, neu sind aber seine Verfremdungstechniken: Die Unterbrechungen zwischen den Szenen durch Songs oder Monologe, zwingen die Zuschauer, über die einzelnen Szenen nachzudenken. Das Ergebnis ist ein sogenanntes offenes Drama, in dem die Szenen voneinander unabhängig bleiben und das von den Zuschauern Entscheidungen erzwingt. Leben des Galilei Leben des Galilei ist ein Drama in fünfzehn Bilder. Brecht benutzte deswegen einen historischen Stoff, um eine aktuelle Problematik zu erhellen: Die Zeitungen hatten die Nachricht von der Spaltung des Uran-Atoms gebracht. Es geht nämlich um das Problem der Verantwortung des Wissenschaftlers im technischen Zeitalter. Im Ausschnitt erscheint Galilei als hervorragender Lehrer, der seinen jungen Schüler Andrea Sarti in die Astronomie einführt. FOCUS: Mit einem Fernrohr hat Galilei die Exaktheit der heliozentrischen Theorie erkannt. Die Folgen dieser Entdeckungen können radikale Veränderungen sein. Auf politischem Gebiet bedeutet das die Abschaffung der Klassen Privilegien. Durch seine Erkenntnisse hätte Galilei nämlich den Weg zum Aufbau einer Demokratie ebnen können. Aus diesem Grund wird die neue Lehre von Galilei auf den Index gesetzt. Die Kirche erscheint hier nicht nur als geistliche, sondern auch als wissenschaftliche und politische Autorität. Sie gilt als reaktionärer Gegenpol zum freien Wissenschaftler. Galilei wird von der Inquisition nach Rom geholt, wo der Papst ihm mit Folterinstrumenten drohen lässt, bis er seine Entdeckungen widerruft. Vor der Inquisition vergisst Galilei seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und widerruft öffentlich, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Sein Widerruf ist ein Verrat an allen armen Leuten, die seit Jahrhunderten unter dem Machtmonopol der Kirche und der herrschenden Klasse leiden.